Intern. Tag der Menschenrechte: 10.12.

IGFM für Burka-Verbot: „Vollverschleierung ist frauenverachtend und integrationsfeindlich“

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) unterstützt zum Tag der Menschenrechte ein deutschlandweites Burka-Verbot. IGFM-Kampagne-IKEA-Saudi-Arabien-1_01

Die Vollverschleierung sei frauen-, integrations- und freiheitsfeindlich. „Die Burka entmenschlicht“, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin vor Journalisten in Stuttgart.

Mit der Burka oder dem sehschlitzartigen Niqab werde eine Grenze überschritten und die Trägerin zu einer Sache degradiert. Die Würde des Menschen sei aber unverhandelbar, ein Verbot ist nach Ansicht der IGFM daher notwendig und wichtig.

Islamisten versuchten mit Verweis auf religiöse Traditionen, ihre frauenverachtenden Ansichten durchzusetzen. Die Vollverschleierung blockiere jedoch nach Auffassung der IGFM die Verständigung und verhindere jede Integration. Sie normalisiere die Abwertung von Frauen und widerspreche dem Gleichheitsgrundsatz.

Es sei illusorisch zu glauben, irgendjemand könne wissen, ob sich ein Mädchen oder eine Frau freiwillig verschleiere. Es sei offensichtlich, dass vollverschleierte Personen z.B. in Banken als Bedrohung empfunden werden müssten, so die IGFM weiter.

„Appeasement gegenüber Extremisten musste noch immer teuer bezahlt werden. Wer die Würde des Menschen und unsere freie Gesellschaft schützen will, der muss sie verteidigen!“, appelliert die IGFM.

Aus der bitteren Erfahrung des Dritten Reiches hätten die Väter und Mütter des Grundgesetzes die Würde des Menschen ganz an den Anfang des Grundgesetzes gestellt  –  über alle anderen Rechte. Jetzt sei der Gesetzgeber gefordert, sie mit einem Burka-Verbot zu schützen.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Borsigallee 9 in 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-11, Fax: 069-420108-33, info@igfm.de, www.menschenrechte.de


München: Ausstellung über deutsch-tschechische Familienalben am 10.12.2014

Ausstellungs-Eröffnung DEUTSCH-TSCHECHISCHES FAMILIENALBUM am Mittwoch, 10. Dezember 2014, 18 Uhr im Sudetendeutschen Haus in München. 14_SL_Roll-up_Bundesverband

Zur Eröffnung sprechen Dr. Zuzana Finger (Heimatpflegerin der Sudetendeutschen)

  • Dr. Ondřej Černý (Direktor Tschechisches Zentrum München
  • Bernd Posselt (Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe)
  • Dr. Dieter Klein (Autor der Ausstellung)

Dr. Dieter Klein erläutert seine Ausstellung :

„…die Absicht der Ausstellung, …Vorurteile abzubauen, die auch heute noch auf deutscher wie auf tschechischer Seite geradezu inbrünstig gepflegt werden.

Die Idee zu dieser Ausstellung kam beim Durchblättern unseres eigenen, alten Familienalbums. Da waren sudetendeutsche, ungarische und tschechische Vorfahren friedlich nebeneinander eingeordnet; Bildunterschriften fehlen meist, weil schon die Großeltern nicht mehr alle Namen der Abgebildeten gekannt hatte. Ähnliche Funde lassen sich europaweit bei vielen Familien machen, die aus Pietät solche Fotoalben aufgehoben haben. FotoProfSchieser

Sie zeigen nicht nur die optische Ähnlichkeit und die ähnlichen Lebensgewohnheiten in Mitteleuropa; auch das vergleichbare Prestige-Gehabe lässt keine wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Völkern beispielsweise in der Donaumonarchie erkennen.

Im Haus der Deutsch-Tschechischen Verständigung wurde 2012 diese kleine Fotoausstellung in Gablonz vorhandener bzw. aus Gablonz stammender Familienalben eröffnet, die danach im Wiener Haus der Heimat und im Stadtmuseum Komotau in größeren Rahmen gezeigt werden konnte.

Im Raum Gablonz sind heute mehr tschechische als sudetendeutsche Familienalben erhalten, weil 1945 bei der Vertreibung der Sudetendeutschen zeitweise sogar die Mitnahme von Fotos jeglicher Art streng verboten war. Gablonzer Familienbilder finden sich aber bei den Erben aus den „gemischten“ Ehen: sie sind mit Antifaschistentransporten oder auf anderen Wegen zu Verwandten in anderen Städten gelangt und blieben so der Nachwelt erhalten…“

Eine kleine Vorschau dazu hier: http://projekte.isar-media.eu/dt-cz-familienalbum/index.html

Kontakt-Daten:

  • Sudetendeutsche Landsmannschaft e.V.
  • Hochstraße 8 in 81669 München, Tel.: 089 / 48 00 03 54
  • www.sudeten.de

Foto: Prof. Dr. Hans Schieser


„Lisas Weihnachtsfreude“: Ein prima Musical für die ganze Familie

Buch-Daten: Lisas Weihnachtsfreude. Alexander Lombardi. Verlag: SCM Hänssler. Compact-Disc , 12 S., Booklet. 14,2(B) x 12,5(H) x 1,0(T) cm.  – Spieldauer: 51 Min. / 7. Auflage , Oktober 2014 , Alter: ab 7 Jahre, 9,95 EURlisa_cover

Die kleine Lisa erlebt eine Chorprobe mit Hindernissen, die chaotisch abläuft. Sie hat noch kein Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern. Zu Hause gibt es auch Stress… 

Warum feiern wir das Christfest? Wo ist der Friede, von dem die Leute an Weihnachten sprechen?

Lisa erfährt, daß unser Erlöser als Kind auf die Welt gekommen ist, um uns das Heil und den Frieden mit Gott zu schenken.

Ein klangvolles Weihnachtsmusical für jung und alt, für die ganze Familie – inklusive Noten-PDFs zum Nachsingen und Spielen.

Weitere Infos gibt’s unter http://www.lisas-weihnachtsfreude.de


Die Erniedrigten freuen sich über den HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 29,17-24:

Nur noch kurze Zeit, dann verwandelt sich der Libanon in einen Garten, und der Garten wird zu einem Wald.

An jenem Tag hören alle, die taub sind, sogar Worte, die nur geschrieben sind, und die Augen der Blinden sehen selbst im Dunkeln und Finstern. DSC06228

Die Erniedrigten freuen sich wieder über den HERRN und die Armen jubeln über den Heiligen Israels. Denn der Unterdrücker ist nicht mehr da, der Schurke ist erledigt, ausgerottet sind alle, die Böses tun wollen, die andere als Verbrecher verleumden, die dem Richter, der am Tor sitzt, Fallen stellen und den Unschuldigen um sein Recht bringen mit haltlosen Gründen.

Darum – so spricht der HERR zum Haus Jakob, der HERR, der Abraham losgekauft hat:

Nun braucht sich Jakob nicht mehr zu schämen, sein Gesicht muss nicht mehr erbleichen.

Wenn das Volk sieht, was meine Hände in seiner Mitte vollbringen, wird es meinen Namen heilighalten. Es wird den Heiligen Jakobs als heilig verehren und erschrecken vor Israels Gott.

Dann kommen die Verwirrten zur Einsicht, und wer aufsässig war, lässt sich belehren.