Pakistan: Junger Christ zu Tode gefoltert

Im islamisch geprägten Pakistan kommt es vermehrt zu gewaltsamen Übergriffen gegen die christliche Minderheit:

Der 25-jährige Christ Zubair Mashi wurde in der Untersuchungshaft von der pakistanischen Polizei zu Tode gefoltert, weil seine Mutter Ayesha Bibi ihren muslimischen Arbeitgeber bestohlen haben soll. Nachrichten_Kopfbalken_1 - Kopie

Die verwitwete Ayesha soll nach Aussage ihres Arbeitgebers Abdul Jabar Schmuck im Wert von 2000 Rupien aus seiner Wohnung entwendet haben, bei dem sie als Hausangestellte beschäftigt ist.

Abdul Jabar zeigte die Frau an, doch da sie die Anschuldigung bestritt, wurden sie und ihre Angehörigen am vorigen 6. März in Polizeigewahrsam genommen. Nach einer Befragung, bei der es zu ersten Foltermaßnahmen kam, wurden alle außer dem Sohn Zubair freigelassen.

Die Angehörigen machten sich Sorgen um Zubair, da sie befürchteten, daß er weitere Folter über sich ergehen lassen mußte. Am folgenden Tag wurde die Leiche des jungen Mannes von der Polizei vor der Wohnung der Familie abgelegt. Im Krankenhaus konnte der Arzt nur noch den Tod wegen mehrfacher Körperverletzung feststellen.

Daraufhin kam es zu Protestkundgebungen von Christen vor der Polizeistation, was nach zweitägigen Protesten dazu führte, daß nun gegen den stellv. Kommissar Sarajul Haque, zwei weitere Polizisten und Abdul Jabbar ermittelt werden soll.

“Die Polizei hat zwar Gerechtigkeit versprochen, doch es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in solchen Fällen zu einem Urteil kommt. Oft bietet man den Familien Schadenersatz an, damit sie ihre Anklage zurückziehen”, erklärt Joseph Francis vom Menschenrechtsverband CLAAS, der in diesem Fall kostenlosen Rechtsbeistand leistet.

Quelle: Fidesdienst


IGFM beklagt westliches Versagen: Den ISLAMismus konsequenter bekämpfen

„Der Westen muß zur Konfrontation bereit sein“

Die Ursachen, die islamistische Terror-Armeen wie jene des IS erst möglich gemacht haben, sind nach Auffassung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mehr und mehr aus dem Fokus geraten.
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Das völlige Versagen von Regierungen im eigenen Land, z.B. im Irak und in Nigeria, und die falsche Toleranz gegenüber islamistischem Gedankengut hätten den Weg des „Islamischen Staates“ und von Boko Haram geebnet.

Die Bereitschaft zur Konfrontation mit den Verfechtern von Scharia-Systemen seien unverzichtbar, erklärt die IGFM. Sie ruft dazu auf, den Kampf gegen islamistischen Terror nicht auf halbherzige und isolierte Einzelmaßnahmen zu beschränken.

Der „IS“ sei extrem in seiner Konsequenz, die Scharia anzuwenden und außergewöhnlich in der Art, sich medial zu inszenieren. Trotzdem ist er nach Auffassung der IGFM nur „die Spitze des Eisbergs“ eines seit Jahrzehnten kontinuierlich erstarkenden Islamismus.

Von Nordafrika bis Pakistan und Indonesien gewinnt ein radikaler Islam an Einfluss. Rechte und Freiheiten von Frauen, Minderheiten und Andersdenkenden würden immer weiter zurückgedrängt, so Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

Bisherige Verharmlosung endlich ablegen

Diese Entwicklung und ihre Ursachen sind nach Auffassung der IGFM in Europa mit großer Gleichgültigkeit hingenommen worden. Auch frühe Symptome in Deutschland, wie der sog. „Kalif von Köln“ und die Zunahme von Hasspredigern und intolerantem Gedankengut in manchen europäischen Moscheegemeinden seien wenig beachtet worden. 4077304320

Es sei höchste Zeit, zum einen den offensichtlichen Krisen wirkungsvoll zu begegnen und gleichzeitig die Ursachen anzugehen. Wenn die Ursachen weiter unbeachtet blieben, würden die Folgen noch katastrophaler.

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten üben sich nach Ansicht der IGFM in zu großer diplomatischer Zurückhaltung. Korruption, Kleptokratie und Klientelismus in Nigeria seien neben den Zuwendungen islamistischer Geldgeber wichtige Wegbereiter für Boko Haram gewesen.

Ebenso sei die starke finanzielle Unterstützung von sunnitischen Extremisten durch Saudi-Arabien für den Aufstieg des „IS“ mitverantwortlich. Europa müsse aktiv auf die betreffenden Regierungen einwirken, auch wenn diese dies als „Einmischung“ oder „westliche Bevormundung“ diffamieren würden.

Bei Völkermord ist militärischer Einsatz kein Tabu

Bei Völkermord dürfe auch für Deutschland militärische Gewalt kein Tabu sein. „Auschwitz wurde nicht von Diplomaten befreit“, erläuterte Lessenthin. In Krisenfällen, wie z.B. beim Schutz der Kurdengebiete, der Jesiden und assyrischen Christen im Irak müssten alle Optionen offen diskutiert werden:

„Vorbeugen ist in jedem Fall besser. Das bedeutet vor allem konsequentes Einfordern von ‚good governance‘ und ein Ende unser Angst vor Konflikten mit islamistischen Regierungen.“


Glaube und Einsatz für andere verstärken das Bewußtsein vom Sinn des Lebens

Das Leben wird meist von jenen Menschen als sinnvoll angesehen, die an ein Leben nach dem Tod glauben oder sich für andere einsetzen. Logo Christustag

Das zeigt eine Umfrage des Erfurter Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA unter annähernd 2000 Bürgern. INSA-Chef Hermann Binkert hierzu:

„Engagement für andere, die Beschäftigung mit dem eigenen Tod, die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod hilft beim Erkennen des Sinns des Lebens.“

Insgesamt sehen knapp acht von zehn Deutschen (79%) einen Sinn in ihrem Leben. Der Anteil wächst mit dem Alter. Von den Befragten unter 25 Jahren trifft dies auf etwa zwei Drittel (65%) zu, bei den über 55-Jährigen sind es fast neun von zehn Befragten (87%).

Von den ehrenamtlich Tätigen sehen 87% ihr Leben als sinnvoll an; bei jenen, die sich nicht auf diese Weise engagieren, sind es 77%. Wer für eine Sache spendet, sieht häufiger einen Sinn im Leben (84%) als jemand, der das noch nie getan hat (72%).

Auch die religiöse Haltung spielt eine Rolle: 87% derjenigen, die an ein Weiterleben nach dem Tod glauben, sehen einen Sinn in ihrem irdischen Leben; bei jenen, die nicht daran glauben, sind es 78%.

Quelle: http://www.idea.de