Kardinal Raymond Burke nimmt ca. 30.000 Unterstützer-Unterschriften entgegen

Am vergangenen Donnerstag präsentierte die kanadische Lebensrechtler-Internetseite „Lifesite-News“ dem amerikanischen Kardinal Raymond Burke in gebundenener Buchform mehr als 29.000 Unterschriften von Menschen in aller Welt.

In dieser „Fanpost“, an der sich auch unser Christoferuswerk in Münster und zahlreiche deutsFeatured Imageche Katholiken beteiligten, wurde dem vatikanischen Würdenträger gedankt für seinen Einsatz pro Ehe und Familie.

Zugleich wurde versichert, für ihn und seinen treuen Dienst in der Kirche zu beten, damit er weiter eine „starke Stimme zur Verteidigung der Wahrheiten für das Leben und die Familie“ bleiben möge.

Der theologisch konservative Kardinal äußerte seine „tiefste Dankbarkeit“ für dieseUnterstützung und vor allem für Ihre Gebete.“ 

Diese Online-Petition wurde im November 2014 von der katholischen Nachrichtenseite „Lifesite-News“ gestartet, um sich so mit dem Kurienkardinal zu solidarisieren, weil dieser sich seit langem als eindeutiger Lebensrechtler und Verteidiger der katholischen Ehelehre bewährt hat.

Anlaß für die Aktion war zudem die Nachricht aus dem Vatikan, daß der profilierte Kirchenmann als Präfekt der Apostolischen Signatur entlassen und auf den lediglich repräsentativen Posten eines Patrons des Malteserordens abgeschoben wurde.

Die Absetzung Kardinal Burkes vom höchsten vatikanischen Gerichtshof hatte weltweit für große Enttäuschung unter glaubenstreuen Katholiken und Abtreibungsgegnern gesorgt.

Nachdem John-Henry Westen, der Chefredakteur von Lifesite-News, dem Kardinal das Unterschriftenbuch überreichte, bekräftigte dieser erneut seinen grundsätzlichen Standpunkt: 

„Wir müssen jetzt alle auch zukünftig vereint sein mit unserem Herrn Jesus Christus und die Wahrheit unseres Glaubens verteidigen, vor allem in Bezug auf Ehe und Familie. Auch wenn uns die Zeiten dunkel erscheinen, können wir mit Hilfe der Gnade Gottes wahre Verteidiger der Botschaft Christi sein. Bleiben wir also standhaft und lassen wir uns nicht entmutigen.

Das Treffen fand statt in dem von Burke selbst gegründeten regionalen Heiligtum der Madonna von Guadalupe in der Bischofsstadt La Crosse (Bundesstaat Wisconsin).

Quelle für die Zitate und das Foto: https://www.lifesitenews.com/news/cardinal-burke-receives-petition-signed-by-30000-supporters-this-was-his-re


3 Kommentare on “Kardinal Raymond Burke nimmt ca. 30.000 Unterstützer-Unterschriften entgegen”

  1. Willibald Reichert sagt:

    Hallo Traudl,

    über deinen Beitrag auf „Christliches Forum“ bezüglich Kardinal Burke habe ich mich gefreut.

    LG Willi

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    • Marienzweig sagt:

      Lieber Willi,
      Deinen Namen zu lesen – welch schöne Überraschung!
      Ich erkenne immer mehr: Wir müssen uns vernetzen, uns zu Wort melden – dies ist so wichtig!
      Was und wie können wir uns als Christen denn einbringen?
      Wir benutzen keine Waffen wie die ISIS und andere mörderische Gruppen.
      Das haben wir nicht nötig!
      Unsere Kraft beruht auf etwas anderem.
      Wir haben das Wort unseres Herrn, das wir hören und in Klarheit und Liebe weitergeben wollen – und sollen, ob gelegen oder ungelegen.
      Eine gute, schöne adventliche Zeit für Dich –
      und auch für Kardinal Burke!
      Ihn hat man ziemlich hart fallenlassen! Er wird sich hoffentlich von diesem Nackenschlag erholen.
      Viel, viel Gutes, lieber Willi!
      Marienzweig

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  2. Marienzweig sagt:

    Die Petition für Kardinal Burke habe ich auch unterschrieben und dies mit voller Überzeugung.
    Den Link dazu hatte ich mir gespeichert und so konnte ich das rasante Anwachsen der Stimmen von Beginn an mehrmals täglich verfolgen.
    Zum Schluss dann ging es eher tröpfchenweise, aber ich denke, das ist normal.

    Es bleibt ein mehr als ungutes Gefühl, was die Entfernung Kardinal Burkes aus seinem Amt betrifft.
    Einen Kardinal -obwohl noch nicht alt und sich nichts zuschulden kommen lassend- auf einen rein repräsentativen Posten zu versetzen, bedeutet, ihn bewusst zu demütigen und dies vor aller Augen.
    Ich wünsche ihm die Kraft und die Souverenität, diese Zurücksetzung innerlich zu verarbeiten – und zu vergeben.
    Die abgegebenen Stimmen mögen ihm dabei helfen.

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