CDU-Politikerin Lengsfeld kritisiert staatliche Finanzierung von Anti-Pegida-Demos

Die staatliche Finanzierung einer Anti-Pegida-Demonstration mit über hunderttausend Euro hat für eine Debatte im Dresdner Stadtrat gesorgt. euros

„Es ist erstaunlich, wie schnell und wie viel Steuergelder für eine einmalige symbolische Veranstaltung aufgewandt wurden, die nicht nur für eine Vielzahl anderer Projekte hätten sinnvoller eingesetzt werden können“, kritisierte der kulturpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Gordon Engler.

Auf Anfrage der AfD hatte Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) die Kosten für die Veranstaltung am 10. Januar auf 105.500 Euro beziffert.

Scharfe Kritik kam von der CDU-Politikerin Vera Lengsfeld: „Ich bin der Auffassung, daß es keine Demonstrationen geben darf, zu der der Staat oder die Landesregierung aufruft und daß dann auch Mittel der Regierung dafür eingesetzt werden“, sagte die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin. „Das ist ein Kennzeichen von Diktaturen.“

Auch habe sie verfassungsrechtliche Bedenken, was die Verletzung der staatlichen Neutralitätspflicht betreffe. In Dresden sei eine rote Linie überschritten worden.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Das IS-Opfer Kayla Mueller war tiefgläubig und fest verankert in Gott

„Ich finde Gott im Leiden“

Die 26-jährige US-Amerikanerin Kayla Jean Mueller, die als Geisel der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien ums Leben kam, war eine zutiefst gläubige und gottesfürchtige Frau. Das geht aus Briefen hervor, die entkommene Mitgefangene ihrer Familie in Prescott (US-Bundesstaat Arizona) zukommen ließen. Kreuzkuppel

Am 10. Februar hatten ihre Eltern, Marsha und Carl Mueller, sowie die US-Regierung in Washington bestätigt, dass die Entwicklungshelferin ermordet worden sei. 

Kayla Mueller war am 4. August 2013 vor einem Krankenhaus der humanitären Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ in Aleppo verschleppt worden.

Der IS forderte im vorigen Jahr sieben Millionen US-Dollar (6,2 Millionen Euro) Lösegeld für ihre Freilassung. Am 4. Juli scheiterte ein Befreiungsversuch durch US-amerikanische Spezialkräfte in Rakka.

In einem aus der Geiselhaft geschmuggelten Brief schildert Kayla Mueller ihre Erfahrungen mit Gott:

„Ich denke daran, dass Mama immer gesagt hat, letztendlich ist Gott der einzige, den man hat. Ich bin jetzt an die Stelle meiner Erfahrung gekommen, dass ich mich im wahrsten Sinne des Wortes unserem Schöpfer ausliefere, denn es gibt buchstäblich nichts anderes.“ 

Sie habe gelernt, in jeder Situation etwas Gutes zu sehen; selbst im Gefängnis könne man frei sein:

„Habt keine Angst um mich, betet weiter für mich, wie auch ich es tue, und – so Gott will – werden wir bald wieder zusammen sein“, schrieb Kayla Müller an ihre Eltern.

2011 hatte sie in einem Geburtstagsgruß ihrem Vater mitgeteilt: „Manche Menschen finden Gott in der Kirche, manche in der Natur, manche in der Liebe. Ich finde Gott im Leiden. Ich weiß schon seit einiger Zeit, was mein Lebenswerk ist – meine Hände als Werkzeuge zu gebrauchen, um Leiden zu lindern.“

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Petrusbruderschaft


„Wohl dem, dessen Frevel vergeben ist“

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:

Psalm 32 (31),1-2.5.11.

Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine Sünde
und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Freut euch am HERRN und jauchzt, ihr Gerechten,
jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen!