Tarabella-Bericht: Das Europaparlament sagt „Nein“ zu seiner Zukunft

Skandal: Die EU deklariert Abtreibung als „Menschenrecht“

Zur Verabschiedung des „EU-Gleichstellungsberichts“ des sozialistischen Abgeordneten Marc Tarabella (Belgien) durch das Europaparlament, in dem für Frauen ein uneingeschränktes Recht auf „sexuelle und reproduktive Gesundheit, einschließlich Abtreibung“ gefordert wird, erklärt Susanne Bajog, Pressesprecherin der Christdemokraten für das Leben  (CDL): A.L.Content_Was_wir_wollen
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„Das Europäische Parlament hat heute mit einer klaren Mehrheit von 441 zu 205 Stimmen (52 Enthaltungen) den sogenannten „Tarabella-Bericht“ zur Gleichstellung in Europa verabschiedet.
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Neben einer besseren Einbindung von Frauen in den Arbeitsmarkt und –  zu diesem Zweck  –  einem Ausbau der Kinderbetreuung postuliert der Bericht auch ein Recht auf Abtreibung.
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Nach Berichterstatter Tarabella gehe es speziell bei dem Thema Abtreibung „um das Recht zu entscheiden, was ein Grundrecht ist“.
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Mit seiner klaren Annahme des Berichtes hat das Europaparlament heute die absichtliche und bewusste Tötung eines anderen Menschen zu einem „Menschenrecht“ erklärt.Europa hat damit erneut ein klares „Nein!“ zu seiner Zukunft gesagt. Denn wer den Lebensanfang für antastbar erklärt, wird vor dem Lebensende nicht zurückschrecken. Damit sind auch letztlich alle anderen Phasen des Lebens zur Disposition gestellt. baby
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Änderungsanträge aus der EVP-Fraktion und der EKR-Fraktion haben zumindest erreichen können, dass die Entscheidungen über Maßnahmen zur „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“ in den Händen der Mitgliedsstaaten bleiben.
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Erst im Mai vergangenen Jahres hatte die Europäische Kommission das erste europaweite Bürgerbegehren der Initiative „One of us“, das sich klar gegen Abtreibung ausgesprochen hatte, abgelehnt.
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Ebenfalls im vergangenen Jahr hatte das Europaparlament den Estrela-Bericht, in dem  – wie nun bei Tarabella –  ein Recht auf Abtreibung gefordert wurde, noch abgelehnt.
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Es ist ein Skandal, dass europäischer Bürgerwille ignoriert wird, stattdessen aber wiederholte Vorstöße der Abtreibungslobby, die Abtreibung als Menschenrecht durchzusetzen, angenommen werden.“
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CDU-Politiker fordert anderen Umgang mit „Pegida“ und mehr Patriotismus

Der sächsische CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Dierks hat einen offeneren Umgang mit Patriotismus gefordert. „Es gibt viele Dinge der letzten 65 Jahre, auf die wir Deutsche stolz sein dürfen. Unsere Freiheit, unser Grundgesetz und seine Werte“, sagte Dierks der Bild-Zeitung. be2004_38_551

Zudem mahnte Dierks, der auch Landesvorsitzender der Jungen Union ist, die Pegida-Demonstranten nicht aus der Debatte auszuschließen. Diese hätten gezeigt, „daß es verschiedene Ängste gibt. Sie sind da, und wir müssen sie ernst nehmen.“

Es sei bedenklich, „wenn schwarzrotgoldene Fahnen schon als Protest gelten und zur Abgrenzung dienen“, betonte der CDU-Politiker. Ihm wäre es lieber, „unverkrampft mit nationalen Symbolen“ umzugehen.

Der SPD warf er vor, keinen positiven Patriotismus zu vertreten: „Während wir am Ende eines Parteitages die Nationalhymne singen“, würden die Sozialdemokraten lieber „Wann wir schreiten Seit’ an Seit’ an…“ anstimmen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Atmosphärenforschung mit Wetterraketen: WADIS-2 untersucht Schwerewellen

Klimamodelle verbessern durch Schwerewellen-Erforschung

Die Atmosphäre ist ein hochkomplexes System, in dem Effekte wie Sonneneinstrahlung, wechselnde Gaszusammensetzungen, Staub, Eiskristalle und elektrische Aufladung zusammenspielen. Sie beeinflussen sowohl das Wettergeschehen als auch die Klimaentwicklung.

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Speziell die Dichteänderungen in der Mittleren Atmosphäre untersucht das WADIS-Projekt (Wellenausbreitung und Dissipation in der Mittleren Atmosphäre) des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik (IAP) in Kühlungsborn mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

BILD: Höhenforschungsrakete WADIS-2 auf der Startrampe (Foto: IRS/Martin Eberhart)

Am 5. März 2015 um 2:44 Uhr Mitteleuropäischer Zeit startete die Höhenforschungsrakete WADIS-2 von der Andøya Space Center mit neun Experimenten an Bord in den Nachthimmel über Norwegen.

Zusätzlich wurden 13 kleine, einfache „Wetterraketen“ vom Typ Loki-Dart gestartet, die Druck und Temperatur in den Tagen vor und nach dem WADIS-Start messen, um damit ein größeres Wetterumfeld bestimmen zu können.

Die insgesamt 1550 Kilogramm schwere WADIS-2-Rakete erreichte eine Höhe von rund 126 Kilometern. Die Experiment-Sensoren ermittelten während des Fluges Luftdruck, Temperatur, elektrische Ladungen sowie Dichteänderungen in der Atmosphäre.

Diese Änderungen in der Luftdichte, so genannte Schwerewellen, lassen sich in Form von Temperatur-, Druck- und Windschwankungen messen. Sie treten beispielsweise dort auf, wo Windströmungen in Bodennähe auf ein Hindernis, etwa ein Gebirgsmassiv, treffen und diese Störungen sich bis in 80 Kilometer Höhe fortsetzen.

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Das Phänomen der Schwerewellen ist zwar bekannt, aber in weiten Bereichen noch nicht genau erforscht worden. Dies ist jedoch eine wichtige Voraussetzung, um Klimamodelle künftig zu verbessern.

An Bord von WADIS-2 befanden sich auch fünf deutsche Experimente. Drei davon stammten von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik: die CONE-Sensoren (Combined Measurement of Neutrals and Electrons) zur Messung von Dichteschwankungen, ein Partikelsensor zur Ermittlung von Aerosolen und eine so genannte fallende Kugel (Active Falling Sphere).

Fallende Kugeln wurden schon früher in der Meteorologie eingesetzt. Man ließ sie in einer gewissen Höhe fallen und konnte über Radar-Messungen vom Boden aus die Luftdichte, Temperatur und horizontale Windgeschwindigkeiten bestimmen.

Diese 25 Zentimeter große und drei Kilogramm schwere fallende Kugel hat eigene Messgeräte an Bord, weshalb sie als „aktiv“ bezeichnet wird. Dies sind 3D-Beschleunigungssensoren, Kreisel, GPS-Empfänger und eine Funkelektronik. Die Kugel befand sich zwischen dem Raketenmotor und der Nutzlast und wurde nach der Abtrennung des Motors ausgeworfen.

Nach etwa zehn Minuten Flugzeit wasserte die Nutzlasteinheit im Nordatlantik rund 80 Kilometer vor der norwegischen Küste. Dort wurde sie von einem Bergungsschiff an Bord genommen und zur weiteren Auswertung der Experimente zurück nach Andoya transportiert. Bereits eineinhalb Jahre zuvor, am 28. Juni 2013, war die Vorgängerrakete, WADIS-1 gestartet.

Während diese Mission in der Übergangszeit zwischen Frühling auf Sommer erfolgte, wurde WADIS-2 im Winter gestartet. Aus wissenschaftlicher Sicht ist dieser Unterschied sehr wichtig, da die Atmosphäre sich dann in unterschiedlichen Zuständen befindet. Aus diesen Unterschieden kann die Wissenschaft dann sehr gut auf die dort ablaufenden Prozesse schließen.

Quelle und vollständige Pressemeldung der DLR hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-12971/year-all/#/gallery/18849


Kirche und Fachleute warnen vor dem Sadomaso-Kinofilm „Fifty Shades of Grey“

Von Dr. med. Edith BreburdaDr. Breburda

Am 26. Februar 2015 wurde Mohammad Hossain, ein 19-jähriger Student aus Chicago, verhaftet, nachdem er in das Zimmer einer Studentin einbrach, sie fesselte, mit einem Gürtel schlug und vergewaltigte.
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Das Mädchen wehrte sich. Der Student gab zu seiner Verteidigung an, er sei von dem Film Fifty Shades of Grey inspiriert worden und wollte die Szenen, die er dort gesehen hatte, nachspielen.
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„In einer Zeit, wo wir fast schon eine Epidemie von Vergewaltigungen und sexuellen Missbräuchen registrieren und versuchen, diese Probleme zu lösen, preisen wir eine Filmgeschichte, in der es um Sex und Gewalt geht und die männliche Dominanz als eine verlockende und spannende Option dargestellt wird.  
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Die Hochschulen verharmlosen den sexuellen Missbrauch, der sich nur allzu häufig auf ihrem Campus abspielt, leider zu oft. Man redet sich heraus, alles sei möglich, solange es im gegenseitigen Einverständnis geschieht. Dadurch wird das sexuelle Klima auf dem Unigelände allerdings nicht verbessert“, schreibt der Psychiater Dr. Aaron Kheriaty in seinem neuen medizinischen Artikel Hooked Up and Tied Down: The Neurological Consequences of Sadomasochism.
Fifty Shades
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Der Student, der die Szenen aus dem Film Fifty Shades of Grey nachspielte, war verwundert, dass ihn die Polizei nicht frei ließ, nachdem er doch die Gründe für sein Handeln genannt hatte. Viele glauben, dass der Film nun zu mehr sexueller Gewalt gegen Frauen führen wird.
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Jonathon van Maren vom Kanadischen Zentrum für Bioethische Reformen ist der Meinung:
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„Nicht jede Einwilligung ist dieselbe. Leute posaunen die dumme Idee heraus, dass wenn jemand sein Einverständnis gegeben hat, falle die Tat, um die es geht, nicht mehr unter die Rubrik des Missbrauchs.
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Wenn also jemand die Erlaubnis gibt, dass der andere ihn schlägt, ohrfeigt, erniedrigt und noch alle anderen mögliche Dinge mit ihm tut, bedeutet das dann, die Handlung sei weniger anstößig, ekelhaft oder gewalttätig?
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Jeder der mit Opfern von Gewalttaten arbeitet, weiß, es bleibt trotzdem eine Misshandlung, auch wenn jemand seine Erlaubnis gegeben hat. Frauen, die das Buch und den Film „Fifty Shades of Grey“ verteidigen und behaupten, sie würden ihr Sexualleben bereichern, handeln egoistisch und unglaublich fahrlässig.  Bsp-7
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Der Gedanke, dass dieses Buch und der Film anderen Frauen in  den verschiedensten Situationen, vor allem junge Mädchen, die leicht zu beeinflussen sind, schaden kann, kommt ihnen nicht“.
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Die Tat von Mohammad Hossain bleibt ein Verbrechen, für das er bestraft werden muss, selbst wenn das Opfer zugestimmt hätte.

Wie entsteht der Trend zu Perversionen?

Müssen wir uns nicht fragen, was Teenager dazu veranlasst hat, zu denken, andere an ein Bett zu fesseln, sie zu schlagen, würde ihrem Sexualleben gut tun?
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Die Antwort liegt in den Folgen der Erbsünde. Unsere Fähigkeiten sind nahezu unbegrenzt, immer neue Wege einzuschlagen, um bei der nächsten Gelegenheit in der Sünde zu verharren, auch wenn wir sie eigentlich verachten sollten. Es braucht uns nicht zu verwundern: Je mehr unsere Kultur von dem eigentlichen Sinn der Ehe Abschied nimmt, umso bizarrer wird sie in ihren Verhaltensweisen.
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Am Ende steigern sich die gewaltsamen Verhaltensweisen. Sie werden zum Ersatz für eine permanente, engagierte Liebe, die untrennbar mit der Fortpflanzung verbunden ist. Die Möglichkeiten sind endlos. Deshalb muss man sich im klaren sein, dass ungezügelte Lust zurecht als Todsünde bezeichnet wird [1]. 0022
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Der Psychiater Dr. Aaron Kheriaty von der Universität aus Irvine in Kalifornien ist davon überzeugt, Fifty Shades of Grey verändere unseren Geist und Körper.

Neuronale Veränderungen prägen das Sexualverhalten

Dr. Kheriaty fand in zwei Studien von 2013 heraus, dass Frauen, die das Fifty Shads-Buch gelesen haben, ihr Verhalten gegenüber missbräuchlichen Beziehungen ändern:
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„Wir dürfen eine Filmromanze und Gewalt nicht miteinander vermischen. Die neuronalen Vernetzungen in unserem Gehirn, die sich auf unser Sexualverhalten beziehen, sind so geschaltet, dass sie unsere sexuellen Erfahrungen in subtiler Weise prägen. Bestimmten Gehirnregionen ordnen wir Aggression und Zorn zu. Ihre Ausprägung verstärkt sich, wenn wir in gewalttätige oder herrschsüchtige Verhaltensweisen engagiert sind.
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Anderen, separaten Hirnarealen ordnen wir Angst und Furcht zu. Sie werden in ihrer Intensität durch furchteinlösende und erschreckende Erfahrungen erhöht.
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Was passierte demzufolge in den Gehirnen der Hauptdarsteller des Films? Christian und Anastasia brachten ihre Liebe durch ein brutales Verhalten zum Ausdruck. Wenn wir Sex, Aggression und Furcht in einer Handlung miteinander vermischen, passt sich unser Geist und auch unser Körper diesem Verhalten an.
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Das Gehirn verknüpft die Handlungen miteinander, die normalerweise nichts miteinander zu tun haben und speichert sie in ihrem Gedächtnis ab. Es handelt sich um Lernprozesse, die wir der Plastizität unseres Gehirns zu verdanken haben.
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Menschen, die mit sadomasochistischen sexuellen Praktiken experimentieren, sind zuerst verwirrt. Die erlebten Ereignisse bleiben jedoch dauerhaft im Gedächtnis und beeinflussen unser zukünftiges Verhalten, dass zudem mit einer starken emotionalen Beteiligung einhergeht.
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Morphologische  Umbauvorgänge im Gehirn, die aufgrund der Kombination von Reizen erfolgen, aktivieren unser Langzeitgedächtnis [2].“

Pornographie und Sadomaso schaden der Seele .

Kheriaty beruft sich bei seinen Erläuterungen auf das Hebb’sche Prinzip [3].
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„Wenn die separaten Hirnareale sich vereinigen, werden wir Aggression ganz automatisch mit Sex verbinden. Zudem steigern Angst und Furcht unser sexuelles Interesse. Wenn diese Verhaltensweise auffällig wird, sehen wir die Leute oft in unserer Praxis. Sie beschweren sich, dass ihr sexuelles Verhalten an all die zuvor beschriebenen Dinge gekoppelt ist. Sie können nichts dagegen tun.
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Filme und Bücher wie Fifty Shades, die fast allgemeine Präsenz von Pornographie in der breiten Masse der Gesellschaft zwingt vor allem junge Amerikaner, sich genau zu überlegen, was sie sich ansehen. Und sei es auch nur, um der Versuchung, mit dem Feuer zu spielen, auszuweichen.
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Bevor wir uns durch unser Sexualverhalten bestimmen lassen wollen, müssen wir uns fragen, was wir unserem Gehirn und Körper antun wollen. Welche neuronalen Verschaltungen sollen uns prägen? Wollen wir Sex mit Liebe; Sex mit Vertrauen, Sex mit Verpflichtung, Sex und Selbstlosigkeit, Sex und Geborgenheit miteinander verbinden?
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Oder wollen wir unser Neuronen derart manipulieren, dass sie Sex und Gewalt, Sex und Dominanz, Sex und Unterordnung, Sex und Kontrolle miteinander koppeln? Unser Gehirn wird durch unsere Entscheidungen geprägt. Automatisch macht es sich die wiederholenden Gewohnheiten zunutze. Die initiierende Handlung, welchen Weg wir gehen wollen, hängt von uns ab [4].“
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Auch ein Exorzist warnt vor dem Film Fifty Shades of Grey. Pater Patrick und sein Team bezeichnen es als das Grey-Phänomen, vor dem die Kirchenoberhäupter der USA warnen. Sie sind nicht alleine. Selbsthilfegruppen gegen häusliche Gewalt und selbst Filmkritiker verurteilen aufs schärfste die sexuelle Gewalt, die sich hier zeigt. 
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In den ersten drei Tagen, die der Film in den Kinos der USA zu sehen war, brachte er bereits 81,7 Millionen US-Dollars ein.
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Pater Patrick, wie ihn die Autorin Patti Armstrong, nennt, ist nicht sein richtiger Name. Patti will seine Identität schützen, so wie das bei Exorzisten üblich ist. Der Priester war sechs Jahre lang unter der Obhut eines kompetenten Exorzisten tätig. Heute hat er seine eigene Pfarrei. Seit fünf Jahren ist er nebenbei als Exorzist einer US-Diözese tätig.  

„Der Film pervertiert die Schöpfung Gottes“

Patti hat den Priester am Telefon interviewt. Der Geistliche erläuterte:
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„Wenn wir uns einen Film wie diesen anschauen, nehmen wir die Handlungen in uns auf. Dies verbiegt unsere Sinne und wird sich in unseren Beziehungen widerspiegeln. Man sagt zwar, ein Film ist dazu da, um uns zu entspannen, deshalb genießen sie es, ins Kino zu gehen. Kann man wirklich einen Film als Rekreation anschauen, der sich über Gottes Kreation lustig macht bzw. sie entheiligt? 
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Es ist fast eine Ironie, dass der Hauptdarsteller den Namen Christian Grey trägt. So wie er dürfte nie ein Christ handeln. Es geht hier um alles oder nichts. Eine  Grauzone, in der wir nicht zwischen Richtig und Falsch entscheiden können, spottet eines jeden Gläubigen.
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So wie es sich bei der Sexualität in der Ehe um einen heiligen Akt, ein Geschenk Gottes handelt, wird in dem Film die Tugend der Keuschheit und Gottes Schöpfung pervertiert. (…) Wir verlieren unser geistiges Gespür. Das Gleiche passiert auch, wenn wir uns Vampir-Filme ansehen. Warum lieben wir sie? Welche Geister laden wir in unser Leben ein? Blutsaugen ist konträr zu dem, was uns heilig ist. Wir begeben uns in eine dunkle Welt, wo jemand unwiderruflich tot ist. Leute lassen diese Dunkelheit in ihr Leben.(…)
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Leute verfallen oft dem Sex-Kult aus Neugierde. Wir degradieren die Würde unserer Mitmenschen, wenn wir uns da einlassen. Am Ende rechtfertigen wir unsere Sünde und dann fehlt uns die Unterscheidungskraft“, erklärt Pater Patrick [5].
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[1] Jansen J. Teenager arrested for „Fifty Shades“ inspired rape: How did we get there? LifeSiteNews, 26. Feb. 2015
[2] Reichenbach A.: Neurophysiologische Grundlagen des Lernens. Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Leipzig, 17. April 2007
[3] Hebb D. H.: The Organization of Behavior. Psychology Press, 1949, 1. May 2002
[4] Desmond J.: Psychiatrist: How Fifty Shades of Grey changes your mind and body. National Catholic Register, 18. Feb. 2015
[5] Armstrong P.M.: An Exorcist warns of the Dangers of “Fifty Shades of Grey”. Aleteia, 20. Feb. 2015
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Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).
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Fotos: E. Breburda (1), Universal-Pictures (2), Dr. Bernd F. Pelz (3), Felizitas Küble (4)
 

„Tischgebet ist Tischkultur“: Aktion der Pallottiner in der Fastenzeit

Auch in diesem Jahr haben die Pallottiner ihre Aktion „TischGebet ist TischKultur“ wieder aufgenommen.  Tischgebete

Das Tischgebet bietet einen Moment des Innehaltens, des Dankes – nicht nur für Speis`und Trank – und ist ein wertvolles gemeinsames Ritual, das besonders Kindern in hektischen Zeiten Stabilität bieten kann. Zudem ist es ein Teil der Tischkultur für alle.

Wer mitmachen möchte, erhält per E-Mail oder auf Facebook https://de-de.facebook.com/Tischgebet seit dem Aschermittwoch (18. Februar) bis Karsamstag (4. April) pünktlich zur Mittagszeit zwei Tischgebete.

Zudem findet man neben mehr als 100 Tischgebeten auf der Internetseite http://www.tischgebete.de Interessantes und Anregendes rund um die  Tischkultur.   

Wer mitmacht und Tischgebete einsendet, kann etwas gewinnen; denn jede Woche wird unter allen Einsendungen ein Familienkochbuch verlost.


„Wir kommen mit zerknirschtem Herzen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dan 3,25.34-43:

In jenen Tag sprach Asarja mitten im Feuer folgendes Gebet:

Um deines Namens willen verwirf uns nicht für immer; löse deinen Bund nicht auf! Versag uns nicht dein Erbarmen, deinem Freund Abraham zuliebe, deinem Knecht Isaak und Israel, deinem Heiligen, denen du Nachkommen verheißen hast so zahlreich wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres.  Tagesimpuls

Ach, HERR, wir sind geringer geworden als alle Völker. In aller Welt sind wir heute wegen unserer Sünden erniedrigt. Wir haben in dieser Zeit weder Vorsteher noch Propheten und keinen, der uns anführt, weder Brandopfer noch Schlachtopfer, weder Speiseopfer noch Räucherwerk, noch einen Ort, um dir die Erstlingsgaben darzubringen und um Erbarmen zu finden bei dir.

Du aber nimm uns an! Wir kommen mit zerknirschtem Herzen und demütigem Sinn.Wie Brandopfer von Widdern und Stieren, wie Tausende fetter Lämmer, so gelte heute unser Opfer vor dir und verschaffe uns bei dir Sühne. Denn wer dir vertraut, wird nicht beschämt.

Wir folgen dir jetzt von ganzem Herzen, fürchten dich und suchen dein Angesicht. Überlass uns nicht der Schande, sondern handle an uns nach deiner Milde, nach deinem überreichen Erbarmen!

Errette uns, deinen wunderbaren Taten entsprechend; verschaff deinem Namen Ruhm, HERR!