Unionsfraktion: Streichung der Hamas von der EU-„Terrorliste“ ist politisch falsch

Der Europäische Gerichtshof hat am heutigen Mittwoch die EU angewiesen, die Palästinenserorganisation Hamas von ihrer Liste mit terroristischen Organisationen zu nehmen. media-govugWAzfG7-2

Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

„Die Hamas von der Liste der terroristischen Organisationen zu streichen, ist politisch falsch. Zu Recht steht der militärische Arm der Hamas seit 2001 auf der EU-Terrorliste und seit 2003 auch der politische Teil der Organisation. Dieser hat 2007 die Kontrolle über den Gazastreifen übernommen.

Die Verantwortung für die kritische Lage im Nahostkonflikt liegt vornehmlich bei der Hamas. Diese bedroht durch ihre Gewaltakte nicht nur den Staat Israel, sondern den Frieden im ganzen Nahen Osten.

Dies zeigte noch einmal sehr deutlich der Terroranschlag auf die Jerusalemer Synagoge im vergangenen November, den die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas als ‚heroische Tat‘ begrüßte. Der jüdische Staat Israel wird durch die Hamas in seiner Existenz bedroht. 170814063037-b1-

Die Hamas sollte mit Nachdruck aufgefordert werden, ihre Angriffe unverzüglich einstellen, ihr Waffenarsenal auflösen und sich an einer friedlichen Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes beteiligen. Nicht nur die jungen Menschen in Israel und Palästina warteten darauf, dass Frieden einkehrt, damit sie eine Perspektive für die Zukunft bekommen.

Klares Ziel bleibt weiter die Zwei-Staaten-Lösung. Es gibt keine andere Möglichkeit, zum Frieden zu gelangen als über Verhandlungen. Maßnahmen von Seiten Dritter, wie die Streichung der Hamas von der Liste der terroristischen Organisationen, aber auch eine einseitige Anerkennungen Palästinas schaffen keine Grundlage für solche Verhandlungen.

Vor allem werden so die Streitpunkte zwischen den Palästinensern und dem jüdischen Staat Israel nicht gelöst. Eine einseitige Anerkennung würde letztlich sogar den gesamten politischen Prozess in der Region gefährden. Außerdem könnte sie wie eine Belohnung vorab gewertet werden, ohne dass am Verhandlungstisch wirklich Zugeständnisse gemacht werden.“


Indien: Ordensschwestern wollen Prostituierte aus Sex-Sklaverei befreien

Im „Jahr der Orden“ wollen indische Nonnen sich verstärkt um die Not der Prostituierten kümmern. Vier Schwestern vom Orden der makellosen Jungfrau besuchen in Kalkutta abends die Rotlichtviertel der Stadt. Damit konnten sie bereits zahlreiche junge Frauen aus den Händen skrupelloser Menschenhändler befreien. Fussmatte__

“Damit”, so Schwester Sharmi Souza, “geben wir auch eine positive Antwort auf die Botschaft von Papst Franziskus zum Weltfriedenstag, der uns zum Kampf gegen moderne Formen der Sklaverei aufruft”.

Dabei bieten die Schwestern den jungen Frauen Unterstützung und Begleitung an und fordern sie auf, bei der Polizei anzeige gegen ihre Peiniger zu erstatten.

Wie aus Daten der indischen Regierung hervorgeht, wurden 2007 über 3 Millionen Frauen sexuell ausgebeutet, davon waren 35,47% unter 18 Jahre alt. Die Nichtregierungsorganisation “Human Rights Watch” schätzt, dass es in Indien mindestens 20 Millionen Prostituierte gibt. Allein in Mumbai arbeiten über 200.000 von ihnen.

Quelle: Fidesdienst – Foto: IGFM


Regensburg: Dreikönigs-Singen beginnt am 29.12. in Amberg mit dem Bischof

Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“ machen sich auch in diesem Jahr in unserem ganzen Bistum Kinder und Jugendliche als Sternsinger auf den Weg, um Geld für Kinder in Not zu sammeln. 141217_Sternsinger

Bischof Rudolf Voderholzer eröffnet die Aktion Dreikönigssingen mit rund 1000 jungen Sternsingern am Montag, den 29. Dezember 2014 in der Pfarrei St. Georg in Amberg.

Nach einer gemeinsamen Andacht aller Mädchen und Jungen ziehen die Sternsinger mit Bischof Rudolf durch die Straßen von Amberg bis hin zum Marktplatz. Dort gibt es für alle eine kleine Brotzeit und heißen Tee zum Aufwärmen. Hier hat jeder auch die Gelegenheit, dem Bischof hautnah zu begegnen.

Nach der großen Eröffnung senden die Pfarreien im Bistum Regensburg die Sternsinger rund um die Tage von Heilig Drei Könige aus, um Spenden für die wertvolle Projektarbeit zu sammeln.

  • Programm:
    ab 11:30 Uhr: Möglichkeit zum Umziehen und Schminken im Pfarrheim St. Georg
  • 13:10 Uhr: Begrüßung der Sternsinger durch Verantwortliche des Bistums sowie des Kindermissionswerks und Einzug in die Kirche St. Georg
  • 14:00 Uhr: Andacht mit Bischof Rudolf Voderholzer
  • 15:00 Uhr: Gemeinsamer Zug zum Marktplatz der Stadt Amberg, Begegnung mit dem Bischof bei heißem Tee und einer kleinen Brotzeit.
  • 16:30 Uhr: Ende

Weitere Infos zum Dreikönigs-Singen und zum Kindermissionswerk auf www.sternsinger.org

Quelle: Bistum Regensburg

 


Was „Klimamodelle“ nicht zeigen: Eisdecke um Antarktis dehnt sich weiter aus

Erklärung des Max-Planck-Instituts für Meteorologie:

Das Meereis um die Antarktis hat sich in den letzten Jahrzehnten ausgedehnt. Eine neue Studie erklärt, warum dies der Fall ist, warum Modelle diese Zunahme nicht erfassen und was wir Menschen mit der sich ausdehnenden Eisdecke zu tun haben könnten.

Im September 2014 bedeckte das antarktische Meereis mehr als 20 Millionen Quadratkilometer und erreichte damit seine größte Ausdehnung seit dem Beginn kontinuierlicher Satellitenmessungen im Jahr 1979. (…)

Warum das antarktische Meereis langsam zunimmt und warum Klimamodelle meistens keinen solchen Zuwachs zeigen, haben Forscher des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) jetzt in einer neuen Studie in den Geophysical Research Letters untersucht.

„Um die Entwicklung des Meereises in der Antarktis im Modell nachvollziehen zu können, müssen wir insbesondere die bodennahen Winde gut simulieren“, erklärt Alexander Haumann, Hauptautor der neuen Studie:

„Es geht hier in erster Linie um Regionen mit Wintertemperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, so dass es auch bei einer Erwärmung noch viel Eisbildung im Ozean rund um die Antarktis gibt.

Angetrieben durch starke Winde wird dieses Eis manchmal über mehr als tausend Kilometer transportiert. Wenn man wissen will, wohin das Eis treibt und welche Gebiete es bedeckt, muss man verstehen wie es durch die Winde verschoben wird.“

Quelle und weiterer Text hier: http://www.mpimet.mpg.de/nc/kommunikation/aktuelles/single-news/article/mehr-eis-in-einer-sich-erwaermenden-welt.html


„Gerechtigkeit für die Gebeugten im Volke“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 72 (71),1-2.3-4ab.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Dann bringen die Berge Frieden dem Volk
und die Höhen Gerechtigkeit.
Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk,
Hilfe bringen den Kindern der Armen.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.