Salzburg: Weihbischof Andreas Laun weist Vorwurf eines Nazi-Vergleichs zurück

Weihbischof Andreas Laun (siehe Foto) aus der Erzdiözese Salzburg wurde heute in österreichischen Medien wegen eines angeblich von ihm geäußerten Nazi-Vergleiches attackiert. Hier folgt seine Stellungnahme:https://i2.wp.com/www.kirchen.net/upload/49420_Laun_Andreas_presse.jpg

„Es ist für mich schwer, Stellung zu einem Vorwurf zu nehmen, den ich nicht kenne und dessen Urheber mir unbekannt ist. Ich weiß nur, dass ich vor einiger Zeit in dem Kloster „Maria Wald“ in der Eiffel vor einer ziemlich kleinen Gruppe über „Gender“ gesprochen habe. Ich habe dabei niemanden mit den Nazis verglichen!

Hier sei noch eine Zwischenbemerkung zugelassen: Papst Franziskus hat erst kürzlich die Kolonisierung der ganzen Welt durch die Gender-Ideologen mit der Indoktrination der Nazis verglichen!

Und dabei ist zu beachten: Er hat nicht gesagt „sie sind wie die Nazis“, sondern „ihre Indoktrination“ ist vergleichbar mit der der Nazis! Vergleiche muss man genau lesen, und nicht nur sie!

So zutreffend der Vergleich ist, ich habe ihn nicht gebraucht, sondern festgestellt: Unsere Vorfahren werden nicht selten moralisch verurteilt dafür, dass sie „damals“ keinen Widerstand leisteten und nicht den Mund aufmachten. Ohne Angst vor der Gestapo hätten das sicher einige Leute mehr gemacht als die Helden die es damals auch gab und mit ihrem Leben dafür büßten, wenn sie erwischt wurden. bischof

Heute ist die Lage ganz anders. Es gibt nur einen Vergleichspunkt mit der damaligen Generation: Die Menschen beschäftigen sich wenig mit den ideologischen Bedrohungen von heute und, wenn sie sie doch begriffen haben, zeigen sie kaum Mut, diesen neuen, ganz anderen Bedrohungen zu widersprechen. Wahr ist auch, wie V. Palko eindrucksvoll dokumentiert hat, dass die Meinungsfreiheit mehr und mehr in Gefahr kommt, verloren zu gehen.

Denn „Widerspruch“ gegen bestimmte Dogmen des Zeitgeistes wird geahndet, zum Beispiel durch den Verlust des Arbeitsplatzes oder auch „nur“ durch wütende, aggressive Gegendemonstrationen gegen jene Menschen, die gegen Abtreibung oder sexuelle Verführung ihrer Kinder im Schulunterricht protestieren.

Ich habe an diesem Abend in „Maria Wald“ die Freiheit verteidigt und auch gesagt: Wenn man die Freiheit, die man hat, nicht nützt und ausübt, geht sie mehr und mehr verloren.“ In diesem Zusammenhang zitierte ich auch Kardinal George von Chicago, der angesichts wachsender, von bestimmten Ideologien ausgehender Gefahr gesagt hat: „Ich sterbe noch im Bett, mein Nachfolger im Gefängnis und der Kardinal wird hingerichtet werden!“

Im Übrigen aber mache ich mir den Satz von Papst Johannes XIII. zu eigen, der nach seiner Meinung über die Kommunisten gefragt wurde und antwortete: „Die Kommunisten sind die Feinde der Kirche, aber die Kirche kennt keine Feinde!“

Das gilt auch für die ideologischen Kirchenfeinde von heute und für mich und jeden Katholiken, der seinen Glauben verstanden hat. Wer es auch sein mag, die Kirche und darum auch ich will nur eines: Allen Menschen den Glauben der Kirche näher bringen, ihnen Christus als Licht und Wahrheit für alle zeigen und damit auch den Weg, der zu Gott führt, und ihnen helfen, diesen auch zu gehen!

Für welche Menschen? Den Homosexuellen, den Heterosexuellen, den Genderideologen, den Muslims, den Atheisten und den Abergläubischen, den Weißen, Braunen und Schwarzen, Frauen und Männern, Gesunden, Kranken und Behinderten, Mehrheiten und Minderheiten – einfach allen Menschen.“


Kelly-Family: Joey zieht es am 13. Februar zum Marathon ans Tote Meer

Joey Kelly kommt nach Israel: Der irische Tausendsassa und ehemalige Sänger der legendären Kelly Family wird am 13. Februar beim internationalen Ein-Gedi-Halbmarathon entlang des Toten Meeres antreten.  1426245_577880468934571_1029821405_n

Die Teilnahme an dem Rennen ist das jüngste Kapitel in der beeindruckenden Sportkarriere des 42-Jährigen, die 1996 ihren Anfang nahm.

Mittlerweile stehen 47 Marathons, 31 Ultra- Marathons, 13 Ironman-Wettbewerbe sowie zahlreiche weitere Wettkämpfe in seiner Vita. Bis heute unerreicht ist seine Teilnahme an acht verschiedenen Ironman-Wettbewerben innerhalb eines einzigen Jahres.

Sein Sportsgeist hat Joey Kelly bereits zu den exotischsten Plätzen der Erde geführt. Doch auch abseits des Wettbewerbs sucht er stets nach neuen Herausforderungen. Nun entdeckt er eines der wenigen Länder, das noch auf seiner Liste fehlt: Israel.

Für seine erste Reise ins Heilige Land hat er sich gleich eine ganz besondere Region ausgesucht – das Tote Meer, den tiefsten zugänglichen Punkt der Erde, umgeben von der Judäischen Wüste. Während seines bevorstehenden Aufenthalts wird Kelly sich zudem nicht die Gelegenheit entgehen lassen, Land und Leute näher kennen zu lernen.

„Ein Besuch in Israel stand schon seit langer Zeit auf meinem Wunschzettel und ich freue mich sehr auf das Rennen am Toten Meer. Genauso freue ich mich allerdings auf den anschließenden Urlaub und die Möglichkeit, eine Woche zu regenerieren und die Eindrücke des Landes auf mich wirken zu lassen“, so der leidenschaftliche Ausdauersportler im Hinblick auf seine kommende Reise.

Der Ein-Gedi-Halbmarathon ist ein interessantes und herausforderndes Sporterlebnis am Toten Meer und kombiniert diverse Aktivitäten und Attraktionen. Neben dem 21 km langen Halbmarathon umfasst die Veranstaltung einen Handbike-Halbmarathon, einen 10-km-Lauf, ein 10-km-Walking sowie einen Wettbewerb für Kinder. Des Weiteren organisieren die Veranstalter ein Sport-VIP-Wochenende sowie ein Marathonvorbereitungs-Wochenende für die anstehenden Marathons in Jerusalem und Tel Aviv.

Mit 428 Metern unter dem Meeresspiegel ist das Tote Meer der weltweit tiefste zugängliche Punkt. Besondere klimatische Bedingungen, wie zum Beispiel der sehr hohe Sauerstoffgehalt in der Luft, sowie die beeindruckende Landschaft machen das Gebiet rund um das Tote Meer zu einem idealen Austragungsort für sportliche Wettkämpfe. Neben den Radrennen „Veolia Desert Challenge“ und „Gran Fondo Arad“ gehört der Ein-Gedi-Halbmarathon zu den bedeutendsten Sportevents am Toten Meer.

Quelle: Israelisches Verkehrsbüro

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Kolumbien: über 47.700 Minderjährige ermordet, 2 Millionen sind Opfer von Gewalt

Kommunistische Untergrundkämpfer rekutieren Kindersoldaten

Über 2 Millionen Minderjährige sind in Kolumbien Opfer von Gewalt: Missbrauch, Vertreibung und Verstümmelung durch Landminen.

Wie aus einem Bericht der Vereinigung der Kriegsopfer hervorgeht, wurden insgesamt 2.182.707 Minderjährige Opfer der Gewalt in bewaffneten Konflikten. 02a1c5407f

Insgesamt 47.724 wurden dabei getötet. Rund 30% aller Kriegsopfer sind Minderjährige. Außerdem ist das Leben weiterer 10.000 Minderjähriger durch Terroranschläge, Attentate, Gefechte und Missbrauch gefährdet, während 60.000 direkt bedroht wurden. Insgesamt 8.600 Minderjährige werden vermisst, 683 wurden verschleppt.

Von sexueller Gewalt sind 604 Minderjährige betroffen, 354 wurden gefoltert, 250 wurden von ihren Eltern verstoßen. Zwei von zehn Kindern erlitten Gewalt bereits im Alter unter 5 Jahren.

Die Vereinigung der Opfer appelliert an die Kämpfer der kommunistischen Guerillagruppen FARC und der ELN, eine weitere Rekrutierung von Kindersoldaten zu beenden.

Quelle: Fidesdienst


Wir wollen an der Hand, nicht durch die Hand eines anderen Menschen sterben

„Mein Wille geschehe“ – vieles im Leben läuft heute nach diesem Motto ab, denn Freiheit und Selbstbestimmung sind hohe Güter. Aber gerade in Krankheit, Alter und vor dem Tod kommen viele Menschen an eine Grenze.

Sich nicht mehr selbständig versorgen zu können, auf andere angewiesen sein – das alles ist ungewohnt und macht Angst.

Deshalb werden Stimmen laut, die auch bis zum letzten Schritt Autonomie fordern: Der assistierte Suizid soll eine einfache Lösung bieten. Doch dabei wird Entscheidendes ausgeblendet: Durch den Suizid wird nicht das Leid gelindert, sondern der Leidende ausgelöscht.

Deshalb ist es das Anliegen vieler Menschen, sich für Kranke und Sterbende Zeit zu nehmen, ihnen in ihrer Not beizustehen, Hospizpflege und Palliativmedizin auszubauen, Schmerzen zu lindern, den Sterbenden an der Hand zu begleiten  –  statt ihn durch sein Zutun auszulöschen. 

Der renommierte Philosoph Prof. Robert Spaemann, die Bundesvorsitzende der CDL (Christdemokraten für das Leben) Mechthild Löhr (siehe Foto) sowie engagierte Christen sprechen über ein wahrhaft würdevolles Sterben und ihre ganz persönlichen Erfahrungen in der Begleitung von Sterbenden.  


München: Wirbel um den Lebensrechtler und ÖDP-Bürgermeister Markus Hollemann

Erklärung der ALfA (Aktion Lebensrecht für Alle):

Der ÖDP-Bürgermeister von Denzlingen, Markus Hollemann, musste gestern aufgrund seiner Mitgliedschaft in der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. von der Kandidatur als Umwelt- und Gesundheitsreferent in München zurücktreten. imagesCAHIF86C

Die ALfA ist eine der größten deutschen Lebensrechtsverbände, der für Menschenrechte von der Zeugung bis zum natürlichen Tod eintritt: Kernbereiche für einen Gesundheitsreferenten.

Hollemann gehört keiner ideologisch einseitigen, extremistischen Partei, keiner Terrororganisation an, sondern einem Verband, der sich engagiert und ehrenamtlich um gesellschaftliche Bereiche kümmert, welche von der Politik seit vielen Jahren vernachlässigt oder in die falsche Richtung geführt werden.

Statt also Menschen zu diffamieren, die sich aufrecht um wichtige Belange unserer Gesellschaft kümmern, fordert die Aktion Lebensrecht für Alle die entsprechenden Medien und politischen Gremien auf, sich auf sachliche Weise mit diesen grundlegenden Themen zu beschäftigen:

Mit millionenfacher Abtreibung, mit den psychischen und physischen Folgen für Millionen von Frauen und Angehörigen, mit der weiteren schleichenden Entwürdigung des Menschen durch Euthanasie, assistierten Suizid, PID oder PraenaTest.

Die Aktion Lebensrecht für Alle wird genau in diesem Sinne weiterarbeiten.


„Wer wird Segen empfangen vom HERRN?“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 24 (23),1-2.3-4.5-6:

Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn ER hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des HERRN,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

Er wird Segen empfangen vom HERRN
und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.


„Laßt uns festhalten an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 10,19-25:

Wir haben die Zuversicht, Brüder, durch das Blut Jesu in das Heiligtum einzutreten. ER hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen durch den Vorhang hindurch, das heißt durch seinen Leib. ab_brenkhausen_kopten_innen_frankgrawe

Da wir einen Hohenpriester haben, der über das Haus Gottes gestellt ist, laßt uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewißheit des Glaubens hintreten, das Herz durch Besprengung gereinigt vom schlechten Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

Laßt uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn ER, der die Verheißung gegeben hat, ist treu. Laßt uns aufeinander achten und uns zu Liebe und guten Taten anspornen.

Laßt uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben, wie es einigen zur Gewohnheit wurde, sondern ermuntert einander, und das umso mehr, als ihr seht, daß der Tag naht.

Foto: Kopten ohne Grenzen