EZB-Kauf von Staatsanleihen führt zur Spirale neuer Schulden und Haftungen

Zur Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), Staatsanleihekäufe in riskanter Höhe zu tätigen, erklärt Prof. Dr. Jörn Kruse, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der AfD Hamburg: euros

„Mit dieser Entscheidung wird den Bürgern in der EU die unter der Decke nach wie vor brodelnde Eurokrise auf dramatische Weise vor Augen geführt.

Der unbegrenzten Staatenfinanzierung durch die EZB sind nun Tür und Tor geöffnet.

Entsprechend dem deutschen Anteil am Eigenkapital der EZB in Höhe von 27 Prozent entstehen durch die Anleihekäufe Milliarden an Haftungen für die deutschen Steuerzahler und deren Kinder.

Dem fatalen Weg folgend, den EU und EZB schon seit Jahren gehen, ist diese Entscheidung ein weiterer Schritt in die Haftungsunion. Die Spirale aus neuen Schulden und neuen Haftungen dreht sich damit immer schneller.

Ein Ausbrechen aus diesem Teufelskreis ist einzig und allein durch eine geordnete Restrukturierung des jetzigen Eurosystems zu erreichen.“

 


Einwanderung nach Deutschland befindet sich auf dem Höchststand

Asylbewerber um siebzig Prozent gestiegen

Aus dem Ausland wandern so viele Personen nach Deutschland ein wie seit über zwanzig Jahren nicht mehr. Das geht aus Zahlen des Migrationsberichts der Bundesregierung für 2013 hervor. Milat Mahmud  aus Syrien mit Nichte

In jenem Jahr verlegten offiziell 1,23 Millionen Zuwanderer ihren dauerhaften Wohnsitz in die Bundesrepublik. Im Jahr 2012 betrug ihre Gesamtzahl noch 1,08 Millionen Personen. „Deutschland ist für Zuwanderer attraktiv“, heißt es in dem Bericht.

BILDER: Christliche Flüchtlingsfamilie aus Syrien im Bistum Regensburg

Auch die Zahl der Auswanderer stieg um zwölf Prozent auf 800.000 Personen. Mehr als drei Viertel aller Fort- sowie Zuzüge spielten sich innerhalb Europas ab. Erfaßt wurden von der Erhebung sämtliche Neuankömmlinge, auch solche mit deutscher Staatsbürgerschaft.

Während 118.000 Personen mit deutschem Paß einwanderten, zogen im gleichen Zeitraum 140.000 Deutsche fort. Damit schrumpfte die Zahl der in Deutschland lebenden deutschen Staatsangehörigen effektiv um rund 22.000. Monika Lang - Regionaldekan Pausch - syrische Familie Mohamadi

Die größten ausländischen Einwanderergruppen sind Polen, Rumänen und Bulgaren mit 190.000, 139.000 und 61.000 Personen. Dem gegenüber steht die Auswanderung von 119.000 Polen, 87.000 Rumänen und 39.000 Bulgaren.

Die Zuwanderung von Fachkräften sank von 27.000 auf 24.000 Personen. Stark angestiegen ist die Zahl der Asylbewerber. Wurden im Jahr 2012 noch 64.539 Erstanträge auf Asyl gestellt, so waren es im Folgejahr 109.580 Anträge, was einem Anstieg um siebzig Prozent entspricht.

Im Wintersemester 2013/14 waren 301.000 Ausländer an deutschen Universitäten und Hochschulen immatrikuliert, davon 77.000 als Studienanfänger. Laut Migrationsbericht lebten im Erhebungszeitraum in der Bundesrepublik rund 16 Millionen Menschen mit Wurzeln im Ausland.

Einwanderer sind durchschnittlich jünger als einheimische Deutsche. Rund zwei Drittel von ihnen sind unter 45 Jahre alt. Bei den Deutschen sind es lediglich 44 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

Fotos: Bistum Regensburg


Schwäbische Alb: Keltische Steinmauer bei Langenenslingen entdeckt

Sensationeller Kultplatz aus dem 6. Jahrh. v. Christus

Im Rahmen eines von der Dt. Forschungsgemeinschaft geförderten sog. Langfristprojekts führen Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege unter Leitung von Prof. Dr. Dirk Krausse und Dr. Leif Hansen seit 2014 Ausgrabungen im Bereich der oberen Donau durch.

Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart

Bereits im ersten Jahr ist den Forschern eine Aufsehen erregende Entdeckung von überregionaler Bedeutung gelungen:

Auf der „Alte Burg“, einem plateauartigen Ausläufer der Schwäbischen Alb oberhalb von Langenenslingen, stießen sie im Oktober 2014 überraschend auf eine mindestens vier Meter hoch erhaltene, monumentale Steinmauer.

Sie begrenzt einen gut zwei Hektar großen Bergsporn, der vor ca. 2500 Jahren durch die frühkeltischen Erbauer vollkommen überformt und umgestaltet wurde.

Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart

Wie die Entdeckung eines Opferschachts mit menschlichen Skelettreste zeigt, diente dieses gigantische Bauwerk bis ins 3. Jahrhundert v. Chr. als Kultplatz.

Die im Oktober entdeckte, aus Kalksteinen gesetzte Trockenmauer konnte bisher nur im Randbereich freigelegt werden und ist noch nicht abschließend datiert.

Naturwissenschaftliche Untersuchungen an Tierknochen aus dem Mauerbereich sprechen für eine Errichtung der Mauer im 7. bis 5. Jahrhundert vor Christus.

Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart

Auch die Keramik- und Metallfunde von der Alte Burg und die Ähnlichkeit der neu entdeckten Mauer mit den Fundamenten der berühmten Lehmziegelmauern des nur rund neun Kilometer südlich gelegenen Fürstensitzes Heuneburg sprechen für eine Entstehung in frühkeltischer Zeit.

„Auf der Alte Burg konnten wir die Steinmauer bisher auf einer Höhe von 4,2 Metern freilegen, die oberen Partien sind jedoch noch im Steinschutt verborgen, so dass die Mauer an einigen Stellen wahrscheinlich noch sechs oder sieben Meter hoch senkrecht steht. Das ist für den gesamten Raum nördlich der Alpen einzigartig“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Dirk Krausse.

Die bisherigen Forschungen zeigen, dass die Alte Burg in der frühkeltischen Zeit wahrscheinlich nicht nur unter fortifikatorischen Gesichtspunkten heraussticht, sondern auch eine sehr bedeutende Anlage mit Kultplatzfunktion war.

Zur Klärung der Beziehungen zur Heuneburg, zu der in der Eisenzeit sehr wahrscheinlich Sichtverbindung bestand, bedarf es in den nächsten Jahren weiterer intensiver Forschungen.

Die Ausgrabungen an der Alte Burg werden im Frühjahr 2015 fortgesetzt.

Quelle (Text/Fotos): http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1397440/index.html


Linksextreme schleuderten Verkehrsschild gegen den Kopf eines Polizisten

Die GdP fordere seit langem, dass die Angriffe auf die Polizisten von den Gerichten härter bestraft werden. „Auch eine linke Gesinnung ist kein Freibrief für Gewalt“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Plickert: „Die Autonomen verstehen sich zwar selbst als politische Avantgarde, verhalten sich aber wie Straftäter.“
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Vor dem Hintergrund der erneuten Angriffe erwartet der GdP-Vorsitzende von der rot-grünen Landesregierung, dass sie sich schützend vor die Polizisten stellt:
 „Rot-Grün muss dafür sorgen, dass Angriffe auf Polizisten endlich als Straftat geahndet werden, statt darüber zu diskutieren, ob wir für Polizisten eine Kennzeichnungspflicht brauchen. Polizisten sind Opfer, nicht Täter“, sagte Plickert.

Islamisierung wird wegen PEGIDA geleugnet

Von Michael Leh

Seitdem es „Pegida“ gibt, die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, ist die Islamisierung in Deutschland verschwunden. Pegida_slide

„Von einer Islamisierung kann keine Rede sein“, sagt etwa der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Volker Kauder. Auch sein Amtskollege von der SPD, Thomas Oppermann, erklärt uns: „In Deutschland besteht weder die Gefahr einer Überfremdung noch der Islamisierung.“ 

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere äußert sich etwas gewitzter: „Es droht keine Islamisierung der ganzen deutschen Gesellschaft.“ – Wohlgemerkt: nicht „der ganzen“.

AfD-Sprecher Bernd Lucke erkennt gar keine Bedrohung durch eine Islamisierung. Er sehe den Begriff außerdem kritisch, erklärte er laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). Der Professor wohnt in Winsen an der Luhe. Die Kreisstadt hat 33.000 Einwohner und ist nicht als „sozialer Brennpunkt“ bekannt.

Wie den meisten Politikern dürften Lucke Stadtbezirke wie Berlin-Neukölln oder Berlin-Gesundbrunnen aus eigener Anschauung und Erleben unbekannt sein. Dasselbe gilt für Medienleute wie Günther Jauch, der in einer Villa in Potsdam residiert.

Berlin: Intensivtäter sind zumeist islamisch

Dass die Intensivtäter Berlins zu 43 Prozent arabischer und 31 Prozent türkischer Herkunft sind, haben die Herrschaften vielleicht schon einmal gehört, aber sicher nicht verinnerlicht.
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Seit „Pegida“ auftauchte, schreiben die Medien beflissen nur noch von einer „angeblichen“ oder „vermeintlichen“ Islamisierung. Vor Pediga wurde der Begriff noch unschuldig gebraucht.

„Europa droht eine Islamisierung“, hieß die Schlagzeile über einem Beitrag des Islamologen Bassam Tibi in der Tageszeitung „Die Welt“.

Der letztes Jahr nach seinem Ableben überschwänglich gerühmte FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher schrieb 2006 von einer „bedrohlichen demographischen Dynamik der Islamisierung“. Diese treffe unsere Gesellschaft „im nächsten Jahrzehnt, ganz gleich, wie friedfertig sich die hier lebenden Muslime zeigen“. Es gehe um eine „demographische Revolution von unten“.

„Spiegel“-Titel im Jahr 2007: „Islamisierung“

Angesichts der Pegida-Debatte muss man sich bei einem Titel des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ aus 2007 die Augen reiben. Auf dem Titelblatt der Ausgabe 13/2007 prangte oben ein goldener Halbmond mit Stern, unten das erleuchtete Brandenburger Tor  –  und der große Schriftzug in der Mitte lautete: „Mekka Deutschland – Die stille Islamisierung“.

Undenkbar, dass heute ein solcher Titel erschiene. Der Beitrag im Blatt war übrigens mit „Haben wir schon die Scharia?“ überschrieben.

Es ging unter anderem um „muslimische Subkulturen“, „Ehrenmorde“, gewalttätige Muslim-Machos, unterdrückte Frauen, aus religiösen Gründen vom Sportunterricht befreite Mädchen, groteske Justizurteile, Parallelgesellschaften und eine „schleichende Islamisierung“.

Das alles muss aber wohl doch „Lügenpresse“ gewesen sein. Denn wie wir heute erfahren, gibt es ja gar keine Islamisierung.

Unser Autor Michael Leh ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Preußischen Allgemeinen Zeitung (PAZ) vom 17. Januar 2015

 


Leipzig: Linksextreme Anschläge auf die Bahn – Gewalt gegen Polizeibeamte

Die Wochenzeitung Junge Freiheit berichtete gestern:

„inksextreme haben zwei Anschläge auf die Bahnverbindung zwischen Dresden und Leipzig begangen. Nach Informationen des Onlineportals MoPo24 der Morgenpost Sachsen seien am Nachmittag Kabelschächte in Leipzig-Volkmarsdorf in Brand gesetzt worden. Dadurch sei der Zugverkehr zwischen Dresden und Leipzig derzeit massiv eingeschränkt. Reisende müßten auf den S-Bahn-Verkehr ausweichen.

Laut sächsischem Verfassungsschutzpräsidenten Gordian Meyer-Plath seien die Organisatoren der Legida „entschlossener und viel radikaler“ als die Dresdner, wie er der Tageszeitung Die Welt sagte. Dennoch gäbe es keine Anhaltspunkte für einen dominierenden rechtsextremen Einfluß. Leipzig gilt als Hochburg der gewaltbereiten Linken.“

Der Leipziger Polizeibericht meldete gestern kurz vor Mitternacht u.a.:

„Im Vorfeld des LEGIDA-Aufzugs kam es durch Gegendemonstranten zu Versuchen, Zugänge zum Augustusplatz zu blockieren. 026_23A

Polizeikräfte konnten dies zwar unterbinden, gleichwohl verlegten die LEGIDA-Organisatoren den Auftakt um 15 Minuten auf 18:45 Uhr. Damit sollte allen Sympathisanten ermöglicht werden, an der Versammlung teilzunehmen. (…)

„Gewaltanwendung gegenüber Polizisten“

Bevor sich der LEGIDA-Aufzug in Bewegung setzte, wollten Gegendemonstranten an mehreren Stellen auf die Aufzugsstrecke  –  auch unter Gewaltanwendung gegenüber Polizeibeamten  –  gelangen. Um dieses Verhalten zu unterbinden, war der Einsatz von unmittelbarem Zwang unumgänglich. (…)

Im Zuge des Einsatzes waren zahlreiche Straftaten (z. B. Landfriedensbruch, Verstöße gegen das Versammlungs-, Waffen- und Sprengstoffgesetz, Sachbeschädigungen, Beleidigungen, Körperverletzungsdelikte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) zu verzeichnen.

Dies stellt erfahrungsgemäß keinen abschließenden Stand dar, weil Geschädigte oftmals erst in den Folgetagen eine Anzeige erstatten. Drei Personen  mussten in Gewahrsam genommen werden; zudem wurden mehrere Polizeibeamte durch Wurfgeschosse, Feuerwerkskörper, Laserpointer oder körperliche Gewalt verletzt.“

Quelle und vollständiger Polizei-Bericht hier: http://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2015_34063.htm