Duisburg: Polizeipräsidentin entsetzt über linksradikale Randale gegen Pegida

18 Polizisten am Montag durch Anti-Pegida-Chaoten verletzt

Mit Entsetzen hat die Duisburger Polizeipräsidentin Elke Bartels auf schwere Krawalle bei Anti-Pegida-Protesten am Montag reagiert. Bartels, die den Einsatz vor Ort verfolgte, zeigte sich laut Mitteilung der Polizei erschrocken „über die Brutalität, mit der linke Chaoten die eingesetzten Polizisten attackierten“. 031_28A

Bei Versuchen, Polizeisperren zu durchbrechen, wurden vier Polizeibeamte verletzt, drei von ihnen sind dienstuntauglich.

„Ich wünsche der verletzten Kollegin und den Kollegen baldige Genesung“, sagte Bartels.

An der Pegida-Demonstration nahmen laut Polizeiangaben sechshundert Personen teil, womit die Erwartungen des Veranstalters übertroffen wurden.

Gegen PEGIDA hatten drei Gruppen ihre Demonstrationen angemeldet. Der Dt. Gewerkschaftsbund und das Duisburger „Netzwerk gegen rechts“ riefen zu Protesten auf. Rund viertausend Menschen folgten nach Polizeischätzungen diesen Appellen; es gab zwei Verhaftungen.

In der Vergangenheit war es immer wieder zu linksextremen Ausschreitungen bei Protesten gegen Pegida gekommen.

Allein am vergangenen Montag sind dabei deutschlandweit mindestens 18 Polizeibeamte verletzt worden.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Münster: Bischof Felix Genn entzieht Pfarrer Paul Spätling die Predigtbefugnis

Predigtverbot wg. islamkritischer Äußerungen des Priesters

Der katholische Oberhirte von Münster spricht gerne von Toleranz, Dialog und Weltoffenheit. Doch diese hehren Worte und Werte stoßen offenbar schnell an ihre Grenzen, wenn sich ein Geistlicher in konservativer Hinsicht artikuliert und dabei seine staatsbürgerlichen Rechte wahrnimmt.IMG-20150120-WA0061-440x248
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Schließlich haben auch katholische Priester das Recht, sich politisch zu äußern, solange dies im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit geschieht.
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Im Falle des 67-jährigen Pfarrers Paul Spätling (siehe Foto: in der Mitte) aus der Region Niederrhein kam schon einen Tag später die bischöfliche Reaktion: Gestern Abend gab der Priester eine islamkritische Wortmeldung zum Besten, heute wurde ihm bereits die Predigtbefugnis entzogen und dies zugleich an die Öffentlichkeit gebracht. Schneller gehts nimmer!
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Auf der Internetseite des Bistums Münster heißt es hierzu:
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„Herr Pfarrer Paul Spätling, Emmerich, hat am 19. Januar 2015 an der Pegida-Demonstration in Duisburg teilgenommen.DSC_0568
Auf der Bühne hat er sich kritisch über das Ausschalten der Lichter am Kölner Dom bei der jüngsten Pegida-Demonstration dort geäußert.

Zudem ist er auf das Verhältnis von Christentum und Islam in der europäischen Geschichte eingegangen und hat die Bundeskanzlerin wegen ihrer Aussage kritisiert, der Islam gehöre zu Deutschland.

Wir weisen die Aussagen von Herrn Pfarrer Spätling entschieden zurück. Wir distanzieren uns mit Nachdruck von seinem völlig verzerrten Bild von Geschichte und Gegenwart.“

Befindet sich auch der jüdische AJC auf Abwegen?

Vertritt der internationale jüdische Dachverband AJC, der die Kanzlerin aus genau demselben Grund scharf kritisiert hat, etwa auch ein „völlig verzerrtes Bild von Geschichte und Gegenwart“? 

Der AJC stellte jedenfalls unmißverständlich klar, Muslime müßten sich 100714052333-b1-„daran messen lassen, inwieweit sie die deutsche Demokratie verteidigen, statt die Extremisten in den eigenen Reihen zu dulden.“

(Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/15/judischer-ajc-verband-ubt-kritik-an-merkels-aussage-zum-islam/)

Deutlichen Widerspruch zu ihrer Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland, erhielt Angela Merkel aber auch vom ehem. Berliner SPD-Senator Thilo Sarrazin und hochrangigen CDU-Politiker bis hinauf zu Volker Kauder.

Der Fraktionschef von CDU und CSU stellte klar: „Die Muslime in Deutschland gehören zum Land, der Islam aber nicht.“ – Islamistische Kämpfer seien zudem sehr wohl Teil des Islams, da sie sich auf den Koran berufen können. Dies erklärte Kauder am gestrigen Montagabend in Bonn  –  also zur selben Zeit, als Pfarrer Spätling sich in Duisburg ähnlich äußerte.  Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) distanzierte sich ebenfalls von Merkels Bemerkung zum Islam.

Auch der muslimische Autor und Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad übte scharfe Kritik an der Islam-Aussage der Kanzlerin.  (Näheres dazu hier: http://www.kath.net/news/49015)032_29A

Muslimische SPD-Politikerin gegen Merkel-Aussage

Dasselbe gilt für den Berliner SPD-Bezirksbürgermeister Buschkowsky sowie die muslimische SPD-Politikerin Lale Akgün aus Köln. Die ehem. SPD-Bundesvorständlerin warnte, die Kanzlerin sei sich hoffentlich der Tragweite ihrer Worte bewußt.

Wenn sie den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ ernst nehme, werde sie „den Islamverbänden alle Rechte zugestehen müssen, die heute die christlichen Kirchen in Deutschland genießen“. So wie die Islamverbände derzeit aufgestellt seien, gerate Deutschland damit „geradezu automatisch unter den Einfluss des politischen Islam“.

Auch die Mehrheit der Deutschen (56%) lehnt laut einer aktuellen INSA-Umfrage Merkels Meinung ab. Nur 44 Prozent stimmen der Kanzlerin zu. (Quelle: http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-05-2015-umfrage-mehrheit-glaubt-nicht-dass-der-islam-zu-deutschland-gehoert_id_4425304.html)

Die Bistumsleitung von Münster verkündet dennoch unbeirrt weiter:
„Herr Pfarrer Spätling bedient mit seinen Äußerungen undifferenzierte Klischees gegenüber dem Islam. Er schürt mit seinen Aussagen eine Feindlichkeit gegen „den Islam“, die wir für gefährlich erachten.“

Warum gibt es denn seitens des Bischofs keine Erklärung darüber, daß er zumindest den Islamismus „für gefährlich erachtet“?  –  Oder stehen Islam und Islamismus in der Diözese Münster gleichsam unter Denkmalschutz?

Für Polizisten gefährlich: Anti-Pegida-Demonstrationen

Und sind Teile der Pegida-GEGNER etwa nicht tatsächlich „gefährlich“?  –  Gerade in Duisburg, wo Pfarrer Spätling sprach, haben gegnerische Linksradikale vier Polizisten verletzt, wovon drei sogar dienstuntauglich geschlagen wurden. Deutschlandweit wurden 18 Polizisten allein am gestrigen Montag durch linke Chaoten bei Anti-Pegida-Demos verletzt.

(Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/20/duisburg-polizeiprasidentin-entsetzt-von-linksradikalen-randalen-gegen-pegida/)

Interessiert dies den Oberhirten von Münster etwa nicht?

Das sollte ihn aber ins Mark treffen, denn er hat sogar seine Weihnachtspredigt im Hohen Dom dazu genutzt, um sich ausdrücklich gegen PEGIDA zu positionieren. PICT0191

Auch danach lobte er Initiativen bzw. Demonstrationen gegen PEGIDA in Münster  –  und in der Erklärung gegen Pfarrer Spätling heißt es ebenfalls, man sei „dankbar dafür, wie viele Menschen in diesen Tagen auf die Straßen gehen und genau in diesem Sinne ein Zeichen setzen.“

Also ist es des Bischofs moralische Pflicht und Verantwortung, jene Pegida-Gegner, die gewaltsam vorgehen, zur Ordnung zu rufen bzw. sich zumindest eindeutig von ihnen zu distanzieren.

Wann dürfen wir mit einer solch überfälligen Klarstellung rechnen? Wann äußert sich der Bischof endlich mitfühlend zugunsten der verletzten Polizeibeamten? Wann setzt er selber „in diesem Sinne ein Zeichen“?!

Sodann wird in der Bistums-Erklärung behauptet, da Pfarrer Spätling „auch äußerlich sichtbar als katholischer Priester auftritt“, würde er „auch noch seine Autorität als Pfarrer und Priester missbrauchen.“

Ist dem Bistum nicht bekannt, daß der Vatikan seit eh und je bis zum heutigen Tage ausdrücklich eine erkennbar priesterliche Kleidung von den katholischen Geistlichen verlangt, also Soutane oder Kollar („römischer Kragen“)?

Weshalb mit Kanonen auf Spatzen schießen?

Zudem hat Pfarrer Spätling auf der PEGIDA-Kundgebung keineswegs „gepredigt“, sondern lediglich seine politische Meinung kundgetan. Damit muß der Bischof natürlich nicht übereinstimmen  –  aber berechtigt ihn dies zu derart überzogenen Maßnahmen?

Warum wurde nicht erst das Gespräch mit dem Priester gesucht? Weshalb beschränkte sich der Münsteraner Oberhirte (wenn er schon „Handlungsbedarf“ sieht) nicht auf eine interne Rüge oder auf ein Verbot, auf Demonstrationen zu  sprechen? Weshalb ein vollständiges Predigtverbot, das zudem sofort in die Öffentlichkeit hinausposaunt wurde?

Im CIC  –  also dem katholischen Kirchenrecht –  gilt allgemein das Prinzip der „Verhältnismäßigkeit“  –  und in Can. 50 heißt es zudem: „Bevor eine Autorität ein Dekret erläßt, soll sie notwendige Erkundigungen und Beweismittel einholen sowie nach Möglichkeit diejenigen hören, deren Rechte verletzt werden könnten.“

Warum spaltet der Bischof das Kirchenvolk?

Zudem läßt die Stellungnahme wissen: „Die christliche Botschaft ist keine der Ausgrenzung, des Hasses und der Gewalt, sondern eine der Liebe und der Menschenfreundlichkeit.“  foto-dcubillas-www_freimages_com_

Ja sicher – und eben deshalb ist die christliche Botschaft mit dem Koran und insbesondere mit dem Islamismus unvereinbar.

Wie gut doch der Oberhirte zu Münster im voraus Bescheid weiß: „Uns droht in Deutschland ganz sicher keine Islamisierung.“

Uns droht aber jedenfalls eine mutwillig herbeigeführte Spaltung der Christgläubigen, wenn Bischöfe sich politisch derart einseitig aus dem Fenster hängen. Oftmals werden Pfarrer ihres Amtes enthoben mit der Begründung, sie würden angeblich ihre „Gemeinde spalten“. Und was macht der Bischof? – Spaltet er etwa nicht das katholische Kirchenvolk in seinem Bistum?!

Abschließend heißt es, Bischof Genn habe Pfr. Spätling am heutigen Dienstag, den 20. Januar 2015, mitgeteilt, dass er solche Reden wie die gestrige „nicht dulden kann und will“.

In Bezug auf Canon 764 des Kirchenrechtes habe Bischof Genn Herrn Pfarrer Spätling daher die Predigtbefugnis entzogen und ihm „damit verboten, innerhalb und außerhalb von Kirchen öffentlich im Namen der Kirche zu sprechen“.

Hier folgt der Wortlaut des vom Bischof erwähnten Canon 764  aus dem Kirchenrecht, der aber für eine inhaltliche Rechtfertigung seiner Maßnahme nichts hergibt, sondern lediglich formal geprägt ist:

Can. 764: Unter Wahrung der Vorschrift von can.765, haben Priester und Diakone die mit der wenigstens vermuteten Zustimmung des Rektors der Kirche auszuübende Befugnis, überall zu predigen, sofern nicht diese Befugnis vom zuständigen Ordinarius eingeschränkt oder entzogen wurde oder von einem Partikulargesetz eine ausdrückliche Erlaubnis gefordert wird.

Can. 765: Zur Predigt vor Ordensleuten in ihren Kirchen oder Kapellen ist die Erlaubnis des nach Maßgabe der Konstitutionen zuständigen Oberen erforderlich.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

HIER folgt die von Bischof Genn abgelehnte Ansprache von Pfr. Spätling: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/27/pfarrer-spatlings-ansprache-vom-19-januar-auf-der-pegida-kundgebung-in-duisburg/

BILDER-Quellenangaben: 1. Foto: http://www.pi-news.net/2015/01/duisburg-mutiger-pfarrer-nach-auftritt-bei-pegida-nrw-vom-bistum-muenster-abgestraft/ – 2. Foto: Dr. Bernd F. Pelz  –  3. und 4. Foto: Felizitas Küble


Kolumbien: Kriminelle Banden rauben, foltern, morden, vergewaltigen

Schock nach Auffinden verstümmelter Entführungsopfer

Die Einwohner von Porto Buenaventura (Kolumbien) stehen unter Schock, nachdem in der Region verstümmelte Leichen von Entführungsopfern gefunden wurden. Nachrichten_Kopfbalken_1 - Kopie

Viele befürchten, dass die sog. „case de pique“ (Folterhäuser) in der Region weiterbestehen, also jene Häuser, in denen Opfer der Banden, die sich ihnen widersetzten oder ihre Aktivitäten nicht unterstützten, gefoltert und ermordet wurden. Obschon die Polizei erklärte, dass die Leichen bereits 2014 gefunden wurden, wächst nun die Angst unter der Bevölkerung.

„Es handelt sich um Taten der Banden, die versuchen, die Region wieder unter ihre Kontrolle zu bringen”, so der Polizeichef gegenüber der einheimischen Presse nach der Festnahme zweier Anführer der Banden, die in Porto Buenaventura aktiv sind.

„Das größte Problem ist, dass vor allem junge Menschen betroffen sind”, erklärte Bischof Héctor Epalza Quintero von Buenaventura, “dass Jugendliche gezwungen werden, diesen Banden beizutreten. Männliche Jugendliche werden mit Drogen gefügig gemacht. Mädchen werden vergewaltigt und danach bietet man ihnen den Schutz der Banden an. Leider erstatten die Betroffenen keine Anzeige bei der Polizei, die sich zwar darum bemüht für Sicherheit zu sorgen, dabei aber auf die Grenzen unserer sozialen Verhältnisse stößt.“

Quelle: Fidesdienst


Linkskatholiken bereiten sich aktiv auf die römische Familiensynode 2015 vor

Mathias von Gersdorff

Einer der wichtigsten Akzente im Pontifikat von Papst Franziskus ist die Ehe- und Familienpastoral.  Podium5

Um die Anforderungen unserer Zeit zu analysieren und zu besprechen, berief er eine „kleine“ Bischofsversammlung ein, die im Oktober 2014 stattfand. Diese Synode sollte eine „große“ Familiensynode vorbereiten, die im Oktober 2015 durchgeführt wird.

Wie hier schon im vergangenen September beschrieben, werden beide Familiensynoden vom Linkskatholizismus als willkommene Anlässe genutzt, wieder aktiv für ihre revolutionäre „Vision“ von Kirche und Lehramt zu werben.

Speerspitze des deutschen Links- oder Reformkatholizismus ist die Bewegung „Wir sind Kirche“. Seit etwa 20 Jahren kämpft sie für eine egalitäre Kirche und dient einer liberalen Auffassung von Moral: Schleifung der Unterschiede zwischen Laien und Priestern, Abschaffung des Zölibats, Akzeptanz außerehelicher Sexualität, Akzeptanz der Wiederheirat nach Scheidung, Verständnis für Abtreibung usw.

„Reformkatholische“ sind ideologisch auf dem neuesten Stand

Somit propagiert „Wir sind Kirche“ innerhalb des Katholizismus sämtliche Positionen, die im säkularen Bereich diverse Organisationen und Aktivisten der sexuellen Revolution im Geiste der 1968er-Bewegung vertreten.cropped-ZIM_5640

Wegen der durch Kardinal Kasper neu entflammten Diskussion über eine mögliche kirchliche Neubewertung von wiederverheirateten geschiedenen Katholiken kamen alle Themen von „Wir sind Kirche“ auf den Tisch. Lange Zeit war von dieser sog. „Basisbewegung“ kaum etwas zu hören. In gewisser Weise hat Kardinal Kasper sie wieder aus der Versenkung geholt.

Trotz ihrer Inaktivität ist „Wir sind Kirche“ ideologisch nicht in der Zeit stehengeblieben. Sie haben im Arbeitspapier „Texte und Arbeitshilfen zur Familien-Synode 2014-2015“ komplett die Entwicklungen der sexuellen Revolution der letzten Jahre übernommen.

Modernisten wollen alle Ebenen unterwandern

So treten sie heute für eine positive Bewertung der Homosexualität und von homosexuellen Partnerschaften ein, sie fordern eine positive Bewertung für das „breite Spektrum sexueller Beziehungen unterschiedlicher Intensität und Ausdrucksformen“, sie fordern die Akzeptanz von künstlichen Verhütungsmitteln usw.

Diese Forderungen finden sich in einem Positionspapier mit dem Namen „Sexualität als lebenspendende Kraft“, was schon vieles über die Gesinnung der Autoren sagt.1_0_809751

Auch ihre Auffassung von Familie unterscheidet sich kaum noch von jener der Gender-Ideologen:

„Ehrlich bemühte Christinnen und Christen in Sachen Familie und Partnerschaften finden sich in unterschiedlichen Lebens‐ und Familienformen: gut gelebte Ehen mit und ohne Kinder, gescheiterte Ehen und Partnerschaften, gelingende zweite Ehen, alleinerziehende Mütter und Väter, Patchwork‐Familien, homosexuelle Partnerschaften mit und ohne Kinder, Singles in familienähnlichen Netzwerken…“

„Wir sind Kirche“ beschränkt sich aber nicht bloß darauf, Forderungen zu stellen und Arbeitspapiere zu redigieren. Sie will in allen Ebenen aktiv werden, um eine revolutionäre Kirche einzurichten.

Eine Liste mit fast zwanzig „Aktionsmöglichkeiten vor Ort“ erklärt den Anhängern, wie sie die Ansichten der Bewegung bekannt machen können. Ein „Synoden-Fahrplan“ erläutert die wichtigsten Etappen bis zur Synode und koordiniert die bundesweiten Aktivitäten, um die größtmögliche Wirkung zu erreichen.

Sexuelle Revolution in die Kirche integrieren?

Kurz: „Wir sind Kirche“ hat eine regelrechte Kampagne organisiert mit dem Ziel, die sexuelle Revolution in der Familiensynode 2015 in die katholische Kirche einzuführen. DSC05485

Diese Bewegung steht in Deutschland natürlich nicht alleine da. Eine Schar von subventionierten Theologen leistet die intellektuelle Vorarbeit, um die katholische Ehe- und Sexualmoral zu demontieren. Sie publizieren in renommierten Verlagen wie Herder oder Patmos (eine Auswahl hier).

In ihren Schriften werden so gut wie alle Thesen der sexuellen Revolution in theologischer Sprache wiedergegeben, inklusive der letzten Ausprägungen der Gender-Ideologie. Die Aktivisten von „Wir sind Kirche“ brauchen diese Bücher nur zu lesen, um genügend Argumente für ihren Propagandafeldzug zu sammeln. Kurz: In Deutschland existiert eine gut geölte Maschinerie zur Zerstörung essentieller Bereiche des katholischen Lehramtes.

Fast unnötig zu sagen, daß wenige im deutschen Episkopat den unverschämten Forderungen von „Wir sind Kirche“ widersprechen. Viele unterstützen sogar die Implementierung von Kardinal Kaspers Vorstellungen zur Familienpastoral.

Daß diese schon mehrmals widerlegt wurden, u. a. durch Kardinal Ratzinger, als er noch Glaubenspräfekt war, spielt keine Rolle. Auf Biegen und Brechen wollen die Progressisten die katholische Kirche dem modernen Zeitgeist anpassen.

Diese Situation ist natürlich nicht neu. Neu ist allerdings die Entschlossenheit, mit der man die katholische Ehe- und Sexualmoral über Bord werfen will.

Katholiken aus Polen, Kroatien und Afrika stützen uns

Daß in Deutschland die katholische Kirche nicht schon längst einen Sonderweg eingeschlagen hat, ist maßgeblich in Deutschland lebenden Gläubigen aus Kroatien, Polen oder Afrika zu verdanken. Ohne diese Katholiken würde vielerorts, vor allem in Großstädten, überhaupt kein Glaubensleben mehr existieren.

Zudem werden sie immer aktiver und mischen sich inzwischen auch in kirchenpolitische Angelegenheiten ein. Der hierzulande noch herrschende Laien- und Rätekatholizismus von Reformkatholiken, der in den entscheidenden Ämtern sitzt und über großzügige finanzielle Mittel verfügt, bekommt allmählich Konkurrenz.  RTEmagicC_Afrika-frau-theirc_org_01_jpg

Hoffnung für die katholische Kirche in Deutschland kommt aus Ländern und Regionen, in denen der Glaube noch nicht so stark verdunstet wie bei uns: Polen, Asien, Afrika.

Von dort sowie aus den USA kam bei der Familiensynode im Oktober 2014 der größte Widerstand gegen die Demontage der Ehe- und Sexualmoral. Treibende Kraft war ein Teil des deutschen Episkopats, der sich den Thesen Kardinal Kaspers anschloß.

Aber Hoffnung kommt auch von deutschen Katholiken selbst. Lange Zeit haben sie es zugelassen, daß sich der linksliberale moderne Geist in der Kirche ausbreitet. Doch auch diese Katholiken werden aktiver und organisieren sich.

Wie diese Auseinandersetzung ausgehen wird, ist noch ungewiß. Eines ist sicher: Die katholische Kirche in Deutschland geht turbulenten Zeiten entgegen. „Doch am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“ hat die Gottesmutter in Fatima versprochen. O Maria, ohne Erbsünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Initiative „Kinder in Gefahr“ und die Internetseite „Kultur und Medien online“

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Sachsen: Polizei-Einsatz in Dresden wegen Terrorismusgefährdung

Pressemitteilung der Polizeidirektion Dresden:

Die Polizeidirektion Dresden führte heute einen Einsatz zur Einhaltung der Allgemeinverfügung anlässlich der aktuellen Bedrohungslage internationaler Terrorismus für Versammlungen im Gebiet der Landeshauptstadt Dresden am 19. Januar 2015 durch.  033_30

Die Allgemeinverfügung untersagte jegliche öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel und Aufzüge innerhalb der Ortsgrenzen der Landeshauptstadt Dresden (siehe dazu auch Information der Polizeidirektion Dresden vom 18.1.2015).

Am Theaterplatz fanden sich gegen 18.30 Uhr einige offenkundig Schaulustige ein. Die Einsatzkräfte sprachen die Personen an, wiesen sie auf die Allgemeinverfügung hin und erklärten die Situation. Die Angesprochenen kamen den Weisungen der Beamten teilweise zögerlich, letztlich aber doch nach.

Insgesamt waren 1653 Polizeibeamte im Einsatz, unter ihnen auch Beamte aus Hessen sowie der Bundespolizei.  

Quelle: http://www.polizei.sachsen.de/de/dokumente/PDD/20150119X026.pdf


ER gewährte seinem Volk die Erlösung

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 111 (110),1-2.4-5.9.10c.

Den HERRN will ich preisen von ganzem Herzen
im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.
Groß sind die Werke des HERRN,
kostbar allen, die sich an ihnen freuen.

ER hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet,
der HERR ist gnädig und barmherzig.
ER gibt denen Speise, die ihn fürchten,
an seinen Bund denkt ER auf ewig.

ER gewährte seinem Volk Erlösung
und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten.
Furchtgebietend ist sein Name und heilig,
sein Ruhm hat Bestand für immer.