Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses klagt an: Wo bleibt der Protest gegen Christenverfolgung?

Früher wurden in Deutschland Juden verfolgt, heute werden in muslimischen Ländern Christen verfolgt.

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder (siehe Foto), mahnt im Hamburger Magazin „Der Spiegel“ den Einsatz für verfolgte Christen an. lauder

Der israelisch-palästinensische Konflikt werde in westlichen Medien ausführlich behandelt. Und immer wenn es Anschläge und Tote gab, zeigten sich Politiker empört und drohten mit ernsten Konsequenzen, schreibt Ronald S. Lauder:

„Wenn aber gleichzeitig unzählige Christen in Israels Nachbarländern umgebracht werden, bleiben die Straßen leer, die Politiker schweigen, und die Leitartikler der Zeitungen haben scheinbar wichtigere Dinge zu kommentieren.“

Der 70-j. Lauder ist Präsident des New Yorker Museum of Modern Art. Unter US-Präsident Ronald Reagan war er amerikanischer Botschafter in Österreich. Seit 2007 ist er Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC).

Der Amerikaner erinnert daran, dass islamistische Terroristen am 2. Dezember in Kenia 36 Arbeiter in einem Steinbruch ermordet hatten. Die meisten Opfer dürften Christen gewesen sein. Zehn Tage zuvor waren in der gleichen Gegend 28 Insassen eines Busses getötet worden. In beiden Fällen mussten die Opfer Zitate aus dem Koran wiedergeben, um zu beweisen, ob sie Muslime sind oder nicht.

Doch die Welt scheine die brutalen Hinrichtungen Tausender Christen und Mitglieder anderer Minderheiten im Irak und in Syrien fast gleichgültig hinzunehmen, moniert Lauder. Im Irak, wo vor der US-Invasion 2003 vermutlich rund 1,5 Millionen Christen lebten, seien heute schätzungsweise nur noch 400.000 ansässig.

„Wir Juden haben diese Lektion gelernt“

Lauder spricht von Heuchelei: „Es ist vor allem die Tatsache, dass die Welt dem Morden vor unserer Haustür schweigend zusieht, ja, es großteils tatenlos hinnimmt. Nicht nur als jüdischer Funktionär, sondern auch als Bürger dieser Welt kann ich dazu nicht schweigen. […]deutschland-israel-flag

Wir Juden lernten im Zweiten Weltkrieg, was es heißt, wenn die Welt schweigt, wenn sie gleichgültig bleibt im Angesicht großen menschlichen Leids. Wir haben diese Lektion gelernt und werden sie nie vergessen.“

Für ihn als jüdischer Verantwortlicher wäre es „billig, ja sogar scheinheilig, nur für die Rechte der Juden zu kämpfen und das Schicksal anderer zu ignorieren“.

Deshalb sehe er es als seine Pflicht an, „nicht nur gegen den weltweiten Antisemitismus, sondern mit der gleichen Kraft auch für den Schutz von Christen und anderen Minderheiten, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, zu kämpfen“.

Er sehe es als seine Aufgabe an, Regierungen davon zu überzeugen, all das nicht einfach passiv hinzunehmen, sondern zu handeln: „Keiner von uns  –  ganz gleich ob Jude, Christ oder Muslim  –  kann sich wirklich sicher fühlen, solange solche Verbrechen geschehen.“

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/als-jude-kann-ich-zur-christenverfolgung-nicht-schweigen-90401/


Frankreich: Gesetzentwurf gegen Euthanasie bzw. „Sterbehilfe“ wird von Kirche begrüßt

Ein französischer Gesetzentwurf zum Umgang mit Sterbenden schließt Beihilfe zum Suizid und Euthanasie ausdrücklich aus. Stattdessen wird ein neues „Recht auf tiefe und anhaltende palliative Hilfe“ (sédation) in der Sterbephase eingeführt. vaccine_2_360_250_s_c1

Das bedeutet, dass einem Sterbenden ein Medikamenten-Cocktail verabreicht werden darf, der ihn bewußtlos werden lässt. Der Gesetzesvorschlag ist auf Initiative von Präsident Francois Hollande von zwei Abgeordneten, Alain Claeys von den Sozialisten (PS) und Jean Leonetti von den Rechtsbürgerlichen (UMP), erstellt worden; dabei ging es um die größtmögliche Übereinstimmung.

Hollande erklärte am vergangenen Freitag nach der Vorstellung des Textes, er wünsche im Januar eine Parlamentsdebatte dazu. Einer seiner Berater sprach gegenüber der frz. Tageszeitung ‚Le Monde’ von einem „starken Ergebnis“, das ein „Recht auf Sterben in Würde“ festschreibe.

Der Bischofsvikar von Lille und Mediziner, Pater Bruno Cazin, sprach gegenüber Radio Vatikan von einem „Sieg“. Endlich wandere der Fokus von der Pflicht der Ärzte hinüber zu den Rechten der Kranken. Dass Euthanasie ausgeschlossen werde, sei zu begrüßen. Dennoch müsse man bei der Sterbephase eines Patienten auch künftig „an die Verantwortung der Mediziner appellieren“, so Cazin.

Quelle: Le Monde / Radio Vatikan

 


Alle Jahre wieder – irren sich Astrologen…!

Nicht nur die Nostradamus-Deuter haben sich wieder mal geirrt – für die gesamte Orakelzunft war 2014 ein rabenschwarzes Jahr: avatar92

„Versinkende Pyramiden, ein kippendes Empire State Building und der zumindest teilweise Einsturz des Kolosseums in Rom gehörten für 2014 zu den Lieblingsprognosen des kanadischen Mediums Nikki Pezaro.

Während diese ein besonderes Faible für die Zerstörung weltweit bekannter Gebäude hatte, blieben ihre Kollegen hierzulande mehr bei den klassischen Prognosethemen und sagten Katastrophen aller Art voraus.

Die aktuelle Auswertung der Voraussagen von Hellsehern, Wahrsagern und Astrologen durch die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften zeigte auch für 2014 das gewohnte Bild.

Wahrsager entpuppen sich als Wahrversager, und auch der astrologische Blick in die Sterne liefert keine Informationen über die Zukunft.”

Quelle und Fortsetzung hier: http://blog.gwup.net/2014/12/12/vorhersehbar-astrologenkritik-an-gwup-prognosenauswertung/


ELIAS – ein Prophet wie Feuer

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Sir 48,1-4.9-11:

In jenen Tagen stand Elias auf, ein Prophet wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen…P1020947

Auf Gottes Wort hin verschloss er den Himmel, und dreimal ließ er Feuer herniederfallen. Wie ehrfurchtgebietend warst du, Elias, wer dir gleichkommt, kann sich rühmen.

Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, in Feuermassen himmelwärts. Von dir sagt die Schrift, du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.

Wohl dem, der dich sieht und stirbt; denn auch er wird leben.