Dr. David Berger plädiert für eine „gemeinsame Allianz gegen Islamismus“

„Offene Gesellschaft ohne Denk- und Sprechverbote“

Der Buchautor, Publizist und Theologe Dr. David Berger schreibt am 29. Januar 2014 im Online-Blog der „Huffington-Post“ über die Frage: „Was kommt nach Pegida?“
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Der Huffington-Gastautor ist zugleich Chefredakteur der Homosexuellen-Zeitschrift „Männer“.

Dr. Berger erwähnt das aus seiner Sicht absehbare Ende von PEGIDA aufgrund der jüngsten Personalquerelen in dieser Bewegung.

Er sieht aber in der gegenwärtigen Situation die „große Chance für einen Neuanfang“, nämlich eine „Allianz gegen den fundamentalistischen Terror“.

Während in den meisten Medien einseitig allein auf PEGIDA eingedroschen wird, die mehrfach in Gewalt gegen Polizisten ausartenden Gegendemonstrationen aber selten kritisiert werden, schreibt Dr. Berger insoweit deutlich ausgewogener folgendes:

„Kaum jemand wird Pegida wirklich nachweinen. Aber auch die Gegendemonstrationen waren nicht immer Manifeste der Humanität und der offenen Gesellschaft. Kölner Dom 12-2010

Nur kurz sei daran erinnert, dass in Köln bei der Gegendemonstration offiziell auch die islamistische, vom Verfassungsschutz als demokratiefeindlich eingeschätzte Gemeinschaft Millî Görüş beteiligt war und sich linksradikale Antifa-Kräfte unter die ansonsten durchwegs friedlichen Demonstranten mischten und Gewalt provozierten.“

Es ist gut und überfällig, daß mit Dr. Berger ein Journalist aus dem nicht-konservativen Spektrum auf diese beiden meist totgeschwiegenen Punkte hinweist: Die Randale linksradikaler „Antifas“ und die Problematik gewisser Gruppen, welche die Anti-Pegida-Proteste mitgetragen haben. 

Allerdings wurde Gewalt durch linksextreme Kräfte nicht nur „provoziert“, wie der Autor schreibt, sondern tatsächlich ausgeübt. Allein in dieser Woche führten deren Krawalle zu fünfzig verletzten Polizisten.

„Aufrecht leben, um nicht auf Knien zu sterben“

In einer ironischen Wendung hinsichtlich deutscher „Sinnstiftung“ wendet sich der Autor zudem gegen das „permanente Einknicken wichtiger deutscher Sinnstifter von Lebensmittel-Discounter Aldi bis hin zum Kölner Karneval“.

Offenbar sei nicht klar, „dass wir aufrecht leben müssen, um nicht auf Knien sterben zu müssen.“

Abschließend stellt Dr. Berger fest: Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

„Das Ende von (Anti-)Pegida macht einen dritten Weg frei…Einen Weg, der nach den Terrorakten von Paris unbedingt notwendig ist“  –  und gemeint ist damit eine „große gemeinsame große Bewegung, in der Politiker und Fußvolk, in Deutschland lebende Muslime, Juden, Christen, Atheisten usw, Homos und Heteros einen gemeinsamen Schulterschluss suchen. Eine starke Allianz gegen den Islamismus und den häufig damit verbundenen Antisemitismus.“

BILD: Große Moschee in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Offenbar ist dem Verfasser genau bewußt, daß sein entschiedener Aufruf „gegen den Islamismus“ ganz und gar nicht jenem in Politik und Medien weitverbreiteten Kuschelkurs gegenüber dem Islam entspricht. Deshalb wohl heißt es in seinem Artikel abschließend: Ein eindeutiges, notfalls sich auch sehr deutlich von Intoleranz und Gewalt abgrenzendes Plädoyer für eine offene Gesellschaft ohne Denk- und Sprechverbote.“

Zutreffend ist auch Bergers Hinweis auf den mit dem Islamismus „häufig verbundenen Antisemitismus“.

Doch an der islamfreundlichen Welle in der „veröffentlichten Meinung“ vermag selbst der mit dem Islam(ismus) eng verknüpfte, systemimmanente Judenhaß kaum etwas zu ändern  – und an dem Christenhaß, der sich weltweit im islamischen Herrschaftsbereich austobt, scheint sich ohnehin kaum jemand zu stören, weshalb Ronald Lauder, der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, den Westen mehrfach dazu aufrief, stärker gegen die Christenverfolgung zu protestieren, die er eindeutig als „Völkermord“ verurteilte.

(Näheres dazu siehe hier: 4077304320https://charismatismus.wordpress.com/2014/10/15/prasident-des-judischen-weltkongresses-diese-christenverfolgung-ist-volkermord/)

Aber auch dieser eindringliche Appell des Jüdischen Weltkongresses fand im Blätterwald bei weitem nicht das verdiente Echo, zumal er sich nicht in jene Mainstream-Mentalität einfügt, die das Heil  – sei es aus unterschwelliger, verdränger Angst oder grenzenloser Naivität  – in einer unkritischen Anbiederung an den Islam sucht.

Wenngleich unser CHRISTLICHES FORUM mit David Berger bei etlichen anderen Themen keineswegs übereinstimmt und sein Buch „Der heilige Schein“ schon vor Jahren deutlich kritisiert hat, ist es positiv zu werten, daß Berger in seinem Huffington-Artikel die übliche Einseitigkeit hinsichtlich PEGIDA durchbricht und außerdem zu einer umfassenden Allianz gegen den Islamismus aufruft.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


4 Kommentare on “Dr. David Berger plädiert für eine „gemeinsame Allianz gegen Islamismus“”

  1. Franz Fenzel sagt:

    Das Magazin ist wohl weniger für Männer als für Weicheier

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  2. […] Dr. Berger für eine “gemeinsame Allianz gegen Islamismus und Christianismus” […]

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  3. Adolf Breitmeier sagt:

    Kein Mohammedaner kann ehrlichen Herzens gegen den (eigentlich gar nicht existierenden) Islamismus protestieren, denn Islam und der so genannte Islamismus sind identisch, es ist ein ,,Alias-Name. Da aber im Islam Lüge und Heuchelei ein probates und korankonformes Mittel zur Verschleierung der wahren Absicht ist, würden auch gute Mohammedaner mitgehen, müssten aber ihrem Engel auf der rechten Schulter unablässig versichern, dass sie reinen Herzens seien. Ich betrachte es als schlimm, wenn man dauernd lügen muss – andererseits, wenn man dadurch seinem Gott wohlgefällig dient, sieht das schon wieder ganz anders aus.

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    • hmsmein sagt:

      Was Dr. David Berger vorschlägt ist eine interessante Alternative zu Pegida, zugleich aber völlig realitätsfremd. Warum sollte eine seriös auftretende „Allianz gegen Islamismus“, die politisch doch gar nicht gewünscht ist, in der öffentlichen Wahrnehmung anders behandelt werden als die ,Pegida-Bewegung, die stigmatisiert und kriminalisiert wird. Frau Merkel hat die Devise ausgegeben: „Der Islam gehört zu Deutschland!“ Damit macht sie deutlich, was nicht zu Deutschland gehört: „Kritik am Islam“.
      Hans M. Schmidt

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