Gefahr für PEGIDA: Polizei in Dresden erläßt allgemeines Demonstrationsverbot

Stellungnahme der Polizeidirektion Dresden:

„Der Polizeidirektion Dresden liegen  – basierend auf Informationen des Bundeskriminalamtes und des Landeskriminalamtes Sachsen  – Erkenntnisse vor, dass im Zusammenhang mit dem wöchentlich stattfindenden Versammlungsgeschehen von „PEGIDA“ eine konkrete Gefahr besteht. 039_36A - Kopie

Vor dem Hintergrund hat die Polizeidirektion Dresden heute eine Allgemeinverfügung erlassen. Sie untersagt in der Zeit vom 19. Januar 2015, 00:00 Uhr bis 24 Uhr, alle öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel und Aufzüge innerhalb der Ortsgrenzen der Landeshauptstadt Dresden.

Polizeipräsident Dieter Kroll: „Wir gehen in der Bewertung der aktuellen Lage nicht mehr nur von einer abstrakten Gefahr, sondern von einer konkreten aus. Konkret in Bezug auf eine gefährdete Person, deren Umfeld sowie daran gebunden Ort und Zeit. Konkret heißt auch: Es geht um ein Mitglied des Orgateams von PEGIDA und die Versammlungen für den 19. Januar 2015.“

Weitere Einzelheiten können der Allgemeinverfügung entnommen werden.“

HIER folgt der vollständige Wortlaut der polizeilichen Allgemeinverfügung: http://www.polizei.sachsen.de/de/dokumente/PDD/20150118XAllgemeinverfXgung.pdf

BERICHT über GEWALTAUFRUFE von linksradikalen „Antifa“-Gruppen: http://journalistenwatch.com/cms/2015/01/18/antifa-massenmordaufruf-gegen-pegida-teilnehmer-und-aufruf-zur-erneuten-zerstoerung-dresdens/


Dr. Petry zu PEGIDA: Versammlungsfreiheit von Gewaltandrohungen überschattet

Zur Absage der PEGIDA-Demonstration wegen diverser Gewaltandrohungen am Montag, 19. Januar 2015, in Dresden erklärt die Sprecherin der AfD (Alternative für Deutschland), Dr. Frauke Petry (siehe Foto): AfD-Petry

„Friedliches Demonstrieren scheint derzeit in Dresden nicht möglich zu sein. Es ist den Organisatoren hoch anzurechnen, dass sie freiwillig auf die Durchführung der Demonstration verzichten.

Für die Demokratie in Deutschland jedoch ist dies ein trauriger Tag, wenn sich das Recht der Versammlungsfreiheit durch Gewaltandrohungen gebeugt wird.

Auf diese angespannte Situation sollten alle Beteiligten mit Besonnenheit reagieren. Es ist jedoch offensichtlich, dass den etablierten Parteien durch ihre Verweigerungshaltung und ihre Unfähigkeit, sich dem Phänomen „Pegida“ anzunehmen, die politische Lage zusehends entgleitet.

Durch die konstante Verunglimpfung der Demonstranten durch Union, SPD, Linke und Grüne wurde die Situation nicht entspannt, sondern nur weiter verschärft.

Die Sicherheitsbehörden müssen sobald wie möglich der Bedrohungslage Herr werden. Aber viel wichtiger ist, dass alle politisch Verantwortlichen ihre Verweigerungshaltung gegenüber dem Bürgerprotest aufgeben und einen echten Dialog suchen. Andernfalls müssen sie sich den Vorwurf gefallen lassen, für eine immer weitergehende Spaltung in unserer Gesellschaft mitverantwortlich zu sein.“

Ergänzender Bericht zu den Morddrohungen auf einer durchaus PEGIDA-kritischen Internetseite: http://tapferimnirgendwo.com/2015/01/18/grundgesetz-in-dresden-abgeschafft/

Artikel der CDU-Politikerin VERA LENGSFELD zum GEWALTAUFRUF der linksradikalen ANTIFA gegen PEGIDA: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nicht_nur_namenlose_islamisten_die_santifa_droht_pegida_mit_mord


„Verherrlicht GOTT in eurem Leib!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 6,13c-15a.17-20:

Brüder! Der Leib ist nicht für die Unzucht da, sondern für den HERRN  –  und der HERR für den Leib. Gott hat den HERRN auferweckt; ER wird durch seine Macht auch uns auferwecken.  chrkn

Wißt ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Wer sich an den HERRN bindet, ist ein Geist mit ihm.

Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch begeht, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib.

Oder wißt ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst; denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden.

Verherrlicht also Gott in eurem Leib!

 


Muslimische CDU-Politikerin Giousouf: Akademie für „deutschen Islam“ gründen

Islamverständnis mit Demokratie & Menschenrechten vereinbaren

Die Ausrichtung des Islams in Deutschland ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Paris Gegenstand einer intensiven Debatte.

Hierzu erklärt die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Cemile Giousouf:

„In der Auseinandersetzung mit dem Islam nach den aktuellen Geschehnissen in Paris zeigt sich, dass die Gewaltausübung im Namen des Islam nicht allein durch die Ablehnung von Gewalt zu regeln ist. Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Die islamischen Geistlichen müssen menschenverachtenden Auslegungen, die auch in Deutschland propagiert werden, einen deutschen Islam entgegensetzen, dessen Grundlage Demokratie und Menschenrechte sind. Fußend auf einem Islamverständnis, das eng im Dialog mit Juden und Christen steht, wie es in Deutschland unsere Lebensrealität ist.

Dazu wäre es wünschenswert, wenn mit Unterstützung muslimischer Theologen eine islamische Akademie entstehen würde, um einen innerislamischen Diskurs der Muslime in Deutschland anzustoßen.

Vorbild können die katholische oder evangelische Akademie sein, die von den Kirchen selbst organisiert werden und das jüdische Zentrum in Deutschland. Diese Akademie könnte einen internationalen Austausch mit der islamischen Geistlichkeit in Europa und  auch mit den islamisch geprägten Ländern ermöglichen.

Grundsätze eines Islam in Deutschland müssen von Muslimen in Deutschland formuliert werden. Denn eine wirksame Bekämpfung des islamistischen Terrorismus wird nur erfolgreich sein, wenn auch die Muslime Verantwortung übernehmen. Neben der Einbindung der Religionsgemeinschaften gehört auch die Beteiligung der islamischen Theologen dazu.“

Webseite der CDU-Politikerin: http://www.cemile-giousouf.de/

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Buch-Betrug: Die „Himmelsreise“ eines kleinen Jungen ist frei erfunden

Der evangelikale Verlag Gerth Medien hat die Auslieferung eines Buches über den angeblichen Aufenthalt eines Jungen im Himmel gestoppt, wie die evangelische Nachrichtenagentur IDEA berichtet.  csm_junge_himmel_buch_715_gerth_medien15_f440b0c607

Der Stoff des zuerst 2010 erschienenen internationalen Bestsellers „Der Junge, der aus dem Himmel zurückkehrte“ ist nach Angaben des Titelhelden Alex Malarkey frei erfunden.

Die Lügenstory trug auch noch den Untertitel: „Eine wahre Geschichte“.

Wie Gerth Medien gegenüber IDEA auf Anfrage mitteilte, hat man den zuständigen US-Verlag um Stellungnahme gebeten; am 19. Januar werde man über weitere Schritte beraten. Der Verlag Tyndale House hat amerikanischen Medien bereits mitgeteilt, daß er das Buch und alle damit verbundenen Produkte aus der Herstellung nehme.

Das Buch, das Alex’ Vater Kevin mit seinem Sohn verfasst hat, schildert die Folgen eines schweren Autounfalls der beiden im Jahr 2004. Der damals sechsjährige Junge wurde so schwer verletzt, dass er angeblich an der Schwelle zum Tode stand und ins Koma fiel.
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Als er zwei Monate später gelähmt erwachte, behauptete er, daß ihn Engel in den Himmel gebracht hätten. Auch habe er einen Blick in die Pforten der Hölle tun können.

„Ich war weder tot noch im Himmel“

Jetzt wandte sich Alex mit einem im Internet veröffentlichten Offenen Brief an alle Verlage, die das Buch verbreiten, sowie an Kunden und Leser. „Ich bin nicht gestorben. Ich bin nicht im Himmel gewesen“, so Alex. Er habe die Geschichte nur geschrieben, um Aufmerksamkeit zu erregen.   131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c
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Nach Angaben seiner Mutter hat Alex bereits früher versucht, die Causa klarzustellen. Doch als er sich einem Pastor offenbarte und ihn darauf hinwies, dass die Auslieferung des Buches gestoppt werden müsse, habe dieser erwidert, daß viele Leser durch die Lektüre „gesegnet“ worden seien. 
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Abgesehen davon, daß der Zweck die Mittel nicht heiligt, abgesehen auch davon, daß der Zustand des Komas ohnehin keine „Nahtoderfahrung“ beinhaltet, bedarf es für Christen keiner Ich-kam-vom-Tod-zurück-Geschichten, um den Glauben an das ewige Leben zu begründen.
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Wir haben hierzu die Heilige Schrift und die klare Verkündigung der Kirche.
Schon Christus stellte klar: „Wenn sie nicht auf Moses und die Propheten hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.“ (Lk 16,3)
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HIER folgen sechs Artikel zum Thema Nahtod-Erfahrungen bzw. „Jenseitsreisen“: https://charismatismus.wordpress.com/category/nahtod-erlebnisse/