Scharfe Gerichtsrede gegen falsche Propheten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dtn 18,15-20:

Moses sprach zum Volk: Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, aus deiner Mitte, unter deinen Brüdern, erstehen lassen. Auf ihn sollt ihr hören. Tagesimpuls

Der HERR wird ihn als Erfüllung von allem erstehen lassen, worum du am Horeb, am Tag der Versammlung, den HERRN, deinen Gott, gebeten hast, als du sagtest: Ich kann die donnernde Stimme des HERRN, meines Gottes, nicht noch einmal hören und dieses große Feuer nicht noch einmal sehen, ohne dass ich sterbe.

Damals sagte der HERR zu mir:

Was sie von dir verlangen, ist recht. Einen Propheten wie dich will ich ihnen mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen. Ich will ihm meine Worte in den Mund legen, und er wird ihnen alles sagen, was ich ihm auftrage.

Einen Mann aber, der nicht auf meine Worte hört, die der Prophet in meinem Namen verkünden wird, ziehe ich selbst zur Rechenschaft.

Doch ein Prophet, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu verkünden, dessen Verkündigung ich ihm nicht aufgetragen habe, oder der im Namen anderer Götter spricht, ein solcher Prophet soll sterben.

 


4 Kommentare on “Scharfe Gerichtsrede gegen falsche Propheten”

  1. Christoph Rebner sagt:

    Bisher ist (ausser Elija) jeder Prophet gestorben. Schärfe erhält die Rede nur, wenn sie umgesetzt wird. Plädieren Sie dafür?

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    • Guten Tag,
      was soll diese unsinnige Frage? – Im Alten Bund stand auch auf Ehebruch die Todesstrafe. Kein Christ kommt auf die Idee, dies heute „umzusetzen“. Allerdings wäre es durchaus sinnvoll, Ehebruch staatlich zu bestrafen, wie dies in einigen US-Bundesstaaten noch der Fall ist.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Christoph Rebner sagt:

        Es steht geschriebn: „Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein“.
        Ist aber „Dummkopf“ erlaubt wenn immer mehr Christen dies heute so sagen?

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      • Guten Tag,
        natürlich soll man seinen Bruder nicht „Dummkopf“ nennen. Allgemein sei darauf hingewiesen, daß sich Christus mit seiner Berpredigt nicht an das allgemeine Volk wandte, sondern an seine Jünger.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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