Goethe: „Die Ehe ist der Gipfel aller Kultur“

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„Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur. Sie macht den Rohen mild  –  und der Gebildetste hat keine bessere Gelegenheit, seine Milde zu beweisen. cropped-ZIM_5640
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Unauflöslich muß sie sein; denn sie bringt so vieles Glück, daß alles einzelne Unglück dagegen gar nicht zu rechnen ist.
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Und was will man von Unglück reden? Ungeduld ist es, die den Menschen von Zeit zu Zeit anfällt, und dann beliebt er, sich unglücklich zu finden.
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Lasse man den Augenblick vorübergehen, und man wird sich glücklich preisen, daß ein so lange Bestandenes noch besteht!“
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Quelle: Johann Wolfgang von Goethe: „Die Wahlverwandtschaften“ (I,9)

Erklärung der Unionsfraktion zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“

Jedes Jahr am 10. Dezember wird der Internationale Tag der Menschenrechte begangen. Im Jahr 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) an diesem Tag die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): foto_2

Auch im 66. Jahr nach Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist der Weg zu ihrer weltweiten Umsetzung noch weit. Vor allem durch die aktuellen Krisen im Nahen Osten und in der Ostukraine haben die Menschenrechtsverletzungen ein Ausmaß angenommen, das wir längst überwunden geglaubt hatten.

So kosteten der Bürgerkrieg in Syrien und der Krieg gegen das Terrornetzwerk des sog. Islamischen Staates allein im zurückliegenden Monat mehr als 5000 Menschenleben. Der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge waren mehr als 4000 Tote in Syrien zu beklagen. Im Irak verloren allein im Monat November 1000 Menschen ihr Leben.

Auch die Meldungen aus der Ost-Ukraine über den Tod von Tausenden erschrecken uns zutiefst. Immer mehr Menschen fliehen aus der Region. Nach Angaben des UNHCR wurden rund 430.000 innerhalb des Landes vertrieben.

Nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim spüren die Minderheiten dort einen wachsenden Druck aus Moskau. Vor allem die Krimtataren fürchten, erneut zum Verlassen der Heimat gezwungen zu sein. Diese Angst sitzt tief und ist offenbar wohl begründet:

So wurde die Ankündigung der Minderheit, am Tag der Menschenrechte gegen die Einschränkung ihrer Rechte auf die Straße gehen zu wollen, mit einer Warnung der russischen Behörden vor illegalen Demonstrationen unterbunden. Wir fordern Russland mit Nachdruck dazu auf, auf der annektieren Halbinsel Krim die Rechte der Minderheiten zu wahren.“


Grünes Licht für den Bau des E-ELT (größtes Teleskop der Welt)

Der ESO-Council, das Führungsgremium der ESO, hat auf seiner letzten Sitzung grünes Licht für den Bau des European Extremely Large Telescope (E-ELT) in zwei Phasen erteilt.

Für die erste Phase wurden Ausgaben von rund einer Milliarde Euro bewilligt, wodurch die Baukosten eines voll funktionsfähigen Teleskops und einer Reihe leistungsstarker Instrumente eingeschlossen abgedeckt werden.

Die Inbetriebnahme des Teleskops soll in 10 Jahren erfolgen. Es wird entscheidende wissenschaftliche Entdeckungen auf dem Gebiet der Exoplaneten, der stellaren Zusammensetzung von nahen Galaxien und im fernen Universum ermöglichen.

Der bisher größte Industrieauftrag in der Geschichte der ESO für den Bau der Teleskopkuppel und der Teleskopstruktur wird im nächsten Jahr geschlossen.

Das E-ELT wird ein Teleskop für sichtbares Licht und das nahe Infrarot mit einen Hauptspiegel von 39 Metern Durchmesser auf dem Cerro Armazones in der chilenischen Atacama-Wüste werden, 20 Kilometer vom Very Large Telescope auf dem Cerro Paranal entfernt.

Es wird gewissermaßen das größte Auge sein, das die Menschheit auf den Himmel richtet.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.eso.org/public/germany/news/eso1440/


Wie ein Hirte geleitet der HERR seine Lämmer zur Weide und führt sie mit starker Hand

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 40,1-11:

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und verkündet der Stadt, dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld beglichen ist; denn sie hat die volle Strafe erlitten von der Hand des HERRN für all ihre Sünden. IMG_1077

Eine Stimme ruft: Bahnt für den HERRN einen Weg durch die Wüste! Baut in der Steppe eine ebene Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben.

Dann offenbart sich die Herrlichkeit des HERRN, alle Sterblichen werden sie sehen. Ja, der Mund des HERRN hat gesprochen.

Eine Stimme sagte: Verkünde! – Ich fragte: Was soll ich verkünden?

Alles Sterbliche ist wie das Gras, und all seine Schönheit ist wie die Blume auf dem Feld.

Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, wenn der Atem des Herrn darüberweht. Wahrhaftig, Gras ist das Volk.

Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit.

Steig auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude!

Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht! Sag den Städten in Juda: Seht, da ist euer Gott.
Seht, Gott der HERR kommt mit Macht, ER herrscht mit starkem Arm. Seht, ER bringt seinen Siegespreis mit: Alle, die ER gewonnen hat, gehen vor ihm her.

Wie ein Hirt führt ER seine Herde zur Weide, ER sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt ER auf dem Arm, die Mutterschafe führt ER behutsam.

 


„Christliche Aktion“ startete Petition gegen staatliche Frühsexualisierung der Kinder

Mit einer Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wendet sich eine „Christliche Aktion“ gegen die Frühsexualisierung von Kindern: http://www.citizengo.org/de/13848-keine-uebergriffige-sexualkunde Lohmann5

Sprecher der im September gegründeten Initiative ist der Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, Martin Lohmann (siehe Foto).

Auf der Plattform „citizengo“ hat die Eingabe bisher über 19.000 der von ihren Gründern angepeilten 20.000 Klicks erhalten. Sie richtet sich gegen einen „staatlich erlaubten Kindesmissbrauch“.

Gerade Kinder verdienten Respekt und Wertschätzung im Umgang „mit dem Geschenk der Sexualität, bei der sie nicht instrumentalisiert oder verführt werden dürfen“, begründet Lohmann die Petition, die auch von der bekannten Bestseller-Autorin Christa Meves (siehe Foto) unterstützt wird.Meves

Schülerübung: „Puff für alle“

Als Beispiel für die staatliche Indoktrination, gegen die sich der Aufruf wendet, zitiert die „Christliche Aktion“ aus einem Handbuch für Schulen der Soziologieprofessorin Elisabeth Tuider (Kassel).

Es ermuntert Kinder, in einem „Sex-Quiz“ Begriffe wie Sadomasochismus, Dildo oder Bordell zu erläutern. Im Rahmen einer Übung „Puff für alle“ müssen die Schüler Fragen beantworten wie: „Welche Fähigkeiten brauchen Bordellmitarbeiter?“  – Kinder ab 13 Jahren sollen berichten, wann sie zum ersten Mal Analverkehr hatten.

„Wir fordern Lehrpläne, die solche Übergriffe ausschließen“, fasst die „Christliche Aktion“ ihr Anliegen zusammen.

Quelle: http://www.idea.de