Engelwärts – dem Licht zugewandt

Der Engel in dirCIMG0769

freut sich über dein

Licht

weint über deine Finsternis

Aus seinen Flügeln rauschen

Liebesworte Gedichte Liebkosungen

Er bewacht deinen Weg

Lenkt deinen Schritt

engelwärts

Rose Ausländer


Medjugorje: Neue „Botschaft“ an die Seherin Mirjana vom 2. Januar 2015

Von Felizitas Küble

Stets am zweiten Tag jeden Monats erhält die „Seherin“ Mirjana Dragicevic-Soldo aus Medjugorje eine sog. „Privatbotschaft der Muttergottes“. 

Dies geschah auch am gestrigen 2. Januar 2015; diese angebliche Offenbarung des Himmels wird per Newsletter vierge_pellevoisinverbreitet.

Der Erscheinungsort Medjugorje existiert bereits seit über 33 Jahren, wurde von Millionen Pilgern besucht, ist allerdings kirchlich nicht anerkannt.

Wir dokumentieren hier die jüngste Botschaft der „Gospa“ (wie die Gottesmutter in jener Gegend genannt wird) im vollen Wortlaut:

„Liebe Kinder! Ich bin hier bei euch als Mutter, die euch helfen möchte, die Wahrheit zu erkennen. Während ich euer Leben auf der Erde lebte hatte ich die Erkenntnis der Wahrheit und damit ein Stück des Paradieses auf Erden. Deshalb wünsche ich euch, meinen Kindern, das Gleiche.

Der himmlische Vater möchte reine Herzen, erfüllt mit der Erkenntnis der Wahrheit. Er möchte, dass ihr all jene liebt, denen ihr begegnet, weil auch ich meinen Sohn in euch allen liebe. Dies ist der Anfang der Erkenntnis der Wahrheit.

Euch werden viele falsche Wahrheiten angeboten. Ihr werdet sie bezwingen mit einem Herzen, das durch Fasten, Gebet, Buße und das Evangelium gereinigt ist. Das ist die einzige Wahrheit und es ist die Wahrheit, die euch mein Sohn hinterlassen hat; das müsst ihr nicht sehr betrachten. Von euch wird ersucht, zu lieben und zu geben, wie ich es tat. Meine Kinder, wenn ihr liebt, wird euer Herz ein Zuhause sein für meinen Sohn und mich, und die Worte meines Sohnes der Leitfaden in eurem Leben.

Meine Kinder, ich werde euch, die Apostel der Liebe, benutzen, um all meinen Kindern zu helfen, damit sie die Wahrheit erkennen. Meine Kinder, ich habe immer für die Kirche meines Sohnes gebetet, so erbitte ich das gleiche von euch. Betet, dass eure Hirten mit der Liebe meines Sohnes erstrahlen. Ich danke euch.“

Hierzu ergeben sich folgende Fragen und Anmerkungen:

1. Schon eingangs heißt es seitens der angeblichen Madonna, sie komme deshalb auf die Erde, weil sie den „lieben Kindern“ helfen wolle, „die Wahrheit zu erkennen“. – Hierfür bedarf es freilich keiner Marienerscheinung. Die Heilige Schrift, die kirchlichen Glaubenslehren, die Zehn Gebote und die Sakramente genügen vollauf. media-390606-2

2. Geradezu unsinnig ist folgender Satz der Erscheinungsphänomens:Während ich euer Leben auf der Erde lebte hatte ich die Erkenntnis der Wahrheit und damit ein Stück des Paradieses auf Erden.“  –  Die selige Jungfrau hat keineswegs unser Leben auf Erden gelebt, denn sie war von Gott als Mutter seines Sohnes auserwählt, makellos empfangen und lebte in einer besonderen Nähe zu ihrem göttlichen Sohn. 

Ebenso falsch ist die Aussage, sie habe die „Erkentnis der Wahrheit“ gehabt, „während ich euer Leben auf der Erde lebte“.  –  Statt „während“ müßte es vielmehr heißen „seitdem…„, denn die „Erkenntnis der Wahrheit“ ging ihr ja keineswegs verloren, nachdem sie in den Himmel aufgenommen wurde.

3. Unlogisch wie ein rundes Viereck ist auch die Behauptung, den „lieben Kindern“ würden viele „falsche Wahrheiten“ angeboten. Eine Wahrheit ist nie falsch, sonst ist sie eine Lüge, zumindest ein Irrtum.  –  Offensichtlicher Unfug ist auch die Feststellung, die Reinigung des Herzens durch Fasten, Gebet, Buße und Evangelium sei die einzige Wahrheit“, die Christus „hinterlassen“ habe.

4. Die Schmeichelei der Erscheinungs-„Madonna“, sie werde die Seherschar dazu „benutzen“, um den Menschen zur Wahrheitserkenntnis zu verhelfen, ist ebenfalls unsinnig, weil es keiner Privatoffenbarungen und „Himmelsbotschaften“ bedarf, um zur Erkenntnis der Wahrheit zu gelangen. Hierfür gibt es die Bibel, die apostolische Tradition und das Lehramt der Kirche sowie die menschliche Vernunft.

 

 

 


Wer sich gerecht verhält, der stammt von Gott

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,29.3,1-6:

Liebe Brüder! Wenn ihr wisst, dass ER gerecht ist, erkennt auch, daß jeder, der die Gerechtigkeit tut, von Gott stammt.

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie IHN nicht erkannt hat. 1523

Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn ER offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie ER ist.

Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie ER heilig ist. Jeder, der die Sünde tut, handelt gesetzwidrig; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit.

Ihr wisst, dass ER erschienen ist, um die Sünde wegzunehmen, und ER selbst ist ohne Sünde.
Jeder, der in IHM bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat IHN nicht gesehen und IHN nicht erkannt.