GOTT hebt mich auf einen Felsen empor!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 27 (26),1.3.5.7-8:

Der HERR ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Mag ein Heer mich belagern:
Mein Herz wird nicht verzagen.
Mag Krieg gegen mich toben:
Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.

Denn ER birgt mich in seinem Haus
am Tag des Unheils;
ER beschirmt mich im Schutz seines Zeltes,
ER hebt mich auf einen Felsen empor.

Vernimm, o HERR, mein lautes Rufen;
sei mir gnädig, und erhöre mich!
Mein Herz denkt an dein Wort: «Sucht mein Angesicht!»
Dein Angesicht, HERR, will ich suchen.

 


27. Internationale Buchmesse vom 8. bis 12. Februar 2014 in Jerusalem

Die 27. Internationale Buchmesse in Jerusalem wird in einigen Tagen eröffnet:

Vom 8. – 12. Februar bringt die Messe hunderte Autoren, Verleger, Buchhändler und Literaturexperten aus aller Welt zusammen. Auch in den kulturellen Einrichtungen der Umgebung werden parallel zur Messe Diskussionen und Lesungen auf Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Hebräisch stattfinden, etwa in der Jerusalemer Cinemateque, in Mishkenot Sha`ananim und im The Khan Theater.

BILD: Der albanische Autor Ismail Kadare (Foto: MFA)  

Der Eintritt zur Messe und zu allen angeschlossenen Veranstaltungen ist frei. Zu Ehren des Jubiläums der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen wird in diesem Jahr eine „Hidden Wall“ aufgebaut. Die zwei Meter hohe Konstruktion setzt sich aus über 5000 Holzblöcken zusammen, auf denen sich Zitate bedeutender deutscher Philosophen, Musiker, Politiker und Akademiker finden.

Die Besucher sind aufgefordert, ihr Lieblingszitat als Memento mit sich zu nehmen. Die Idee für die Hidden Wall stammt von dem deutschen Architekten Professor Werner Sobek, der damit einen interkulturellen Dialog zwischen Israel und Deutschland schaffen will.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1963 wurden auf der alle zwei Jahre stattfindenden Jerusalemer Buchmesse schon Verleger aus über 20 Ländern weltweit begrüßt, und wurden zehntausende Bücher in dutzenden Sprachen vorgestellt. Die Messe ist gleichermaßen Handelsplatz und Geschäftsforum, wie auch ein Fest der Literatur, das die internationale Literaturwelt mit der literarischen Szene Israels verbindet.

Den mit 10.000 Dollar dotierten Buchpreis der Messe erhält in diesem Jahr der albanische Autor und Menschenrechtler Ismail Kadare. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat wird den Preis in einer festlichen Eröffnungszeremonie im YMCA-Gebäude überreichen.

Auf der bilateralen Webseite finden Sie aus Anlass der Buchmesse ein Interview mit Tobias Voss, dem Leiter für Internationale Märkte der Frankfurter Buchmesse.

Am Rahmenprogramm zum Thema der deutsch-israelischen Beziehungen sind die deutsche Botschaft in Israel, die S. Fischer-Stiftung und das Goethe-Institut Israel beteiligt.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Dr. Konrad Adam (AfD) verlangt einen Familienleistungsausgleich

Frauen stellen das Potenzial für Wohlstand in Deutschland dar, meint Familienministerin Manuela Schwesig. Das ist im besten Fall die halbe Wahrheit, antwortet AfD-Sprecher Dr. Konrad Adam. 

Es seien weder die Frauen noch die Männer, sondern die Eltern, die den Wohlstand des Landes auch in Zukunft garantierten. Sie würden dafür sorgen, dass  heute die Kinder geboren werden, die das Land braucht, um morgen und übermorgen auskömmlich und in Frieden leben zu können.
Couple photo - ADJ

Deswegen haben Gastredner wie der bekannte Demograph Prof. Herwig Birg auf dem Bremer Parteitag der AfD (Alternative für Deutschland) statt einer Frauen- eine Mütterquote, besser noch: eine Elternquote gefordert. 

Diesen Anstoß hat sich die AfD zu eigen gemacht und weiter entwickelt. Sie wirbt für ein Steuermodell, das der Familie die Mittel lässt, die sie braucht, um die ihr vom Grundgesetz zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen.

Darüber hinaus verlangt sie eine Entlastung nicht nur bei der Steuer, sondern auch bei den Sozialabgaben, die mit Ausnahme der Pflegeversicherung auf das Vorhandensein von Kindern und die dadurch bedingten Mehrausgaben keinerlei Rücksicht nehmen.

Der Anregung des Bundesverfassungsgerichts, die Familie nicht nur bei der Pflege, sondern in sämtlichen Zweigen des höchst asozial gestalteten deutschen Versicherungssystems besser zu stellen, müsse endlich nachgekommen werden, sagte Adam.

 


Internationale Bittschrift an Papst Franziskus zur Bekräftigung der kirchlichen Ehelehre

Diese internationale Petition wurde in kurzer Zeit von über 72.000 Menschen unterzeichnet, darunter kirchliche Würdenträger (z.B. Kardinal Medina Estévez) und Präsidenten großer Verbände. (Einige Beispiele siehe hier: http://www.ergebenebitte.org/personalities-who-have-signed,3229,c.html)Vat_Flagge

Hier folgt der Wortlaut dieser Bittschrift an Papst Franziskus:

Heiliger Vater,

Im Hinblick auf die Synode über die Familie vom Oktober 2015 wenden wir uns an Sie, um unsere Sorgen und Hoffnungen über die Zukunft der Familie darzulegen.

Unsere Sorgen basieren auf der Tatsache, dass wir seit Jahrzehnten eine sexuelle Revolution erleben, die von einem Zusammenschluss mächtiger Organisationen, politischer Kräfte und Medien vorangetrieben wird. Sukzessive bedroht diese Revolution die Existenz der Familie, die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft.

Seit der sog. 68er Revolution sind wir einer graduellen und systematischen Nötigung von moralischen Sitten ausgesetzt, die den Gesetzen Gottes und der Natur widersprechen. Diese Nötigung ist dermaßen unerbittlich, dass es heute beispielsweise schon vielerorts möglich ist, dass Kinder im zartesten Alter die abartige „Gendertheorie“ vermittelt bekommen.

Angesichts dieses finsteren ideologischen Bildes gleicht die katholische Lehre im Bezug auf das 6. Gebot Gottes einer brennenden Fackel, von der sich unzählige Personen, die von der hedonistischen Propaganda unterdrückt werden, RadioVatikanangezogen fühlen. Es sind Menschen, die zu einem keuschen und fruchtbaren Familienmodell stehen, so wie es im Evangelium gepredigt wird und der natürlichen Ordnung entspricht.

Heiliger Vater, aufgrund von Informationen, die anlässlich der vergangenen Synode verbreitet wurden, mussten wir mit Schmerzen feststellen, dass für viele Millionen von Gläubigen das Licht dieser Fackel zu wanken scheint, ausgelöst durch die unheilsamen Winde der von den antichristlichen Lobbies verfechteten Lebensstile.

Tatsächlich konnten wir eine allgemeine Ratlosigkeit feststellen, aufgrund der Möglichkeit, dass im Schoße der Kirche eine Bresche aufgerissen wurde, die eine Duldung des Ehebruchs erlauben würde: Durch die Zulassung zur Eucharistie von geschiedenen – wiederverheirateten Paaren  und die Annahme von homosexuellen Partnerschaften wird ein Zustand erzeugt, der kategorisch verurteilt werden muss, da er im Widerspruch zu den Geboten Gottes und den Gesetzen der Natur steht.

Aus dieser Orientierungslosigkeit entspringt paradoxerweise eigentlich unsere Hoffnung. 120505288_BV_July und Mike

Ja! Denn in dieser Situation wird ein Wort Ihrerseits das einzige Mittel sein, um die wachsende Verwirrung unter den Gläubigen zu überwinden. Es würde verhindern, dass die Lehre Jesu Christi selbst relativiert wird, und es würde die Finsternis vertreiben, die über die Zukunft unserer Kinder schwebt, für den Fall, dass die Fackel ihre Wege nicht mehr ausleuchtet.

Dieses Wort, Heiliger Vater, erbitten wir mit andächtigem Herzen, im Hinblick auf alles, was Sie sind und darstellen, in der Gewissheit, dass so ein Wort niemals von der Pastoral, von der von Jesus Christus und seinen Stellvertretern überlieferten Lehre, getrennt werden kann, was ansonsten nur die Verwirrung verschlimmern würde.

Jesus hat uns in der Tat mit aller Klarheit den unbedingten Zusammenhang zwischen Wahrheit und Leben gelehrt (vgl. Joh 14, 6-7), so wie auch davor gewarnt, dass der einzige Weg, um keinen Zusammenbruch zu erleiden, die Aufnahme und Anwendung seiner Lehre (vgl. Mt 7, 24-27) ist.

Mit der Bitte um Ihren apostolischen Segen verbinden wir das Versprechen unserer Gebete zur Heiligen Familie  –  Jesus, Maria und Josef  – , auf dass sie Sie, Heiliger Vater, in einem so wichtigen Anliegen segnen möge.

Quelle und Online-Unterstützung HIER: http://www.ergebenebitte.org/


Tel Aviv: Wissenschaftliche Veranstaltung zu „50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen“

Anläßlich des 50-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen laden die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und die Minerva-Stiftung gemeinsam mit dem Weizmann Institute of Science zu einer zweitägigen Festveranstaltung. deutschland-israel-flag-300x214

Unter dem Motto „Celebrating 50 Years of German-Israeli Diplomatic Relations“ (Feiern von 50 Jahren deutsch-israelischer diplomatischer Beziehungen) kommen am 10. und 11. Februar in Tel Aviv und in Rehovot hochkarätige Wissenschaftler aus beiden Ländern zusammen.

Erwartet wird auch Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Neben weiteren Gästen aus Politik und Gesellschaft reisen die Präsidenten führender Forschungsorganisationen an.

Mehr Infos auf der Seite der MPG »


Fachbacher SPD-Bürgermeister zum Terror junger Türken: „Irgendwann reicht es!“

Von Peter Helmespeter-helmes-227x300

Es geht um die Gemeinde Fachbach, eine zwölfhundert Seelen große Idylle an der Lahn (Nähe Koblenz), friedlich und unauffällig. Bürgermeister Dieter Görg (SPD), seit 17 Jahren im Amt, ist stolz auf seine kleine Gemeinde und geachtet.

Wäre da nicht die türkische Familie, die den Ort seit einem Jahr mit regelrechtem Terror überzieht (Raub, Diebstahl, Schlägerei und Beleidigung). Ein Vorgang, der von der sonst liebedienerischen Presse nicht verharmlost werden kann.

Das örtliche Monopolblatt „Rhein-Zeitung“ (RZ) aus Koblenz (mit einer Auflage von knapp 200.000 Exemplaren eines der großen Regionalblätter Deutschlands) konnte nicht umhin, in seiner Ausgabe vom 4.2.2015 Roß und Reiter zu nennen.

Zunehmende Straftaten von Türken

Was bisher geschah: Seit einem Jahr mehren sich die Straftaten in dem Ort, verübt (ausschließlich) von Kindern einer zugezogenen türkischen Familie –  begleitet von Haßtiraden gegen „Scheißdeutsche“. Sie bedrohen die Dorfbewohner und beschimpfen sie mit Ausdrücken wie „Hurensohn“ oder „Mißgeburt“.

Die Polizei ist machtlos, rückt immer wieder an  –  und unverrichteter Dinge wieder ab, weil die Täter noch „Kinder“ sind.

Ein Beispiel: Im Fachbacher Gasthof „Zum Engel“ lief eine Gemeindeversammlung. Da stürmen zwei der drei türkischen Jugendlichen herein und wollen auf die Toilette. Als der Wirt dies ablehnt, droht einer von ihnen: „Ich fick euch alle!“  –  Die hinzugerufene Polizei wird beschimpft: „Sch…bulle. Hurensohn!“

Die alleinstehende 40-jährige Mutter, die miserabel Deutsch spricht, gibt die Schuld an den Ausschreitungen ihrer Söhne der deutschen Gesellschaft: Sie wohne seit 36 Jahren in Deutschland und beziehe Hartz IV. 026_23A

Während ihrer Schulzeit, sagt sie zu ihrer vorgegebenen Entlastung, sei sie als „Türkenfotze“ beleidigt und gedemütigt worden. Sie  –  und jetzt ihre Kinder  – hätten in der Schule deshalb „Schwierigkeiten gehabt“ (RZ). „Das ganze Dorf will uns nicht“, klagt sie (RZ).

Der 15-jährige Sohn geht seit einem Jahr nicht mehr in die Schule, da keine Bildungsanstalt bereit ist, ihn aufzunehmen, weil er „überall randalierte und prügelte“ (RZ).

Außerhalb der Schule benahm er sich genauso. Attacken gegen Bürger und Polizisten gehören zu seinem Standardverhalten. „Die Polizei führte zig-Verfahren, stellte aber viele ein, da der Junge noch nicht strafmündig war“, schreibt die RZ. „Er schlug einen Rentner bewußtlos, verprügelte einen Verkäufer, bedrohte einen Jugendlichen mit Pfefferspray und nahm ihm seine Musikbox weg“ (RZ).

Bürgermeister mit seinem Latein am Ende

Der Bürgermeister, weder „ausländerfeindlich“ noch „Nazi“, wollte den Terror nicht mehr ertragen. Er schrieb im Gemeindebrief an alle Einwohner einen Hilferuf, Überschrift: „Irgendwann reicht es!“:  fachbach-Kopie-440x275

„…Seit mehreren Monaten terrorisieren drei Jugendliche bzw. Kinder unser Dorf und auch unsere Nachbargemeinde Nievern. Mehrmals wurde die Polizei zu Hilfe gerufen, um Abhilfe zu schaffen. Doch auch den nicht beneidenswerten Polizisten fehlt jegliche Handhabe.

Erst letzte Woche wurde ich Zeuge, wie der Wirt einer Gaststätte in unserer Gemeinde aufs Ärgste beleidigt und verbal wie auch körperlich angegangen wurde [..]

Ausdrücklich betonen möchte ich, daß ich nicht fremden- oder ausländerfeindlich eingestellt bin und hier auch keine Hetzjagd betreiben möchte.

Ich habe sehr viele positive Erfahrungen mit Nichtdeutschen gemacht und zähle auch viele zu meinem Bekanntenkreis. Aber gerade um diese zu schützen, müssen wir uns gegen die wehren, die Spielregeln unserer Gesellschaft nicht beachten, und beleidigen lassen müssen wir uns auch nicht…“

Gewalttätige Jugendliche vor Gericht

Nach den letzten Übergriffen kamen die Kerle wieder einmal vor Gericht, der 15-Jährige mit seinem 19-jährigen Bruder. Das Amtsgericht Lahnstein konnte nur unter verschärfter Polizeibewachung tagen, da die jungen Türken Anschläge angekündigt hatten, „eine Bombe zu werfen und alles abzufackeln“ (RZ).

Ein Wachtmeister konnte sich nur durch Einsatz von Pfefferspray gegen die Übergriffe wehren.

Der 15-Jährige baute sich vor dem Staatsanwalt auf und schrie: „Was guckst Du?“  – „Du Wichser!“  – „Ich fick Dich gleich hier!“  –   Sein Bruder assistierte: „Ich find raus, wo Du wohnst. Ich mach Dich kalt!“

Staatsanwalt: „Eine tickende Zeitbombe“

Beide Angeklagten wurden in Abwesenheit verurteilt: Der 19-Jährige erhielt eine Bewährungsstrafe von acht Monaten, der 15-Jährige (schlimmere) Bruder zehn Monate Jugendstrafe  –  ohne Bewährung (alle Urteile noch nicht rechtskräftig), da er seit seinem 13. Lebensjahr auffällig war.

Das Gericht stellt fest: „Wir haben hier junge Leute, die völlig respektlos sind und erschreckend uneinsichtig.“   –  Der Staatsanwalt beurteilte den 15-Jährigen, er terrorisiere ganz Fachbach und sei „eine tickende Zeitbombe“ (RZ).

Er wird einsitzen und nach zehn Monaten als Schwerkrimineller entlassen werden. Die Erfahrung zeigt, daß Gefängnisse die „besten“ Schulen des Verbrechens sind. Etwa zwei Drittel der Jugendlichen, die in Haft saßen, verüben danach wieder eine Straftat.

Fazit: Hier haben offensichtlich alle versagt: Die Mutter und die (Jugend-)Behörden. Die Gesellschaft ist hilflos.

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist, ehem. Generalsekretär der JU (Jungen Union) und Leiter der liberalkonservativen Webseite http://www.conservo.de

1. Foto: Peter Helmes  – 2. Foto: Felizitas Küble – 3. Foto: PI-News

 


AfD: „Wer den Euro über alles stellt, wird zum Spielball Griechenlands“

Zur aktuellen Situation in Griechenland erklärt der Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland), Prof. Dr. Bernd Lucke:

„Es ist unklug, dass sich Deutschland selbst die Hände bindet, indem es einen Euro-Austritt Griechenlands ausschließt. Damit sind wir erpressbar geworden. be2004_38_551

Wie kann denn die Bundesregierung so ungeschickt agieren, dass der Helfer zu immer mehr Hilfe genötigt wird. Frau Merkel muss klar sagen, dass es keinerlei Zugeständnisse gibt und dass Herr Tsipras gerne die Eurozone verlassen darf, wenn es ihm in ihr nicht gefällt.

Tsipras umgarnt Juncker, Hollande und die Regierungschefs der schwachen Euroländer und diese umgarnen Merkel und Schäuble.

Das Ergebnis wird sein, dass die Bundesregierung mal wieder nachgibt und zum x-ten Mal vorschützt, den Euro gerettet zu haben. Tatsächlich hat sie Spanien, Italien und Frankreich nur zu deutlich gezeigt, dass auch sie mehr Geld und mehr Nachsicht erpressen können, wenn sie nur drohen, den Euro zu sprengen. Die Zeche zahlt immer der Steuerzahler.

Solange Brüssel/Frankfurt/Berlin die Möglichkeit kategorisch ausschließen, dass Griechenland aus dem Euro austritt, bleiben sie von jedem Staatsbankrotteur erpressbar. Das ist ein unfaires Spiel zu Lasten der deutschen Sparer und Steuerzahler.

Wer den Euro über alles stellt, wird zum Spielball der griechischen Regierung. Tsipras spielt sich als Herakles aus, der den Nemeischen Löwen tötet. Aber er findet in Merkel und Schäuble nur Papiertiger.

Wer jetzt nicht klare Kante zeigt und Grenzen zieht, provoziert andere Länder dazu, ebenfalls Erpressungsversuche nach griechischem Vorbild zu üben. Wer laviert, provoziert die nächste Krise herauf.“