Brandanschlag aufs Gebäude der „Hamburger Morgenpost“: wegen Karikaturen?

Verbrannte Akten, aber kein Personenschaden

Die „Hamburger Morgenpost“ hat nach dem blutigen Attentat in Paris diverse islamkritische Karikaturen nachgedruckt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Unbekannte haben unbekannte Täter einen Brandanschlag auf das Verlagsgebäude der Zeitung verübt. 039_36A - Kopie

Am heutigen Sonntag gegen 2.22 Uhr wurden Steine und ein Brandsatz ins Archiv der Zeitung geschleudert, wie die Hamburger Polizei mitteilte. Der Staatsschutz ermittelt.

Personen befanden sich gottlob nicht im Verlagshaus. Einige Akten sind verbrannt. Weitere angebrannte Unterlagen wurden nach draußen gebracht.

Ob ein Zusammenhang mit dem Nachdruck der Mohammed-Karikaturen besteht, wird seitens der Polizei als naheliegend angesehen, wie die Tageszeitung DIE WELT berichtet.

Zwei junge Männer, die sich im Umfeld verdächtig verhalten hätten, wurden laut Polizei festgenommen. 

Bei der Hamburger Morgenpost hieß es am Sonntagmorgen, die Redaktion werde die Arbeit wie üblich aufnehmen: „Schließlich erscheinen wie ja am Montag“, sagte eine Mitarbeiterin.

Quellen: Hamburger Morgenpost, Die Welt, Hamburger Abendblatt



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