Kuba: 90 christliche Bürgerrechtlerinnen am „Tag der Menschenrechte“ verhaftet

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurden am gestrigen „Tag der Menschenrechte“ 90 Bürgerrechtlerinnen bzw. „Damen in Weiß“ im kommunistischen Kuba verhaftet, weil sie an friedlichen Protestmärschen teilgenommen hatten.  RTEmagicC_logo_Homepage_quad.gif

Allein in der Hauptstadt Havanna wurden 67 Demokratie-Engagierte festgenommen, berichtet die ehem. politische Gefangene Martha Beatriz Roque. Unter den Verhafteten war auch die Sprecherin der „Damen in Weiß“, Berta Soler.

José Daniel Ferrer, Sprecher der oppositionellen „Patriotischen Union Kubas“ (UNPACU), berichtet von verstärkten Drangsalierungen gegen die Mitglieder seiner Organisation im Osten Kubas.

Die IGFM kritisiert die Repressionen gegen die Bürgerrechtlerinnen als Anschlag auf den Dialog mit der Europäischen Union und die kubanische Bürgerrechtsbewegung.

„Dass gerade am Internationalen Tag der Menschenrechte massenhaft gewaltfreie Bürgerrechtlerinnen verhaftet werden, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit einfordern, zeigt den anhaltenden Unwillen des Castro-Regimes, fundamentale Menschenrechte anzuerkennen und damit den Weg für eine Zusammenarbeit mit Europa frei zu machen“, so die IGFM.



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