LICHT, das aus der Krippe glutet, GOTT in kindlicher Gestalt…

Wenn in Schnee und Winterkälten draußen Baum und Strauch erklingt

und der Schein der Sternenwelten wie Kristall vom Himmel dringt,

stehn wir vor der Krippe stille und wir fühlen jene Hand,

deren Führung, Kraft und Wille aus der Jugend hellem Land

uns ins Heute hat getragen, hin durch Krieg und Dunkelheit,

Widerstreben und Versagen, auf dem ew´gen Strom der Zeit.

Stephan_Lochner_Adoration_of_the_Magi

Licht, das aus der Krippe glutet, Gott in kindlicher Gestalt,

die Jahrtausende durchflutet Deiner Liebe Allgewalt!

Wunder, Du bist nicht zu fassen, daß wir alle durch dies Kind

nicht dem Abgrund überlassen, aus dem Strom gerettet sind!

Ja, wenngleich durch Krieg und Leiden sich zu Tod die Menschheit quält,

strahlt doch hell durch alle Zeiten uns das Licht der Neuen Welt.

Anbetend sich die Kniee beugen in den Völkern fern und nah;

Durch das weihnachtliche Schweigen klingt der Engel Gloria!

Siegfried Ernst

Aus dem Gedichtband „Sprechende Steine, Lebendiges Glas, Vermächtnis aus Holz“ – Die Botschaft des Ulmer Münsters an unsere Zeit

 


Deutsch-hebräisches Sprachlern-Tandem läuft erfolgreich per Facebook

Sprechensprechensprechen. Das ist der Lieblingstipp von Sprachlehrern. Früher mußte man motivierte Muttersprachler zum Austausch umständlich über Uni-Pinnwände suchen, heute genügt für Deutsch- und Hebräischlerner ein Post in der Facebook-Gruppe „Tandem Deutsch-Hebräisch“.  

Sie wurde im Juli 2013 als Gemeinschaftsprojekt der Israelischen Botschaft in Berlin und des Goethe-Instituts in Israel eingerichtet und hat mittlerweile mehr als 3700 Mitglieder.

Der Vorteil: Bevor man sich zum Kaffee oder im Skype-Video das erste Mal sieht, kann man schon mal vorsichtig das Profil des Partners checken  –  und nach Sympathie entscheiden, ob man mit einem Kommentar oder per Privatnachricht Kontakt aufnehmen möchte.

Neben Tandem-Gesuchen werden Tips zu deutsch-israelischen Veranstaltungen geteilt  –  oder auch mal ein Nena-Musikvideo, um grammatikalische Partizip-Formen zu üben.

Manchmal verstehen sich die Sprach-Tandems so gut, daß echte Freundschaften entstehen…

Quelle und Fortsetzung hier: https://www.de50il.org/de/topic/kultur/im-tandem-lernen


Handbuch für Mütter künftiger IS-Kämpfer mit Handlungsanweisungen

„Die Rolle der Frau im Dschihad” lautet der Titel eines Handbuchs, das der Islamische Staat (IS) im Internet veröffentlicht. IS-Flagge

Darin wird u.a. beschrieben, wie diese Terrorbande Kindersoldaten rekrutiert: die Heranwachsenden werden in Ausbildungscamps an dem Umgang mit Waffen herangeführt und lernen, wie man feindliche Kämpfer köpft.

Außerdem werden Mütter aufgefordert, Minderjährigen die Ziele und Visionen der Bewegung zu vermitteln, damit diese zu Kämpfern des IS heranwachsen. Dies teilt das Medienforschungsinstitut MEMRI mit.

Man solle Kindern vor allem die Benutzung von Computern, das Tanzen, Fernsehen und Sport verbieten, da dies andernfalls zur Ablenkung beitrage, wogegen alles gefördert werden solle, was im Kampf nützlich sein könnte: Kampfsportarten, Bogenschießen, Reiten und Überlebensübungen.

Quelle: Fidesdienst


Israel: 3,3 Mio Touristen besuchten im Jahr 2014 das Heilige Land

Der israelische Tourismusminister Dr. Uzi Landau sagte zur Tourismus-Statistik des zurückliegenden Jahres 2014:

„Es ist uns gelungen, trotz der Operation im Gazastreifen im Sommer die Zahl der Touristen und Übernachtungen auf dem gleichen Level zu halten.“ israeltag2

Wie schon in den vergangenen Jahren kamen die meisten ausländischen Touristen aus den USA mit insgesamt 626.000 Besuchern (19%). An zweiter Stelle steht Russland (567.000 Besucher), gefolgt von Frankreich (310.000) und Deutschland (196.000).

Immerhin 21% der Besucher bezeichnen sich als christliche Pilger. Sicher nicht nur darum steht Jerusalem auf der Liste der meistbesuchten Orte des Landes ganz oben: 82% aller Touristen reisen dorthin, es folgen Tel Aviv-Jaffo (67%), die Gegend am Toten Meer (54%) und der See Genezareth (38%).

Fast alle Touristen waren sehr zufrieden mit ihrem Urlaub: Befragungen zufolge war die durchschnittliche vergebene Gesamtnote wie schon in den vergangenen Jahren mit 4,3 von 5 Gesamtpunkten sehr gut.

Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Israels. Etwa 6% aller Israelis sind direkt oder indirekt in diesem Bereich beschäftigt.

Quelle: israelisches Tourismusministerium, israel. Botschaft in Berlin


Linksradikale Ausschreitungen gegen PEGIDA in Berlin, Köln und München

Während die Pegida-Demonstration in Dresden auch am gestrigen Montag wieder friedlich verlief, kam es bei Gegendemonstrationen im Bundesgebiet zu Ausschreitungen.  031_28A

BERLIN: Bei den Protesten gegen die Demonstration des Berliner Pegida-Ablegers kam es immer wieder zu Übergriffen auf die Polizei. Anhänger der linksextremen Szene attackierten die Beamten mit Flaschen und Steinen. Die Sicherheitskräfte nahmen nach ersten Angaben 24 Personen in Gewahrsam. Fünf Polizisten wurden verletzt. Laut Zeugenangaben kam es zudem zu einer Hetzjagd auf abreisende Pegida-Anhänger im Bahnhof Alexanderplatz.

KÖLN: Bei den Protesten gegen „Kögida“ versuchten nach Polizeiangaben „rund 100 schwarz gekleidete Personen mit Knüppeln bewaffnet“ den Startpunkt des örtlichen Pegida-Ablegers zu stürmen. Die Polizisten mußten Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen, um die Angreifer zurückzudrängen. Auch später wurden Polizisten mit Flaschen beworfen. Eine Frau wurde bei einer Blockade festgenommen.

MÜNCHEN: Auch bei den Anti-Pegida-Protesten in der bayerischen Landeshauptstadt kam es zu Gewalt. Knapp 1.500 Demonstranten blockierten dort knapp 100 Pegida-Anhänger. Nach Polizeiangaben kam es zu Steinwürfen auf die Beamten. Zwei Polizisten wurden verletzt.

„Eine schadlose Durchführung der Versammlung mit Einhaltung des geplanten Zugwegs war aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nicht mehr möglich.“

Auch nach dem Ende der Pegida-Kundgebung lieferten sich Linksextremisten Auseinandersetzungen mit der Polizei. „Hierbei wurden erneut drei Polizisten von gewaltbereiten Personen des linken Spektrums leicht verletzt“, teilte die Polizei mit.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Israel: Sarona ist eine schöne deutsche Templer-Kolonie mitten in Tel Aviv

Die ehemalige deutsche Templerkolonie Sarona befindet sich heute mitten in Tel Aviv und hat sich dank aufwändiger Restaurierungen zu einem malerischen Ort entwickelt.

Restaurants, Galerien, Spielplätze und Grünflachen laden zum Verweilen ein, und manche nennen Sarona gar „the hottest place“ (heißester Ort) in Tel Aviv.

Die Kolonie wurde 1871 von Templern aus Württemberg gegründet. 33 der ehem. Wohngebäude wurden in den letzten Jahren renoviert und in Ladengeschäfte und Restaurants umgewandelt.

Das folgende Video vermittelt einige Eindrücke von der besonderen Atmosphäre des Ortes. Video ansehen »

Quelle (Text/Fotos): Botschaft des Staates Israel in Berlin


HOCHFEST der Erscheinung des HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 60,1-6:

Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des HERRN geht leuchtend auf über dir. Stephan_Lochner_Adoration_of_the_Magi

Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der HERR auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz.  Blick auf und schau umher: Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter trägt man auf den Armen herbei.

Du wirst es sehen und du wirst strahlen, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu, die Schätze der Völker kommen zu dir.

Zahllose Kamele bedecken dein Land, Dromedare aus Midian und Efa. Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten des HERRN.

 


Dresden: 20.000 Teilnehmer bei PEGIDA

Trotz der Warnung von Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am gestrigen Montag in Dresden erneut Tausende Menschen friedlich gegen den radikalen Islam und unkontrollierte Einwanderung demonstriert.  PEGIDA

Nach Schätzungen der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT folgten etwa 20.000 Teilnehmer dem Aufruf des Bündnisses Pegida. Die Polizei bestätigte mindestens 18.000. Zu einem ersten Gegenprotest von SPD, Grünen und Linken kamen 150 Personen.

An der vergangenen Pegida-Demonstration am 22. Dezember hatten nach Polizeiangaben etwa 17.500 Menschen teilgenommen. Die Veranstalter hatten von mehr als 20.000 Demonstranten gesprochen.

Deutschland diskutiert seit Wochen über das Phänomen aus Dresden. Hatten die Demonstrationen Ende Oktober 2014 zuerst mit einigen hundert Teilnehmern begonnen, waren sie nach und nach auf mehrere Tausend angeschwollen. Und das, obwohl Politik und Medien vor Pegida warnen und deren Initiatoren als „Nazis in Nadelstreifen“, „Mischpoke“ oder „Rattenfänger“ verunglimpfen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Israel: Staatspräsident Reuven Rivlin empfing christliche Würdenträger

Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat am vergangenen Dienstag christliche Würdenträger zum alljährlichen Neujahrsempfang in seiner Residenz begrüßt.

An der Veranstaltung nahmen neun Oberhäupter verschiedener Konfessionen in Israel und weitere wichtige Gemeindemitglieder teil.

Der Präsident begrüßte alle Gäste und erklärte:

„Während der vergangenen Monate waren wir sehr besorgt angesichts der fortgesetzten religiösen Verfolgung und den Einschränkungen der Religionsfreiheit von Minderheiten im Nahen Osten.

Wegen ihres Glaubens wurden Hunderttausende vertrieben, zwangskonvertiert, angegriffen oder brutal ermordet. Dies ist ein Krieg […], der gegen jene geführt wird, die eine Botschaft der Religionsfreiheit und Koexistenz verbreiten wollen, von jenen, die die Fahne der Zerstörung und des Hasses tragen.

Christenverfolgung ist „Anlass zu großer Sorge“

Dies ist für uns alle Anlass zu großer Sorge und großem Schmerz. Wir teilen die Psalmen König Davids, die Worte der Propheten und eine Liebe für Jerusalem und das Heilige Land. Wie wir wissen, sind wir alle als Ebenbilder Gottes geschaffen. Wie der Prophet Malachi schreibt: ‚Haben wir nicht alle einen Vater? Hat nicht ein Gott uns alle geschaffen?‘ 

Wir werden weiterhin miteinander leben und Brücken des Friedens bauen, hier, im Land unserer Väter.

Mögen wir alle, Christen, Muslime, Juden, Kinder Abrahams, gemeinsam mit all jenen, die anderen Glaubensrichtungen angehören, die Erfüllung der Vision des Propheten Jesaja erleben, dass ‚nicht hebt Volk wider Volk ein Schwert, sie lernen nicht mehr Krieg‘.

Lassen Sie 2015 ein Jahr der Partnerschaft und Freundschaft sein. Lassen Sie es ein Jahr von Verständigung und gegenseitigem Respekt sein. Ich wünschen Ihnen allen ein friedliches und frohes neues Jahr.“

Quellen (Text/Foto): Israelisches Präsidialamt / israel. Botschaft in Berlin


Polizeibericht Köln schildert Ablauf der Demonstrationen gegen KÖGIDA

Es gab „100 mit Knüppeln bewaffnete Personen“

Aus der Pressemitteilung der Polizei Köln:

Gegen 16:30 Uhr versammelten sich die ersten Demonstranten im rechtsrheinischen Köln sowie Teilen der Kölner Innenstadt. 033_30

Insgesamt hielten sich im Stadtgebiet ca. 7500 Gegendemonstranten zu der Pegida-Kundgebung auf. Gegen 18:00 Uhr versuchten rund 100 schwarz gekleidete Personen mit Knüppeln bewaffnet die Versammlung auf dem Ottoplatz zu stürmen.

Polizisten wurden mit Flaschen beworfen. Die Beamten drängten die Straftäter mit Schlagstöcken und Pfefferspray zurück.

In einer nahegelegenen Jugendherberge wurde die Eingangstür beschädigt, als einige dieser Gewalttäter in das Gebäude flüchten.

Am Ende der Deutzer Brücke (lrh.) kam es kurzzeitig zu einer Sitzblockade von rund 100 Teilnehmern. Die Blockade wurde kurze Zeit später von der Polizei beseitigt. Eine Demonstrantin wurde zwecks Feststellung der Personalien vorläufig festgenommen. 

Gegen 19:30 Uhr entschied sich der Versammlungsleiter nach eigener Einschätzung, keinen Aufzug durchzuführen und dafür lediglich eine Standkundgebung abzuhalten. Diese wurde gegen 19:45 Uhr für beendet erklärt.

Die Gegendemonstranten setzen sich gegen 20:15 Uhr in Form eines Aufzuges in Richtung Heumarkt in Bewegung. Im Bereich des Heumarktes wurden dann Polizisten erneut mit einer Flasche beworfen. Um 20:35 Uhr wurde auch dieser Aufzug vom Veranstalter für beendet erklärt.

Foto: Felizitas Küble