Papst Franzikus würdigt die Lebensleistungen und den Glaubensdienst der Mütter

Von Christa Meves

Christa Meves

In der Generalaudienz am 7. Januar 2015 hat Papst Franziskus der Welt einen großen Dienst erwiesen. Er hat diese Generalaudienz zu einem Fanal für die Mütter gemacht:

Für alle Mütter – vermutlich nicht einmal der katholischen allein – die vor allen Dingen in Deutschland seit 40 Jahren so sehr ins Hintertreffen geraten, so sehr abgewertet worden sind, dass sich das in einer außerordentlich üblen Weise auf die Familie und ihre Gesundheit ausgewirkt hat.

Hier die wichtigsten Passagen aus diesen Aussagen:

„Jeder Mensch verdankt sein Leben einer Mutter, und fast immer verdankt er ihr viel von seiner folgenden Existenz, von seiner menschlichen und geistlichen Bildung. Ihr wird jedoch im täglichen Leben wenig Gehör geschenkt – sie erfährt wenig Hilfe und wird in ihrer zentralen Rolle in der Gesellschaft wenig gewürdigt.

Häufig wird die Opferbereitschaft der Mütter für Ihre Kinder sogar ausgenutzt, um Sozialausgaben zu sparen. Auch in den christlichen Gemeinschaften kommt es vor, dass die Mutter nicht gebührend geachtet wird, dass man wenig auf sie hört. Vielleicht müssten die Mütter, die zu so vielen Opfern für ihre Kinder bereit sind, mehr Gehör finden.Foto: Radio Vatikan

Die Mütter sind das stärkste Heilmittel gegen die Ausbreitung eines egozentrischen Individualismus. Sie sind es, die Mütter, die den Krieg, der ihre Kinder tötet, am meisten hassen. 

Ja, Muttersein bedeutet nicht nur, ein Kind auf die Welt bringen, sondern es ist auch eine Lebensentscheidung. Eine Gesellschaft ohne Mütter wäre eine unmenschliche Gesellschaft; denn Mütter wissen immer, auch in den schlimmsten Momenten, Zärtlichkeit, Hingabe und moralische Stärke zu bezeugen.

Die Mütter vermitteln häufig auch den tiefen Sinn der religiösen Praxis: In die ersten Gebete, in die ersten Gesten der Frömmigkeit, die ein Kind lernt, ist der Wert des Glaubens im Leben eines Menschen eingeschrieben.

Ohne die Mütter gäbe es nicht nur keine neuen Gläubigen, sondern der Glaube würde einen guten Teil seiner Einfachheit, seiner Tiefe, seiner Wärme verlieren.

Liebe Mütter, danke, danke für das, was ihr in der Familie darstellt und für das, was ihr der Kirche und der Welt gebt!“

Hier ist von unserem Papst ein wahres Wort gelassen ausgesprochen worden! Wie einfach wäre es, den immer mehr heraufdrohenden Geburtenschwund und die daraus resultierenden zukünftigen Existenzprobleme in unserer Gesellschaft zu stoppen: Indem durch betonte Anerkennung – vor allem von der Politik her – den Müttern wieder Ehre zuteil werden würde! DSC_0553
Ohne Mütter gibt es keine Zukunft!
Ohne Mütter erkaltet die Liebe in der Welt!

Mutterschaft ist der wichtigste, der unaufgebbarste Beruf aller Berufe!

Wir könnten bald wieder zu einer gesunden Hochachtung für die Mütter und damit zu familiärem Zuwachs finden, wenn wir nur dem gesunden Menschenverstand folgen würden. Noch heute spielen kleine Mädchen vornehmlich und langanhaltend mit Puppen.

Sie würden als junge Frauen dem gesunden ursprünglichen Wunsch nach Mutterschaft und Familie auch heute noch wieder in großer Zahl mit Freude folgen, wenn dieses neu als ein anerkannter Beruf eingerichtet werden würde, mit finanzieller Unterstützung, solange die Mutter wegen der Erziehung der Kinder aus der Erwerbstätigkeit ausscheidet  – wie auch mit einer favorisierten Hilfe zum Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit nach der häuslichen Pause und mit einer eigenständigen Rente.

Dieses Modell „Mutter als Beruf“ ist von unserem Freundeskreis bereits vor 30 Jahren entwickelt und mit Zigtausenden von Unterschriften der Regierung (damals noch in Bonn) zugeleitet worden – leider ohne jedes Echo und ohne jede Wende von dort – im Gegenteil.

Frühe Erwerbstätigkeit der jungen Mütter und die so bedenkliche Kollektivierung der Kleinkinder wurde gegen jedes Kindeswohl und mit der Minderung von gesunder Familienbildung als Folge einer kurzsichtige finanzielle Begünstigung und neuer Gesetze bis heute zu einer verhängnisvollen Weiterführung des vor 45 Jahren eingeschlagenen Trends.

Welche Hilfe nun durch Papst Franziskus! Er gibt der existenziellen Notwendigkeit von Familienbildung durch die verdiente Hochachtung der Mütter – der in später Stunde angstvoll aufwachenden Bevölkerung einen hervorragenden Anstoß.
Danke, Heiliger Vater!


Regensburg: Eröffnungsvortrag des „Akademischen Forum Albertus Magnus“ mit Prof. Dr. Wolfgang Frühwald am 21.1.2015

Das am 1. September 2014 von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer gegründete AKADEMISCHE FORUM ALBRTUS MAGNUS mit seinem Sitz im Diözesanzentrum Obermünster in Regensburg ist eine offene Plattform für Vorträge, Diskussionen und Seminare zu Themen aus dem Schnittkreis von Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft.
Dr Sigmund Bonk und Bischof Rudolf Voderholzer

Die Vortragsreihe des FORUMs wird  –  im Beisein von Bischof Vorderholzer  –  eröffnet mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Frühwald zum Thema „Albertus Magnus und seine Schüler im 14. Jahrhundert“ (M. Eckhart, Tauler und Seuse). Alle Interessierten sind zur Teilnahme recht herzlich eingeladen.

FOTO: Bischof Voderholzer und Prof. Dr. Sigmund Bonk (Direktor des Forums)

  • Datum: Mittwoch, 21.1.2015 um 19.30 Uhr
  • Ort: Dionysius-Saal (K III) im Diözesanzentrum, Obermünsterplatz 7, Parterre)

Das FORUM veranstaltet zehn Vorträge und ein Seminar pro Jahr. Die Moderation liegt beim Direktor des Forums, Prof. Dr. Sigmund Bonk. Die Vorträge beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Der Eintritt für die Vorträge beträgt –  soweit nicht anders vermerkt  –  stets 5 Euro.

Eine Voranmeldung ist erwünscht, wenn auch nicht unbedingt erforderlich: akademischesforum@bistum-regensburg.de, Fax: 0941/597 1613.

Nähere Infos liefert die Website: http://www.albertus-magnus-forum.de

Diese Veranstaltung wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der KEB im Bistum Regensburg.

Das Vortragsthema:
Der Heilige Albertus Magnus (um 1200 bis 1280) ist als ein Hauptvertreter scholastischer Theologie und Philosophie wohlbekannt. Dasselbe ist von seinem Einfluss auf prominente jüngere Scholastiker festzustellen, insbesondere auf den „Meisterschüler“ Thomas von Aquin. Weniger bekannt dürfte sein Einfluss auf die deutschsprachige Dominikanermystik sein, das heißt vor allem auf Meister Eckhart, Johannes Tauler und Heinrich Seuse. Diese Wirkung war für beide Seiten nicht unproblematisch, da die „Deutsche Mystik“ von Anfang an einem starken Häresieverdacht ausgesetzt war. Dies dürfte damit zusammenhängen, dass die „Predigerbrüder“ seit ihrer Übernahme der Seelsorge in den Frauenklöstern ein neues Sprachsystem (die Volkssprache) und damit auch ein verändertes Denksystem verwendeten, das nicht so ohne weiteres in die lateinisch-scholastische Begriffssprache zu übertragen war.

Der Referent:
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Frühwald (Jg. 1935) ist einer der bedeutendsten Literaturwissenschaftler unserer Zeit (mit einem Forschungsschwerpunkt auf der „deutschen Romantik“) und dazu ein Wissenschaftsmanager von internationaler Reputation. Professor Frühwald war u. a. Stiftungsprofessor der J.-Gutenberg-Universität Mainz, Prorektor der L.-Maximilian-Universität München, Präsident der Dt. Forschungsgemeinschaft, Mitbegründer der Jacobs University Bremen, Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und er ist derzeit u. a. Mitglied im Stiftungsrat des Friedenspreises des Dt. Buchhandels, Vorsitzender der Jury zur Vergabe des Gerda-Henkel- Preises und Mitglied der Leopoldina (Halle). 2010 erfolgte die Verleihung des Großen Verdienstkreuzes mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland.

Das Akademische Forum Albertus Magnus:

„Es braucht im und für das Bistum Regensburg eine Plattform, in der die aktuellen wie die zeitlosen Fragen des christlichen Glaubens und seine Relevanz für das öffentliche Leben verhandelt, erschlossen und diskutiert werden“, erklärte Bischof Rudolf Voderholzer anlässlich der Eröffnung des Forums. Das geistige Leben in Regensburg, nicht nur in der Philosophie, Theologie, Kirchenmusik und Ökumene, sei außerordentlich reich und könne sich gegenseitig befruchten.

In den vier wissenschaftlichen Einrichtungen unter dem Dach des Bistums werde „großartige Arbeit geleistet, die es wert ist, noch stärker in der Öffentlichkeit der Stadt und des Bistums präsentiert zu werden, sodass die Arbeit fruchtbar werden kann“. Hierzu zählen das Institutum Marianum, das Liturgische Institut, das Institut Papst Benedikt XVI. sowie das Ostkirchliche Institut, so der Bischof weiter.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Die AfD-Spitze beendet ihre Querelen und einigt sich auf eine Führungsstruktur

Aktuelle Pressemeldung der AfD:

Zur heutigen Bundesvorstandssitzung erklärt der Pressesprecher der „Alternative für Deutschland“, Christian Lüth: AFD_EU_Abgeordnete - Kopie

„Am Rande der Bundesvorstandssitzung einigte sich die AfD-Führung auf einen gemeinsamen Vorschlag zur künftigen Führungsstruktur der Partei.

Danach soll die Partei ab dem 1. Dezember 2015 durch nur noch einen Bundesvorsitzenden repräsentiert werden. Dieser Bundesvorsitzende wird durch einen Generalsekretär unterstützt werden.

Die AfD wird im November ihr Parteiprogramm beschließen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen zwei gleichberechtigte Bundesvorsitzende die Partei führen. Einem dieser Vorsitzenden kommt das Vorschlagsrecht für den Generalsekretär zu.

Diese Regelung gewährleistet, dass die aufwändige Programmarbeit auch auf der obersten Führungsebene angemessen begleitet werden kann.

Dieser Vorschlag wurde gemeinsam von Bernd Lucke (siehe Foto), Frauke Petry, Konrad Adam, Hans-Olaf Henkel und Alexander Gauland erarbeitet und  wird  von ihnen gemeinsam dem Satzungsparteitag Ende Januar in Bremen vorgelegt, der dann darüber zu entscheiden hat.“


Embryonenspende: Die einzige Chance, aus dem Gefrierschrank zu kommen

Von Dr. med. Edith Breburda

Natürlich gibt es Frauen, die voller Verzweiflung sind, weil sie keinen Nachwuchs haben; ihnen fehlt eine fertile Eizelle zu ihrem Glück. Sie sind voller Dankbarkeit, weil sie seit 2014 nun auch in Deutschland die Möglichkeit zu haben, „übrig gebliebene“ Embryonen eines andern Kinderwunschpaares zu übernehmen. Dr. Breburda

Davon abgesehen sollte es eigentlich in Deutschland keine „leftover“ geben, die tiefgefroren darauf warten, Adoptiveltern zu finden, die sich bereit erklären, sie auszutragen.

In Tschechien oder dem EU-Land Spanien bietet man selbst Frauen jenseits des gebärfähigen Alters eine, wie man es ironischerweise nennt, „jungfräuliche Geburt“ an. Mit dem nötigen Kleingeld ist alles möglich. Bis zu 5000 Frauen nehmen diesen „Reproduktions-Dienst“ pro Jahr in Anspruch.

In Deutschland gibt es schätzungsweise sechs Millionen Paare, die kein eigenes Kind zeugen können, weil die Fertilität (Fruchtbarkeit) der Frau dazu nicht imstande ist. Hier spielen immer mehr Umweltfaktoren oder auch die lange Einnahme von Verhütungsmitteln eine Rolle. Das ist mittlerweile kein Geheimnis mehr.

Für Frauen besteht in den USA seit 20 Jahren die Möglichkeit, Kinder mit einem völlig fremden Erbgut zu bekommen. Nun sollen die sogenannten „Snowflake Children“ (Schneeflocken-Kinder) mit Hilfe des „Netzwerkes Embryonenspende“ auch deutschen Eltern zur Verfügung stehen.  Book

Die in Deutschland lebenden, 3 bis 4% onkologisch behandelten oder auch erbkranken Frauen, die selber keine fruchtbaren Eizellen produzieren, können sich auf eine Warteliste für Embryonen anderer Paare setzten lassen.

Hans-Peter Eiden, der Gründer eines extra dafür gegründeten Vereins, will damit Frauen zu einem erfüllten Leben verhelfen. Es sei alles andere als „Menschenhandel“, betont er.

In Bayern und im württembergischen Aalen haben sich bereits 17 Kinderwunschzentren zum „Netzwerk Embryonenspende“ zusammen getan. Vermittelt wird zwischen Paaren, die bereits erfolgreich eine Kinderwunschbehandlung abgeschlossen haben und jenen, bei denen keine In-Vitro-Fertilisation mit eigenen Eizellen möglich ist.Punkt-1

In Deutschland ist zwar eine Eizellspende oder der Handel mit Embryonen verboten. Weil aber die Beteiligten im Fall der Kinderwunschzentren keinen Gewinn machen, wird aber das Gesetz nicht tangiert.

Das Embryonenschutzgesetz verlangt, dass der Arzt nicht mehr als drei Embryonen in die Gebärmutter einbringt. Mit 50% ist die Befruchtungsrate dieser Reproduktionstechnik nicht sehr hoch.

Angelika Eder von Profertilita-Kinderwunschzentrum in Regensburg befürwortet, sechs Eizellen zu befruchten, um aus ihnen die zwei „schönsten“ Embryonen einpflanzen zu können: 

„Was aber soll mit jenen mühsam unter Hormonstimulation generierten Embryonen geschehen, die nicht anschließend in den Bauch der auf eine Schwangerschaft vorbereiteten Frau wandern?“, fragt sie.

Das Bundesland Bayern hat in seinen 16 Kinderwunschkliniken rund 28.000 Embryos erzeugt. Tiefgefroren warten sie darauf, aufgetaut zu werden und nach Reifung zum Blastozysten-Stadium in einem In-Vitro-Kulturmedium in den Uterus der Frau eingebracht zu werden, die sie adoptiert.  Baby (2)

Meist werden sie auch als eine Art Reserve auf Eis gelegt, um der weiteren Familienplanung des Spenderpaares zu dienen.

Erst wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, wird an eine Weitergabe der Embryos gedacht. Ein Geschäft mit den Embryos gibt es nicht. Sie werden nicht erschaffen, um nachher an andere Frauen vermittelt zu werden. Eine Entschädigung für die Spenderpaare gibt es auch nicht.

Die Lagerungsgebühr im Stickstofftank beträgt mehrere hundert Euro pro Jahr. Um sie zu sparen, könnte das Spenderpaar ihren übriggebliebenen Embryo sofort weitergeben. Das Netzwerk wünscht im gegebenen Fall eine externe Beratung, die auf die Konsequenzen der Abgabe eines „Geschwisterchens“ aufklärt. Die Eltern müssen sich bewusst werden, dass ihr Kind in eine fremde Familie hineingeboren wird.

Und nebenbei: Stammzellforscher der USA behaupten, Eltern wollen das nicht und tiefgefrorene Embryos sollten deshalb der Forschung zur Verfügung stehen.

Vor der Freigabe des Embryos wird ein HIV-Test durchgeführt, um die austragende Frau zu schützen. Das Netzwerk ist bemüht, das Aussehen des Kindes mit jenem der Empfängerin in Einklang zu bringen. iStock_000014086034XSmall

Grobe äußere Übereinstimmungen wie Haar- und Hautfarbe zwischen Spender und Empfänger sollten vorhanden sein, damit das Kind nicht unnützen Nachfragen ausgesetzt wird. Das Risiko, möglicherweise ein behindertes Kind auszutragen, liegt allein beim Empfänger.

Die Paare werden sich niemals kennen lernen. Die Daten der Spender bleiben unter Verschluss. Nach dem 18. Geburtstag des Kindes sind sie auf Wunsch zugänglich. In den USA und in Spanien können auch alleinstehende oder lesbische Frauen gefrorene Embryos adoptieren. In Deutschland geht das nicht. Hier darf die Empfängerin nicht älter als 45 Jahre sein.

Die Frage bleibt, wieso es vor allem in Süddeutschland möglich ist, auf diese Weise ein Kind zu empfangen.

Das Embryonenschutzgesetz von 1990 wird in Deutschland streng gehandhabt. Juristen halfen dem Netzwerk, seine Aktionen rechtlich anzuerkennen. Die anderen Bundesländer wollen noch warten, bis die Rechtslage eindeutig ist.

Die Staatsanwaltschaft München stellte Ermittlungen gegen mehrere Reproduktionsmediziner ein. Reproduktionsmediziner aus dem Ausland hatten geklagt, weil mehr als drei Eizellen befruchtet wurden.

In vielen europäischen Staaten ist die Embryonenspende bereits erlaubt. Meist ist die Spende anonym. In Tscheurosechien wird dem Kind die genetische Information verwehrt. Durch einen entsprechenden finanziellen Beitrag bekommt man Embryonen, welche die gewünschten Eigenschaften besitzen.

Kirchliche Einrichtungen betrachten eine Embryonenspende nicht als Lösung für die übrig gebliebenen Embryonen. Mitglieder des Deutschen Ethikrates, wie der Weihbischof von Augsburg, Anton Losinger, warnen vor den Gefahren der Selektion (Auslese).

Länderübergreifende Umfragen ergaben, dass Wissenschaftler eine Embryonenspende begrüßen. Eltern, die sich ihren Kinderwunsch durch In-Vitro-Fertilisation erfüllen wollen, sehen das schon wieder anders.

Einerseits begrüßen sie es, dass ihre Kinder nicht im Stickstoff gefroren bleiben, andererseits widerstrebt es ihnen, jegliches Mitspracherecht über das weitere Leben ihre Kindes abzutreten. Die Frau, die das Kind empfangen hat, bleibt vor dem Gesetz immer die Mutter. Zu akzeptieren, dass ihr Kind keines ihrer Gene trägt, fällt trotzdem schwer.

Das „Netzwerk Embryonenspende“ hofft, dass sich die deutsche Embryonenspende bewährt und bald so selbstverständlich in Anspruch genommen wird wie die künstliche Befruchtung im Labor. Man hofft, dass ein „ausländischer Schwangerschaftsservice“ bald zu mühsam wird für Paare mit Kinderwunsch.

Literaturhinweis: Lederer E. Embryonenspende: Ü-Ei sucht Adoptiveltern! DocCheck News vom 5. Januar 2015

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).
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INFOs über ihr jüngstes bioethisches Sachbuch in Romanform: https://charismatismus.wordpress.com/2014/05/22/buch-tip-dr-edith-breburdas-profunde-neuerscheinung-zu-bioethischen-themen/
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Ediths Homepage: http://scivias-publisher.blogspot.com/

Prof. Hans-Olaf Henkel: Südeuropäische Länder ziehen uns per Euro hinunter

Zur Entscheidung der Schweizer Notenbank, den Kurs des Schweizer Franken gegenüber dem Euro freizugeben, erklärt Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel (siehe Foto), stellv. Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland) und Abgeordneter des Europäischen Parlaments: AFD_EU_Abgeordnete - Kopie (2)

„Am Beispiel des Schweizer Franken kann man gut studieren, dass eine nicht marktkonforme Währungspolitik nie Probleme löst, sondern diese höchstens für gewisse Zeit in die Zukunft verschieben kann.“

Prof. Henkel zog eine Parallele zum Einheits-Euro:

„Im Gegensatz zu den Schweizern haben wir uns über den Euro an teilweise viel schwächere Währungen gebunden. Südeuropäische Länder ziehen uns über einen immer schwächeren Euro mit nach unten. Konnten wir uns zu D-Mark-Zeiten einer solchen Entwicklung durch insgesamt 17 Aufwertungen regelmäßig entziehen, sind wir nun ausgabefreudigen Politikern im Süden Europas und in Frankreich hilflos ausgeliefert“.

 


Statistisches Bundesamt: 25% der im Jahr 2013 verurteilten Straftäter sind Ausländer

Nur jede 16. Jugendstrafe führt zur Haft

Rund 185.000 der im Jahr 2013 verurteilten Straftäter besaßen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Dies berichtet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Insgesamt wurden 755.938 Personen verurteilt. Der Ausländeranteil lag damit bei fast 25 Prozent. 033_30

Rund sieben von zehn Freiheitsstrafen wurden laut der Statistikbehörde zudem zur Bewährung ausgesetzt. In 116.000 Verurteilungen nach dem allgemeinen Strafrecht wurde eine Haftstrafe ausgesprochen, in 35.000 Fällen wurde diese nicht zur Bewährung ausgesetzt.

82.000 mal wurden Personen bis 21 Jahre nach dem Jugendstrafgesetz verurteilt, dabei wurden 13.000 Haftstrafen ausgesprochen. Von diesen wurden wiederum 8000 zur Bewährung ausgesetzt. Insgesamt wurde 69.000 mal eine Erziehungsmaßregel nach dem Jugendstrafgesetz ausgesprochen.

Personen zwischen 18 und 21 Jahren wurden 22.000 mal nach dem allgemeinen Strafrecht verurteilt, aber 42.000 mal nach dem Jugendstrafrecht. 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de