Erzbischof Gänswein warnt vor einer drohenden Islamisierung Europas

Der Privatsekretär von Papst em. Benedikt XVI. hat vor einer wachsenden Islamisierung Europas gewarnt. 1_0_829978

„Die Islamisierungsversuche im Westen sind nicht wegzureden”, sagte Kurien-Erzbischof Dr. Georg Gänswein: „Die damit verbundene Gefahr für die Identität Europas darf nicht aus falsch verstandener Rücksicht ignoriert werden.”

Erzbischof Gänswein verteidigte zugleich die umstrittene Regensburger Rede von Papst Benedikt. Das Kirchenoberhaupt habe lediglich „einer bestimmten Blauäugigkeit entgegen wirken” wollen, erklärte der Privatsekretär.

Mit dem Zitat eines byzantinischen Kaisers, wonach man im Islam „nur Schlechtes und Inhumanes finden” könne, hatte der Papst massive weltweite Proteste von Muslimen ausgelöst.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.kathnews.de/sekretaer-des-emeritierten-papstes-warnt-vor-islamisierung-europas


Vernunft im Leben – Glück und Segen!

Unser besinnliches WINTER-Poster aus dem ECCLESIA-Plakatdienst:  1566


Informelles Treffen zwischen dem Vatikan und der traditionellen Piusbruderschaft

Stellungnahme der Priesterbruderschaft St. Pius X.:

Am 5. Dezember 2014 traf sich Kardinal Walter Brandmüller (siehe Foto), em. Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften, mit Bischof Bernard Fellay, dem Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X., im Internationalen Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen. 8-cardinal-Brandmuller-199x300

Dieses Treffen war ein Folgetreffen der Gespräche vom 23. September 2014 in Rom, bei dem beide Seite vereinbart hatten, die Lehrgespräche „in einem größeren und weniger formellen Rahmen als die der vorangegangenen Sitzungen“ weiter zu verfolgen.

Das Ziel dieser Treffen ist es, den kirchlichen Autoritäten die Priesterbruderschaft und die Werke der Tradition bewusster zu machen und gleichzeitig, um ihnen die ernsthaften Einwände und Divergenzpunkte darzulegen, die sich aus dem Zweiten Vatikanischen Konzils und seine Reformen ergeben.

Dazu sind zwei weitere Treffen in den kommenden Monaten geplant, das eine im Seminar Heiliger Pfarrer von Ars in Flavigny (Frankreich) und das andere im Seminar St. Thomas Aquinas in Winona (USA).

Quelle (Text/Foto): http://pius.info/


„Wir haben seine Herrlichkeit geschaut“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh 1,1-18:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott.

Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. ER war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. ER kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, 1523

und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: ER, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil ER vor mir war.

Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.

Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, Gnade und Wahrheit kamen durch Jesus Christus.

Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, ER hat Kunde gebracht.

 


Johannes mahnt: „Wer die Welt liebt, dem fehlt die Liebe zu Gott“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,15-17:

Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, stammt nicht vom Vater, sondern von der Welt.

Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes erfüllt, bleibt in Ewigkeit.

 


Zur Weihnachtsansprache von Papst Franziskus an die vatikanische Kurie

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Papst Franziskus hat am 22. Dez. im traditionellen Weihnachtsempfang für die römische Kurie zur Gewissenserforschung, wie sie vor dem Bußsakrament üblich ist, aufgerufen.

Die Medien haben daraus das gemacht, was der Medienexperte Prof. Norbert Bolz einmal so charakterisiert hazeitungent: 

„Wenn man über Jahrzehnte die Praxis der Massenmedien beobachtet, dann weiß man… es geht auch nicht so sehr um Aufklärung, sondern um Skandale und Sensationen, um das Empörungspotential von Entscheidungen. Dieses Potential wird ausgebeutet. Das ist die Logik der Massenmedien“.

Wer die Überschriften zu den Kommentaren der Papstansprache liest, fragt sich, ob die Journalisten den Originaltext gelesen haben.

Die Linie der Berichterstattung gaben italienische Medien an. Das Staatsfernsehen „RAINews 24“ schrieb: „Der Papst peitscht die Kurie“.  –  Deutsche Medien zogen nach. Die „Augsburger Allgemeine Zeitung“ (23.12.2014) schrieb z.B.: “Der Papst geht mit dem Vatikan hart ins Gericht“.

Tatsächlich hat Papst Franziskus von den Versuchungen gesprochen, denen die Mitarbeiter der Kurie ausgesetzt sind – und hat sich selber mit einbezogen. Franziskus hat den Mitarbeitern der römischen Kurie für ihren Dienst gedankt und damit ihre Mitarbeit anerkannt.
media-521118-2

Es ist interessant, dass sich die Medien auf die sogenannten 15 „Krankheiten“ gestürzt haben, die Versuchungen und Gefährdungen der Mitarbeiter an der Kurie darstellen, aber auch für „jeden Christ, jede Kurie, Gemeinschaft, Kongregation, Pfarrei, kirchliche Bewegung“, wie der Papst an anderer Stelle seiner Rede betont.

Indem die Medien den Teil der Ansprache vor Auflistung der 15 „Krankheiten“ weglassen, in dem Franziskus deutlich macht, worum es ihm mit der „Gewissenserforschung“ ging, nämlich „uns auf das Sakrament der Versöhnung vorzubereiten“, bekommt die Ansprache eine völlig andere Richtung. 

Die Medien stellen den Papst in Gegensatz zu seiner Kurie und versuchen ihn zu instrumentalisieren. Wenn in der Papstrede das wegfällt, was der Rede ihre Ausrichtung gibt, dann ist die Berichterstattung nicht mehr Information. Sie wird zur Desinformation, zu einem Instrument der Kirchenpolitik, die sich gegen die ungeliebte römische Kurie, das Zentrum der Universalkirche, richtet.

Es ist aufschlussreich, aus dem Vorspann der päpstlichen Ansprache, einige Passagen in Erinnerung zu bringen, die die Intention von Papst Franziskus verdeutlichen.

Papst Franziskus sagte:

„Ich möchte Euch herzlich danken für Euren täglichen Einsatz im Dienst für den Heiligen Stuhl, die katholische Kirche, die Teilkirchen und für den Nachfolger Petri“.1_0_809751

„Ich möchte gemeinsam mit Euch für das nun zu Ende gehende Jahr eine lebendige und tief empfundene Danksagung zum Herrn erheben….und ihn demütig um Vergebung für begangene Verfehlungen…bitten“.

Ich möchte, „dass diese unsere Begegnung und die Überlegungen, die ich mit Euch teilen werde, für uns alle eine Hilfe und ein Ansporn zu einer wirklichen Gewissenserforschung werden, um unser Herz auf das heilige Fest der Weihnacht vorzubereiten“.

„Es ist schön, sich die römische Kurie wie ein kleines Modell der Kirche vorzustellen, also wie einen ‚Leib‘, der täglich ernsthaft versucht, lebendiger, gesünder, harmonischer und in sich selbst und mit Christus vereinter zu sein“.

„Da die Kurie jedoch ein dynamischer Leib ist, kann sie ohne Ernährung und ohne sich behandeln zu lassen nicht leben… Ein Mitglied der Kurie, das sich nicht täglich mit dieser Speise nährt, wird ein Bürokrat (ein Formalist, ein Funktionalist, ein reiner Angestellter)…

Das tägliche Gebet, der regelmäßige Empfang der Sakramente, vor allem der Eucharistie und der Versöhnung, der tägliche Kontakt mit dem Wort Gottes und die in gelebte Nächstenliebe umgesetzte Spiritualität sind die lebensnotwendige Nahrung für jeden von uns“.

„Die Kurie ist aufgerufen, sich zu bessern, sich immer zu bessern und in Gemeinschaft, Heiligkeit und Weisheit zu wachsen, um ihre Sendung vollkommen zu verwirklichen. Und doch ist sie wie jeder Leib, wie jeder menschliche Leib, auch Leiden, Funktionsstörungen, ausgesetzt.

Und hier möchte ich einige dieser möglichen Krankheiten, Kurienkrankheiten, erwähnen…Ich glaube, dass uns der Katalog der Krankheiten….helfen wird….uns auf das Sakrament der Versöhnung vorzubereiten, das für uns alle ein guter Schritt sein wird, um uns auf Weihnachten vorzubereiten“.

Und dann zählt Papst Franziskus die sog. „15 Krankheiten“ auf und erläutert sie:

  1. „Die Krankheit, sich ‚unsterblich‘, ‚immun‘ oder sogar ‚unentbehrlich‘ zu fühlen und die notwendigen und üblichen Kontrollen zu vernachlässigen“.
  2. „Die Krankheit des ‚Martalismus‘ (das kommt von Marta), der übertriebenen Geschäftigkeit“.
  3. „Die Krankheit der geistigen und geistlichen ‚Versteinerung‘.
  4. „Die Krankheit der übertriebenen Planung und des Funktionalismus“.
  5. „Die Krankheit der schlechten Koordinierung“.
  6. „Die spirituelle Alzheimerkrankheit: Also das Vergessen der ‚Heilsgeschichte‘, der persönlichen Geschichte mit dem Herrn, der ersten Liebe (Offb 2,4).
  7. „Die Krankheit der Rivalität und der Ruhmsucht“.
  8. „Die Krankheit der existenziellen Schizophrenie. Es ist die Krankheit derer, die ein Doppelleben führen, Frucht der typischen Hypokrisie des Mittelmäßigen und einer zunehmenden geistlichen Leere…“.
  9. „Die Krankheit des Geredes, des Gemunkels, des Klatsches“.
  10. „Die Krankheit, die Dienstherren zu vergöttlichen“.
  11. „Die Krankheit der Gleichgültigkeit gegenüber den anderen“.
  12. „Die Krankheit der Leichenbittermiene. Das heißt, die Krankheit griesgrämiger und mürrischer Menschen…“
  13. „Die Krankheit des Anhäufens: Wenn der Geistliche versucht, eine existenzielle Leere in seinem Herzen zu füllen, indem er materielle Güter anhäuft…“
  14. „Die Krankheit der geschlossenen Kreise, wo die Zugehörigkeit zu einem Grüppchen stärker wird als die zum Leib und in einigen Situationen zu Christus selbst“.
  15. „Die Krankheit des weltlichen Profits, des Exhibitionismus, wenn ein Apostel seinen Dienst in Macht verwandelt und seine Macht in Handelsware, um weltlichen Profit oder mehr Macht zu erhalten“    (Quelle: Die Tagespost 24.12.2014)

Durch die Konzentration der Berichterstattung auf die „15 Krankheiten“ entstand ein falsches Bild von der Ansprache des Papstes vor der römischen Kurie. Damit war der Meinungsmanipulation Tür und Tor geöffnet.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert ist Gründer und Vorsitzender des „Forums Deutscher Katholiken“ sowie Herausgeber der kath. Monatszeitschrift DER FELS

 


CHRISTLICHES FORUM 2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Weblog erstellt.

Hier folgt ein Auszug:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre-Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 750.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 32 Jahre brauchen, um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.

Klicke hier, um den vollständigen Bericht zu sehen.