Unions-Fraktion startet eine Dialogreihe mit Kirchen und Religionsgemeinschaften

Erstmals hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 26. November 2014 Vertreter der christlichen Kirchen und der großen Religionsgemeinschaften in Deutschland zum politischen Dialog an einen Tisch geholt. RTEmagicC_IGFM_Plakat_Art_18_Religionsfreiheit_02_jpg

Dazu erklären der kirchen- und religionspolitische Sprecher der Fraktion, Dr. Franz Josef Jung, und die integrationspolitische Sprecherin, Cemile Giousouf:

„Aktuell drohen Konflikte und religiös-ideologische Auseinandersetzungen, die sich weit weg von uns abspielen, auf Deutschland überzugreifen. Sichtbar werden diese Konflikte beispielsweise in der zunehmenden Zahl von Übergriffen auf religiöse Bauten und Einrichtungen wie Kirchen, Synagogen und Moscheen.

Gerade die jüdischen Gemeinden leiden unter permanenten Drohungen und Gewalt. Ebenso besorgniserregend ist die Zunahme von Gewalt gegen Moscheen. Dieser Entwicklung müssen wir gemeinsam mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften energisch entgegentreten. IMG_0748

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag erklärt ihre Solidarität mit den betroffenen Gemeinden. Wir teilen ihre Sorgen und Ängste. Denn Gewalt gegen Gotteshäuser richtet sich gegen uns alle und gegen die Werte unserer Demokratie.

Mit dieser Problematik eng verknüpft ist die nicht überall auf der Welt gewährleistete Wahrung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit – dies betrifft momentan vor allem den Nahen Osten. Religionsfreiheit und der Kampf gegen Christenverfolgung ist für die Unionsfraktion ebenfalls ein zentrales Anliegen.

Vom Austausch mit den Vertretern der unterschiedlichen Religionen versprechen wir uns gerade angesichts dieser Entwicklungen besonders viel. Deshalb haben wir die Reihe ‚ Mit Religion im Dialog‘ ins Leben gerufen. Die Teilnehmer des ersten Gesprächs waren sich einig, dass es vor allem gilt, Solidarität und Zusammenhalt offen zu demonstrieren. Für die Wahrung unserer Demokratie, für unser friedliches Zusammenleben und unsere Freiheit müssen wir noch enger zusammenrücken.“

Hintergrund:
Die Vielfalt der Menschen, die in Deutschland leben und ihre Heimat haben, bildet sich auch in den unterschiedlichen religiösen Strömungen ab.

Die große Gruppe der Christen, die wachsenden jüdischen Gemeinden, die Muslime und Aleviten sowie zahlreiche weitere Religionsgemeinschaften prägen das spirituelle Spektrum in Deutschland. Als Wertevermittler leisten sie einen unschätzbaren Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Unter dem Titel „Mit Religion im Dialog“ diskutiert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion aktuelle politische, gesellschaftliche und ethische Themen aus den unterschiedlichen Perspektiven der christlichen Kirchen und der Religionsgemeinschaften.


3 Kommentare on “Unions-Fraktion startet eine Dialogreihe mit Kirchen und Religionsgemeinschaften”

  1. Marienzweig sagt:

    Ist eigentlich auch die Gewalt gegen Kirchen, vor allem katholischen, ein Thema, über das gesprochen wird?
    Oder lässt man dies mangels Beifall von aussen lieber unter den Tisch fallen?

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  2. Willibald reichert sagt:

    Nachtrag zu meinem Kommentar von heute:Die Muslima Giousouf hat mehrfach gezeigt,
    daß sie im Falle eines Falles die Sachverhalte nach der muslimischen und migrantischen
    Lesart beurteilt. Ob sich ihre Wähler bewußt waren, wem sie da ihre Stimme gaben?

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  3. Willibald reichert sagt:

    Was versteht die „C“DU unter Gewalt gegen Moscheen? Etwas konkreter dürfte es schon
    sein, wenn man ernstgenommen werden will. Beim Namen Giousouf erinnere ich mich daran,
    daß gerade wegen dieser Frau ein „C“DU-Mitglied in Hagen seinen Austritt erklärt hat und
    in einen anderen Kreisverband wechseln will.
    Wenn man weiß, daß die Muslima Giousouf lange Zeit die rechte Hand von Parteichef Laschet
    war und wohl von diesem auch gegen ein anderes langjähriges aktives christliches Parteimitglied nachhaltig unterstützt wurde, zeugt das, wohin die NRW-„C“DU steuert und
    daß diese Dialogreihe letztendlich nur heiße Luft ist. Eine Partei, die mit dem „C“ auf
    Stimmenfang geht, sich aber nicht konkret dafür einsetzt, daß die christlichen Flüchtlinge
    aus dem Irak und Syrien bevorzugt aufgenommen werden, sollte ehrlicherweise dann auch
    den christlichen Bezug streichen.

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