Münster: Bischof Felix Genn entzieht Pfarrer Paul Spätling die Predigtbefugnis

Predigtverbot wg. islamkritischer Äußerungen des Priesters

Der katholische Oberhirte von Münster spricht gerne von Toleranz, Dialog und Weltoffenheit. Doch diese hehren Worte und Werte stoßen offenbar schnell an ihre Grenzen, wenn sich ein Geistlicher in konservativer Hinsicht artikuliert und dabei seine staatsbürgerlichen Rechte wahrnimmt.IMG-20150120-WA0061-440x248
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Schließlich haben auch katholische Priester das Recht, sich politisch zu äußern, solange dies im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit geschieht.
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Im Falle des 67-jährigen Pfarrers Paul Spätling (siehe Foto: in der Mitte) aus der Region Niederrhein kam schon einen Tag später die bischöfliche Reaktion: Gestern Abend gab der Priester eine islamkritische Wortmeldung zum Besten, heute wurde ihm bereits die Predigtbefugnis entzogen und dies zugleich an die Öffentlichkeit gebracht. Schneller gehts nimmer!
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Auf der Internetseite des Bistums Münster heißt es hierzu:
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„Herr Pfarrer Paul Spätling, Emmerich, hat am 19. Januar 2015 an der Pegida-Demonstration in Duisburg teilgenommen.DSC_0568
Auf der Bühne hat er sich kritisch über das Ausschalten der Lichter am Kölner Dom bei der jüngsten Pegida-Demonstration dort geäußert.

Zudem ist er auf das Verhältnis von Christentum und Islam in der europäischen Geschichte eingegangen und hat die Bundeskanzlerin wegen ihrer Aussage kritisiert, der Islam gehöre zu Deutschland.

Wir weisen die Aussagen von Herrn Pfarrer Spätling entschieden zurück. Wir distanzieren uns mit Nachdruck von seinem völlig verzerrten Bild von Geschichte und Gegenwart.“

Befindet sich auch der jüdische AJC auf Abwegen?

Vertritt der internationale jüdische Dachverband AJC, der die Kanzlerin aus genau demselben Grund scharf kritisiert hat, etwa auch ein „völlig verzerrtes Bild von Geschichte und Gegenwart“? 

Der AJC stellte jedenfalls unmißverständlich klar, Muslime müßten sich 100714052333-b1-„daran messen lassen, inwieweit sie die deutsche Demokratie verteidigen, statt die Extremisten in den eigenen Reihen zu dulden.“

(Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/15/judischer-ajc-verband-ubt-kritik-an-merkels-aussage-zum-islam/)

Deutlichen Widerspruch zu ihrer Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland, erhielt Angela Merkel aber auch vom ehem. Berliner SPD-Senator Thilo Sarrazin und hochrangigen CDU-Politiker bis hinauf zu Volker Kauder.

Der Fraktionschef von CDU und CSU stellte klar: „Die Muslime in Deutschland gehören zum Land, der Islam aber nicht.“ – Islamistische Kämpfer seien zudem sehr wohl Teil des Islams, da sie sich auf den Koran berufen können. Dies erklärte Kauder am gestrigen Montagabend in Bonn  –  also zur selben Zeit, als Pfarrer Spätling sich in Duisburg ähnlich äußerte.  Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) distanzierte sich ebenfalls von Merkels Bemerkung zum Islam.

Auch der muslimische Autor und Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad übte scharfe Kritik an der Islam-Aussage der Kanzlerin.  (Näheres dazu hier: http://www.kath.net/news/49015)032_29A

Muslimische SPD-Politikerin gegen Merkel-Aussage

Dasselbe gilt für den Berliner SPD-Bezirksbürgermeister Buschkowsky sowie die muslimische SPD-Politikerin Lale Akgün aus Köln. Die ehem. SPD-Bundesvorständlerin warnte, die Kanzlerin sei sich hoffentlich der Tragweite ihrer Worte bewußt.

Wenn sie den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ ernst nehme, werde sie „den Islamverbänden alle Rechte zugestehen müssen, die heute die christlichen Kirchen in Deutschland genießen“. So wie die Islamverbände derzeit aufgestellt seien, gerate Deutschland damit „geradezu automatisch unter den Einfluss des politischen Islam“.

Auch die Mehrheit der Deutschen (56%) lehnt laut einer aktuellen INSA-Umfrage Merkels Meinung ab. Nur 44 Prozent stimmen der Kanzlerin zu. (Quelle: http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-05-2015-umfrage-mehrheit-glaubt-nicht-dass-der-islam-zu-deutschland-gehoert_id_4425304.html)

Die Bistumsleitung von Münster verkündet dennoch unbeirrt weiter:
„Herr Pfarrer Spätling bedient mit seinen Äußerungen undifferenzierte Klischees gegenüber dem Islam. Er schürt mit seinen Aussagen eine Feindlichkeit gegen „den Islam“, die wir für gefährlich erachten.“

Warum gibt es denn seitens des Bischofs keine Erklärung darüber, daß er zumindest den Islamismus „für gefährlich erachtet“?  –  Oder stehen Islam und Islamismus in der Diözese Münster gleichsam unter Denkmalschutz?

Für Polizisten gefährlich: Anti-Pegida-Demonstrationen

Und sind Teile der Pegida-GEGNER etwa nicht tatsächlich „gefährlich“?  –  Gerade in Duisburg, wo Pfarrer Spätling sprach, haben gegnerische Linksradikale vier Polizisten verletzt, wovon drei sogar dienstuntauglich geschlagen wurden. Deutschlandweit wurden 18 Polizisten allein am gestrigen Montag durch linke Chaoten bei Anti-Pegida-Demos verletzt.

(Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/20/duisburg-polizeiprasidentin-entsetzt-von-linksradikalen-randalen-gegen-pegida/)

Interessiert dies den Oberhirten von Münster etwa nicht?

Das sollte ihn aber ins Mark treffen, denn er hat sogar seine Weihnachtspredigt im Hohen Dom dazu genutzt, um sich ausdrücklich gegen PEGIDA zu positionieren. PICT0191

Auch danach lobte er Initiativen bzw. Demonstrationen gegen PEGIDA in Münster  –  und in der Erklärung gegen Pfarrer Spätling heißt es ebenfalls, man sei „dankbar dafür, wie viele Menschen in diesen Tagen auf die Straßen gehen und genau in diesem Sinne ein Zeichen setzen.“

Also ist es des Bischofs moralische Pflicht und Verantwortung, jene Pegida-Gegner, die gewaltsam vorgehen, zur Ordnung zu rufen bzw. sich zumindest eindeutig von ihnen zu distanzieren.

Wann dürfen wir mit einer solch überfälligen Klarstellung rechnen? Wann äußert sich der Bischof endlich mitfühlend zugunsten der verletzten Polizeibeamten? Wann setzt er selber „in diesem Sinne ein Zeichen“?!

Sodann wird in der Bistums-Erklärung behauptet, da Pfarrer Spätling „auch äußerlich sichtbar als katholischer Priester auftritt“, würde er „auch noch seine Autorität als Pfarrer und Priester missbrauchen.“

Ist dem Bistum nicht bekannt, daß der Vatikan seit eh und je bis zum heutigen Tage ausdrücklich eine erkennbar priesterliche Kleidung von den katholischen Geistlichen verlangt, also Soutane oder Kollar („römischer Kragen“)?

Weshalb mit Kanonen auf Spatzen schießen?

Zudem hat Pfarrer Spätling auf der PEGIDA-Kundgebung keineswegs „gepredigt“, sondern lediglich seine politische Meinung kundgetan. Damit muß der Bischof natürlich nicht übereinstimmen  –  aber berechtigt ihn dies zu derart überzogenen Maßnahmen?

Warum wurde nicht erst das Gespräch mit dem Priester gesucht? Weshalb beschränkte sich der Münsteraner Oberhirte (wenn er schon „Handlungsbedarf“ sieht) nicht auf eine interne Rüge oder auf ein Verbot, auf Demonstrationen zu  sprechen? Weshalb ein vollständiges Predigtverbot, das zudem sofort in die Öffentlichkeit hinausposaunt wurde?

Im CIC  –  also dem katholischen Kirchenrecht –  gilt allgemein das Prinzip der „Verhältnismäßigkeit“  –  und in Can. 50 heißt es zudem: „Bevor eine Autorität ein Dekret erläßt, soll sie notwendige Erkundigungen und Beweismittel einholen sowie nach Möglichkeit diejenigen hören, deren Rechte verletzt werden könnten.“

Warum spaltet der Bischof das Kirchenvolk?

Zudem läßt die Stellungnahme wissen: „Die christliche Botschaft ist keine der Ausgrenzung, des Hasses und der Gewalt, sondern eine der Liebe und der Menschenfreundlichkeit.“  foto-dcubillas-www_freimages_com_

Ja sicher – und eben deshalb ist die christliche Botschaft mit dem Koran und insbesondere mit dem Islamismus unvereinbar.

Wie gut doch der Oberhirte zu Münster im voraus Bescheid weiß: „Uns droht in Deutschland ganz sicher keine Islamisierung.“

Uns droht aber jedenfalls eine mutwillig herbeigeführte Spaltung der Christgläubigen, wenn Bischöfe sich politisch derart einseitig aus dem Fenster hängen. Oftmals werden Pfarrer ihres Amtes enthoben mit der Begründung, sie würden angeblich ihre „Gemeinde spalten“. Und was macht der Bischof? – Spaltet er etwa nicht das katholische Kirchenvolk in seinem Bistum?!

Abschließend heißt es, Bischof Genn habe Pfr. Spätling am heutigen Dienstag, den 20. Januar 2015, mitgeteilt, dass er solche Reden wie die gestrige „nicht dulden kann und will“.

In Bezug auf Canon 764 des Kirchenrechtes habe Bischof Genn Herrn Pfarrer Spätling daher die Predigtbefugnis entzogen und ihm „damit verboten, innerhalb und außerhalb von Kirchen öffentlich im Namen der Kirche zu sprechen“.

Hier folgt der Wortlaut des vom Bischof erwähnten Canon 764  aus dem Kirchenrecht, der aber für eine inhaltliche Rechtfertigung seiner Maßnahme nichts hergibt, sondern lediglich formal geprägt ist:

Can. 764: Unter Wahrung der Vorschrift von can.765, haben Priester und Diakone die mit der wenigstens vermuteten Zustimmung des Rektors der Kirche auszuübende Befugnis, überall zu predigen, sofern nicht diese Befugnis vom zuständigen Ordinarius eingeschränkt oder entzogen wurde oder von einem Partikulargesetz eine ausdrückliche Erlaubnis gefordert wird.

Can. 765: Zur Predigt vor Ordensleuten in ihren Kirchen oder Kapellen ist die Erlaubnis des nach Maßgabe der Konstitutionen zuständigen Oberen erforderlich.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

HIER folgt die von Bischof Genn abgelehnte Ansprache von Pfr. Spätling: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/27/pfarrer-spatlings-ansprache-vom-19-januar-auf-der-pegida-kundgebung-in-duisburg/

BILDER-Quellenangaben: 1. Foto: http://www.pi-news.net/2015/01/duisburg-mutiger-pfarrer-nach-auftritt-bei-pegida-nrw-vom-bistum-muenster-abgestraft/ – 2. Foto: Dr. Bernd F. Pelz  –  3. und 4. Foto: Felizitas Küble


38 Kommentare on “Münster: Bischof Felix Genn entzieht Pfarrer Paul Spätling die Predigtbefugnis”

  1. Anonym sagt:

    „Kürzlich wurden von Boko Haram etwa 2000 Christen ermordet.“

    Herr Breitmeier,

    nicht nur das Treiben von Boko Haram ist ganz übel.

    Ich erschrecke – genauso wie Sie – über die Gewaltorgien verblendeter Menschen in unserer Welt. Aber es werden nicht nur Christen dort ermordet, sondern auch Muslime. Auch das ist ganz übel.

    In Nordkorea oder Kolumbien werden Christen auch gefoltert und umgebracht. Nicht nur in muslimisch dominierten Gebieten passieren schlimme Dinge. Die Welt insgesamt ist verrückt!

    Wir leben in einer gefallenen Welt, in der Satan wütet, Menschen in jeder Form verblendet.

    Als Waffe haben wir dennoch das Gebet. Haben Sie kein Vertrauen in Gott?
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    Diese Form der Gewalt passiert aber glücklicherweise nicht in Deutschland. Polizei und Bundeswehr sorgen hier für vergleichsweise friedliche Verhältnisse. Ihre Ängste sind daher unbegründet.

    Danken Sie Gott, dass Sie in einem solchen demokratischen Land friedlich leben dürfen. Beispielsweise Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Iran, Eritrea, Sudan, Afghanistan und Somalia wünschen sich das auch. Halten Sie diesen Wunsch nicht für legitim?

    Im Moment wird ein Christ in Deutschland wohl eher durch einen Autounfall sterben, als durch Ehrenmord oder einen Anschlag von Boko Haram.
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    Hierzu hat Petrus uns beispielsweise ermahnt.

    „Erweist allen Menschen Ehre, liebt die Brüder, fürchtet Gott und ehrt den Kaiser!“ 1. Petrus 2,17 Das gilt auch heute noch.

    Als Christen sollten wir uns an den Geboten Jesu orientieren. Da gibt es kein „Wenn“ und „Aber“. Erst recht nicht für einen Pfarrer, welcher Gott sein Leben geweiht hat. Andernfalls, was hätte unser Christsein dann noch für einen Wert (wenn das Salz seinen Geschmack verloren hat) ?

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  2. […] … Doch die ganze Wucht bischöflicher “Autorität” kommt plötzlich zum Ausbruch, wenn es nicht um wesentliche GLAUBENSTHEMEN geht, sondern um politische Reizfragen bzw. um den vielgehätschelten Islam, den zu kritisieren einem Pfarrer offenbar nicht erlaubt ist, wenn er nicht kaltgestellt werden will, wie es jetzt Pfr. Spätling (den wir persönlich seit Jahrzehnten kennen) mit dem Predigtverbot erlebt.“ Mehr zum Thema im Blog von Frau Küble […]

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  3. […] Der katholische Oberhirte von Münster spricht gerne von Toleranz, Dialog und Weltoffenheit. Doch diese hehren Worte und Werte stoßen offenbar schnell an ihre Grenzen, wenn sich ein Geistlicher in konservativer Hinsicht artikuliert und dabei bei seine staatsbürgerlichen Rechte wahrnimmt. [mehr] […]

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  4. Pfarrer Paul Spätling | Emmerich | 21.01.2015 16:17:41
    Sehr, sehr verehrter Herr Pfarrer Paul Spätling; es tut im Herzen weh, was man mit Ihnen treibt. Nein, ich bin nicht katholisch, nicht einmal christlich, aber man muß mit Ihnen sein. Was für eine Art von Bischof ist das, der so etwas schafft, Ihnen ein Predigtverbot aufzulegen? Es ist mir schon lange bekannt, daß man in der BRD nicht alles denken darf; wenn man zu – sagen wir – falschen-richtigen Ergebnis kommt, dann steht man schlimmer da als ein begossener Pudel…Das nächste Mal in Köln bin ich mit dabei; auch mit ausgeschalteter Dombeleuchtung.
    Mit aufrichtigen Grüßen Dagobert R. Forner

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    • Osterglocke sagt:

      Sicherlich ist der Priester dem Bischof schon länger aufgefallen…
      Aber wie verhält sich der Priester jetzt?
      Ist für ihn jetzt nicht erst Recht Pegida angesagt?
      Reagiert man da nicht trotzig nach einem Predigtverbot?
      Wenn unser Pfarrer aus welchen Gründen auch immer ein Predigtverbot erhalten würde, wäre ich sauer.
      Trotzdem, ich mag es nicht, wenn gegen den Islam demonstriert wird.
      Dass ein katholischer Priester eher für die Verbreitung des katholischen Glaubebs ist, das ust ja klar. Da hat es aber auch die Möglichkeit von Prozessionen durch den Ort, durch die Stadt.
      Er kann mit nem großen Kreuz wie bei Don Quichote und Pepone durch die Strassen ziehen
      und mal schauen,wie viele ihm dann mutig folgen.
      Wenn der Priester alle Menschen, die nun deutschlandweit gegen die Islamisierung demonstrieren, für die kath. KIRCHE BEGEISTERN KANN ohne gegen eine andere Religion zu sprechen, dann finde ich ihn gut.
      Vor allem kann er den Menschen nahelegen, was ihn an der katholischen Kirche fasziniert.

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  5. Dorrotee sagt:

    Es ist nicht zu verstehen, warum so schnell ein Priester des Predigens enthoben wird. Ich vermute, man hat im Bistum Münster nur noch darauf gewartet, diesen Pfr. Spätling so etwas anzutun. Er ist ja eher ein konservativer Priester.

    Meines Erachtens ist Pegida eine normale Bürgerbewegung, wie es solche schon öfters gab. Zudem ist es noch eine kleine Bewegung.
    Wieso macht man um eine solch eher konservative Bewegung im Volk so ein Aufsehen in der Politik in den Medien, und zuletzt noch in der Kirche?
    Da zeigt sich wieder die Hetze auf Andersdenkende.

    Ich hätte mir gewünscht, dass der Bischof das Gespräch mit dem Pfarrer gesucht hätte. Alles andere muss den Pfarrer ja wie ein Schlag getroffen haben.
    So geht man doch nicht miteinander um.

    @ Bernhard
    die Scherze von Papst Fanziskus standen heute wieder in unserer Tageszeitung.
    Thema: „verantwortungsbewusste Elternschaft“.

    z.B. mit vorheriger Entschuldigung des Papstes für seinen Ausdruck an die Presse:..dass sie, um gute Katholiken zu sein, nicht wie die Kaninchen sein müssen.

    Gemeint sind stark kinderreiche Familien, die meinen, viele Kinder haben zu müssen.

    Klar waren auch gute Worte dabei, jedoch bieten diese Aussagen jede Menge Grund zum scherzen.

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    • Sorge sagt:

      Vielen Dank für Ihren Kommentar hinsichtlich „Scherze“.

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    • Anonym sagt:

      „Es ist nicht zu verstehen, warum so schnell ein Priester des Predigens enthoben wird.“

      Ich verstehe das sehr gut. Dieser Priester hat seine Glaubwürdigkeit verloren.

      Vermutlich kennen Sie die Worte Jesu nicht (Bergpredigt, Feindes- und Nächstenliebe, Barmherzigkeit). Ein Blick in den 1. Petrus-Brief würde ich ebenfalls empfehlen.

      Glücklicherweise haben sich sehr viele Bischöfe gegen diese Bewegung überzeugend zu Wort gemeldet. Das müsste eigentlich in den unteren Etagen vernommen worden sein.

      Pegida-Chef Bachmann ist auch nicht ohne Grund zurückgetreten.

      Das solche Demonstrationen rechtes Gedankengut fördern, sieht man bereits an Legida.

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      • Guten Tag,
        Sie brauchen Leserin „Dorrotee“ gewiß nicht das ABC der „Bergpredigt, Feindes- und Nächstenliebe, Barmherzigkeit“ vorbröseln, als ob Sie diese Werte für sich gepachtet hätten und Andersdenkende sie leugnen würden.
        Zudem: Mit „Barmherzigkeit“ (!) und „Nächstenliebe“ läßt sich ein Predigtverbot gerade nicht begründen.
        Daß sich übrigens PEGIDA von „Legida“ öffentlich distanziert hat, müßte in den unteren Etagen (zB. bei Ihnen) auch mal vernommen werden.
        Interessant, daß Sie so gerne vollmundig von „Feindesliebe“ reden (und ANDERE ständig dazu ermahnen!), selber aber einem Priester per Ferndiagnose pauschal die „Glaubwürdigkeit“ absprechen, nur weil Sie dessen politische Ansichten nicht teilen.
        Nicht mal das Einmaleins der Fairneß schaffen Sie, Herr (oder Frau?) „Anonym“, geschweige Nächsten- oder gar Feindesliebe.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Bernhard sagt:

      Das war ein flapsiger Ausdruck von Papst Franziskus. Manche Leute stören sich daran, aber für mich ist klar, wie es gemeint ist.

      Warum das genauso schlimm wie irgendwelche Gewaltverbrechen sein soll, geht mir allerdings nicht ein.

      Aber das nur am Rande.

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      • Guten Tag,
        Leserin „Dorrotee“ hat weder direkt noch indirekt behauptet, des Papstes „Scherze“ seien so schlimm wie irgendwelche Gewaltverbrechen; sie reagierte lediglich auf die Rückfrage wegen der „Scherze“, das ist alles.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Sorge sagt:

        Hallo Frau Küble, Herr Bernhard hat sein Kommentar eher an mich gerichtet. Dabei habe ich soeben geantwortet.
        Danke für Ihren Kommentar @ Dorrotee,

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      • Bernhard sagt:

        Leserin (ich nehme mal an, dass es eine LeserIN ist) „Sorge“ schrieb:
        Solche Bischöfe machen mir genau so viele Sorgen wie die Islamisten.
        Und auch die “Scherze” von Papst Franziskus.

        Aber das ist wirklich mein letzter Kommentar zu dem Thema.

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      • Guten Tag,
        mittlerweile hat sich „Sorge“ ohnehin entschuldigt und alles klargestellt –
        und in meiner Antwort an Sie ging es allein darum, daß Leserin „Dorrotee“ mit jenem „Vergleich“ nichts zu tun hat.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  6. Adolf Breitmeier sagt:

    Im Umkehrschluss könnte man den Pegidaablehnern zurufen: Dann seid ihr also für die Islamisierung mit Verhüllung, Kehle durchschneiden, totaler Unterwerfung, rechtlosen Status als Dhimmi, Kifi, religiös gerechtfertigte Morde (so wie Moh das machte), Abschaffung von Meinungsfreiheit, Ende der technischen und wissenschaftlichen Entwicklung, für Frauenschlagen, Beschneidung der Frau, damit sie keine sexuellen Gefühle mehr haben darf, um ein eventuelles Fremdgehen zu verhindern.
    Also das Weltgeschehen mit den Christenmorden hat der Bischof ganz sicher nicht im Blick. Der Priester besitzt meine Hochachtung, er hat ,,Mannesmut vor Königsthronen“ bewiesen, obwohl er wusste, was auf ihn zukommen würde – und kam.

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    • Anonym sagt:

      Jetzt machen Sie mir mit Ihren Übertreibungen aber Angst.

      Ich bin Christ. Als Christ bemühe ich mich, jedem Menschen mit Respekt zu begegnen, auch wenn mir das manchmal nicht gelingt. Aber Respekt und Nächstenliebe fordert Jesus von seinen Nachfolgern. Vor allem ein Bischof sollte das auch tun. Schließlich hat er sein Leben Jesus geweiht.

      Das Evangelium ist für viele Menschen halt eine Herausforderung. Schön, dass wenigstens unsere Bischöfe diese bestehen.

      Der christliche Glaube ist dem Islam absolut überlegen, weil Jesus an der Seite seiner Brüder und Schwestern steht. Das Christentum wird niemals untergehen. Gerade im Leid breitet sich Christentum aus.

      In Deutschland sind wir relativ sicher vor islamischer Gewalt. Rechte Gewalt macht mir da schon eher Angst, denn diese habe ich vor meinen Augen bereits erlebt.

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      • Adolf Breitmeier sagt:

        Ich habe eher UNTERTRIEBEN, Wären ,,wir“ wirklich sicher vor islamischer Gewalt, gäbe es keine etwa 2000 ,,Ehrenmorde“, wären die Gefängnisse nicht voll von Islamgläubigen, gäbe es keine Städte mit so genannten ,,No-goareas“ … Was ist relativ? Wer schon islamische Gewalt erlebt hat, der findet ,,relativ“ wenig Freude am Begriff relativ. Kürzlich wurden von Boko Haram etwa 2000 Christen ermordet – wenn der Anteil der islamischen Bevölkerung die 30% überspringt, hilft den Christen weder ihre Toleranz noch irgendein Gott: Entweder Konversion, oder Tributzahlung (Überlebenssteuer für Dhimmistatus als ,,Schutzbefohlener entspricht dem Sklavenstatus)) oder Tod. Wer die Augen vor den Tatsachen verschließt, für den gibt es ein böses Erwachen. Es tut mir leid, Ihnen Illusionen zu rauben

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  7. Fritz Schüler sagt:

    Wie lange will die Kirche kritischen Geistern noch einen Maulkorb verpassen ?
    Leben wir etwa noch im finsteren Mittelalter (nach dem Motto „Lass des Kaisers, was dem Kaiser ist“) ?
    Offensichtlich haben die Kirchenfürsten aus zwielichtiger Vergangenheit nichts hinzugelernt.
    Sowohl unter dem Naziregime als während der kommunistischen Gewaltherrschaft haben sie den Terror der jeweiligen Regimes geduldet, die Opfer im Stich gelassen.
    Wahrscheinlich fühlen sich Leute wie dieser Kirchenfürst Genn im Angesicht islamistischen Terrors mittelalterlichen Dogmen stärker verpflichtet als der offenen kritischen Wertegesellschaft…

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  8. Marienzweig sagt:

    Eine so hurtig erfolgte Reaktion von Bischof Felix Genn erstaunt schon.

    Grundsätzlich hätte ich es für klüger gehalten, wenn Pfarrer Paul Spätling bei der PEGIDA als Privatmann gesprochen und sein Recht auf Meinungsäusserung in der Position eines Normal-Bürgers wahrgenommen hätte.
    Aber dies gilt dann auch umgekehrt.
    Bei Anti-Pegida-Demos dürften sich dann auch nur Leute beteiligen, denen man ihre kirchliche Herkunft nicht ansieht.

    Felix Genn hat sehr hart, sehr einschneidend, sehr einseitig und sehr mitleidlos reagiert.

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  9. Lucia sagt:

    Ich habe Angst vor dem Islam. Gestern Abend sah ich in der Fußgängerzone wieder einmal
    eine Frau, die von oben bis unten in Schwarz gehüllt war, sogar das Gesicht war zu, die Augen
    kaum noch zu sehen. Ich habe mich erschrocken, es war mir unheimlich, zumal im Halbdunkel. Diese Maskerade ist doch rücksichtslos! Wir müssen in islamischen Ländern ebenfalls Rücksicht auf deren Sitten nehmen.
    Im Herbst sah ich vor unserm Haus am Lietzensee einen Mann mit einer Frau in der Sonne sitzen, die bei dem warmen Wetter ebenfalls in Schwarz verpackt war und ihr Gesicht mit einem schwarzen Tuch zugebunden hatte, mit Knoten und 2 Zipfeln hinter dem Kopf. Genauso male ich auf meinen heiteren Bildern die Verbrecher und sagte deshalb laut lachend zu meiner Freundin: „Guck dir die mal an! Die könnte ja geradezu eine Bank ausrauben!“ – Da war aber was los! Da stand der Mann auf und schimpfte über mich. Warum eigentlich?
    Ich verstehe Euren Bischof Genn nicht. Vom Erzbischof Gänswein las ich kürzlich den Vortrag
    „Wehret den Anfängen – Christen in Bedrängnis“, den er am 18.5.13 im Schweizer Kloster
    Einsiedeln gehalten hat. Er ruft uns ausdrücklich dazu auf, endlich den Mund aufzumachen
    und nicht immer nur brav zu schweigen.

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    • Sorge sagt:

      Ihre Angst kann man sehr gut verstehen, und das ist auch normale und gesunde menschliche Psychologie, etwas wie Schmerz als Warnung für potentiale Gefahr.
      Angenommen, die Geschehen von 9/11, Madrid, London, Mumbai, Bali, Sydney, Boston, Brüssel, Toulouse, Nord-Pakistan, Nigeria, Paris wären von einem anderen Volk – rein als Beispiel – von Chinesen verübt worden, dann würden Sie auch Angst vor jedem asiatisch aussehenden Menschen haben, und das auch, wenn Sie einige davon unter Ihre Bekanntschaft zählen könnten.

      Ich bin zwar keine Pegida-Anhänger, aber einige Punkte ihres „Programms“ entsprechen auch meinen Gedanken, Bedenken und Ängsten. Wann werden manche unserer Regierungsmitglieder und Kirchenfürsten sich endlich dessen bewusst sein?

      2 Punkten möchte ich Ihnen erzählen:
      – Ein deutscher Journalist erzählte von seine Erfahrung in Paris. In seiner Begegnung mit Muslimen dort, die für einen 100% muslimischen Staat plädierten, fragte er, warum sie dann nicht z.B. nach Saudi-Arabien ziehen wollen, denn dort wird der Islam ziemlich 100% als Staatwesen eingesetzt. Die Antwort lautete: Aber so weit wollen wir nicht gehen, denn hier in Frankreich haben wir Sozialversicherung und Arbeitslosengeld.

      – Ein muslimische Philosoph hat bereits im Herbst 2014 – also vor „Charlie Hebdo“ – einen offenen Brief an die muslimische Welt geschrieben, in dem er sehr direkt, sehr kritisch und erschütternd Fragen an seine muslimischen Mitbrüder und Mitschwester gestellt hat.
      Eine der Fragen ist: Warum hat dieses Monster, der IS (sowie Al-Qaida, Al-Nusra, Boko Haram etc.) EURE (der Muslime) Gesicht genommen und nicht das eines anderen?
      Hier ist der Brief:

      http://www.croire.com/Definitions/Mots-de-la-foi/Islam/Lettre-ouverte-au-monde-musulman#.VLvdsOfxwtI.email

      Es ist zwar in Französisch, und gewisse Aspekten davon sind auch von diversen Autoren in Deutschland angesprochen. Der immer wieder erwähnte Punkt ist: die Muslime müssen sich selbst mit ihrer Religion kritisch und ehrlich auseinandersetzten – was wir Katholiken und andere Christen schon längst getan haben und immer noch tun.

      Es wird noch dauern. Und bis dann müssen wir jetzt bewusst unser Vertrauen in Gott setzen.
      Wie immer gesagt wird: Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt, aber wir wissen, WER die Zukunft in der Hand hat.

      Gottes Segen!

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  10. […] Münster: Bischof Felix Genn entzieht Pfarrer Paul Spätling die Predigtbefugnis! Er hatte sich geg… […]

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  11. Bernhard sagt:

    Ich halte die Reaktion auch für übertrieben, und es ist sehr merkwürdig, dass sie im Gegensatz zu anderen Reaktionen so unnatürlich schnell erfolgt ist. Viel „Dialog“ und behutsames Vorgehen wird es da nicht gegeben haben.

    Allerdings halte ich das Verhalten des Priesters auch für falsch, aus folgendem Grund:
    Pegida ist nicht dezidiert christlich und wird von der katholischen Kirchenführung nicht unterstützt, sondern von praktisch allen Bischöfen abgelehnt. Ob zu Recht oder Unrecht, möchte ich hier nicht diskutieren; aber wenn ein Priester öffentlich spricht, und noch dazu in priesterlicher Kleidung, erweckt er zumindest den Eindruck, für die Kirche zu sprechen. Da ist klar, dass der Bischof das nicht dulden kann.

    Natürlich dürfen Priester eine politische Meinung haben. Sie sollten aber nicht allzu viel in der Politik mitmischen, wenn es nicht um Fragen geht, die unmittelbar die Lehre der Kirche betreffen (Sonntagsruhe, Lebensrecht etc.). Nicht umsonst dürfen sie auch keine politischen Ämter bekleiden.

    Grundsätzlich halte ich nicht viel davon, wenn in kirchlichen Verlautbarungen die Dinge nicht beim Namen genannt und gesellschaftliche oder auch politische Themen nur nebulös angedeutet werden. Bei diesem sensiblen Thema aber wäre es vielleicht das Beste, wenn die Kirche nur allgemein zu Mitmenschlichkeit und Respekt aufriefe und allzu deutliche Parteinahmen (egal in welche Richtung) vermiede.

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    • Guten Tag,
      woher wollen Sie wissen, daß PEGIDA von „praktisch allen Bischöfen abgelehnt“ wird? – Bislang haben sich nur vereinzelte Bischöfe dazu öffentlich geäußert. Sogar Kardinal Marx erklärte, es gäbe „kein oberhirtliches Verbot“, an diesen Demonstrationen teilzunehmen. Er hat nicht hinzugefügt: „Außer für Priester“. – Zudem hat Bischof Genn sogar seine Weihnachtspredigt dazu genutzt, um sich gegen PEGIDA zu positionieren: http://www.rp-online.de/nrw/panorama/bischof-genn-verurteilt-pegida-proteste-aid-1.4761694
      Dies deshalb als Hinweis, weil Sie schreiben, Priester sollten sich „nicht allzu viel in die Politik einmischen“ . Damit haben Sie grundsätzlich recht – aber gilt dieses Prinzip dann etwa nicht auch für Bischöfe? Warum hält sich der Münsteraner Oberhirte nicht mehr zurück? Er hat damit begonnen, sich Pegida-konkret zu äußern – selbst seine feierliche Weihnachtspredigt im Dom mußte „dran glauben“.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Ich sage ja nicht, dass Bischof Genn alles richtig macht oder eine besonders glückliche Hand hat.

        Jedenfalls ist es nicht so, dass die Kirche oder irgendein Bischof Pegida unterstützt. Das Vorgehen dieses Priesters konnte aber zumindest bei Kirchenfernen diesen Eindruck erwecken. Deswegen ist es verständlich, wenn der Bischof reagiert. Ob es in dieser Weise hätte geschehen müssen, ist natürlich eine andere Frage.

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    • Osterglocke sagt:

      Mir würde es besser gefallen, wenn ein Priester ganz sachlich die Unterschiede von Christentum und Islam den Menschen versucht zu erklären.

      Wenn er den Muslimen hilft, den Koran kritisch unter die Lupe nehmen zu dürfen und über einige Probleme offen sprechen zu können, wäre es sinvoller.

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  12. Sorge sagt:

    Solche Bischöfe machen mir genau so viele Sorgen wie die Islamisten.
    Und auch die „Scherze“ von Papst Franziskus.
    Wir haben nur das Versprechen von unserem Herrn Jesus: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Zeit.“
    Möge der Hl. Papst Johannes Paul II, der sel. Papst Paul VI. und Papst em. Benedikt XVI unablässig mit uns und für uns und unsere Kirche beten.

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    • Bernhard sagt:

      Die „Scherze“ (welche denn?) von Papst Franziskus machen Ihnen genauso viele Sorgen wie die Islamisten?

      Dann haben Sie entweder wenig Sorge wegen der Islamisten, oder Sie sind ein bisschen sehr kleinlich.

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      • Sorge sagt:

        Bitte entschuldigen Sie, es war ein Gedankensprung von mir.
        Selbstverständlich stelle ich die „Scherze“ oder „scherzhafte Vermerke“ des Papstes Franziskus – „I will give him a punch.“ und „die Karnickel“ nicht gleich wie Islamisten. Ich mache mir Sorge in den zwei Angelegenheiten nebeneinander und nicht im gleichen Grad. Ich empfinde nur: in seiner Position als Papst solche Ausdrucke sind nicht sehr angebracht, besonders die „Punch“-Line.
        Sie, Herr Bernhard, können mich ruhig als „sehr kleinlich“ schildern. Das ist Ihr gutes Recht und ich bin nicht beleidigt. Gleichwohl meint ein anderer Leser, dass seine Art wie „frischer Wind in einer verkrusteter Kirche“ weht.
        Das gehört auch zur Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft.
        Nur persönlich bin ich gewöhnt – und verwöhnt – von dem Stil Papst Benedikts XVI. – und zwar seit den 70gern, als ich seine Schriften zum ersten Mal gelesen hatte. Die Aussagen Ratzingers sind stets druckreif, gewogen und durchgedacht. Als Kardinal und dann Papst ist er immer der Tragweite seiner Worte bewusst, denn jeder seiner Sätze wird zitiert und in die ganze Welt getragen und (besonders von der Medien) interpretiert. Er musste sich nicht für seine Worte entschuldigen, nicht einmal für seine Regensburger Ansprache. Die Interviews mit Peter Seewald bedürfen nur geringfügiger Änderungen der „Form“, aber nicht des „Inhalts“.
        Papst Franziskus ist ein anderer Mensch, mit anderen Liebenswürdigkeiten. Ich muss mich auch an seinen Stil gewöhnen. Ich wünsche mir nur ein wenig mehr Zurückhaltung mit „lockerer und heiterer“ Vermerk in seiner Stellung als Oberhaupt meiner Kirche.

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      • Guten Tag,
        Ihre Besorgnis wegen päpstlicher Spontan-Äußerungen wird im wesentlichen von keinem geringeren als Erzbischof Gänswein geteilt. Hierzu meldet Radio Vatikan aktuell Folgendes:
        „Den Umgang von Papst Franziskus mit den Medien sieht Gänswein mit gemischten Gefühlen. Franziskus gehe offensiv mit den Medien um und nutze sie „sehr geschickt“, sagte der Erzbischof. Allerdings führten manche Aussagen zu Missverständnissen und könnten von bestimmten Seiten vereinnahmt werden, so Gänswein. Deswegen habe der vatikanische Pressesprecher Federico Lombardi in einigen Fällen nach „einschlägigen Veröffentlichungen“ eingreifen müssen, „um Klarstellungen vorzunehmen“.
        Quelle: http://de.radiovaticana.va/news/2015/01/21/g%C3%A4nswein_f%C3%BChlt_sich_von_bu%C3%9Fpredigt_des_papstes_angesprochen/1119221
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Sorge sagt:

        Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und stets sehr gute Querverweis!

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  13. Arminius sagt:

    Wie glücklich ist doch der deutsche Patriot, dessen Bischof nicht Monsignore Glenn heißt.

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