Die Helden des Alten Bundes lebten in Glaubenskraft und Hoffnung

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 11,1-2.8-19:

Brüder! Der Glaube ist ein Feststehen in dem, was man erhofft, ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.

Aufgrund dieses Glaubens haben unsere Vorfahren ein ruhmvolles Zeugnis erhalten. Aufgrund des Glaubens ge horchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde.  0018

Aufgrund des Glaubens hielt er sich als Fremder im verheißenen Land wie in einem fremden Land auf und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten;  denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat.

Aufgrund des Glaubens empfing selbst Sara die Kraft, trotz ihres Alters noch Mutter zu werden; denn sie hielt den für treu, der die Verheißung gegeben hatte. 

So stammen denn auch von einem einzigen Menschen, dessen Kraft bereits erstorben war, viele ab: zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann.   media-373855-2

Voll Glauben sind diese alle gestorben, ohne das Verheißene erlangt zu haben; nur von fern haben sie es geschaut und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Fremde und Gäste auf Erden sind.  Mit diesen Worten geben sie zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen.

Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren, so wäre ihnen Zeit geblieben zurückzukehren;
nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, er schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat für sie eine Stadt vorbereitet.

Aufgrund des Glaubens brachte Abraham den Isaak dar, als er auf die Probe gestellt wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, er, der die Verheißungen empfangen hatte und zu dem gesagt worden war: Durch Isaak wirst du Nachkommen haben.  – Er verließ sich darauf, dass Gott sogar die Macht hat, Tote zum Leben zu erwecken; darum erhielt er Isaak auch zurück. Das ist ein Sinnbild.

 


Südschwarzwald: Infotag am 8. Februar 2014 im COLLEGIUM MUSICUM in Albbruck

Musik und Reformpädagogik auf katholisch

Das COLLEGIUM MUSICUM (CM)  –   die Private Europäische Musik-Realschule mit Sitz in Albbruck/Unteralpfen  – lädt am 8. Februar zu einem Informationsnachmittag ein. Die Veranstaltung beginnt um 13:30 Uhr. logo_3.gif

Gleich zu Beginn steht ein Schülerkonzert auf dem Programm. Es folgen verschiedene Darbietungen, die einen Einblick in das Unterrichtsgeschehen der Einrichtung geben.

Orientierung an der Erziehungsmethode Don Boscos

In der pädagogischen Ausrichtung orientiert sich das CM an der Erziehungsmethode des hl. Don Bosco und an der reformpädagogischen Bildungskonzeption des sog. „Marchtaler Plans“, der sich vor allem durch seine christliche Perspektive von anderen reformpädagogischen Modellen unterscheidet. klassenzimmer-e1409044335417

Das CM fühlt sich dem christlich-abendländischen Bildungsideal verpflichtet und beruft sich auf den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kirche. So erhalten die Schüler im Einklang mit dem Elternhaus eine katholisch geprägte Erziehung.

Profilbestimmend für das CM ist darüber hinaus der musische Schwerpunkt, der Instrumentalunterricht, gemeinsames Musizieren in Chor und Orchester, Theaterspiel und künstlerisches Gestalten.

Aufnahme finden Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe. Als zweite Fremdsprache neben Englisch wird Latein unterrichtet. Der Wechsel an ein Gymnasium ist nach dem Erwerb der Mittleren Reife somit problemlos mögchorlich.

Das CM empfiehlt sich deshalb auch besonders für Kinder mit gymnasialer Eignung. Bei entsprechender Nachfrage würde der gemeinnützige Trägerverein mit dem Schuljahr 2015/16 auch mit einem Zweig für Mädchen beginnen.

Anmeldungen zum „Schnupperunterricht“ sind nach Absprache jederzeit möglich.

Nähere Infos erhalten Sie unter: COLLEGIUM MUSICUM, Stiegstraße 115 in 79774 Unteralpfen, Tel. 07755-93945-18, Email: cm@s-cm.eu

Hier berichtet die Webseite des CM über diesen TAG DER OFFENEN TÜR: http://s-cm.eu/save-the-date/


BENEDICTUS (Lobgebet des hl. Zacharias): „Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Evangelium nach Lukas 1,68-69.70 ff

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;
ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.

So hat ER verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen;

ER hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
ER hat an den Eid gedacht,
den ER unserm Vater Abraham geschworen hat.

ER hat uns geschenkt,
dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsre Tage.

 


Libyen: 20 koptische Christen entführt – Fotos von ihnen auf Webseite des IS veröffentlicht

20 koptische Christen sind bei zwei separaten Überfällen von Sympathisanten des „Islamischen Staats“ entführt worden. Sieben von ihnen waren am 29. Dezember 2014 auf dem Weg von Ägypten in die Stadt Sirte, als ihr Auto von islamischen Extremisten angehalten wurde. Kreuzkuppel

Ebenfalls in Sirte drangen am 3. Januar Bewaffnete in Privatwohnungen ein, die unter anderem von Christen bewohnt wurden. Sie verlangten die Pässe der Anwesenden und nahmen daraufhin nur die Christen mit.

Mila Ishak, 27, lebte in derselben Wohnanlage und schilderte World Watch Monitor die Geschehnisse, die sich in seiner unmittelbaren Nachbarschaft abspielten:

„Wir hatte Angst nach draußen zu gehen, weil wir befürchten mussten die nächsten zu sein“, erinnert er sich. Am 3. Januar rief um 2:30 Uhr morgens ein Freund aus einem Nachbarhaus auf seinem Handy an. Im Flüsterton schilderte er, Eindringlinge hätten die Tür zum Nachbarzimmer aufgebrochen und seine dort wohnenden sechs Freunde mitgenommen.

Später hätten sie auch versucht, seine Tür aufzubrechen, dann aber davon abgelassen und sich davongemacht. Kurz darauf hörte Ishak die Eindringlinge in seinem Wohnhaus, einen der Bewohner nach den Wohnungen der Christen fragen. Sie hämmerten an eine Tür, hinter der sieben Christen schliefen.

„Ich konnte alles genau hören“, schildert Ishak: „Einer der Männer öffnete den Türriegel, so dass die Entführer eindringen konnten. Sie nahmen alle sieben mit.“

Hoffen und Bangen bei Verwandten in Ägypten

Fotos aller 20 entführten Kopten wurden am 12. Januar auf einer Website des IS veröffentlicht. Ihre Verwandten aus der ägyptischen Provinz Minya identifizierten die Männer, sind jedoch bislang nicht kontaktiert worden. Junge Christin bei Gottesdienst für den Frieden in Syrien

Mehrere Versuche, Hilfe durch die ägyptischen Behörden zu erhalten, blieben dem Vernehmen nach erfolglos. Trotz existierender Kontakte zwischen den beiden Regierungen haben die ägyptischen Behörden bislang lediglich bestätigt, dass die Männer noch am Leben sind.

Bis zu 1,5 Millionen ägyptische Arbeitsmigranten sind von den chaotischen Verhältnissen im Nachbarland Libyen betroffen, wo sich verschiedene Gruppierungen weiterhin bekämpfen. Doch in letzter Zeit sind besonders die Christen Ziel von Übergriffen geworden.

Am 23. Dezember erschossen Unbekannte in Sirte ein koptisches Ärztepaar vor den Augen ihrer zwei kleinen Kinder. Ihre Tochter im Teenageralter wurde wenige Tage später von Kugeln durchsiebt aufgefunden.

Seit dem Tod des langjährigen Diktators Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 hat sich in Libyen keine Regierung fest etablieren können. Die weitaus größte Zahl von Christen im Land sind ägyptische Arbeitsmigranten, während vermutlich nur wenige hundert Libyer dem christlichen Glauben folgen.

Auf dem Weltverfolgungsindex belegt das Land Platz 13 unter den Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.

Quellen: Open Doors und World Watch Monitor

1. Foto: Petrusbruderschaft – 2. Foto: Bistum Regensburg


Dienst am Glauben: Kardinal Müller betont Bedeutung des kirchlichen Lehramts

„Ohne Glaubenswahrheit wächst die Saat des Teufels“

Lorenzo Bertocchi schreibt in La Nuova Bussola Quotidiana über das kürzliche Treffen der Präsidenten der vatikanischen Doktrinkommissionen in Ungarn. (Hier geht es zum italienischen Original klicken)
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Aus dem Bericht
seien einige Abschnitte zitiert:  AL-0005
 .
Am 15. Januar endete das Treffen der Vorsitzenden der Glaubenskommissionen der europäischen Bischofskonferenzen, die über das depositum fidei (Glaubensgut) wachen.
 .
In Gegenwart von Kardinal Gerhard L. Müller, Monsignore Ladaria und der Leitung der Glaubenskongregation haben sich die europäischen Repräsentanten im religiösen Herzen Ungarns getroffen.
 .
Bevor mit den Arbeitssitzungen begonnen wurde, hat Glaubenspräfekt Müller einen Brief mit einer Botschaft von Papst Franziskus vorgelesen, in der dieser die Wichtigkeit dieser Organe betont, „ihre Verantwortung für die Integrität und Einheit des Glaubens und nicht weniger für seine Weitergabe an die junge Generation“.
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In seiner vom Osservatore Romano veröffentlichten Relatio unterstreicht der Kardinal, daß die Glaubenslehre ein „Kristall aus Erkenntnissen und Normen ist“, die im „Dienst des guten Lebens, das von Gott kommt“ stehe.
 Herz-Jesu_01.
Der Kardinal erinnerte an den Ausspruch des hl. Paulus: „Gott will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1 Tim 2,4).
 .
Auch für die Pastoral (Seelsorge der Kirche) sei, so Müller, die „Bewahrung des wahren Glaubens eminent“: 
 .
Eine pastorale Betreuung, die wirklich im Dienst der Erlösung der Menschen stehen will, erfordert eine konstante Wachsamkeit für die Reinheit des Glaubens.“

 
Die Glaubenskongregation hat außerdem die Aufgabe, den Bischöfen dabei zu helfen, den authentischen Glauben in seiner Gesamtheit zu bewahren und zu fördern.

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Indem er den hl. Ignatius von Antiochien zitiert, erinnert Kardinal Müller daran, daß der Gute Hirte seine Herde „vor den giftigen Pflanzen, also den Häresien schützen“ muß, die er auch die „Saat des Teufels“ nennt.
 .
Worte, die wenig modern erscheinen mögen, aber wenn es nicht so wäre, würde die Herde verloren gehen und der Hirte bliebe allein auf der Weide zurück.
 .
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1. Foto: Bistum Regensburg – 2. Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Vertrau auf den HERRN und tue das Gute!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 37 (36),3-4.5-6.23-24.39-40.

Vertrau auf den HERRN und tue das Gute,
bleib wohnen im Land und bewahre die Treue!
Freu dich innig am HERRN!
Dann gibt ER dir, was dein Herz begehrt.

Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertrau ihm;
  ER wird es fügen.
ER bringt deine Gerechtigkeit hervor wie das Licht
und dein Recht so hell wie den Mittag.

Der HERR festigt die Schritte des Mannes,
ER hat Gefallen an seinem Weg.
Auch wenn er strauchelt, stürzt er nicht hin;
denn der HERR hält ihn fest an der Hand.

Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN,
ER ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der HERR hilft ihnen und rettet sie,
  ER rettet sie vor den Frevlern.

 


Libanon: Zwei israelische Soldaten durch Raketenattacke der Hisbollah getötet

Bei einem Angriff der radikal-islamischen Terrororganisation Hisbollah auf Nordisrael sind am 28. Januar zwei Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) getötet worden.

Die Panzerabwehrrakete wurde gegen 11:30 Uhr von libanesischem Staatsgebiet abgefeuert und traf ein Fahrzeug von ZAHAL, wobei zwei Soldaten getötet und mindestens weitere sieben verletzt wurden. Weitere Mörsergranaten wurden auf Nordisrael gefeuert. Sie trafen einen Militärstützpunkt auf dem Hermon und lösten ein Feuer in einem Haus im grenznahen Dorf Ghajar aus.

Schon am Dienstag schlugen mindestens zwei Raketen aus Syrien in der Nähe des Hermon in Nordisrael ein. Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte reagierten auf den Angriff und beschossen Ziele der Hisbollah.

Aktuelle Updates zur Lage finden Sie auf dem Blog von ZAHAL.

BILD: Die Grenze zwischen Israel und dem Libanon (Foto: ZAHAL)

In den letzten 30 Jahren griff die Hisbollah immer wieder israelische Staatsbürger sowie Juden in anderen Ländern an.

In einer Erklärung des Sprechers von ZAHAL heißt es:

„Israel schätzt die Bemühung des Kommandeurs der UNIFIL, das Mandat der Schutztruppe zu erfüllen. Gleichzeitig fordert Israel die UNIFIL auf, ihre Aktivitäten in dem Gebiet auszudehnen und ihr Mandat in dem Gebiet durchzusetzen. Israel fühlt sich dem Auftrag verpflichtet, die Gefahren, denen die UNIFIL-Einheiten in dem Gebiet ausgesetzt sind, so gering wie möglich zu halten.

Israel bedauert den Tod eines spanischen Soldaten der UNIFIL, der heute während der Schusswechsel getötet wurde.“

Quellen: Außenministerium des Staates Israel / ZAHAL / Israelische Botschaft


„Werft eure Zuversicht nicht weg“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Hebr 10,32-37:

Brüder! Erinnert euch an die früheren Tage, als ihr nach eurer Erleuchtung manchen harten Leidenskampf bestanden habt: Tagesimpuls

Ihr seid vor aller Welt beschimpft und gequält worden  – oder ihr seid mitbetroffen gewesen vom Geschick derer, denen es so erging; denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und auch den Raub eures Vermögens freudig hingenommen, da ihr wusstet, dass ihr einen besseren Besitz habt, der euch bleibt.

Werft also eure Zuversicht nicht weg, die großen Lohn mit sich bringt. Was ihr braucht, ist Ausdauer, damit ihr den Willen Gottes erfüllen könnt und so das verheißene Gut erlangt.  

 


Dr. David Berger plädiert für eine „gemeinsame Allianz gegen Islamismus“

„Offene Gesellschaft ohne Denk- und Sprechverbote“

Der Buchautor, Publizist und Theologe Dr. David Berger schreibt am 29. Januar 2014 im Online-Blog der „Huffington-Post“ über die Frage: „Was kommt nach Pegida?“
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Der Huffington-Gastautor ist zugleich Chefredakteur der Homosexuellen-Zeitschrift „Männer“.

Dr. Berger erwähnt das aus seiner Sicht absehbare Ende von PEGIDA aufgrund der jüngsten Personalquerelen in dieser Bewegung.

Er sieht aber in der gegenwärtigen Situation die „große Chance für einen Neuanfang“, nämlich eine „Allianz gegen den fundamentalistischen Terror“.

Während in den meisten Medien einseitig allein auf PEGIDA eingedroschen wird, die mehrfach in Gewalt gegen Polizisten ausartenden Gegendemonstrationen aber selten kritisiert werden, schreibt Dr. Berger insoweit deutlich ausgewogener folgendes:

„Kaum jemand wird Pegida wirklich nachweinen. Aber auch die Gegendemonstrationen waren nicht immer Manifeste der Humanität und der offenen Gesellschaft. Kölner Dom 12-2010

Nur kurz sei daran erinnert, dass in Köln bei der Gegendemonstration offiziell auch die islamistische, vom Verfassungsschutz als demokratiefeindlich eingeschätzte Gemeinschaft Millî Görüş beteiligt war und sich linksradikale Antifa-Kräfte unter die ansonsten durchwegs friedlichen Demonstranten mischten und Gewalt provozierten.“

Es ist gut und überfällig, daß mit Dr. Berger ein Journalist aus dem nicht-konservativen Spektrum auf diese beiden meist totgeschwiegenen Punkte hinweist: Die Randale linksradikaler „Antifas“ und die Problematik gewisser Gruppen, welche die Anti-Pegida-Proteste mitgetragen haben. 

Allerdings wurde Gewalt durch linksextreme Kräfte nicht nur „provoziert“, wie der Autor schreibt, sondern tatsächlich ausgeübt. Allein in dieser Woche führten deren Krawalle zu fünfzig verletzten Polizisten.

„Aufrecht leben, um nicht auf Knien zu sterben“

In einer ironischen Wendung hinsichtlich deutscher „Sinnstiftung“ wendet sich der Autor zudem gegen das „permanente Einknicken wichtiger deutscher Sinnstifter von Lebensmittel-Discounter Aldi bis hin zum Kölner Karneval“.

Offenbar sei nicht klar, „dass wir aufrecht leben müssen, um nicht auf Knien sterben zu müssen.“

Abschließend stellt Dr. Berger fest: Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

„Das Ende von (Anti-)Pegida macht einen dritten Weg frei…Einen Weg, der nach den Terrorakten von Paris unbedingt notwendig ist“  –  und gemeint ist damit eine „große gemeinsame große Bewegung, in der Politiker und Fußvolk, in Deutschland lebende Muslime, Juden, Christen, Atheisten usw, Homos und Heteros einen gemeinsamen Schulterschluss suchen. Eine starke Allianz gegen den Islamismus und den häufig damit verbundenen Antisemitismus.“

BILD: Große Moschee in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Offenbar ist dem Verfasser genau bewußt, daß sein entschiedener Aufruf „gegen den Islamismus“ ganz und gar nicht jenem in Politik und Medien weitverbreiteten Kuschelkurs gegenüber dem Islam entspricht. Deshalb wohl heißt es in seinem Artikel abschließend: Ein eindeutiges, notfalls sich auch sehr deutlich von Intoleranz und Gewalt abgrenzendes Plädoyer für eine offene Gesellschaft ohne Denk- und Sprechverbote.“

Zutreffend ist auch Bergers Hinweis auf den mit dem Islamismus „häufig verbundenen Antisemitismus“.

Doch an der islamfreundlichen Welle in der „veröffentlichten Meinung“ vermag selbst der mit dem Islam(ismus) eng verknüpfte, systemimmanente Judenhaß kaum etwas zu ändern  – und an dem Christenhaß, der sich weltweit im islamischen Herrschaftsbereich austobt, scheint sich ohnehin kaum jemand zu stören, weshalb Ronald Lauder, der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, den Westen mehrfach dazu aufrief, stärker gegen die Christenverfolgung zu protestieren, die er eindeutig als „Völkermord“ verurteilte.

(Näheres dazu siehe hier: 4077304320https://charismatismus.wordpress.com/2014/10/15/prasident-des-judischen-weltkongresses-diese-christenverfolgung-ist-volkermord/)

Aber auch dieser eindringliche Appell des Jüdischen Weltkongresses fand im Blätterwald bei weitem nicht das verdiente Echo, zumal er sich nicht in jene Mainstream-Mentalität einfügt, die das Heil  – sei es aus unterschwelliger, verdränger Angst oder grenzenloser Naivität  – in einer unkritischen Anbiederung an den Islam sucht.

Wenngleich unser CHRISTLICHES FORUM mit David Berger bei etlichen anderen Themen keineswegs übereinstimmt und sein Buch „Der heilige Schein“ schon vor Jahren deutlich kritisiert hat, ist es positiv zu werten, daß Berger in seinem Huffington-Artikel die übliche Einseitigkeit hinsichtlich PEGIDA durchbricht und außerdem zu einer umfassenden Allianz gegen den Islamismus aufruft.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Salzburg: Weihbischof Andreas Laun weist Vorwurf eines Nazi-Vergleichs zurück

Weihbischof Andreas Laun (siehe Foto) aus der Erzdiözese Salzburg wurde heute in österreichischen Medien wegen eines angeblich von ihm geäußerten Nazi-Vergleiches attackiert. Hier folgt seine Stellungnahme:https://i0.wp.com/www.kirchen.net/upload/49420_Laun_Andreas_presse.jpg

„Es ist für mich schwer, Stellung zu einem Vorwurf zu nehmen, den ich nicht kenne und dessen Urheber mir unbekannt ist. Ich weiß nur, dass ich vor einiger Zeit in dem Kloster „Maria Wald“ in der Eiffel vor einer ziemlich kleinen Gruppe über „Gender“ gesprochen habe. Ich habe dabei niemanden mit den Nazis verglichen!

Hier sei noch eine Zwischenbemerkung zugelassen: Papst Franziskus hat erst kürzlich die Kolonisierung der ganzen Welt durch die Gender-Ideologen mit der Indoktrination der Nazis verglichen!

Und dabei ist zu beachten: Er hat nicht gesagt „sie sind wie die Nazis“, sondern „ihre Indoktrination“ ist vergleichbar mit der der Nazis! Vergleiche muss man genau lesen, und nicht nur sie!

So zutreffend der Vergleich ist, ich habe ihn nicht gebraucht, sondern festgestellt: Unsere Vorfahren werden nicht selten moralisch verurteilt dafür, dass sie „damals“ keinen Widerstand leisteten und nicht den Mund aufmachten. Ohne Angst vor der Gestapo hätten das sicher einige Leute mehr gemacht als die Helden die es damals auch gab und mit ihrem Leben dafür büßten, wenn sie erwischt wurden. bischof

Heute ist die Lage ganz anders. Es gibt nur einen Vergleichspunkt mit der damaligen Generation: Die Menschen beschäftigen sich wenig mit den ideologischen Bedrohungen von heute und, wenn sie sie doch begriffen haben, zeigen sie kaum Mut, diesen neuen, ganz anderen Bedrohungen zu widersprechen. Wahr ist auch, wie V. Palko eindrucksvoll dokumentiert hat, dass die Meinungsfreiheit mehr und mehr in Gefahr kommt, verloren zu gehen.

Denn „Widerspruch“ gegen bestimmte Dogmen des Zeitgeistes wird geahndet, zum Beispiel durch den Verlust des Arbeitsplatzes oder auch „nur“ durch wütende, aggressive Gegendemonstrationen gegen jene Menschen, die gegen Abtreibung oder sexuelle Verführung ihrer Kinder im Schulunterricht protestieren.

Ich habe an diesem Abend in „Maria Wald“ die Freiheit verteidigt und auch gesagt: Wenn man die Freiheit, die man hat, nicht nützt und ausübt, geht sie mehr und mehr verloren.“ In diesem Zusammenhang zitierte ich auch Kardinal George von Chicago, der angesichts wachsender, von bestimmten Ideologien ausgehender Gefahr gesagt hat: „Ich sterbe noch im Bett, mein Nachfolger im Gefängnis und der Kardinal wird hingerichtet werden!“

Im Übrigen aber mache ich mir den Satz von Papst Johannes XIII. zu eigen, der nach seiner Meinung über die Kommunisten gefragt wurde und antwortete: „Die Kommunisten sind die Feinde der Kirche, aber die Kirche kennt keine Feinde!“

Das gilt auch für die ideologischen Kirchenfeinde von heute und für mich und jeden Katholiken, der seinen Glauben verstanden hat. Wer es auch sein mag, die Kirche und darum auch ich will nur eines: Allen Menschen den Glauben der Kirche näher bringen, ihnen Christus als Licht und Wahrheit für alle zeigen und damit auch den Weg, der zu Gott führt, und ihnen helfen, diesen auch zu gehen!

Für welche Menschen? Den Homosexuellen, den Heterosexuellen, den Genderideologen, den Muslims, den Atheisten und den Abergläubischen, den Weißen, Braunen und Schwarzen, Frauen und Männern, Gesunden, Kranken und Behinderten, Mehrheiten und Minderheiten – einfach allen Menschen.“