Unionsfraktions-Chef Kauder ist besorgt über Christenverfolgung weltweit

Die überkonfessionelle christliche Organisation Open Doors hat am heutigen Mittwoch (7.1.) ihren jährlichen Bericht über die Christenverfolgung in aller Welt vorgelegt. Kundgebung Irak-Syrien in Frankfurt 2014

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder:

„Die Verfolgung von Menschen allein wegen ihrer Religionszugehörigkeit nimmt in vielen Regionen der Welt immer dramatischere Formen an. Der Bericht von Open Doors belegt dies am Beispiel der Christen erneut in aller Deutlichkeit.

Es ist allein schon eine bedrückende Nachricht, dass momentan 100 Millionen Christen allein wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Erschütternd ist die Feststellung, dass der Grad der Verfolgung noch zugenommen hat und Christen in noch mehr Regionen der Welt Opfer von Unterdrückung und Gewalt geworden sind.

Deutschland und Europa, aber auch die gesamte Weltgemeinschaft müssen noch stärker als bisher den wachsenden religiösen Fanatismus ächten. Religiöser Hass entwickelt sich immer mehr zu einer Geißel der Menschheit und zu einer Bedrohung des Friedens.

Die Gemeinschaft der freiheitlichen Staaten und alle Religionsgemeinschaften müssen zusammenstehen, damit die Gewalt aus religiösen Gründen nicht noch weiter zunimmt. Es gibt bereits hierzu erste Ansätze zur Ächtung durch die Spitzen verschiedenster Religionsgemeinschaften.

Christenverfolgung vor allem durch Islamisten-Terror

Der Bericht von Open Doors stellt fest, dass die Christen vor allem Opfer des islamistischen Extremismus sind. Dies beobachten wir seit Jahren mit wachsender Sorge. 0

Wir müssen aber auch immer sehen, dass gerade im vergangenen Jahr im Irak oder Syrien, aber auch im Jemen oder Pakistan immer öfter Muslime Opfer des islamistischen Terrors geworden sind. Religiöse Verfolgung, die Christen seit Jahrzehnten zusetzt, müssen nun auch hundertausende Muslime erleiden.

Die Verfolgung aus religiösen Gründen hat auch immer mehr Folgen für Deutschland. Viele Menschen kommen in unser Land, um Zuflucht zu suchen. Es sind Menschen, die in ihren Heimatländern vielfach um ihr nacktes Leben fürchten mussten.

Es sind Christen, aber auch zum Beispiel Jesiden oder Schiiten aus dem Irak. Als ein christlich geprägtes Land müssen wir sie aufnehmen und sie möglichst  schnellstmöglich integrieren.

„Den Menschen in ihrer Heimatregion helfen“

Wir müssen aber auch unsere Anstrengungen verstärken, den Menschen in den Regionen besser zu helfen. Die Meisten wollen die Region, aus der sie stammen, nicht verlassen, sondern suchen vor Ort nach einer Perspektive.

Hier ist besonders die UN-Flüchtlingshilfe gefragt, aber auch die EU, von der in diesem Zusammenhang im letzten Jahr zu wenig zu hören war. Aber auch Deutschland muss sich hier nachhaltig engagieren.

Die deutsche Politik muss alles tun, um der Religionsfreiheit in diesem Jahr einen noch höheren Stellenwert zu geben. Die Glaubensfreiheit ist das Menschenrecht, das momentan am meisten in Gefahr ist.“


CDU/CSU-Bundestagsfraktion: Der Terrorismus ist das Grundübel unserer Zeit

Am heutigen Mittwoch (7.1.2015) hat eine Gruppe bewaffneter Muslime die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris überfallen und ermordete dabei zwölf Menschen.  Foto: Markus Hammes

Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (siehe Foto):

„Die CSU/CSU-Bundestagsfraktion ist erschüttert und bestürzt über die schrecklichen Ereignisse in Paris und möchte in tiefer Anteilnahme mit den Opfern und deren Angehörigen das Mitgefühl mit dem gesamten französischen Volk ausdrücken.

Dieser feige terroristische Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazins ‚Charlie Hebdo‘ zeigt, dass es Menschen gibt, die unsere europäische und zivilisierte Art zu leben, nicht respektieren.

Der Anschlag traf nicht nur die Menschen, die dort arbeiten. Er ist vielmehr auch ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit, eines der Kernelemente unserer freiheitlich-demokratischen Kultur.

Dies zeigt, dass wir weiterhin gemeinsam den Terrorismus als Grundübel unserer Zeit bekämpfen müssen. Gewalt gegenüber mühsam erkämpfter Freiheit, Entwicklung und unseren gemeinsamen Werten darf nicht zu einer Selbstbeschränkung der Meinungsvielfalt führen.“

Foto: Markus Hammes


AfD: Das Massaker in Paris bestätigt die Sorgen der PEGIDA-Bewegung

Zum Anschlag auf die Redaktion des islamkritischen Magazins „Charlie Hebdo“ erklärt der stellv. Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland), Alexander Gauland: logo-afd-small

Dieser Gewaltakt ist niederträchtig und durch nichts zu rechtfertigen. Die französische Regierung muss nun entschlossen gegen den islamistischen Terrorismus im eigenen Land vorgehen.

Diese Tat ist ein Anschlag auf Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit. Sie zeigt aber auch, wie virulent die Gefahr des islamistischen Terrors nach wie vor in Europa und der Mitte unserer Gesellschaft ist.

All diejenigen, die bisher die Sorgen vieler Menschen vor einer drohenden Gefahr durch den Islamismus ignoriert oder verlacht haben, werden durch diese Bluttat Lügen gestraft.

Das Massaker von Paris zeigt auch, wie fragil und schutzbedürftig die Grundwerte unserer Gesellschaft sind. Vor diesem Hintergrund erhalten die Forderungen von Pegida besondere Aktualität und Gewicht.

Die Altparteien sollten sich sehr gut überlegen, ob sie bei ihrer Haltung, die Menschen von Pegida weiterhin zu diffamieren, bleiben wollen.


Alice Schwarzer über PEGIDA und das „berechtigte Unbehagen“ vieler Deutscher

Kritik an Scharia als einer „neuen Form des Faschismus“

Die bekannte Feministin und EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer informiert in ihrer Frauenzeitschrift und in Themen-Dokus sowie Sachbüchern seit Jahrzehnten über die Schattenseiten des Islam (zumal der Scharia, dem islamischen Religionsgesetz) und die Gefahren des Islamismus.IGFM-Kampagne-IKEA-Saudi-Arabien-1_01

Die Publizistin warnt daher eindringlich vor einer Verharmlosung dieser Problematik durch eine blauäugige Multikulti-Ideologie, wie diese vor allem in grünen und roten Kreisen gang und gäbe ist.

Genau aus dieser Richtung kommt jetzt scharfe Kritik an den jüngsten Aussagen Schwarzers zum Thema Pegida und Islam(ismus), wobei sich auch der grüne Politiker Volker Beck entrüstet zu Wort meldete.

Der stellv. SPD-Vorsitzende Ralf Stegner gesellte sich ebenfalls in den Chor der Empörten und erklärte dem „Handelsblatt“ (Online-Ausgabe), seine Partei weise die Ausführungen Schwarzers zurück; er beanstandete, „wie wenig Schwarzer noch mit fortschrittlichen Positionen am Hut hat“.

Inwiefern Kritik am Islam/ismus gegen den Fortschritt gerichtet sein soll, erklärte der vollmundig protestierende Sozialdemokrat allerdings nicht.

Wir zitieren nachfolgende einige Abschnitte aus Schwarzers Artikel „Sie fliehen vor den Islamisten“ (gemeint sind die Flüchtlinge aus Irak und Syrien):

„Zurzeit gehört es zum guten Ton, empört zu sein. Empört über Pegida. Die seien fremdenfeindlich, undemokratisch, rechts! heißt es. Das mag durchaus für die Wortführer und so manche Mitläufer zutreffen. Und es ist eine Tendenz, die sich durch die harsche offizielle Ablehnung offensichtlich verschärft.

Aber gilt das auch für die 49% der Bevölkerung, die laut Umfrage der Zeit „voll und ganz“ oder „eher ja“ hinter dem Pegida-Protest stehen? Und für die weiteren 26%, die Pegida „teilweise“ recht geben?

Der Protest ist auch das berechtigte Unbehagen an dieser neuen Form des Faschismus.

Sollte die Politik das Unbehagen dieser überwältigenden Mehrheit nicht ernst nehmen, statt es weiterhin zu ignorieren, abzustrafen, ja zu dämonisieren? Denn es ist ja kein Unbehagen am türkischen Nachbarn oder an der türkischen Kollegin. Es ist ein Unbehagen an der offensiven islamistischen Agitation, der Propagierung der Scharia. Es ist das berechtigte Unbehagen an dieser neuen Form des Faschismus.“

Zitat-Quelle: http://www.aliceschwarzer.de/artikel/sie-alle-fliehen-vor-den-islamisten-318215

Ergänzendes INFO hierzu: http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/wegen-pegida-alice-schwarzer-erntet-shitstorm-90638/

Foto: IGFM


Regensburg: Ökumenische Donausegnung in orthodoxer Tradition am 11. Januar

Am Sonntag, den 11. Januar 2015, findet in Regensburg wieder eine ökumenische Donausegnung in griechisch-orthodoxer Tradition statt. 150102_Donausegnung

Nach einer Vesper um 15 Uhr im Dom St. Peter ziehen die Gläubigen um Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof Vassilios von Aristi sowie Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss (Vertreter des evangelischen Landesbischofs Dr. Heinrich Bedford-Strohm) in einer feierlichen Prozession zur Donau auf die Steinerne Brücke.

Hier erfolgt nach orthodoxer Tradition die Segnung des Flusses. Dazu wird ein Kreuz von der Steinernen Brücke aus dreimal in die Donau geworfen und jeweils von Schwimmern wieder an Land gebracht.

Alle evangelischen, orthodoxen und katholischen Christen und weitere Interessierte sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg

 


Christen zunehmend in Bedrängnis: „Weltverfolgungs-Index 2015“ erschienen

Verschlechterung in vielen afrikanischen Ländern / Türkei zurück auf dem Index

Heute hat das überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors den jährlich erscheinenden Weltverfolgungsindex veröffentlicht. Milat Mahmud  aus Syrien mit Nichte

Rund 100 Millionen Christen werden derzeit weltweit um ihres Glaubens willen verfolgt und stellen damit die höchste Anzahl von Verfolgten einer Glaubensgemeinschaft. Im vergangenen Jahr haben sowohl die Schärfe als auch die geografische Ausbreitung der Verfolgung zugenommen.

Mit dem Weltverfolgungsindex erfasst und dokumentiert das international tätige Hilfswerk die Einschränkung der Religionsfreiheit von Christen weltweit und listet die 50 Länder auf, in denen Christen am stärksten verfolgt und benachteiligt werden.

Berichtszeitraum für den neuen Weltverfolgungsindex ist der 1. November 2013 bis 31. Oktober 2014.

Hier werden Christen am stärksten verfolgt:
Platz 1 Nordkorea  Nachrichten_Kopfbalken_1 - Kopie
Platz 2 Somalia
Platz 3 Irak
Platz 4 Syrien
Platz 5 Afghanistan
Platz 6 Sudan
Platz 7 Iran
Platz 8 Pakistan
Platz 9 Eritrea
Platz 10 Nigeria

Nordkorea: Deportation und Exekution von Christen

Seit 2002 hält Nordkorea die unrühmliche Spitzenposition auf dem Weltverfolgungsindex und ist auch 2015 der Staat, der Christen am härtesten verfolgt und unterdrückt.

Eine UN-Untersuchungskommission zur Lage der Menschenrechte in Nordkorea kam zu dem Ergebnis, dass die Schwere und das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen in dem Reich Kim Jong Uns „in der gegenwärtigen Welt seinesgleichen suchen“ und führte weiter aus: „Als besonders schwere Bedrohung betrachtet der Staat die Verbreitung des christlichen Glaubens.“ 

Von den geschätzten 200.000 bis 400.000 Untergrundchristen, befinden sich bis zu 70.000 als „Feinde des Regimes“ in den berüchtigten Arbeitslagern, wo sie besonders grausamer Folter und Schwerstarbeit ausgesetzt sind.

Haupttriebkraft: Islamischer Extremismus

Der gewaltsame Dschihadismus im Nahen Osten beherrschte ab Mitte 2014 die Schlagzeilen. Dabei sollte jedoch die deutliche Verschlechterung in der Platzierung einiger afrikanischer Länder nicht übersehen werden.Kundgebung Irak-Syrien in Frankfurt 2014

Zusätzlich zu gewaltsamen Übergriffen setzen die schleichende Islamisierung und die damit einhergehende Radikalisierung von Teilen der Bevölkerung die christlichen Minderheiten unter wachsenden Druck.

Auch der Iran, 2014 noch an 9. Stelle notiert, ist auf Platz 7 vorgerückt. Anders als in Ländern wie Syrien oder Nigeria geht die Verfolgung hier jedoch vom Regime selbst aus. Unter der Führung von Präsident Rouhani werden häufiger als zuvor Freiheitsstrafen verhängt oder schwerwiegende Anklagen gegen Christen erhoben. Die schnell wachsende Gruppe ehemaliger Muslime, die zum christlichen Glauben konvertiert sind, ist hierbei in besonderem Maß betroffen.

In 40 der 50 Länder auf dem Index ist der islamische Extremismus eine oder die maßgebliche Triebkraft für die Verfolgung.

Gewalt durch den IS im Irak (3) und in Syrien (4)

Die Gräueltaten des Islamischen Staates (IS) im Irak und in Syrien schockierten die Weltöffentlichkeit 2014. Das relativ große Maß an Freiheit für syrische Christen in der Zeit vor dem Bürgerkrieg hat durch das Kalifat des IS ein Allzeittief erreicht.

Unter der Mithilfe von Dschihadisten aus aller Welt forciert die Gruppierung die Umsetzung islamischer Prinzipien wie zur Zeit Mohammeds. Im Februar 2014 wurden Christen in Rakka unter einen „Dhimmi-Vertrag“ gezwungen. Weiterleben darf demnach nur, wer die Kopfsteuer zahlt. 4077304320

Die meisten Christen sind aus den vom IS kontrollierten Gebieten geflohen. Von den 1,8 Millionen Christen aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg leben nur noch 1,1 Millionen in Syrien, viele davon als Flüchtlinge im eigenen Land.

Mit der Ausrufung eines Kalifats hat der IS auch in Teilen des Irak Christen wie Jesiden, Schiiten und Angehörige anderer Minderheiten aus ihren Häusern und der Region vertrieben und viele grausam ermordet oder versklavt. Aus der Ninive-Ebene und der Stadt Mossul, die vom IS kontrolliert werden, ist die gesamte christliche Gemeinschaft praktisch verschwunden.

Neu unter den ersten Zehn: der Nord-Sudan

Zum ersten Mal in mehr als einem Jahrzehnt ist der Sudan mit Platz 6 wieder unter den ersten 10 Ländern des Weltverfolgungsindex vertreten. Besonders die Lage der Christen muslimischer Herkunft hat sich in dem Land verschlechtert, hinzu kommt die Gewalt gegen Christen in den Nuba-Bergen. RTEmagicC__christenverfolgung_01.jpg

Durch die Trennung des mehrheitlich christlichen Südsudan vom nördlichen Sudan im Juli 2011, ist der Sudan zu einem Land mit deutlicher muslimischer Mehrheit geworden. Der Druck auf die christliche Minderheit hat sich weiter verschärft. Weltweite Empörung löste der Fall der Christin Meriam Ibrahim aus, die erst durch großen internationalen Druck einer staatlichen Hinrichtung entging.

Nigeria: Islamisches Kalifat, massive Gewalt und Entführungen

Erstmals unter den ersten 10 Ländern des Weltverfolgungsindex ist Nigeria (Platz 10). Die bevorstehenden Wahlen im Februar 2015 haben dazu beigetragen, dass Christen in den nördlichen Landesteilen in einem generellen Klima der Gewalt extremer Verfolgung ausgesetzt sind.

Ähnlich wie der IS im Nordirak und Syrien hat die islamistische Boko Haram, von der Weltöffentlichkeit allerdings kaum bemerkt, ein Kalifat in der Stadt Gwoza ausgerufen und mit äußerster Brutalität über den gesamten Bundesstaat Borno und Teile von Adamawa ausgebreitet.

Deutlichste Verschlechterung: Kenia und Dschibuti

Zusammen mit Mexiko sind Kenia und Dschibuti die Länder, die sich im Vergleich zum Vorjahr am deutlichsten verschlechtert haben: Kenia belegt aktuell Platz 19 (2014: 43) und Dschibuti Platz 24 (2014:46). Kenia ist ein mehrheitlich christliches Land. Radikalislamische Einflüsse aus dem benachbarten Somalia zeigen jedoch zunehmend Wirkung.

Darüber hinaus dringen immer wieder militante Islamisten aus Somalia über die Grenze und verüben Anschläge auf Christen wie zuletzt bei tödlichen Anschlägen auf einen Reisebus und der Ermordung von 36 christlichen Arbeitern bei Mandera Anfang Dezember. Auch Tansania verschlechtert sich deutlich von Platz 49 auf Platz 33.

Türkei neu auf dem Verfolgungs-Index

Nach dreijähriger Abwesenheit kehrt die Türkei unter die ersten 50 Länder des Weltverfolgungsindex zurück. Bis 2012 war das Land bereits regelmäßig auf dem Index vertreten. Wesentlich beigetragen zu der aktuellen Verschlechterung hat der wachsende islamische Nationalismus durch Präsident Erdogans AKP. Nachrichten_Gebetsmail_Kopfbalken.indd

Christen kämpfen mit verschiedenen Beeinträchtigungen ihrer Glaubensfreiheit, etwa bei der Ausbildung eigener Geistlicher. Die Abkehr vom Islam wird mehr denn je als Affront gegen die türkische Identität betrachtet.

Der Weltverfolgungsindex von Open Doors ist die einzige jährlich durchgeführte systematische Untersuchung zur Lage der Religionsfreiheit von Christen weltweit. Er ermittelt das Maß an Freiheit bzw. deren Einschränkung, die Christen in ihrem alltäglichen Leben haben, und erfasst dabei die Bereiche Privatleben, Familie, Gesellschaft, Leben im Staat und kirchliches Leben. Durch die enge Zusammenarbeit mit unabhängigen Menschenrechtsexperten, Wissenschaftlern sowie die Befragung zahlreicher betroffener Christen und Leiter von Kirchen und christlicher
Untergrundnetzwerke, entsteht eine differenzierte Abbildung der Situation der Christen in den einzelnen Ländern.

Den ausführlichen Bericht zum Weltverfolgungsindex, alle Platzierungen, die Methodik, Länderanalysen sowie Lebensberichte verfolgter Christen finden Sie unter http://www.weltverfolgungsindex.de
 
Kontaktdaten: Open Doors Deutschland e.V., Postfach 1142, D-65761 Kelkheim, Tel. 06195 – 67 67 180,  http://www.opendoors.de


„Prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 3,22 ff.:

Liebe Brüder! Alles, was wir erbitten, empfangen wir von IHM, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt. DSC06228

Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.

Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.

Liebe Brüder, traut nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgezogen in die Welt.