Israel lehnt geplantes Abkommen der Weltmächte mit dem Iran ab

Zu Beginn der wöchentlichen Kabinettssitzung äußerte sich Ministerpräsident Benjamin Netanyahu (siehe Foto) zu den Verhandlungen mit dem Iran. Er sagte:

„Die führenden Mächte und der Iran stürmen einem Abkommen entgegen, dass es dem Iran ermöglichen wird, sich atomar zu bewaffnen und damit die Existenz Israels zu gefährden.

Die Außenminister der USA und des Iran haben am Wochenende Gespräche geführt und im Anschluss angekündigt, dass sie bis Ende März ein vollständiges Rahmenabkommen vorlegen wollen.

Daraus erwächst für uns die dringende Notwendigkeit, dieses schlechte und gefährliche Abkommen zu verhindern. Dafür werden wir uns weiterhin einsetzen und die internationalen Anstrengungen für die Verhinderung eines Abkommens anführen, das sich wie eine dunkle Wolke über Israels Zukunft und seine Sicherheit schieben könnte.“

Quelle: Amt des israelischen Ministerpräsidenten


Historiker Wolffsohn übt scharfe Kritik an Griechenlands linker Regierung

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Das „Handelsblatt“ veröffentlichte am 9.2.2014 online eine Kolumne des deutschjüdischen Schriftstellers und Historikers Dr. Michael Wolffsohn in der Rubrik „Professor Tacheles“.
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„Wer H wie Hitler sagt“, heißt es dort im Titel, der müsse  – so das Wirtschaftsblatt weiter  –  „auch die eigene Geschichte berücksichtigen“:
„Doch Griechenland schwingt die Moralkeule gegen Deutschland. Und dabei nimmt es Finanzminister Yanis Varoufakis mit der Wahrheit nicht immer genau.“  foto2019-leh
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Prof. Wolffsohn (siehe Foto) erklärt eingangs, dem griechischen Ministerpräsidenten und vielen Griechen passe das EU-Finanzsystem nicht, genauer: „Es passt ihnen nur, solange sie etwas bekommen.“
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Der Historiker aus München kritisiert besonders den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis; dieser bediene derzeit die „(Pseudo-)Moralkeule“ gegen Deutschland, verweise auf den Versailler Vertrag, der sich nicht bewährt habe  – und schlußfolgere hieraus, daß man denselben Fehler in der Griechenlandpolitik nicht wiederholen solle.

Prof. Wolffsohn stellt dazu den wesentlichen Unterschied klar: „Der Versailler Vertrag sollte Deutschland schwächen. Die Griechenlandpolitik der EU und Deutschlands will Griechenland helfen.“

Entschädigungs-Forderungen Griechenlands bislang gescheitert

Zur Forderung der griechischen Regierung nach  „Entschädigungen für Nazi-Kriegsverbrechen“ schreibt der Geschichtswissenschaftler:

„Schon frühere griechische Regierungen haben seit Jahrzehnten mehrfach diese Forderungen gestellt. Auch vor internationalen Gerichtshöfen. Stets waren sie gescheitert, denn, anders als im Versailler Vertrag nach dem Ersten Weltkrieg, sollte (West-)Deutschland nicht zusätzlich geschwächt, sondern in seiner Erneuerung gestärkt werden. Wie wir wissen, war diese Entscheidung für alle segensreich.“

Diesen guten Geist habe die EU und Deutschland bislang auch gegenüber Griechenland angewandt, wie Prof. Wolffsohn betont: „Sie taten das, obwohl sich seinerzeit die ebenfalls schamlose Linksregierung von Andreas Papandreou den Eintritt in die Eurozone durch gefälschte Zahlen verschafft hatte.“

Der Historiker erwähnt zudem in seinem Beitrag, daß „im Zuge der deutschen Wiedervereinigung“ zwischen Europa, USA und Sowjetunion darüber Einigkeit erzielt worden sei, auf ein „Schuld- und Schuldenabkommen“ zu verzichten  – und dies nicht zuletzt deshalb, weil „die Alt-BRD auch ohne Reparationen oder ähnliche Strafen anderen Staaten von 1949 bis 1989/90 enorm großzügige und großherzige Finanz- sowie andere Hilfen hatte zukommen lassen“.

Außerdem weist Dr. Wolffsohn abschließend darauf hin, bei einer Debatte über die deutsch-griechische Geschichte im Kontext der NS-Diktatur müsse auch über die „Kollaboration von Griechen mit Nazis, SS und Wehrmacht“ gesprochen werden: „So klein war diese Mitarbeit nicht. Und gar nicht groß war das Mitleid mit den jüdischen Opfern.“

Foto: http://www.wolffsohn.de

 


Prof. Bernd Lucke bezeichnet jüngste Tsipras-Forderungen als „unverschämt“

AfD: „Tsipras hat jedes Maß verloren“

Die Regierungserklärung des griechischen Ministerpräsidenten Tsipras wird vom Bundessprecher der AfD (Alternative für Deutschland), Prof. Dr. Bernd Lucke (siehe Foto), scharf kritisiert: AFD_EU_Abgeordnete - Kopie

„Tsipras täuscht die Öffentlichkeit, wenn er jetzt eine Schuldenrestrukturierung statt eines Schuldenschnitts fordert. Das ist ökonomisch genau dasselbe“, sagte der Wirtschaftsexperte, der früher an der Universität Hamburg lehrte:

„Dieser Etikettenschwindel ist ein reiner Marketingtrick. Tatsächlich hat Tsipras jedes Maß verloren: Griechenland soll weniger Schulden zurückzahlen, Griechenland will höhere Staatsausgaben finanzieren und dann fordert Griechenland noch Reparationen von Deutschland. Angesichts der Leistungen, die Deutschland seit fünf Jahren für Griechenland erbringt, ist das nur noch unverschämt“.

Tsipras solle sich bewusst sein, dass Griechenland der Bittsteller und Deutschland und die andern Euroländer die Geldgeber seien:

„Dieses ganze Imponiergehabe kann sich Tsipras nur leisten, weil die Bundesregierung um jeden Preis verhindern will, dass Griechenland aus dem Euro ausscheidet“, sagte der Europaabgeordnete der AfD und fügte hinzu:

„Die Bundesregierung hat sich ihrer stärksten Waffe beraubt: Tsipras die Kredite zu sperren und Griechenland aus dem Euro ausscheiden zu lassen. Solange Frau Merkel nicht den Mut hat, Tsipras gehörig in die Schranken zu weisen, bleibt die Bundesrepublik erpressbar und wird auf unabsehbare Zeit Griechenland finanzieren müssen.“

Quelle für Text und Foto: AfD


Islamische Eroberungen vor den Kreuzzügen

Den Kreuzzügen ging eine brutale islamische Expansion voraus. Sie begann im 7. Jahrhundert. Dabei wurden viele Gebiete militärisch erobert und die dort lebenden Menschen dem Islam unterworfen. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Es kam zu der Besiedlung christlicher Gebiete durch arabisch-muslimische Eroberer im Nahen Osten, in Nordafrika und in Italien.

Die Insel Sardinien wurde erobert und bei dem Einfall in Rom im Jahr 846 unter anderem die Basilika St. Peter zerstört. Spanien und Portugal wurden von dem frühen „Islamischen Staat“ komplett unterworfen. Unter der Regierungszeit des Kalifen al-Hakim kam es im Jahr 1009 zur Zerstörung der Grabeskirche Christi, eines der größten Heiligtümer des Christentums.

Der Erste Kreuzzug fand stand, da der byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos um militärische Unterstützung gegen die islamische Expansion bat. Am 27. November 1095 rief Papst Urban II. schließlich die Christen auf der Synode von Clermont zum Kreuzzug in das sogenannte „Heilige Land“ auf.

Kommt uns das bekannt vor? Menschen, die um Hilfe bitten, weil der „Islamische Staat“ mit grenzenloser Barbarei wütet und ganze Völker unterwirft?

Quelle und vollständiger Text hier: http://tapferimnirgendwo.com/2015/02/08/das-kreuzzug-argument/


Evangelikaler ABC-Kreis in Bayern feiert mit dem Landesbischof sein 25-jähriges Bestehen

Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (siehe Foto) hat dem evangelischen Dachverband ABC (Arbeitskreis Bekennender Christen) für sein Engagement in der evangelischen Landeskirche gedankt. 25 Jahre_ABC_Landesbischof im Gespru00E4ch

Der ABC sei eine wichtige Stimme in der Kirche, die gehört werden müsse, so der Landesbischof vor rund 150 Besuchern der 25-Jahr-Feier des ABC Bayern im Heilig-Geist-Spital in Nürnberg.

Der ABC nehme die Grundlagen des Christseins sehr ernst und könne der Kirche dabei helfen, dass bei allem öffentlichen Reden immer wieder deutlich werde, welche geistlichen Grundlagen dahinter stünden. Wörtlich sagte er: „Da können Sie uns Beine machen.“

Probleme mit einzelnen Positionen innerhalb des ABC hätte er nur dann, wenn dem Gegenüber der rechte Glaube abgesprochen würde. Alle Strömungen in der Kirche müssten sich immer wieder neu demütig an Christus selbst ausrichten.

Kritik an Auswirkungen vorgeburtlicher Diagnostik

Ethische Fragen seien nicht immer leicht zu beantworten. So sei auch er für den Schutz des ungeborenen Lebens, aber die Frage, wie Abtreibungen wirksam verhindert werden könnten, sei nicht einfach zu beantworten.

Es mache ihm allerdings große Sorge, dass in der Öffentlichkeit immer weniger Menschen mit Down-Syndrom zu sehen seien; offenbar wirkten sich die Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik so aus, dass diese Kinder gar nicht mehr geboren würden. DSC_0048

Ähnlich wie der Landesbischof wandte sich auch der Vizepräsident der Landessynode, der Ansbacher Dekan Hans Stiegler, gegen ein Auseinanderdividieren verschiedener Strömungen in der Kirche. Er habe den ABC bereits in seiner Entstehungszeit kennengelernt und dabei gespürt, wie schnell Menschen, die sich im ABC engagierten, in Schubladen einsortiert worden seien.

Zur Kirche gehöre aber immer das gemeinsame Hören auf die Heilige Schrift und das gegenseitige Hören darauf, wie der jeweils andere die Bibel auslegt.

Neues Grundvertrauen in die Heilige Schrift

Der Vorsitzende des ABC, Pfarrer Till Roth, dankte Landesbischof Bedford-Strohm für seinen Aufruf zu einer „neuen Erweckungsbewegung“ in der Kirche und bat ihn zugleich, deutlich zu machen, welche Rolle dabei ein erneuertes Grundvertrauen in die Heilige Schrift spiele. P1020947

Die Kirchenleitung sollte Initiativen entwickeln, mit denen ein geistlicher Umgang mit der Bibel gefördert werde. Aber auch in den Gemeinden vor Ort solle der Umgang mit der Heiligen Schrift neu eingeübt werden, z.B. durch Bibelgespräche und Bibelwochen.

Ehem. ABC-Sprecher kritisiert EKD-Familienpapier

Der frühere ABC-Sprecher und Synodale Dr. Wolfhart Schlichting beklagte, dass sich die evangelische Kirche in vielen Stellungnahmen und Beschlüssen der jüngeren Zeit von den Grundlagen von Schrift und Bekenntnis verabschiedet habe – als Beispiel nannte er das EKD-Familienpapier.

Positionen hingegen, die lange Zeit einhellige Überzeugung gewesen seien, könnten für Theologen heute ein Anstellungshindernis sein. Dr. Schlichting rief dazu auf, den Aussagen der Bibel zu trauen, auch der Aussage, dass in keinem anderen das Heil sei als in Jesus Christus.

Daraus folge, dass die Kirche allen Menschen das Zeugnis des Evangeliums schuldig sei, auch Muslimen: Wenn das römische Reich christlich werden konnte, könne ihm niemand erzählen, dass es unmöglich sei, dass auch die muslimische Welt christlich werde, so Schlichting.

Das kulturelle Ghetto überwinden

In seinem Festvortrag forderte der Theologische Referent im EKD-Zentrum für Mission in der Region, Heinzpeter Hempelmann, ein völliges Umdenken, wenn die Kirche Zukunft haben solle. DSC06228

Die Kirche sei heute viel zu sehr in ihren Strukturen gefangen und müsse neue Wege gehen, um Menschen für das Evangelium zu begeistern. Dabei habe sie sich immer wieder neu an Jesus Christus zu orientieren, der sich aus Liebe selbst aufgegeben habe, um den Menschen nahe zu kommen.

Konkret folge daraus auch eine Überwindung von Milieugrenzen, die in der Kirche heute noch dominierten – seien es konservativ-bürgerliche Milieus, seien es ökologisch-soziale Milieus.

Grüße zur 25-Jahr-Feier überbrachten unter anderem Magister Wilfried Kerling vom Arbeitskreis Bekennender Christen in Österreich, Matthias Schmidt von der Sächsischen Bekenntnisinitiative sowie Stadträtin Christine Kayser (SPD) im Namen von Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly.

Schriftliche Grußworte hatten u.a. der Vizepräses der EKD-Synode, der frühere bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, und der Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CSU, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, übersandt.

Im ABC haben sich Verantwortliche aus rund 20 kirchlichen Gemeinschaften, Verbänden und Werken zusammengeschlossen, so die landeskirchlichen Gemeinschaftsverbände, die Geistliche Gemeindeerneuerung und der CVJM. Sie vertreten damit bekenntnislutherische, bruderschaftlich-kommunitäre, charismatische, hochkirchliche und pietistische Prägungen innerhalb der evangelischen Landeskirche. Vorsitzender ist der Gemeindepfarrer Till Roth aus dem oberfränkischen Redwitz a.d. Rodach (Dekanat Michelau).


Unionsfraktion bejaht sicherheitspolitische Führungsrolle Deutschlands

Bilanz der 51. Sicherheitskonferenz aus Sicht von CDU/CSU

Am vergangenen Wochenende wurden auf der 51. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) aktuelle Themen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik debattiert.

Teilnehmer der dreitägigen Konferenz war auch der der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte. Er erklärt:  159481-3x2-teaser296

„Die Sicherheitslage in der Welt hat sich im letzten Jahr rasant verändert. Deutschland stellt sich seiner Verantwortung und übernimmt auch in der Sicherheitspolitik eine Führungsrolle. Wir tun dies aus der Mitte unserer Partner und Bündnisse heraus.

Bei der diesjährigen Sicherheitskonferenz in München hat sich damit ein Kreis geschlossen. Im vergangenen Jahr stand die Forderung nach mehr deutscher Verantwortung im Mittelpunkt. Diesen Ruf der Partner hat Deutschland beantwortet – zuletzt mit der Unterstützung im Kampf gegen die Terroristen des ‚Islamischen Staates‘ im Irak.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die neue deutsche Verantwortungsübernahme als ‚Führung aus der Mitte‘ bezeichnet. Damit trifft sie den Kern. Deutschland gehört zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt und muss daher auch bereit sein, sich in der Sicherheitspolitik an vorderster Stelle zu beteiligen.

In der NATO übernehmen wir diese Verantwortung durch unsere führende Rolle beim Aufbau der VJTF-‚Speerspitze‘. Damit erhöhen wir den Sicherheitsdeich an der Ostgrenze der NATO und reagieren auf die offensive Außenpolitik Russlands.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Rede bei der Sicherheitskonferenz den Charakter der NATO als Wertegemeinschaft betont. Für diese Werte werden wir einstehen. Richtig ist, dass Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte die Bemühungen um eine nicht-militärische Lösung konterkarieren würden.

Künftig sollte der stärkeren Rolle Deutschlands in der Sicherheitspolitik auch mit einer Erhöhung des Verteidigungshaushalts Rechnung getragen werden.“