Irak: IS-Terroristen überführen weitere Häftlinge ins besetzte St. Georgs-Kloster

In Mossul werden seit der Eroberung der Stadt durch die Dschihadisten des Islamischen Staates (IS) christliche Kirchen als Gefängnisse benutzt. Während der vergangenen Woche wurden mindestens 150 Häftlinge in das chaldäische Kloster des heiligen Georg gebracht. Milat Mahmud  aus Syrien mit Nichte

Dies berichten einheimische Beobachter dem arabischen Informationsportal ankawa.com.

BILD: Christliche Flüchtlinge aus dem Irak 

Unter den Gefangenen, die aus Badush  –  das angesichts eines möglichen Angriffs der Koalition zur Bekämpfung des Kalifats evakuiert wurde  – stammen, sollen sich auch Vertreter der oppositionellen sunnitischen Clans befinden.

Anfang Dezember hatten einheimische Beobachter bereits berichtet, dass das chaldäische St. Georgs-Kloster als Frauengefängnis mißbraucht wird.

Aktuelle Fotos des Klosters zeigen, dass auch das Kreuz auf der Kuppel des Klosters entfernt wurde, wie dies bereits bei anderen von den Dschihadisten besetzten Kirchen geschah.

“Die Nachrichten und Fotos von Kirchen, die von den Dschihadisten besetzt wurden”, erklärt Rebwar A. Basa, Prokurator des chaldäischen Ordens des hl. Hormisdas, “vertiefen die inneren Verletzungen der Christen, die aus Mossul und der Niniveebene fliehen mussten und nun ihr erstes Weihnachtsfest fern von der geliebten Heimat feiern müsse. Kirchen und Klöster werden von denjenigen geschändet, die nichts und niemanden respektieren”.

Quelle: Fidesdienst  / Foto: Bistum Regensburg


Kardinal Raymond Burke nimmt ca. 30.000 Unterstützer-Unterschriften entgegen

Am vergangenen Donnerstag präsentierte die kanadische Lebensrechtler-Internetseite „Lifesite-News“ dem amerikanischen Kardinal Raymond Burke in gebundenener Buchform mehr als 29.000 Unterschriften von Menschen in aller Welt.

In dieser „Fanpost“, an der sich auch unser Christoferuswerk in Münster und zahlreiche deutsFeatured Imageche Katholiken beteiligten, wurde dem vatikanischen Würdenträger gedankt für seinen Einsatz pro Ehe und Familie.

Zugleich wurde versichert, für ihn und seinen treuen Dienst in der Kirche zu beten, damit er weiter eine „starke Stimme zur Verteidigung der Wahrheiten für das Leben und die Familie“ bleiben möge.

Der theologisch konservative Kardinal äußerte seine „tiefste Dankbarkeit“ für dieseUnterstützung und vor allem für Ihre Gebete.“ 

Diese Online-Petition wurde im November 2014 von der katholischen Nachrichtenseite „Lifesite-News“ gestartet, um sich so mit dem Kurienkardinal zu solidarisieren, weil dieser sich seit langem als eindeutiger Lebensrechtler und Verteidiger der katholischen Ehelehre bewährt hat.

Anlaß für die Aktion war zudem die Nachricht aus dem Vatikan, daß der profilierte Kirchenmann als Präfekt der Apostolischen Signatur entlassen und auf den lediglich repräsentativen Posten eines Patrons des Malteserordens abgeschoben wurde.

Die Absetzung Kardinal Burkes vom höchsten vatikanischen Gerichtshof hatte weltweit für große Enttäuschung unter glaubenstreuen Katholiken und Abtreibungsgegnern gesorgt.

Nachdem John-Henry Westen, der Chefredakteur von Lifesite-News, dem Kardinal das Unterschriftenbuch überreichte, bekräftigte dieser erneut seinen grundsätzlichen Standpunkt: 

„Wir müssen jetzt alle auch zukünftig vereint sein mit unserem Herrn Jesus Christus und die Wahrheit unseres Glaubens verteidigen, vor allem in Bezug auf Ehe und Familie. Auch wenn uns die Zeiten dunkel erscheinen, können wir mit Hilfe der Gnade Gottes wahre Verteidiger der Botschaft Christi sein. Bleiben wir also standhaft und lassen wir uns nicht entmutigen.

Das Treffen fand statt in dem von Burke selbst gegründeten regionalen Heiligtum der Madonna von Guadalupe in der Bischofsstadt La Crosse (Bundesstaat Wisconsin).

Quelle für die Zitate und das Foto: https://www.lifesitenews.com/news/cardinal-burke-receives-petition-signed-by-30000-supporters-this-was-his-re


Die Mehrheit der Palästinenser hat Angst vor ihrer diktatorischen Führung

Zwei Drittel der palästinensischen Bevölkerung in Judäa und Samaria haben Angst, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu kritisieren. Dies hat eine Umfrage ergeben, die vom palästinensischen Zentrum für Politwissenschaft in Ramallah durchgeführt wurde.

Abbas hat die Führer der stärksten Gewerkschaft verhaften lassen und diese zur illegalen Bewegung erklärt. Dies veröffentlichte heute die Nachrichtenagentur AP.

Wenn zwei Drittel der Palästinenser Fatah-Chef Abbas fürchten, wie viel mehr wird dann die radikale Hamas gefürchtet, die im Gazastreifen herrscht?

Im Ausland wird die Fatah häufig als pragmatischer Gegenpol zur Hamas dargestellt, die für einen Frieden mit Israel plädiere.

Quelle: http://www.israelheute.com


Ansichten der EU-Europäer zur Einwanderung, den Parteien und zur EU

Knappe Mehrheit plädiert für Migration aus EU-Ländern

Die Mehrheit der Bürger in der Europäischen Union ist mit der Einwanderungspolitik von EU und Nationalstaaten nicht einverstanden. 40323-90x80

Laut einer Umfrage des Eurobarometers wünschen sich 82 Prozent zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung. In Deutschland lag dieser Wert bei 81 Prozent.

Am höchsten war er mit 96 Prozent in Griechenland und Malta. Beide Staaten sind mit zahlreichen illegalen Einwanderern konfrontiert, die in die EU einreisen wollen.

Zudem sieht eine Mehrheit von 57 der befragten EU-Bürger die Einwanderung von Personen außerhalb der Staatengemeinschaft negativ. In Deutschland waren es 52 Prozent.

Nur 37 % vertrauen der EU

Umgekehrt sehen etwa 51 Prozent die Einwanderung von anderen EU-Bürgern in ihr Land positiv. Grundsätzlich haben sich zudem 71 Prozent für eine gemeinsame EU-Einwanderungspolitik ausgesprochen. In Deutschland stimmten 75 Prozent dafür.

Zudem ging auch das Ansehen der politischen Parteien zurück. EU-weit haben nur noch 14 Prozent Vertrauen in die Parteien. 80 Prozent dagegen eher oder gar nicht.

Auch die EU selbst kann die Bürger offenbar nicht überzeugen. 37 Prozent (Deutschland: 34) gaben an, sie vertrauten der Staatengemeinschaft. 50 Prozent (Deutschland: 53) dagegen mißtrauen der Union.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de