CDU-Politiker fordert anderen Umgang mit „Pegida“ und mehr Patriotismus

Der sächsische CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Dierks hat einen offeneren Umgang mit Patriotismus gefordert. „Es gibt viele Dinge der letzten 65 Jahre, auf die wir Deutsche stolz sein dürfen. Unsere Freiheit, unser Grundgesetz und seine Werte“, sagte Dierks der Bild-Zeitung. be2004_38_551

Zudem mahnte Dierks, der auch Landesvorsitzender der Jungen Union ist, die Pegida-Demonstranten nicht aus der Debatte auszuschließen. Diese hätten gezeigt, „daß es verschiedene Ängste gibt. Sie sind da, und wir müssen sie ernst nehmen.“

Es sei bedenklich, „wenn schwarzrotgoldene Fahnen schon als Protest gelten und zur Abgrenzung dienen“, betonte der CDU-Politiker. Ihm wäre es lieber, „unverkrampft mit nationalen Symbolen“ umzugehen.

Der SPD warf er vor, keinen positiven Patriotismus zu vertreten: „Während wir am Ende eines Parteitages die Nationalhymne singen“, würden die Sozialdemokraten lieber „Wann wir schreiten Seit’ an Seit’ an…“ anstimmen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


12 Kommentare on “CDU-Politiker fordert anderen Umgang mit „Pegida“ und mehr Patriotismus”

  1. Kuno P. sagt:

    Ich wohne in Mittelsachsen und kenne eine ganze Menge von Pegida-Demonstranten persönlich. Diese unglaublich realitätsferne Rede von Frau Festerling ist natürlich sehr sehr zugespitzt, aber so in dieser Richtung bewegen sich durchaus die Gedanken der Pegida-Demonstranten. Einige sind wirklich extrem und gefährlich, die meisten sind der Typ welcher gern schimpft, aber ungern selber mal uneigennützig für die Allgemeinheit arbeitet oder gar öffentliche Verantwortung übernimmt … und neuerdings sein Recht auf öffentlichen Protest entdeckt hat. Leider aber nur für egoistische Ziele. Und man gefällt sich darin, in den Nachrichten aufzutauchen … und Ausländer in Angst zu versetzen. Liebe Freunde, so einfach funktioniert Politik aber eben auch nicht. Erarbeitet Euch erstmal Mehrheiten und Abgeordnetenmandate, bevor ihr denkt ihr hättet wirklich mitzureden. Auch wenn Eure Moral-Ikone Lutz Bachmann sagt, „er würde eigentlich lieber auf dem warmen Sofa sitzen als Politik zu machen“. Und GOTT SEI DANK leben wir hier in einer stabilen Demokratie – in 12 Wochen ist in Dresden Bürgermeisterwahl – da werdet Ihr sehen wie beliebt hier im Osten egoistische oder aber barmherzige Politiker sind. Und dass eine Westdeutsche hier von der Wiederauferstehung der Mauer schwärmt, das halte ich als ehemaliger DDR-Bürger echt für das Allerallerletzte. Pfui Teufel

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  2. Bernhard sagt:

    Ich bin auch der Ansicht, dass man Pegida nicht verteufeln soll. Wobei ich anmerken muss, dass ich bisher nur das Positionspapier von Pegida gelesen habe; ich habe noch nie eine Demonstration gesehen und weiß daher nicht, was da für Transparente gezeigt werden.

    Aber eine Frage: Was versteht Herr Dierks unter „Patriotismus“? Das ist ein schillernder Begriff, unter dem man fast alles verstehen kann.

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  3. Adolf Breitmeier sagt:

    Dazu passt:
    Dresdner PEGIDA-Rede von Tatjana Festerling am 9.3.2015

    _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ DAS GRÜNE REICH _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

    Mit wunderschönen Bildern und Eindrücken im Kopf mache ich mich wieder auf den Weg, muss leider nachts wieder ‘rübermachen. Es ist das vertrauensvolle, verlässliche, geborgene Deutschland, das mir jedes Mal Wehmut beschert, wenn ich es in Richtung wilder Westen verlassen muss.

    Dieser Westen steht inzwischen für nahezu perfekt nach linksgrüner Ideologie bereicherte Erfolgshochburgen wie Duisburg, Köln, Dortmund, Wuppertal, Berlin, Offenbach, Frankfurt … Ein knackiger Marketing-Slogan soll uns diese Ideologie schmackhaft machen, er bringt die Selbstvernichtungs-phantasien ganz sexy auf den Punkt: “no border, no nation” – keine Grenzen, keine Nation. Um ihn fürs Gutmenschen-Herzchen noch mit etwas Gefühl aufzuladen, gehört ein REFUGEES WELCOME (in Großbuchstaben) dahinter – das wird in guter Graffiti-Manier an Mauern gesprüht oder auf Gebäude gestrahlt.

    Warum eigentlich nicht, warum nicht ein Grünes Reich?

    Denken wir doch mal konstruktiv. Was spricht eigentlich gegen die Sezession, die Abspaltung? Schande-für-Deutschland-Staat im Osten, Konstantin-Wecker-Wunderland im Westen. Ja, lasst uns einen Deal machen, liebe Grüne und liebe Linke und liebe Sharia-Partei Deutschland: Ihr nehmt den Westen und errichtet dort ein links-grünes Vollversorgungs-Paradies.

    Wir, die PEGIDA Mischpoke, gründen einen unabhängigen Staat im Osten Deutschlands und pflegen dort weiter all die verwurzelten Werte, die Ihr so herablassend und hasserfüllt bekämpft. Wir belästigen Euch nicht mehr mit den Tugenden, die unser Deutschland einst an die Weltspitze brachten: in den Geisteswissenschaften als „Dichter und Denker“ und in der Industrie durch Erfindergeist, Ingenieurskunst, Präzision und „Made in Germany“ als Exportweltmeister.
    In der Mitte ziehen wir eine Mauer hoch, aber diesmal so richtig hoch. Wir im Osten brauchen nicht einmal zu fürchten, dass da welche von Euch rübermachen, denn Euer Kampf gegen Rechts endet dann schlicht und ergreifend – an der Mauer! Das setzt natürlich enorme humane Ressourcen und menschliche Arbeitskraft frei – die Antifa wird ja quasi funktionslos.

    Überhaupt, die Idee birgt sensationelle Vorteile! Ihr könnt nach Gutmenschenart einen ungebremsten Asylantenstrom willkommen heißen, keiner redet Euch rein! Das von Euch erwirtschaftete Geld könnt Ihr kompromisslos für Soziales verteilen! Da die Schande für Deutschland dann getrennt von Euch in einem Staat im Osten lebt, macht auch politische Agitation keinen Sinn mehr und weitere Kapazitäten stehen für wirklich wichtige Aufgaben zur Verfügung.
    Da es im links-grünen Vorzeigestaat nichts mehr zu integrieren, sondern Vollversorgung gibt, könnten die zukünftig arbeitslosen Beschäftigten der Integrationsindustrie gemeinsam mit der Grünen Jugend Ackerbau und Viehzucht betreiben. Die Antifa könnte ersatzweise “Porno statt Adorno”-Veranstaltungen ab der dritten Klasse organisieren.

    Ohne lästige Debatten könnt Ihr im Grünen Reich neue Leitfiguren aufbauen. In idealer Weise verkörpert Conchita Wurst diesen neuen, EU geförderten Einheits-Menschen. Kann sich nur leider noch nicht selbst befruchten. Um Gestalten wie die Wurst in Massen zu entwickeln, zieht Ihr einfach das Frühsexualisierungsprogramm für Kinder durch. Über die Kindergärten und Schulen legt Ihr’ne Kulturrevolution hin, da schlackern selbst den 68ern die Ohren! So schafft Ihr dann den neuen neutralen Menschen – ohne dass Euch demonstrierende, altmodische Retro-Nazis dabei stören!

    In der links-grünen Bio-Zone wird selbstverständlich kein Fleisch serviert. Dafür mümmeln die Vegetarier, Veganer, die Lactose-Intoleranzler und Gluten-Allergiker tapfer Möhrchen und es gibt lecker Detox-Drinks und grüne Smoothies. Natürlich nehmt Ihr hemmungslos Rücksicht auf die Moslems und stellt die Schweinezucht ein. Ein paar blasse Hühnerstücke und halal geschächtetes Rindfleisch in der Auslage reichen für die paar unverbesserlichen Fleischfresser unter den Bio-Deutschen. Deshalb gibt es auch keinen Streit mehr darüber, ob irgendwelche Werbe-Pappschweine in Metzger-Schaufenstern religiöse Gefühle verletzen könnten. Und bei den türkisch-arabischen Schlachtern, die die Tiere 12 langsame Minuten ausbluten lassen, drücken die heroischen Kämpfer von Vier-Pfoten einfach mal ganz tolerant die Augen zu.

    In diesem Wunderland herrschen dann endlich auch die Vorstellungen von “Anstand” der moralischen Elite: Gas-Gerhard, Sonne-Mond-und-Sterne-Claudia, Antifa-Family-Küstenbarbie Schwesig, NRW-Nazi-Jäger, Hicks-Kässmann, ISIS und HAMAS-Versteher-TodendingsBumms, Bonusmeilen-Cem, Kinderfreund-Daniel, Geldkoffer-Wolfgang. Die Liste dieser Moral-Maßstäbler ist natürlich unvollständig. Spannend wird es, wenn die Werte des Grünen Reiches auf die Islamisierung treffen. Vielleicht gelingt es Euch ja, diese Blutrausch-Ideologie mit Gender-Mainstreaming-Maßnahmen so zu erschüttern, dass sich die bärtigen Suren-Söhne für die jahrhunderte lange Erniedrigung der Frau entschuldigen. Da sagen wir doch mal toi, toi, toi!

    Kommen wir zur Wirtschaft. Das Brutto-Nationaleinkommen Eures Staates wird explodieren, weil die Gummimuschi- und Plüschpimmel-Produktion für die Sexualaufklärung in Kindergärten und Schulen massiv angekurbelt werden muss. Auch der stationäre Obst- und Gemüsehandel, die Döner-Gastronomie, Nagelstudios, Brautkleid-Shops und der Vinyl-Schallplattenhandel können nach allen Regeln der volkswirtschaftlichen Kunst zu globalen Industriezweigen hochgepimpt werden.

    Die Sarrazin’schen “Kopftuchmädchen” mausern sich zu tiefschwarz, voll-verschleierten Vorzeige-Integrierten, die dann natürlich auch die Werbung dominieren: Sie posieren im IKEA Katalog vor Billy; verwöhnen ihre Lieben zum Mittagessen mit veganer Tütensuppe und werben als Anlageberaterinnen in Banken um Euer Geld und Euer Vertrauen.
    Selbstverständlich wird in einem “no border, no nation”-Paradies auch die Psychotherapeutin in Burka zur Realität. Ja, ja, Ihr werdet schon die Grenzen heutiger Vorstellungskraft sprengen! Und wenn’s Probleme gibt – einfach den Begriff “Vertrauen” umdeuten! Wie das geht, habt Ihr ja schon mit den Maßstäben der Moral erfolgreich bewiesen. Also her mit der Parallelgesellschaft für Alle!

    Ich habe noch ein Schmankerl, um Euch das Grüne Reich so richtig schmackhaft zu machen: Ihr könnt neue okkulte Riten der Multi-Toleranz-Weltanschauung einführen! Und die von Euch hochgejubelten Ideologien wie Genderismus, Feminismus, Veganismus, Islamismus hemmungslos ausleben und in den Alltag implementieren: Rudelfick-statt-Physik-Veranstaltungen, Kondom-Abrollwettbewerbe in Kindergärten mit anschließender “Karottenkönig”-Krönung, dazu Beschneidungen, Amputationen und gendergerechte Steinigungen – schließlich möchte jeder seine kleinen, kulturellen Besonderheiten wahrnehmen dürfen. Alles andere wäre im höchsten Maße diskriminierend.

    Wir im ostdeutschen Freiheitsgebiet hingegen pflegen weiter unser Ideal, sind höflich, pflichtbewusst, fleißig, ehrlich, pünktlich, gewissenhaft, treu, romantisch. Unsere Frauen lassen wir Frauen sein und unsere Männer machen das, was Männer gern tun.
    Dabei pflegen wir ein gesundes Maß an Patriotismus und besinnen uns selbstbewusst auf konservative Werte, den “Erhalt des Eigenen”.

    Wir übernehmen gerne Verantwortung für unser Land, unseren Lebensraum, für Menschen, Tiere und die Natur, für das Lebensrecht der hier Geborenen. Nur gelegentlich erlauben wir uns ein Späßchen und singen gemeinsam: So geh’n die Linken, die Linken, die gehen so…. So geh’n die Deutschen, die Deutschen, die gehen so!

    Dresden, 09. März 2015,
    Tatjana Festerling

    Wir sollten zu Pegida-Veranstaltungen gehen. Dass es nicht ungefährlich ist und man Polizeischutz braucht, habe ich bei der ersten Pegidaveranstltung in FFM gesehen.

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    • Bernhard sagt:

      Wenn das das Niveau von Pegida ist, habe ich jetzt einen Grund mehr, dieser „Bewegung“ gegenüber vorsichtig zu sein.

      Vielleicht sollte ich mich doch einmal einer Gegendemonstration anschließen.

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      • Guten Tag,
        auch (Möchtegern-)Kritiker von PEGIDA sollten aber zur Kenntnis nehmen, daß die Gegendemonstranten allein in einer einzigen Woche 50 Polizisten verletzt haben, in der Woche zuvor über 20. Wir haben aktuell jeweils darüber berichtet. Daß PEGIDAs sich derartiges geleistet hätte, behauptet nichtmal die Linkspresse.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Nicht jeder Gegendemonstrant ist ein Gewalttäter, wie nicht jeder Pegida-Anhänger ein Nazi ist.

        Die Sache mit der Gegendemonstration war auch eher eine zugespitzte Aussage. Jedenfalls ist diese Rede ein Paradebeispiel destruktiver Kritik. Was Pegida sich eventuell an Anerkennung aufgebaut hat, wird durch sowas zerstört.

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      • Guten Tag,
        es hat auch keiner behauptet, alle Gegendemonstranten seien Gewalttäter. Tatsache ist aber, daß Gewalt gegen Polizisten allein von deren Reihen ausging, nicht aus Pegida-„Spaziergängen“ (mag man sonst zu Pegida stehen, wie man will). Welche (Pegida-)Rede meinen Sie denn betreffs „destruktiver Kritik“?
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Ich meine natürlich die von Tatjana Festerling im Kommentar von Adolf Breitmeier. Seine Gegner ein bisschen blöd hinstellen, ist selten eine gute Grundlage für einen Dialog und auf jeden Fall keine konstruktive Kritik.

        Ja, nicht alle Gegendemonstranten sind Gewalttäter. Deswegen verstehe ich nicht ganz, warum Sie auf meine (etwas scherzhafte) Überlegung, auf eine Gegendemonstration zu gehen, die Gewalttaten mancher Gegendemonstranten erwähnten.

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      • Guten Tag,
        ich wußte nicht, daß es sich bei den Festerling-Aussagen um eine „Rede“ handelt, zumal kein Quellenlink erfolgte, sondern hielt das für einen Leserkommentar von irgendwoher übernommen. Offenbar sind das – nach meinem Eindruck – zugespitzte, provokative, satirische Töne, die vielleicht auch aus einer Verbitterung heraus entstanden. Wie dem auch sei: Im Vergleich jedenfalls x-mal harmloser als die häufigen Gewalttaten, welche aus den Gegendemonstranten-Reihen kamen. Damit man auf eine bestimmte Veranstaltung n i c h t geht, ist es doch wohl nicht nötig, daß alle dort gewalttätig agieren; es genügt sicherlich, wenn z.B. allein in einer Woche 50 Polizisten verletzt wurden.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Darf man wirklich auf keine Demonstration gehen, an dessen Rand ein paar Chaoten Gewalttaten verüben (wie z.B. auch bei der „manif pour tous“)? Ich bin nicht dieser Meinung.

        Das war jetzt mein letzter Beitrag zu diesem Thread.

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      • Guten Tag,
        über 70 verletzte Polizisten allein in zwei Wochen durch Gegendemonstranten sind 70 Gewalttaten zuviel (und kein Randgeschehen).
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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