„ER hat wunderbare Taten vollbracht“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 98 (97),1.2-3ab.3cd-4.7-8.9:

Singt dem HERRN ein neues Lied;
denn ER hat wunderbare Taten vollbracht.
ER hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der HERR hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
ER dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
jauchzt vor dem HERRN, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Es brause das Meer und alles, was es erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
In die Hände klatschen sollen die Ströme,
die Berge sollen jubeln im Chor.

Jubeln sollen alle vor dem HERRN, wenn ER kommt,
um die Erde zu richten.
ER richtet den Erdkreis gerecht,
die Nationen so, wie es recht ist.

 


Betroffenen-Initiative kritisiert Parteitags-Beschlüsse der Grünen zu Pädosex-Kriminalität: „Nur leeres Geschwafel“

Pressemitteilung von „netzwerkB“:

Der Antrag „Keine Toleranz für Pädo-Kriminalität und Sexualstraftaten!“ wurde stark abgeschwächt – wirksam wie abgestandenes Wasser. 

Grafik: PI-News

Grafik: PI-News

Während ein Parteienforscher die pädokriminellen Geschichts-Anteile der grünen Partei durchleuchtete, schien es in der Partei ein großes Anliegen zu geben, die eigene Geschichte konfrontativer anzugehen, als je zuvor.

Ungeahnt konkret preschten hier einige mutige Ideen aus den grünen Parteireihen hervor:

„Pädo-Kriminelle und Sexualstraftäter sollten – auch als sogenannte Ersttäter – nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen, sowohl ehrenamtlich als auch hauptberuflich.

Täter, die rechtskräftig verurteilt sind, weil sie die sexuelle Unversehrtheit eines Kindes oder einer abhängigen Person beeinträchtigt haben, sollten endgültig das Recht verlieren, eine berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit mit Minderjährigen oder Abhängigen auszuüben.“

Die „Mutigen“ stellten diesbezüglich auf der 38. Ordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 21. – 23. November 2014 in Hamburg einen Antrag, der unter V-28 Verschiedenes zur Abstimmung kam.

„Zwischen Antrag und Beschluss liegen Welten“

Der Antrag „Keine Toleranz für Pädo-Kriminalität und Sexualstraftaten!“ war offensichtlich gut gemeint – übrig geblieben ist im Beschluss der GRÜNEN nur leeres Geschwafel. Zwischen Antrag und Beschluss liegen Welten.

Eine Entschuldigung an die Betroffenen: „Die sich durch unsere Positionen und Debatten in den 1980er Jahren in ihrem Schmerz und ihrem Leid verhöhnt fühlen.“

Weiter heißt es in dem Beschluss: „Die Vorstellung, Straffreiheit für sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern ist eine legitime politische Forderung gewesen, sie verlor sich ab Mitte der 1980er Jahre immer mehr, bis die pädophilen Forderungen und Aktivisten schließlich gänzlich aus der Partei gedrängt werden konnten.“

„Schreibtischtäter von damals noch in Amt und Würden“

An dieser Stelle fragen wir nach: Inwieweit hatte sich Jürgen Trittin in den 1980er Jahren öffentlich von dem von ihm 1981 presserechtlich verantworteten Kommunalwahlprogramm einer Grünen-Liste in Göttingen distanziert, „das sexuelle Handlungen zwischen Kindern und Erwachsenen unter bestimmten Bedingungen straffrei stellen wollte.“

Wie steht er zu seiner Mitgliedschaft im Beirat des Stiftungsrates der „Akademie Waldschlösschen“, dem auch der umstrittene Rüdiger Lautmann angehört? 

Wieso ist Volker Beck immer noch innen- und religionspolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/Die Grünen, hat er doch 1988 als Gastautor des Buches „Der pädosexuelle Komplex“ geschrieben: „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich.“

So lange Schreibtischtäter von damals wie Volker Beck, Jürgen Trittin und Daniel Cohn-Bendith nach wie vor in Amt und Würden sind, werden die Opfer weiterhin verhöhnt.

Weiterführende Infos: Antrag V-28: http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2014/10/V-28-Keine-Toleranz-für-Pädo-K.pdf

Beschluss der GRÜNEN: http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Beschluess/Verantwortung_fuer_die_eigene_Geschichte_uebernehmen.pdf

Zweifelhafte Verbindungen: http://www.focus.de/politik/deutschland/zweifelhafte-verbindungen-warum-juergen-trittin-im-paedophilie-sumpf-feststeckt_id_4298385.html…

Kontakt-Daten:
netzwerkB – Betroffene von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: 04503 892782 
presse@netzwerkb.org   www.netzwerkB.org

Israel will eine Art Verfassung einführen: Ministerpräsident Netanyahu erklärt den Entwurf des Nationalgesetzes

Zu Beginn der wöchentlichen Kabinettssitzung äußerte sich Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am 23.11. auch zum Entwurf des Nationalgesetzes. Er sagte u.a.:

„Ich werde dem Kabinett heute den Entwurf des Nationalgesetzes und die Prinzipien, die den Gesetzgebungsprozess meiner Meinung nach begleiten sollten, vorlegen. israeltag2

Der Staat Israel ist der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er gibt jedem Staatsbürger die gleichen individuellen Rechte, darauf bestehen wir.

Aber nur das jüdische Volk hat in ihm nationale Rechte: Eine Flagge, eine Hymne, das Recht aller Juden auf Einwanderung ins Land, und andere Nationalsymbole. Diese Rechte sind nur unserem Volk garantiert, in seinem einen und einzigen Staat. (…)

Israel ist ein jüdischer und demokratischer Staat. Einige betonen mehr seinen jüdischen, andere seinen demokratischen Charakter. In den Gesetzesprinzipien, die ich heute vorlege, sind beide Werte gleichberechtigt und beide sollen in gleichem Maße berücksichtigt werden.

Dieses Gesetz wird auch aus einem anderen Grund benötigt: Viele stellen heute den Charakter Israels als Nationalstaat des jüdischen Volkes infrage. Die Palästinenser weigern sich, ihn als solchen anzuerkennen, und es gibt auch eine Opposition von innen. Es gibt Kräfte, die unsere nationalen Rechte bestreiten und die in Galiläa oder im Negev eine Autonomie errichten wollen.

Ebenso wenig verstehe ich jene, die zwei Staaten für zwei Völker fordern und sich zugleich diesem Gesetzesentwurf widersetzen. Sie erkennen gern einen palästinensischen Nationalstaat an, stellen sich aber einem jüdischen Nationalstaat entgegen.“

Quellen: Amt des israel. Ministerpräsidenten / israelische Botschaft in Berlin


Irak: Dschihadisten sprengen chaldäisches Schwesternkloster in Mossul

Wie einheimische Beobachter berichten, sprengten die Milizen des Islamischen Staates in der von ihnen besetzten Stadt Mossul am 24. November das Kloster der chaldäischen Schwestern vom Heiligen Herzen in die Luft, das von den IS-Dschihadisten zuvor als Unterkunft und Logistikbasis benutzt wurdeKundgebung Irak-Syrien in Frankfurt 2014

Wie chaldäische Medien berichten, sollen zwei Sprengungen stattgefunden haben. Der erste Versuch scheiterte, während bei der zweiten Sprengung schwere Schäden verursacht wurden und insbesondere die Kirche beschädigt wurde. Dabei sollte vor allem das Kreuz zu Falle gebracht werden, das das Kloster überragte.

Vor der Sprengung warnten die IS-Kämpfer die Einwohner in der Umgebung und baten diese, die Fenster offen zu lassen, damit diese durch die Sprengung nicht beschädigt würden.

Einheimische Beobachter vermuten, dass die Milizionäre das Kloster verlassen haben, weil es ein mögliches Ziel der Luftangriffe des Militärbündnisses unter Leitung der Vereinigten Staaten sein könne. Das benachbarte chaldäische St. Georgs-Kloster soll bei der Sprengung nicht beschädigt worden sein.

Quelle: Fidesdienst

 


Gottes gerechte Taten sind offenbar geworden

Heutige liturgische Evangelienlesung der kath. Kirche: Offb 15,1-4:

Ich, Johannes, sah ein anderes Zeichen am Himmel, groß und wunderbar. Ich sah sieben Engel mit sieben Plagen, den sieben letzten; denn in ihnen erreicht der Zorn Gottes sein Ende. 2422858308_09948afd14

Dann sah ich etwas, das einem gläsernen Meer glich und mit Feuer durchsetzt war. Und die Sieger über das Tier, über sein Standbild und über die Zahl seines Namens standen auf dem gläsernen Meer und trugen die Harfen Gottes.

Sie sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied zu Ehren des Lammes:

Groß und wunderbar sind deine Taten, HERR, Gott und Herrscher über die ganze Schöpfung. Gerecht und zuverlässig sind deine Wege, du König der Völker.

Wer wird dich nicht fürchten, HERR, wer wird deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig: Alle Völker kommen und beten dich an; denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.