Prof. Bernd Lucke: Merkel bricht Verträge – Unverschämte Forderungen von Griechenland

Zur aktuellen Situation in Griechenland erklärt der Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland), Prof. Dr. Bernd Lucke (siehe Foto): AFD_EU_Abgeordnete - Kopie

„Wenn Frau Merkel zustimmt, dass Griechenland seine vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt, dann ist auch Frau Merkel vertragsbrüchig. Eine Änderung der Vertragsgrundlage kann es nur geben, wenn Griechenland aus dem Euro ausscheidet.

Die Bundesregierung hatte 2010 versprochen, dass Griechenland nicht länger als drei Jahre lang Hilfe bekommt – und zwar als Kredit. Nach nunmehr fünf Jahren ist die Zeit definitiv um.

Aber Griechenland hat keinen Cent zurückgezahlt, die Zinsen werden ihm gestundet und dennoch verlangt Griechenland mehr Geld und einen Schuldenerlass. Das sind unverschämte Forderungen. Die Bundesregierung darf keinen Zollbreit nachgeben – es sei denn, Griechenland scheidet freiwillig aus der Eurozone aus.

Einmal muss sich auch Frau Merkel an die Versprechen halten, die sie den Wählern gegeben hat. Es war klar vereinbart, dass Griechenland nicht länger als drei Jahre lang Hilfe bekommt. Jetzt, nach fünf Jahren, macht man Miene, die Griechenlandhilfe bis zum Sankt-Nimmerleinstag zu strecken – mit Laufzeiten von siebzig Jahren oder mehr.

Griechenland darf nicht zu einem permanenten Hartz-IV-Fall der Eurozone werden.“

 


25% der Mädchen und Frauen sterben an den Folgen der Genitalverstümmelung

Weltweit sind etwa 140 Millionen Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen. Zum Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung am 6. Februar erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): 10

„Am Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung erinnern die Vereinten Nationen und andere Organisationen an die Opfer von Genitalverstümmelung.

Wir müssen uns weiter gemeinsam mit unseren Partnern in der EU dafür einsetzen, diese Praktik zu beenden und Mädchen und Frauen besser davor zu schützen.

Die Erfahrung zeigt, dass Gesetze alleine hier nicht ausreichen. Aufklärungsarbeit und Präventionsprojekte müssen die Menschen davon überzeugen, mit dieser grausamen Tradition zu brechen.

So sind bereits etwa 140 Millionen Frauen und Mädchen weltweit Opfer dieser grausamen Menschenrechtsverletzung geworden. Jedes Jahr trifft es weitere drei Millionen Mädchen.

Ihnen werden die äußeren Genitalien teilweise oder ganz entfernt. Die Betroffenen leiden oft lebenslang an den psychischen Folgen, an chronischen Schmerzen oder werden unfruchtbar.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben 25 Prozent der Mädchen und Frauen während des Eingriffs oder an seinen Folgen.

In ländlichen Gebieten Afrikas ist die Genitalverstümmelung besonders weit verbreitet. Laut Angaben der Vereinten Nationen sind dort über 100 Millionen Mädchen ab zehn Jahren genital verstümmelt. Außerhalb Afrikas wird der Eingriff vor allem in arabischen Ländern wie Oman und dem Jemen praktiziert.

In Europa und Nordamerika lassen Migranten aus den jeweiligen Ländern ihre Töchter beschneiden, oftmals während eines Urlaubs in der Heimat. So sind in Deutschland etwa 30000 Frauen betroffen, weitere 2500 sollen gefährdet sein.

Die Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen ist in Deutschland seit 2013 im Strafgesetzbuch ausdrücklich verboten. Das Bundesfamilienministerium hat 2014 die Federführung für die Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland übernommen.

Zudem haben Bund und Länder, Hilfsorganisationen sowie die Ärztekammer eine Arbeitsgruppe zum Thema eingerichtet. Es gilt nun, diesen Weg entschlossen weiter zu gehen.“


Berlin: SPD-Politiker Buschkowsky fordert Ausweisung eines frauenfeindlichen Imam

Der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (siehe Foto) hat die Ausweisung eines Predigers der Al-Nur-Moschee gefordert. „Laßt uns diesem Imam ein Flugticket kaufen  –  und Tschüß!“ schrieb er in der Bildzeitung. Leh - Buschkowsky mit Buch schn 1 DSC_0034 Kopie

Hintergrund ist eine Rede des ägyptischen Gastpredigers Abdel Moez al-Eila vor einer Woche, in der er die Pflichten der Frau im Islam beschrieb. Die von der jüdischen Organisation Memri-TV im Internet mit englischen Untertiteln veröffentlichte Rede hatte in Berlin für Aufsehen gesorgt.

„Wenn ein Mann eine Frau ins Bett ruft und sie sich verweigert und einschläft, dann verfluchen sie die Engel“, predigte al-Eila: „Eine Frau darf niemals Nein sagen, unter keinen Umständen!“

Selbst wenn sie ihre Menstruation hat, dürfe ein Mann „den Körper seiner Ehefrau zum Vergnügen benutzen“. Allerdings müsse er dann „Vagina und Anus vermeiden“. Der übrige Körper sei aber zur Benutzung erlaubt. Im übrigen dürfe eine Frau nicht ohne Erlaubnis das Haus verlassen oder einen Beruf ausüben.

Die Al-Nur-Moschee geriet in der Vergangenheit immer wieder in die Schlagzeilen, zuletzt durch den Auftritt des Gastpredigers Abdul Adhim Kamouss vor einem Millionenpublikum in der Fernsehsendung bei Günter Jauch.

Wie die Tageszeitung Die Welt berichtet, predigt al-Eila seit Dezember in der Al-Nur-Moschee. Seine Predigten sind im Internet von der Seite des Vereins abrufbar, allerdings nur auf arabisch ohne Untertitel.

Mittlerweile hat die Al-Nur-Moschee dem Imam ein Predigtverbot erteilt, berichtet der Evangelische Pressedienst. Eine offizielle Stellungnahme zum Inhalt der Rede, die vom Focus übersetzt wurde, gibt es derzeit nicht.

Die Unterordnung der Frau gehört zu einer zentralen Vorschrift im Islam. In einer prominenten Passage des Korans heißt es: „Die Frauen sind euer Saatfeld. Bestellt es, wo immer ihr wollt.“ An einer anderen Stelle sagt der Koran über widerspenstige Ehefrauen: „Ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie. Wenn sie euch aber gehorchen, dann sucht kein Mittel gegen sie.“

Quelle und vollständige Meldung hier: http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/buschkowsky-fordert-ausweisung-von-islamischem-hassprediger/

Foto: Michael Leh


Ihr seid hinzugetreten zum himml. Jerusalem, zu den Geistern der vollendeten Gerechten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 12,18-19.21-24:

Brüder! Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hingetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind, zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden; ja, so furchtbar war die Erscheinung, daß Moses rief: Ich bin voll Angst und Schrecken.  Tagesimpuls

Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten,  zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.