Vorbildlich: Die israelische Botschaft wünscht ihren Lesern „gesegnete Weihnachten“

Der Newsletter der israelischen Botschaft, den wir seit Jahren erhalten, bietet heute (22.12.) nicht nur wie üblich Infos und diverse Meldungen, sondern auch ein Grußwort zum Jahreswechsel an die  – teils jüdischen, teils christlichen  – Empfänger.  COLLAGE-BLUSP2

Dabei erwähnt Rogel Rachman (Leiter der dortigen Medienstelle) sowohl das jüdische Lichterfest Chanukka wie auch das christliche Weihnachten  –  und er wünscht den Lesern sogar „gesegnete Weihnachten“, was hierzulande Seltenheitswert genießt.

Selbst die üblichen Postkarten enthalten zu 90% nur noch Wünsche für ein „frohes“ oder „schönes“ Weihnachten, allenfalls noch „besinnliche“ Festtage (was dann das äußerste in Richtung Frömmigkeit ist…).

Hier folgt nun das heutige Grußwort der israelischen Botschaft in Berlin:

„Liebe Leserinnen und Leser,

heute zünden wir die siebte von acht Kerzen am Chanukka-Leuchter an und freuen uns über das wachsende Licht in dieser dunklen Jahreszeit. afc127c26a

Ich wünsche Ihnen herzlich, dass auch Ihnen in diesen Tagen ein Licht leuchtet – ob es nun Chanukka-Kerzen oder die Kerzen am Weihnachtsbaum sind. Möge Sie dieses Licht auch im neuen Jahr begleiten.

Hinter uns liegt ein schweres Jahr, das gezeichnet war von zahlreichen Terroranschlägen, Raketenangriffen auf israelische Städte und der Gaza-Offensive. Viele Menschen verloren dabei Familienangehörige, und wir trauern um jedes einzelne Menschenleben.

All jenen, die uns in dieser Zeit immer wieder ihre Solidarität zeigten, möchte ich an dieser Stelle herzlich dankendeutschland-israel-flag.

Das kommende Jahr wird hinsichtlich der deutsch-israelischen Beziehungen sicherlich geprägt sein von den zahlreichen Veranstaltungen, die dem Jubiläumsjahr „50 Jahre diplomatische Beziehungen“ gewidmet sind. 

Für uns Diplomaten sind damit viele Termine verbunden, und ich persönlich freue mich dabei sehr auf spannende Diskussionen über die deutsch-israelische Vergangenheit und Zukunft und auf bereichernde Begegnungen mit Ihnen. Informieren Sie sich gern auf der offiziellen Webseite über das laufende Programm.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich, auch im Namen aller Mitarbeiter der Botschaft, frohe und gesegnete Weihnachten und einen guten Jahreswechsel. Bleiben Sie gesund und, wenn Sie mögen, uns gewogen.
Mit den besten Wünschen und Schalom
Ihr Rogel Rachman“

HIER kann man den Newsletter der israelischen Botschaft anfordern: http://www.nl-services.com/subscribe/embassy_of_the_state_of_israel/subscribe.php


Vier Kerzen im Advent und das Kind

Eine Symbolgeschichte für den Advent

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still, so still, daß man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“  – Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sprach: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, daß ich brenne.“  – Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen.“  –  Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.marchavida300x600 - Kopie

Nun kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber ihr sollt doch brennen und nicht verlöschen!“  – Und es fing an zu weinen.

Doch da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie ermunterte: „Hab keine Angst, den ich heiße Hoffnung. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden!“

Voller Freude nahm das Kind von der Kerze „Hoffnung“ das Licht und zündete die anderen Kerzen wieder an.


Hannahs LOBGESANG auf den rettenden Gott

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

1 Sam 2,1bcde.4-5ab.6-7.8abcd:

Mein Herz ist voll Freude über den HERRN,
große Kraft gibt mir der HERR.
Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
denn ich freue mich über Gottes Hilfe.

Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot,
doch die Hungrigen können feiern für immer.

Der HERR macht tot und lebendig,
ER führt zum Totenreich hinab und auch herauf.
Der HERR macht arm und macht reich,
ER erniedrigt und ER erhöht.

Den Schwachen hebt ER empor aus dem Staub
und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;
ER gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
einen Ehrenplatz weist ER ihm zu.

 


Bonner SPD-Oberbürgermeister Nimptsch will keine BOGIDA-Demos

Von Peter Helmes

Das war ja zu erwarten. Das Bonner Establishment in Gestalt des Oberbürgermeisters Nimptsch ist hellauf nervös:

Pegida in Bonn, also BOGIDA! Auch das noch. Letzten Montag mit Akif Pirinçci, nächsten Montag mit Udo Ulfkotte. Als hätte der arme OB nicht schon genug mit der Versorgung der Flüchtlinge, Asylanten usw. zu tun, muß er sich nun auch noch um besorgte Bonner Bürger kümmern. Meint er jedenfalls. Moschee-Bonn-4

Wir sehen das anders. Wir kümmern uns zunächst einmal um das, was viele Bürger  –  nämlich die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung  –  bedrückt. Dafür gehen wir auf die Straße.

Der Versuch, die Veranstalter davon abzuhalten, ist erbärmlich. Es gebe in Bonn „keinen dringenden Anlass, der jetzt eine Demonstration notwendig macht“, erklärt Nimptsch.

Liest der Mann keine Zeitung? Ist er abends mal durch Godesberg spaziert oder durch die Nordstadt?

BILD-Ausschnitt der großen Moschee in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Weiter gibt Nimptsch an, in Bonn herrsche „ein offenes Klima, in dem man jederzeit Sorgen und Nöte ansprechen kann, auch zu schwierigen Themen  –  das ganze Jahr über“.

Ein offenes Klima?  – Schön zu hören. Aber wenn das Klima so offen ist, warum sollen wir Bürger denn unsere Meinung nicht in aller Öffentlichkeit aussprechen dürfen? Also doch nicht so offen, das Klima!

„Weihnachten ist unser Fest der Nächstenliebe“, ruft uns der OB zu. Eben! Und deshalb wollen wir uns gegenseitig unterstützen  –  auch ohne OB.

Eine zutiefst besorgte Bonner Bürgerin macht ihrem Unmut in einem Brief an den OB deutlich. Wir zitieren daraus (leicht redigiert):

„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Herr Nimptsch,

ich möchte Bezug nehmen auf Ihre Forderung an die Organisatoren der Bogida, die Kundgebung für den 22.12.2014 abzusagen. Köstlich, mit Verlaub! Ein von Steuergeldern finanzierter Oberbürgermeister stellt Forderungen an seine Untertanen, anstatt sich den Forderungen seiner Bürger zu stellen.

Sie entscheiden also, ob es einen Anlaß gibt und wenn, wann der am günstigsten ist. Später vielleicht, aber nicht jetzt. Wann dann, wenn nicht jetzt? Wann hätten Sie Zeit? Wann wäre es Ihnen recht?

„Es gibt in Bonn keinen dringenden Anlaß, der jetzt eine Demonstration notwendig macht.”

Selten so gelacht…

Ich gehöre zu den eingeborenen Bonnern, die sich hier schon lange nicht mehr für voll- bzw. ernst genommen fühlen. In Bonn und Bad-Godesberg herrscht großer Unmut hinter  vorgehaltener Hand. Man hat sich schweigend lange Zeit geduldig etwas überstülpen lassen, was man nicht für förderlich hält. Was man ablehnt. Zunehmende Islamisierung in de Innenstadt und einigen Vierteln.

Unübersehbar, wie der Mittelstand absackt, Immobilien ihren Wert verlieren, die Deutschen  –  Verzeihung: Minusdeutschen  –  die Lust am Flanieren, am Aufenthalt in der Innenstadt verlieren. Man hat das Recht, etwas abzulehnen, was einem nicht gefällt…“

Quelle und Fortsetzung hier: https://conservo.wordpress.com/2014/12/20/bonner-spd-ob-gegen-bogida/

Info-HINWEISE:

Über FAULE TRICKS im TV gegen PEGIDA berichtet jetzt sogar der linkslastige „Spiegel“: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/rtl-bei-pegida-demo-stimmungsmache-fuer-ein-paar-zitate-a-1009755.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http:/

Klartext-Artikel des deutschjüdischen Schriftstellers Henryk M. Broder in der WELT zu Pegida: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article135586551/Das-deutsche-Festival-des-Wahnsinns.html

Beitrag von Dr. Alexander Kissler im Kulturjournal CICERO: http://www.cicero.de/salon/kritik-pegida-waehlerbeschimpfung-ist-keine-loesung/58606

Ebenfalls lesenswert: http://www.ndr.de/info/sendungen/kommentare/Populisten-Poebel-und-Politiker,pegida144.html