Zentralrat der Juden ist besorgt hinsichtlich muslimisch geprägter Stadtviertel

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat Überlegungen angestellt, ob sich Juden in bestimmten Problemvierteln noch als solche zu erkennen geben sollen: 100714052333-b1-

„Ein Verstecken ist nicht der richtige Weg. Die Frage ist, ob es tatsächlich sinnvoll ist, sich in Problemvierteln, in Vierteln mit einem hohen muslimischen Anteil als Jude durch das Tragen der Kippa zu erkennen zu geben, oder ob man da besser eine andere Kopfbedeckung trägt…Es ist eine Entwicklung, die ich so vor fünf Jahren nicht erwartet habe, und die schon auch ein wenig erschreckend ist.“

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder:

„Die Warnung des Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, ist ein Alarmsignal. Sie unterstreicht auf dramatische Weise, wie verunsichert die jüdischen Mitbürger in unserem Land mittlerweile sind. Gesellschaft und Staat müssen alles unternehmen, dass sich Juden in unserem Land sicher fühlen können. (…)

Gerade in Deutschland muss aufgrund seiner Geschichte die Sensibilität in dieser Frage besonders hoch sein. In unserem Land müssen alle Bürger zusammenwirken, dass das jüdische Leben, das sich nach 1945 auf fast wunderbare Weise erneut entwickelt hat, nicht Schritt für Schritt immer mehr  bedroht wird.“

 



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