Warum setzte das Bistum Köln kein Zeichen für die ungeborenen Kinder?

Pressemeldung der „EUROPÄISCHEN BÜRGERINITIATIVEN zum Schutz des Lebens und der Menschenwürde“:

Heute werden voraussichtlich mehrere tausend besorgte Bundesbürger in der Kölner Innnenstadt gegen die dramatisch fortschreitende Islamiserung des Abendlandes protestieren. DSC_0568

Das Kölner Domkapitel hat die friedlichen Demonstranten vorverurteilt: Wer gegen den Islam die Stimme erhebt, müsse fremdenfeindlich sein. Deshalb wird die Außenbeleuchtung der Kathedrale während der Kundgebung abgeschaltet.

Die Domherren können mit dieser Sanktion natürlich völlig zur Recht von ihrem demokratischen Recht zur freien Meinungsäußerung Gebrauch machen. In einem Islamischen Staat wäre das nicht möglich gewesen.

Wir fragen uns nun:

Warum wurde am „Tag der unschuldigen Kinder“ (28. Dezember) nicht ebenfalls ein Zeichen gesetzt und der „Dicke Pitter“ geläutet, wie das früher üblich war?

Sind über 100.000 unschuldige Kinder, die jährlich allein in Deutschland im Mutterleib ermordet werden, nicht Grund genug, auf dieses schreiende Unrecht hinzuweisen?

Oder haben die Domverweser inzwischen Ihre Meinung zum Lebensrecht ungeborener Kinder geändert?

gez. Günter Annen, Cestarostraße 2,  D-69469 Weinheim
Telefon: 06201/2909929    Fax: 06201/2909928  E-Mail: info@nachrichten-lebensrecht.de

Ergänzender Hinweis: PEGIDA bekennt sich in seinem 19-Punkte-Positionspapier ausdrücklich zur Aufnahme politisch und religiös Verfolgter sowie von Kriegsflüchtlingen  – und fordert sogar einen besseren Betreuerschlüssel für Asylsuchende: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/05/fakten-statt-vorurteile-das-positionspapier-der-pegida-bewegung/

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


7 Kommentare on “Warum setzte das Bistum Köln kein Zeichen für die ungeborenen Kinder?”

  1. Christel Koppehele l sagt:

    Die Fragen von Felizitas Küble sind völlig berechtigt. Ich wußte hier in Hamburg gat nicht, daß
    es solche Proteste gegen Israel vor dem Kölner Dom gibt. – Geht die Solidarisierung der kath.
    Kirche mit dem Islam – sie verkündet ja schon lange aus Rom: „Juden, Christen und Moslems
    beten ZUM GLEICHEN GOTT !“ – schon so weit, daß das LIcht am Kölner Dom verschwinden
    muss… wenn die Islamisierung des Abendlandes befürchtet wird? Stört es all jene, die auf dem Weg zur Welteinheitsreligion wie sich Prof. Küng ausdrückt, die Globale Welt befrieden wollen?

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    • Anonym sagt:

      Es geht hier nicht um Solidarisierung.

      Ein Christ begegnet jedem Menschen mit Wertschätzung und Nächstenliebe. Auch, wenn dieser andere Mensch einer anderen Religion angehört. Katholische und evangelische Kirche verhalten sich vorbildlich.

      Außerdem garantiert das Grundgesetz Religionsfreiheit. Auf welcher Grundlage wollen Sie also (so wie Sie es nennen) „Islamisierung“ einschränken. Welche Religion trifft es als nächstes, wenn der Atheismus um sich greift?

      Was in Dresden stattfindet. ist absurdes Theater,

      Wehret den Anfängen!

      „Die ich rief, die Geister, Werd’ ich nun nicht los.“ aus der Zauberlehrling

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  2. Christoph Rebner sagt:

    Lothar, you are the man!

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  3. Bernhard sagt:

    Man kann sehr wohl über ein Glockenläuten nachdenken, und ich persönlich bin sehr dafür. Allerdings hinkt m.E. der Vergleich mit der PEGIDA-Kundgebung, aus folgendem Grund:

    Das Abschalten der Lichter ist ja nicht ein allgemeiner Protest gegen die Bewegung, sondern man will konkret verhindern, dass sie den Kölner Dom als werbewirksame Kulisse verwenden. Wenn jetzt eine pro-Abtreibungs-Demonstration den Kölner Dom als Kulisse verwenden wollte (wenig wahrscheinlich, aber nehmen wir es einmal an), dann sollte auch dort das Licht auf jeden Fall abgeschaltet werden.

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    • Guten Tag,
      es gibt seit vielen Jahren die sog. „Klagemauer“ auf dem Platz vor dem Kölner Dom mit ständigen israelfeindlichen Parolen. Sehr wohl dient hier der Kölner Dom quasi als Kulisse für deren pro-palästinensische Aktionen, wozu auch die Verherrlichung der Terrororganisation Hamas gehört. Nicht ein einziges Mal wurden aus Protest hiergegen die Dom-Lichter abgeschaltet.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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