Stellungnahme der „Hamburger Morgenpost“ zum Brandanschlag auf das Verlagsgebäude

MoPo-Chefredakteur Frank Niggemeier erklärte gestern im Namen der Zeitungsredaktion:

„Ja, wir sind bestürzt über den Brandanschlag auf unser Verlagshaus. Wir hätten es nicht für möglich gehalten, dass eine Zeitungsredaktion in einer so weltoffenen und liberalen Stadt wie Hamburg direkt angegriffen wird. Hamburger Morgenpost

Zum Glück waren zu dem Zeitpunkt, als Molotow-Cocktails durch die Fenster flogen, keine Mitarbeiter mehr im Haus!

Wir wissen bislang nicht, wer die Täter waren und warum sie sich die MOPO als Ziel ausgesucht haben. Am Donnerstag, nach den furchtbaren Anschlägen von Paris, titelte die MOPO „So viel Freiheit muss sein!“ und zeigte dazu einige der Karikaturen, für die unsere Kollegen in Frankreich ermordet wurden.

„Es ging uns darum, Haltung zu zeigen“

Es hilft niemandem, jetzt voreilige Schlüsse zu ziehen. Die Polizei ermittelt noch. Wir halten unser Titelblatt nach wie vor für richtig und für wichtig.

Es ging und geht uns nicht um Provokation, sondern darum, Haltung zu zeigen. Gegen den irren Terror religiöser Fanatiker, für die Freiheit von Presse und Meinung. Daran wird sich auch jetzt nichts ändern:

Wir beziehen weiter Stellung, wir bleiben MOPO. Und wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für die große Welle an Solidarität, die uns gestern von Lesern, Kollegen aus der halben Welt und vielen, vielen Hamburgern erreichte.

Das tut gut und das macht Mut. Merci.“

Quelle: http://www.mopo.de/nachrichten/brandanschlag-in-eigener-sache–danke-fuer-all-die-solidaritaet,5067140,29532008.html


2 Kommentare on “Stellungnahme der „Hamburger Morgenpost“ zum Brandanschlag auf das Verlagsgebäude”

  1. klimaleugner sagt:

    Werte Leser, auch wenn die Täter Mohammedaner gewesen sein sollten, so kann ich Ihnen dennoch versichern, daß der Anschlag nichts mit dem Islam zu tun hatte.

    MfG
    Ihr freundlicher Bundesverblödungsminister

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    • Anonymous sagt:

      Werte Leser, auch wenn die Täter ein Mensch gewesen sein sollten, so kann ich Ihnen dennoch versichern, daß der Anschlag nichts mit Menschlichkeit zu tun hatte.

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