Das Bündnis „Rettet die Familie“ fordert Gleichberechtigung aller Eltern

Das Bündnis „Rettet die Familie“, ein Zusammenschluss verschiedener Elternverbände und engagierter Einzelpersonen, hat insgesamt 12 deutschen Parteien ein „Aktionsprogramm gegen Diskriminierung elterlicher Erziehungsarbeit“ übersandt und um Stellungnahmen zu fünf konkreten Forderungen gebeten. DSC_0199

Im Fokus steht einmal, dass die elterliche Erziehungsarbeit gegenüber Erwerbsarbeit grundsätzlich unterbewertet ist, obwohl allein durch Kindererziehung die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Erwerbstätige eine Rente erhalten und Alte gepflegt werden können und dass Innovations- und Wirtschaftskraft erhalten bleiben.

Zum Zweiten wird gefordert, dass der Staat die Eltern bei der Art der Kindererziehung nicht bevormunden darf, wie er das gegenwärtig durch Elterngeldgesetz und einseitige finanzielle Förderung der Krippenbetreuung tut.

Wer ein Kind länger als ein Jahr selbst betreut und deshalb auf Erwerbstätigkeit verzichtet, erhält bei einem Folgekind nur noch den Mindestbetrag an Elterngeld. Hier wird Elternliebe bestraft. – Die Betreuung eines Kindes in einer Krippe wird vom Staat mit mindestens 1000 € monatlich unterstützt. Wer sein/ihr Kind selbst betreut, wird mit 150 € abgespeist.

Diese extrem unterschiedliche Behandlung der Kindererziehung stellt nach Auffassung des Bündnisses eine schwere Diskriminierung aller Eltern dar, die ihre Kinder selbst betreuen wollen. Das Bündnis hält das für grundgesetzwidrig und sieht einen Widerspruch zu allen bisherigen Urteilen des Bundesverfassungsgerichts zur elterlichen Autonomie.

Das Bündnis „Rettet die Familie“ fordert nicht nur die Parteien zur Stellungnahme auf, sondern möchte darüber hinaus eine breite Diskussion auf gesellschaftlicher Ebene und in allen Medien in Gang setzen.

Weitere Infos und Kontakt: Dr. Johannes Resch
Stellv. Vorsitzender Verband Familienarbeit e.V.
Stellv. Vorsitzender Bündnis „Rettet die Familie“
www.familienarbeit-heute.de
www.rettet-die-familie.de
www.johannes-resch.de

Foto: M. Löhr, CDL


Israel: Im Juni startet die Internationale Archäologie-Konferenz in Jerusalem

Schwerpunkt: Verbreitung des Christentums im Hl. Land

In Jerusalem wird vom 21. – 25. Juni unter dem Titel „Archeology 2015“ eine internationale Konferenz stattfinden, die herausragende Funde und Entdeckungen in Israel zum Thema hat.

Es ist das erste Mal seit den Ausgrabungen von Masada in den 1960er Jahren, dass Israel Gastgeber für eine internationale Konferenz dieses Ausmaßes ist. 

Die Konferenz ist den enormen historischen Konfrontationen zwischen den Mächten und Zivilisationen der Antike gewidmet, und wird die internationalen kulturellen Konsequenzen dieser Konflikte untersuchen.

Zudem werden neue Funde vorgestellt, die im Licht der antiken Schriften und anderer Quellen interpretiert werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Funden, die die Geburt und Verbreitung des Christentums im Land der Bibel adressieren.

„Archeology 2015“ ist ein Kooperationsprojekt aller wichtigen Institute für Archäologie in Israel, darunter die Institute der Universitäten in Jerusalem, Haifa, Bar Ilan und Beer Sheva, sowie die Israelische Antikenbehörde, die israelische Forschungsgesellschaft, die Behörde für Natur und Parks, das Israel Museum, das Albright Institute of Archaeological Research und des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaft. Die Konferenzsprache wird Englisch sein.

Weitere Infos finden Sie auf der Seite des israelischen Außenministeriums.


Pakistan: Erzbischof Shaw würdigt Eltern, die ihre Kinder zu Respekt und Liebe erziehen

“Die Familie ist der wichtigste Ort, an dem gegenseitige Liebe erfahren und praktiziert wird. Mein Lob gilt allen Eltern, die ihre Kinder zu Respekt und Liebe für die Mitmenschen erziehen und Hass ablehnen”, erklärte Erzbischof Sebastian Francis Shaw in seiner Ansprache zum 128. Jahrestag der Einweihung der katholischen Kathedrale von Lahore. Junge Christin bei Gottesdienst für den Frieden in Syrien

Dabei erinnerte der Franziskanerpater und Erzbischof daran, daß man sich beim ökumenische Dialog in Pakistan ebenfalls als “christliche Familie versteht, die zusammenkommt, um zu beten, zu singen und den HERRN zu loben”.

An der Feier in der Kathedrale nahmen auch Vertreter anderer Konfessionen teil. Der anglikanische Bischof Alexander Malik erinnerte an die Begegnungen mit Kirchenvertretern und Gläubigen, die regelmüßig in diesem Gotteshaus stattfinden und die „stets sehr erbauend sind“. 

Quelle: Fidesdienst / Foto: Bistum Regensburg


Kardinal Cordes spricht am 13.3. in München

Der dienstälteste deutsche Kurienkardinal, Paul Josef Cordes, ist am Freitag, den 13. März, Gesprächsgast einer „Domspatz-Soirée“ in München. BuchcoverDas Foto zeigt den Buchtitel seiner Lebenserinnerungen.

Der aus dem Sauerland stammende Kardinal war bis zu seiner Emeritierung der Präsident des Päpstlichen Rates Cor Unum, einer Art Dachverband aller Caritas-Verbände weltweit. Er inspirierte den Papst zum ersten Weltjugendtag.

Die Veranstaltung im Kirchenzentrum St. Philipp Neri in München-Neuperlach (Kafkastraße 17) beginnt um 19:30 Uhr. Empfang und Büchertisch sind ab 18:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt zehn Euro.

Das Kirchenzentrum erreicht man vom Hauptbahnhof aus mit der U5, Richtung Neuperlach Süd, bis Haltestelle Neuperlach Zentrum, von dort mit Buslinie  55 oder 197 bis Sudermanallee   –  oder zu Fuß in zehn Minuten.

Wegen der zu erwartenden Teilnehmerzahl empfiehlt der Veranstalter frühzeitige Platzreservierung unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder: buero@raggs-domspatz.de

Nähere Infos gibt es unter: http://www.raggs-domspatz.de

 


USA: Spielfilme mit christlichem bzw. moralischem Inhalt laufen am besten

Spielfilme mit christlichem, biblischem oder moralischem Inhalt sind beim US-amerikanischen Publikum erfolgreicher als andere Produktionen. lisa_cover

Das geht aus einem Bericht der christlichen Film- und Fernsehkommission der USA hervor, die das Magazin Movieguide (Filmführer) herausgibt. Es untersucht jedes Jahr mehrere hundert Hollywood-Filme auf Familientauglichkeit und Kassenerfolg.

Wie der Präsident der Film- und Fernsehkommission, Ted Baehr, am 6. Februar in Los Angeles bei der Verleihung der „christlichen Oscars“ mitteilte, zeichneten sich 90 Prozent der zehn erfolgreichsten Spielfilme des vergangenen Jahres durch „starke christliche und moralische Inhalte“ aus.

In den USA spielten sie im Durchschnitt 66,8 Millionen Dollar (59 Mio €) ein, während Filme mit ausgeprägt nicht-christlicher Ausrichtung nur 20,1 Millionen Dollar (17,8 Mio €) erzielten. Weit dahinter lagen atheistische Streifen mit zwei Millionen Dollar (1,8 Mio €).

Filme ohne vulgäre Sprache, Sex, Nacktheit oder Drogen ließen die Kinokassen am meisten klingeln. Das sollte Hollywood zu denken geben, meinte Baehr.

Quelle: http://www.idea.de