Birma/Myanmar: Christliche Lehrerinnen von Soldaten vergewaltigt und ermordet

Zwei junge Frauen aus dem Volk der Kachin umgebracht

Nach der Vergewaltigung und Ermordung von zwei christlichen Frauen aus dem Volk der Kachin durch birmanische Soldaten am 19. Januar verurteilen einheimische und internationale Organisationen, darunter “Christian Solidarity Worldwide” (CSW), die grausame Tat.BILD0191

Die Menschenrechtsverbände fordern von der buddhistisch geprägten Regierung die “sofortige Einstellung der militärischen Operationen und die Suche nach den Schuldigen”.

Die beiden jungen Frauen, Maran Lu Ra (20 J.) und Tangbau Hkawn Nan Tsin (21 J.) aus Myitkyina arbeiteten als freiwillige Helferinnen und Lehrerinnen für die evangelische “Kachin Baptist Convention” im Dorf Shabuk-Kaunghka im birmanischen Staat Shan.

In der Tatnacht wurden sie von Regierungssoldaten überfallen, vergewaltigt und ermordet.

Wie CSW berichtet, “drangen Soldaten der birmanischen Armee plötzlich auf das Gelände der Kirche ein, wo die jungen Frauen schliefen. Die Einwohner des benachbarten Dorfes hörten die Schreie der Frauen und als sie auf das Gelände kamen, mussten sie mitansehen, wie die beiden Lehrerinnen von einer Gruppe von Männern brutal vergewaltigt und schließlich ermordet wurden”.

In der Vergangenheit blieb die Gewalt von Soldaten gegen Zivilisten oft unbestraft.

Die “Kachin Women Association of Thailand” dokumentierte über 70 Vergewaltigungen unter den Kachin durch birmanische Soldaten seit Beendigung des seit 17 Jahren anhaltenden Waffenstillstands zwischen der Regierung und der Kachin Independence Army (KIA) durch die birmanische Armee im Juni 2011.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte die “Women’s League of Burma” einen Bericht, der 118 Vergewaltigungen durch birmanische Soldaten seit 2010 dokumentiert.

Die Regierung von Myanmar verpflichtete sich in einer offiziellen Erklärung zur Beendigung sexueller Gewalt, doch die Inhalte der Erklärung wurden bis heute nicht umgesetzt.

“Diese tragische Episode ist ein weiteres Beispiel der anhaltenden schweren Menschenrechtsverstöße in Myanmar und der Straffreiheit für das Militär“, erklärt CWS:

„Wir fordern von der Regierung die Beendigung des Krieges gegen das Volk der Kachin und Bemühungen um Dialog und Frieden”.

Quelle: Fidesdienst / Foto: Evita Gründler


Das einst „starke Geschlecht“ gerät immer stärker ins Hintertreffen

Von Birgit Kelle

In der neuen Radioshow von Birgit Kelle  –  präsentiert vom Verein Frau 2000plus  – widmen wir uns diese Woche dem Thema Männer.

Einstmals galten sie als das „starke“ Geschlecht, angesichts der Statistiken kommt dies Bild ins Wanken, denn vor lauter Frauenförderung haben wir die Jungs und Männer zumindest aus staatlicher Sicht schon lange aus den Augen verloren.

Das männliche Geschlecht steht an der Spitze der Listen von Schulversagern, Schulabbrechern, Sitzenbleibern, Suiziden, Obdachlosen und Straftätern.

Wären das alles weibliche Probleme, wir hätten schon wieder einen Aufschrei im Land. Bei Männern interessiert es aber kaum jemanden. Uns bei Frau 2000plus schon, denn Männer sind nicht unsere Feinde, sondern unsere Ehemänner, Brüder, Väter und Söhne.

Auch eine Landtagsabgeordnete der FDP in Nordrhein-Westfalen engagiert sich in dem Thema: Susanne Schneider. Sie fordert endlich auch staatliche Männerpolitik und nicht nur Frauenpolitik aus Steuergeldern. Damit macht sie sich sicher nicht nur Freunde im Emanzipationsministerium (ja, das heißt wirklich so!) von NRW.

Wir haben sie im Interview: Heute abend 22 Uhr in der Sendung bei King.FM. Für alle, die heute keine Zeit haben: Wiederholungen gibt es immer samstags um 12, sonntags um 16 und donnerstags um 20 Uhr.



Am Namensfest der heiligen Agnes segnete der Papst zwei Lämmer

Papst Franziskus hat am vergangenen Mittwochmorgen im vatikanischen Gästehaus „Santa Martha“ Besuch von zwei Lämmern bekommen. Rome%20-%20Around%20Piazza%20Navona_12

Der Papst segnete die beiden jungen Schafe, die anläßlich des Gedenktags der heiligen Agnes gebracht wurden.

Die hl. Agnes ist eine in der katholischen Kirche hochverehrte junge Märtyrerin und Jungfrau aus der Zeit der römischen Christenverfolgung, die auch liturgisch eine große Rolle spielt.

Aus der Wolle dieser Tiere werden traditionsgemäß die Pallien für neue Erzbischöfe hergestellt. Der Papst selber überreicht Ende Juni am römischen Patronatsfest von Peter und Paul die Pallien an die neuen Erzbischöfe.

Das Pallium ist ein liturgisches Zeichen der Ehre und Rechtsprechung, das vom Papst und von Erzbischöfen in ihren Kirchen getragen wird.

Für einen Erzbischof besteht das Pallium aus einem schmalen Stoffstreifen aus Wolle, das mit sechs Kreuzes aus Seide verziert ist.

Quellen: Radio Vatikan / KM


Das „Sterbehilfe“-Geschäft kennt keine Grenzen und erreicht auch gesunde Menschen

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Zu der vor wenigen Tagen vorgestellten Dokumentation des Vereins „Sterbehilfe Deutschland“ über die von ihm 2014 organisierten Fälle von Suizidhilfe erklärt der CDU-Gesundheitspolitiker und Parlamentarier Hubert Hüppe (siehe Foto):
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Die jetzt bekannt gewordenen, dokumentierten Fälle von organisierter ärztlicher Sterbehilfe für körperlich gesunde Menschen sind ein Weckruf für die politische Debatte. Sie belegen, dass es keine dauerhaften Grenzen der Sterbehilfe gibt.
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Wenn man der Presseberichterstattung folgt, so hat „Sterbehilfe Deutschland“ in mehreren Fällen Personen zum Suizid verholfen, die weder unerträglichen Schmerzen ausgesetzt noch lebensbegrenzend oder überhaupt erkrankt, sondern lediglich lebensmüde waren oder Angst vor Einsamkeit und Hilflosigkeit hatten.
Anstelle von mitmenschlicher Hilfe zum Leben erhielten sie Hilfe zur Selbsttötung. Diese Fälle zeigen, was die inhumane Konsequenz davon ist, Selbsttötung als reinen Akt der Selbstbestimmung zu idealisieren.
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Er zeigt auch, dass das Geschäftsmodell derartiger Organisationen strafrechtlich verboten werden muss.

Motto „Mein Ende gehört mir“ ist irreführend

Wer sich Parolen wie „Mein Ende gehört mir“ anschließt, muss sich dessen bewusst sein, dass er einer breiten gesellschaftlichen Etablierung einer Selbsttötungspraxis nach dem Vorbild von „Sterbehilfe Deutschland“ das Wort redet.
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imagesEs geht in unserer aktuellen Sterbehilfe-Debatte nicht darum, dass im Einzelfall der Suizid eines entschlossenen Lebensmüden letztlich nicht verhindert werden kann.
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Tatsächlich geht es vielmehr darum, ob die Gesellschaft zulassen will, dass sich ein Sterbehilfe-Markt etabliert, wo jedem selbstbestimmungsfähigen Menschen ärztliche Hilfe zur Selbsttötung und die Bereitstellung tödlicher Substanzen angeboten wird.
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Folge eines solchen Angebots ist die Möglichkeit des Drucks auf Menschen, von der Option der assistierten Selbsttötung Gebrauch zu machen statt Angehörige, Renten- und Krankenkassen sowie ggf. Sozialhilfe zu „belasten“.
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Es muss alarmieren, dass im vermeintlichen Sterbehilfe-Vorbild-Staat Oregon die medizinische Versorgung für Sozialhilfe-Patienten streng rationiert ist, die Beihilfe zur Selbsttötung aber ausdrücklich von der Rationierung ausgenommen ist.

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  • Quelle und weitere INFOS: Christdemokraten für das Leben e.V.
  • Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde
  • Tel.: 0 25 73 – 97 99 391  / Fax: 0 25 73 – 97 99 392
    E-Mail: info@cdl-online.de  /  Internet:
    www.cdl-online.de

 


Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 85 (84),8.10.11-12.13-14.

Erweise uns, HERR, deine Huld,
und gewähre uns dein Heil!
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der HERR dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.