„Terror-Tweet“? – Unflätige Attacken auf die CDU-Politikerin Erika Steinbach

Nach dem Mordanschlag auf das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ konzentriert sich das rotgrüne und linksliberale Medienspektrum teilweise auf Ablenkungsmanöver und Seitenhiebe gegen jene, die schon länger vor einer Verharmlosung des Islamismus gewarnt haben. foto_2

Welche dreisten Formen diese Islamversteherei annehmen kann, zeigt zB. die Reaktion auf einen Twitter-Tweet von Erika Steinbach, der menschenrechtspolitischen Sprecherin der CDU/CDU-Bundestagsfraktion und bis vor kurzem Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV).

Die evangelische CDU-Bundestagsabgeordnete (siehe Foto) hatte nach dem Massenmord in Paris halb-ironisch getwittert: „Nur kath. Kirche kritisieren, sonst lebensgefährlich.“

Womit sie zweifellos recht hat, zumal gerade jenes frz. Satiremagazin christliche Werte und sogar die hl. Dreifaltigkeit wüst beleidigt, was aber gottlob keinerlei Gewalt von christlicher Seite hervorrief.

Als die katholische Kirche vor einigen Jahren als „Kinderfickersekte“ attackiert wurde, hat ein Berliner Gericht dies als straflos durchgewunken. (Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/category/berliner-skandal-urteil-antikirchlich/)

Derartige Beispiele lassen sich beliebig vermehren. (Hier wird ein weiterer Fall aufgelistet: http://tapferimnirgendwo.com/2015/01/07/terroranschlag-in-paris-11-tote/)

Es ist also tatsächlich völlig ungefährlich, das Christentum und zumal die katholische Kirche massiv zu beleidigen  – das kostet nicht einmal Bußgeld. Daß sich die Sachlage ganz anders gestaltet, wenn Karikaturen über den Islam veröffentlicht werden, ist seit Jahrzehnten bekannt und wurde jetzt erneut bestätigt.

Erika Steinbach erhielt auf ihren Tweet unglaublich aggressive Tweet-Reaktionen, zB. die folgenden beiden: „Menschen wie Erika Steinbach gehören unweigerlich aus unserem System für alle Zeiten ausgeklammert.“ (von „NuclearJerk“)  –  Oder: „Ich möchte nicht, dass das zynische Wrack Erika Steinbach länger im Bundestag Volksvertreterin spielt.“ (von „FinnJob“)

Aber auch die Huffington-Post online (ihr deutschsprachiger Ableger) ließ jede Fairneß und Sachlichkeit links liegen.  Auf der Startseite kündigt die Artikel-Vorschau an: „Der geschmacklose Terror-Tweet von Erika Steinbach“.

Wenn die CDU-Politikerin gegen den Terror argumentiert, ist dies ein „Terror-Tweet“  –  interessante Logik!

Im Beitrag selber wird unter dem Titel „Der verräterische Tweet von Erika Steinbach“ beklagt, daß „viele Rechtspopulisten“ die „erschreckende“ Ansichten verbreiten würden, wonach „der Islam Europa bedroht“ und die Pegida-Demos „ihre Berechtigung“ hätten.

Direkt danach heißt es weiter:

„Zu den Islam-Kritikern gehört auch Erika Steinbach. Die CDU-Bundestagsabgeordnete twitterte unmittelbar nach Bekanntwerden des Attentats: „Nur kath. Kirche kritisieren, sonst lebensgefährlich“. „

Zum Thema Attentat in Paris hier ein aktueller Bericht von EMMA-Chefin Alice Schwarzer: http://www.aliceschwarzer.de/artikel/alice-schwarzer-aus-paris-ueber-das-attentat-318253


2 Kommentare on “„Terror-Tweet“? – Unflätige Attacken auf die CDU-Politikerin Erika Steinbach”

  1. Marienzweig sagt:

    Für mich stellt sich die Frage, ob man von Karrikaturen, satirischen Beiträgen oder abfälligen, verletzenden Bemerkungen über Religion von Presseseite nicht generell Abstand nehmen sollte.
    Jeder Mensch, sofern er gläubig ist, liebt seine Religion, empfindet sie als heilig und will sie nicht verunglimpft wissen.
    Ist Satire in religiösen Dingen aber erlaubt und zumutbar, so sollte dies allerdings für alle gelten.
    Wenn die christliche Kirche, speziell die katholische, schon seit Jahren Satire, oft sogar bösartiger Spott (Stichwort Papst Benedikt und „Titanic“) hinnehmen und deshalb zwangsläufig Leidensfähigkeit entwickeln musste, darf man dann nicht umgekehrt auch von Vertretern des Islam ähnliche Fähigkeit zum Leiden erwarten?
    Selbst Atheisten mit hohem moralischem Anspruch und ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn müsste schon aufgefallen sein, dass feine Ironie -oder auch weniger feine- bisher fast ausschließlich den Katholiken galt.
    Ist Satire, Spott, das Ansprechen kritikwürdiger Punkte nur in eine Richtung erlaubt -Typ Einbahnstraße?

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    • Sorge sagt:

      Da haben Sie wirklich gut meine Gedanken auch zum Ausdruck gebracht. Vielen Dank.
      Die tiefere Sorge ist, wenn wir in unserer eigenen Gesellschaft und Länden unsere Werte und Kultur, Sitte und Gewohnheiten nicht mehr ausleben dürfen, weil manche … ihr verletztes Gefühl mit Hinrichtung beantworten wollen, dann fürchte ich, dass somit die Samen für einen „Gegen-Radikalismus“ gesät würden. Ein Aug für ein Aug ist keine Lösung, noch ist das unsere christliche Haltung. Aber wie lange will unsere freie Gesellschaft solche Taten dulden – bis irgendwann ein „Führer“ wieder entstünde und verkündete: „Gut! Wie Sie wollen! Jetzt wird Krieg!“

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