Glaubenspräfekt Müller: Barmherzigkeit gibt es nicht ohne die Wahrheit

„Barmherzigkeit kann nicht ohne Wahrheit existieren“, das betonte der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller, angesichts des außerordentlichen Heiligen Jahres, das von Papst Franziskus ausgerufen wurde und am 8. Dezember 2015 beginnt. AL-0005

Die Liebe Gottes bleibe stets in engem Zusammenhang mit der Wahrheit, sagte der Kurienkardinal der italienischen Nachrichtenagentur „ansa“.  

Der Glaubenspräfekt sprach auch mit Blick auf die bevorstehende Familiensynode und bemängelte, daß die Eheschließung in der Kirche für viele Menschen nur noch ein „folkloristisches Ritual“ sei und nicht mehr das eigentliche Sakrament im Mittelpunkt stehe.

Die Kirche nehme alle Menschen an, aber nach den Richtlinien Gottes und nicht nach menschlichen Vorstellungen. Außerdem führe der Weg zur Auferstehung über das Kreuz  – es gäbe da keine Schleichwege oder Umwege.

Quelle: Ansa, Radio Vatikan / Foto: Bistum Regensburg


GOTT hört auf das Gebet der Verlassenen

Psalm 102 (101),2-3.16-18.19-21.

HERR, höre mein Gebet!
Mein Schreien dringe zu dir.
Verbirg dein Antlitz nicht vor mir!
Wenn ich in Not bin, wende dein Ohr mir zu!
Wenn ich dich anrufe, erhöre mich bald!

Dann fürchten die Völker den Namen des HERRN
und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.
Denn der HERR baut Zion wieder auf
und erscheint in all seiner Herrlichkeit.

ER wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,
ihre Bitten verschmäht ER nicht.
Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,
damit das Volk, das noch erschaffen wird, den HERRN lobpreise.

Denn der HERR schaut herab aus heiliger Höhe,
vom Himmel blickt ER auf die Erde nieder;
ER will auf das Seufzen der Gefangenen hören
und alle befreien, die dem Tod geweiht sind.

 


Ron Prosor vor der UNO: Im Nahen Osten existiert Religionsfreiheit allein in Israel

Israel protestiert gegen die Christenverfolgung

Ron Prosor, Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, hat in der vergangenen Woche folgende Rede vor dem UN-Sicherheitsrat gehalten: UNO

„Herr Präsident,
nächste Woche feiern Juden in aller Welt das Pessach-Fest, das an die Geschichte des Exodus erinnert. In den vergangenen Jahren wurden wir Zeugen einer ganz anderen Exodus-Geschichte, verursacht durch die Plage der Verfolgung von Christen, Kurden, Jesiden, Bahai und natürlich Juden.

Mehr als 2500 Jahre lang lebten eine Million Juden friedlich in arabischen Ländern. Im Jahr 1947 änderte sich die Lage dramatisch.

Infolge des UN-Beschlusses zur Errichtung eines jüdischen Staates begannen die arabischen Regierungen, ihre jüdischen Bürger zu vertreiben. Von Bagdad bis Sanaa und Tripolis wurden Tausende von Juden bei gewaltsamen Unruhen ermordet und Hunderttausende zur Flucht gezwungen.

„Die Zahl der Christen im Nahen Osten sank in 100 Jahren von 26% auf unter 10%“

Herr Präsident,
radikale Islamisten pflegen zu sagen: „Erst die Samstag-Leute, dann die Sonntag-Leute.“

Nachdem sie die überwiegende Mehrheit von Juden aus den arabischen Ländern vertrieben haben, sind nun die Christen an der Reihe. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts machten Christen noch 26% der Bevölkerung des Nahen Ostens aus. Heute liegt die Zahl bei unter 10%.  1403634115528

Die Ninive-Ebene im Irak war seit dem ersten Jahrhundert die Heimat von Christen. Der Islamische Staat hat die Region auseinandergerissen, hat Kirchen entweiht und Artefakte zerstört. Christen wurde die bittere Wahl gegeben, entweder zum Islam zu konvertieren oder durch Enthauptung, Steinigung oder Kreuzigung hingerichtet zu werden.

Aus Angst um ihr Leben sind tausende Christen aus dem Nord-Irak geflohen und haben Zuflucht in Kurdistan gesucht. Die kurdischen Kräfte kämpfen tapfer, um ihre Heimat zu verteidigen und die extremistische Bedrohung abzuwehren.

Im Dezember durchbrachen kurdische Kämpfer die Belagerung des Berges Sinjar durch den IS und befreiten Tausende von Jesiden und Christen. Die Kurden sind die führende Kraft im Kampf gegen den IS. Sie haben ungeheuren Mut und Kraft bewiesen. Die Kurden brauchen die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft und sie verdienen politische Unabhängigkeit.

Scharfe Christenverfolgung auch in Saudi-Arabien

Herr Präsident,
es sind nicht nur extremistische Gruppen, die Minderheiten verfolgen. Letztes Jahr stürmte die islamistische Polizei in Saudi-Arabien eine christliche Gottesdienst-Versammlung und verhaftete die gesamte Gemeinde, einschließlich Frauen und Kindern.

Jemanden beim Gebet zu verhaften ist wie jemanden beim Essen zu verhaften – der eine stillt seinen Hunger nach Essen, der andere seinen Hunger nach Gebet. 

BILD: Botschafter Ron Prosor vor dem UN-Sicherheitsrat (Foto: Israelische Mission bei den UN)

Im Jahr 2013 wurden drei iranische Christen schuldig gesprochen, weil sie Bibeln verkauft hatten. Ihnen wurden „Verbrechen gegen die Staatssicherheit“ vorgeworfen und sie wurden zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Im selben Jahr gab Ayatollah Khamenei eine Fatwa heraus, in der er die Bahais als „abartig“ bezeichnete. Auf seinen Befehl hin wurden iranische Bahais verhaftet, gefoltert und es werden ihnen die grundlegendsten Rechte, wie das Universitätsstudium, verwehrt.

„Nur ein Staat im Nahen Osten gewährt Glaubensfreiheit für Minderheiten: Israel“

Herr Präsident,
es gibt nur einen Ort im Nahen Osten, an dem Minderheiten das Recht auf Glaubensfreiheit gewährt wird, ebenso die Freiheit, ihren Glauben zu wechseln oder überhaupt keinen Glauben zu praktizieren – und dieser Ort ist Israel.

Israel ist die Heimat des Bahai Weltzentrums; es ist der einzige Ort im Nahen Osten, wo Drusen bis in die höchsten Führungsetagen vordringen; und es ist der einzige Ort im Nahen Osten, an dem die christliche Bevölkerung zunimmt.

Christen haben sich in Israel vervielfacht

Seit der Errichtung des Staates Israel im Jahr 1948 hat sich die christliche Gemeinde in Israel vervielfacht und israelische Christen dienen im Parlament und im Obersten Gericht. 1426245_577880468934571_1029821405_n

Dasselbe kann nicht von den Christen behauptet werden, die unter palästinensischer Verwaltung leben. Seit die Hamas den Gazastreifen kontrolliert (2007), ist die Hälfte der Christen geflohen.

Nachdem die Palästinensische Autonomiebehörde 1995 die Kontrolle über Bethlehem übernommen hat, belagerten bewaffnete Palästinenser Häuser von Christen und plünderten die Geburtskirche. Aufgrund dieser Verfolgungen hat sich die christliche Bevölkerung um 70% verkleinert.

Herr Präsident,
egal, woher wir kommen, welcher Religion wir angehören oder welche Politik wir vertreten – kein ehrlicher Mensch kann das Elend ignorieren, dem die Minderheiten im Nahen Osten ausgesetzt sind. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt setzen ihre Hoffnung auf die Vereinten Nationen.

Es ist Zeit, dass dieses Gremium sein Schweigen bricht und ihnen den Grund zur Hoffnung wiedergibt. Danke, Herr Präsident.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Berlin: Im Landesverband der Grünen tummelten sich einst Kinderschänder

Zehn grüne Pädos „produzierten evtl. tausende von Opfern“

Wie die linksalternative Tageszeitung „taz“ am 27. März 2015 in einem aufschlußreichen Artikel berichtet, gab es im Berliner Landesverband der Grünen weitaus mehr Kinderschänder bzw. pädosexuelle Täter als bislang bekannt.

Unter dem passenden Titel „Grüner Morast“ heißt es ernüchternd: „Die Aufarbeitung des pädophilen Erbes der Partei ist noch nicht am Ende.“ grc3bcne-kinder-helmes

Es sei, so die Zeitung, noch mit einem „brisanten Bericht der Berliner Grünen“ zu rechnen. Die „taz“ weiter: „Den Grünen drohen neue Enthüllungen über Pädophilie in ihren Anfangsjahren.“

BILD: Ausführliche Info-Broschüre unseres Autors Peter Helmes (Zusendung gegen 1,50 € in Briefmarken)

Der „queerpolitische“ Sprecher der Partei in Berlin, Thomas Birk, habe am vergangenen Donnerstag bei einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung mit Neuigkeiten überrascht:

„Es habe in Berlin bis in die Neunzigerjahre rund zehn aktive Grüne als Täter gegeben, die „eventuell Tausende von Opfern produziert“ hätten“,  schreibt die linksalternative Zeitung.

Man faßt sich an den Kopf:  „Verurteilte Pädophile hätten aus der Justizvollzugsanstalt heraus für die Partei kandidiert“, erklärte Birk. Der Berliner Politiker kündigte an, sein Landesverband werde Mitte April hierüber einen „leider sehr umfangreichen Bericht“ vorlegen.

Offenbar ist das heißdiskutierte Thema um pädosexuelle Mißstände bei den Grünen auch ein Vierteljahr nach dem wissenschaftlichen Abschlußbericht eines Göttinger Institus noch keineswegs „gegessen“.

Jene grün-revolutionäre Zuneigung zu „Sex mit Kindern“ war –  sowohl ideologisch wie praktisch – vor allem in den 80er Jahren im Umlauf, reichte aber bis in die 90er Jahre hinein – so auch in Berlin.

Vor allem von Seiten der Feministinnen, zumal der Zeitschrift „Emma“, gab es damals innerhalb des linken Spektrums deutliche Kritik an diesen verhängnisvollen Tendenzen bei den Grünen.

Auch christliche und bürgerlich-konservative Kreise protestierten seinerzeit sofort vernehmlich gegen grüne Vorstellungen von einem „einvernehmlichen Sex mit Kindern“.

Näheres darüber hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/08/31/kindersex-cdu-kirche-und-konservative-widersprachen-damals-den-grunen-padosex-forderungen/


Fulda: Erzbischof Johannes Dyba erweckte lebendige Volksfrömmigkeit

Gute Beispiele verderben schlechte Sitten

Als Ausdruck lebendiger Volksfrömmigkeit gab es bei den erfrischenden Predigten Erzbischof Dybas regelmäßig Beifall. Wie sehr er mit seiner ansteckenden Fröhlichkeit auf die Menschen zugegangen ist, wissen wir aus eigener Erfahrung. Unvergessen!

Nach seinen, das Herz berührenden letzten Predigtworten erlebten wir die Frömmigkeit und Dankbarkeit des Kirchenvolks bereits kurz danach bei der Trauerfeier für diesen mutigen und beliebten Gottesmann.

So war es kein Wunder, dass bei seiner Beerdigung auf und um den großen Domplatz in Fulda gefühlt so viel ‚Volksfrömmigkeit’ stand, wie wir es einige Jahre zuvor beim Besuch von Papst Johannes Paul II. an dieser Stelle sehen durften. Ebenso unvergessen!

Quelle und Forsetzung hier: http://www.beiboot-petri.blogspot.de/2015/03/lebendige-volksfrommigkeit-gute.html


Der Prophet Jesaja bekennt: „Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 49,1-6:

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat ER meinen Namen genannt.  baby

ER machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. ER machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.

ER sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.

Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan.

Aber mein Recht liegt beim Herrn und mein Lohn bei meinem Gott. Jetzt aber hat der HERR gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des HERRN geehrt und mein Gott war meine Stärke.

Und ER sprach: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.

 


Bayern-TV sendet an Osterfesttagen zweiteilige Film-Doku über Benedikts Jesus-Bücher

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n Ostersonntag und Ostermontag (5. und 6. April) zeigt das Bayerische Fernsehen jeweils um 20.15 Uhr eine zweiteilige Dokumentation zu den drei Jesus-Büchern von Papst Benedikt XVI. unter dem Titel „Das Antlitz Christi“. ebay
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Der Film solle eine Annäherung an die in den Jahren 2006, 2010 und 2010 veröffentlichten Jesus-Bände des em. Papstes sein.
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Regisseur Ingo Langner begibt sich auf die Suche nach dem Angesicht Jesu, schreibt die Filmproduktionsgesellschaft Tellux. Dies könne in der Bibel, im Nächsten, in der Welt oder in Bildern und im Gebet geschehen.
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Der Filmemacher Langner spricht mit hochrangigen Persönlichkeiten zu besonderen Kernaussagen, zB. mit den Kurienkardinälen Gerhard Müller und Kurt Koch, mit Erzbischof Georg Gänswein, der Theologin Petra Heldt in Jerusalem oder dem Missionar P. Gerhard Lagleder OSB in Südafrika. Auch Papst-Maler Michael Triegel (Leipzig) ist mit dabei.
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Der Bayerische Rundfunk erläutert, es gehe um „die visuelle Umsetzung und filmische Interpretation des Anliegens des Autors Papst Benedikt XVI., das Antlitz Jesu freizulegen von verfälschenden Beschreibungen und Darstellungen, also den „wahren Jesus“ wiederzufinden und ihn im Alltag zu entdecken.“

Der Film sei, so der BR, „begleitet von künstlerischen Bildwelten und anspruchsvollen Collagen, um Verbindungslinien zu ziehen zwischen dem historischen Jesus und dem gegenwärtigen Jesusbild.“ 

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Quellen: Tellux, BR, Kathweb, KNA