Israel: Antike Münzen und Schmuck entdeckt

Nur einen Monat, nachdem vor der Küste Cäsareas ein Goldschatz gehoben wurde, berichtet die Israelische Antikenbehörde erneut von einem nicht weniger spektakulären Fund.

In einer Höhle in Nordisrael haben drei Mitglieder des Höhlen-Vereins einen Schatz mit seltenen, etwa 2300 Jahre alten Silber- und Bronzemünzen entdeckt.

BILD: Teile des antiken Fundes

Vertreter der Antikenbehörde bezeichneten den Fund als eine der wichtigsten Entdeckungen der letzten Jahre im Norden des Landes. Es werde noch einige Zeit verlangen, das Geheimnis der Höhle zu knacken.

Der Fund umfasst unter anderem Münzen aus der Zeit Alexander des Großen, der zu Beginn der hellenistischen Periode im 4. Jahrhundert v. Chr. das Land eroberte. Mehrere Stücke Silberschmucks, Ringe, Armreifen und Ohrringe, die offensichtlich vor etwa 2300 Jahren versteckt wurden, fanden sich ebenfalls in der Höhle.

Nach Meinung der Archäologen von der Antikenbehörde könnten die Schätze von Bewohnern der Region versteckt worden sein, die vor den beginnenden Diadochen-Kriegen nach dem Tod Alexanders flohen.

Quelle (Text/Foto): Israelische Antikenbehörde


Israel: Kongreß gegen Antisemitismus

Vom 12. bis 14. Mai 2015 wird in Jerusalem das 5. Forum for Combating Antisemitism stattfinden.

Dieser Kongress findet alle zwei Jahre statt und hat sich als weltweit wichtigstes Forum zur Analyse judenfeindlicher Strömungen weltweit und zugleich zur Entwicklung von Gegenstrategien etabliert.

Hinter dem Forum steht eine aktive Koalition von politisch und gesellschaftlich Engagierten, Vorsitzenden von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kirchenvertretern, Journalisten, Diplomaten und Pädagogen, die gemeinsam für Toleranz werben und dem weltweiten Antisemitismus entgegentreten wollen.

Das Forum ist zugleich ein Treff- und Austauschpunkt, um voneinander zu lernen und Kräfte im Kampf gegen Antisemitismus zu bündeln.

In diesem Jahr liegt der Fokus der Konferenz auf zwei Themen: Antisemitismus und Hassreden im Internet und den Sozialen Medien sowie mögliche Antworten auf den Anstieg von Antisemitismus in Europas Städten.

Ausführliche Infos auf der Seite des israelischen Außenministeriums.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Grün-rote Regierung in Baden-Württemberg treibt den Genderwahn weiter voran

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Am Wochenende sind Details eines hochideologischen Umerziehungsprogramms für alle Bürger Baden-Württembergs bekanntgeworden, welches derzeit mit Hochdruck in den Hinterzimmern der grün-roten Landesregierung verhandelt wird.

Der sog. „Aktionsplan für Akzeptanz & gleiche Rechte“ zugunsten der LGBTTIQ-Interessen enthält einen  StuttgartJuni20141a#Maßnahmenkatalog mit mehr als 200 verschiedenen Punkten, der in skandalöser Weise Grundrechte und -freiheiten der Bürger beschneiden will.

BILD: Protest in Stuttgart gegen den grün-roten „Bildungsplan“

Dieser Aktionsplan soll noch vor der Sommerpause im Landtag zur Abstimmung gestellt werden und würde  –  im Fall der Annahme – in beinahe jeden Lebensbereich der Menschen in Baden-Württemberg eingreifen. Was dabei zutage kommt, ist schockierend!

So werden u.a. gefordert:
• Die Einführung einer so genannten „dritten Elternschaft“
• Zuschüsse für Hochschulen mit einem angeblich veralteten Menschenbild sollen gekürzt oder gestrichen werden
• Institutionen die nach Definition des Aktionsplans „diskriminieren“ (wie z.B. Kirchen- (steht wirklich genauso in dem Papier! )) soll die Unterstützung gestrichen werden und sie sollen keine Aufträge mehr erhalten
• „Runde Tische“ zur Geschichtsaufarbeitung
• Sanktionen für transphobe und homophobe Medieninhalte (Wort, Bild) – aktive Medienbeobachtung
• LSBTTIQ-Quote im Südwestfunk, Rundfunkrat und Zweitem Deutschen Fernsehen
• LSBTTIQ-Lehrstuhl an einer Universität
• Zulassung anderer Geschlechtsangaben im Personalausweis
• Legalisierung der Leihmutterschaft
• Überarbeitung der Lehrmaterialien und Unterrichtsbeispiele, insbesondere in Schulbüchern: Vielfalt sichtbar machen
• Diversitybeauftragte für das Thema LSBTTIQ in Kommunen
• Ehrenamtsnachweis – Kategorie LSBTTIQ ergänzen
• Sensibilisierung und Information im Kindergarten: Anpassung von Büchern und Spielen, Schulungen von Führungskräften in Kindergärten/Kindertagesstätten
• Unterstützung von Partys und Veranstaltungen der Community auch an konservativen Plätzen, Anerkennung von Szenelokalitäten
• Kritische Betrachtung des Dudens

Am kommenden Samstag haben Sie Gelegenheit, gegen diesen totalitären Genderismus und die Pornografisierung der Schulen zu protestieren: DEMO FÜR ALLE – 21. März, 15 Uhr, Stuttgart, Schillerplatz. Bringen Sie Ihre Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen mit.

Wir müssen aufstehen, bevor es zu spät ist! 


Tansania: Übergriffe und Feindseligkeiten gegen Christen nehmen zu

Wie dem Hilfswerk Open Doors erst jetzt bekannt wurde, ereigneten sich im ostafrikanischen Tansania seit Beginn des Jahres mehrere Übergriffe gegen Christen. weltverfolgungsindex_2014 - Kopie

So stürmten am 18. Februar 2015 mit Steinen und Knüppeln bewaffnete Muslime in den Gottesdienst der „Assemblies of God“-Kirche in der Stadt Mnazimmoja und vertrieben die versammelten Christen. 

Am 9. Januar 2015 wurde eine Kirche in der Stadt Bunyambo im Westen Tansanias zum Ziel eines Brandanschlags. Unbekannte legten gegen 23 Uhr ein Feuer in der örtlichen Kirche der Assemblies of God. Personen wurden nicht verletzt, doch das Gebäude wurde durch das Feuer stark beschädigt.

Die Täter wurden noch nicht ermittelt, die Christen vor Ort vermuten einen Racheakt: Im Dezember 2014 hatte der Wahlerfolg eines Kirchenmitglieds die muslimische Mehrheitsbevölkerung verärgert. Der Bezirksvorsteher Venance Mwamoto versprach, der Kirche Gelder zur Renovierung zukommen zu lassen und nach den Brandstiftern zu fahnden.

Die Übergriffe und Diskriminierung von Christen nehmen seit einiger Zeit zu. Auf dem Open Doors Weltverfolgungsindex hat sich Tansania im Vergleich zum Vorjahr um 16 Ränge verschlechtert und liegt im weltweiten Vergleich aller Länder mit der stärksten Unterdrückung und Verfolgung von Christen mittlerweile auf Platz 33.


„Spiegel“-Artikel contra Lebensrechtler: Mitleid mit Tätern, nicht mit Opfern

Von Felizitas Küble

Daß das linksorientierte Polit-Magazin „Der Spiegel“ seit Jahrzehnten zu den schärfsten Abtreibungsbefürwortern gehört, ist bekannt. Daß darin Lebensrechtler immer wieder attackiert werden, insofern wenig erstaunlich.A.L.Content_Was_wir_wollen

In seiner jüngsten Ausgabe Nr.12/2015 vom 14. März äußert das Hamburger Blatt sein tiefes Mitgefühl mit Dr. Friedrich Stapf, denn der „Feldzug“ von „Lebensschützern“ habe Wirkung gezeigt: „Deutschlands bekanntester Abtreibungsarzt mußte seine Praxis in Stuttgart aufgeben“.

Schluchz, denn ein Tötungszentrum weniger hierzulande ist für den „Spiegel“ Grund zur Klage genug. Mit den Redakteuren des Nachrichtenmagzins (das oft mehr Meinungen als Nachrichten bietet) sprach Dr. Stapf über seine  – so der „Spiegel“  – drohende „größte Niederlage“, denn er habe bislang in München keinen Vermieter für eine neue Praxis gefunden, nachdem er vor zwei Monaten seine Abtreibungsambulanz in Stuttgart schließen mußte, weil der Vermieter wegen Eigenbedarfs gekündigt hatte und er in der schwäbischen Hauptstadt keine neuen Räumlichkeiten fand.

Der „Spiegel“ berichtet ganz ungeschminkt  – oder gar stolz im Sinne einer „Leistungsbilanz“: „Insgesamt hat er während seiner 35-jährigen Berufslaufbahn rund 100.000 Schwangerschaften beendet.“

Das Blatt beginnt seinen Artikel mit der Interviewfrage an den Abtreiber, wie er es denn finde, wenn er „im Internet als Massenmörder beschimpft“ werde. Doch der „Spiegel“ unterläßt es in seinem zweiseitigen Artikel, für diese Behauptung einen einzigen Beleg vorzulegen. pro-life

Die „härteste“ Kritik an Stapf, die er auflisten kann, lautet „Tötungsspezialist Nr. 1“.  – So nennt ihn die Onlineseite „abtreiber.com“ von Günter Annen.

Abgesehen davon, daß auch das Hamburger Magazin den 69-Jährigen  als „Deutschland bekanntesten Abtreibungsarzt“ (insofern „Nr. 1“) bezeichnet, kann die Tatsache, daß jede Abtreibung eine Tötung menschlichen Lebens darstellt, auch von linker Seite nicht bestritten werden.

Sogar im durchliberalisierten, wachsweichen Paragraphen 218 ist die Abtreibung unter „Straftaten gegen das Leben“ aufgelistet, worüber sich der „Spiegel“ namens einer Merseburger Professorin Ulrike Busch bitter beklagt (der Paragraph stände, so heißt es, „kurz hinter Mord und Totschlag“).

Außerdem kritisiert das Blatt, daß sich im „Süden der Republik“ viele Gynäkologen einschüchtern ließen: „Nur wenige Ärzte sind so abgehärtet wie Stapf“, heißt es weiter. „Abgehärtet“  –  oder abgebrüht?

Zwei Abschnitte weiter werden Abtreibungsgegner als eine „Plage“ bezeichnet, weil sie vor der Stuttgarter Abtreibungsklinik von Stapf demonstriert hatten. Aufgrund der Proteste von Lebensrechtlern habe der potentielle Vermieter sein Angebot für neue Praxisräume zurückgenommen, schildert der „Spiegel“.iStock_000014086034XSmall

Sodann beschwert sich die Polit-Zeitschrift über die wenig abtreibungsfreundlichen Verhältnisse in großen Teilen Bayerns, zB. in Passau:

In dieser Universitätsstadt mit 50.000 Einwohnern gäbe es zwar 12 Frauenärzte, aber lediglich einen einzigen Abtreibungsarzt namens Michael Spandau, bejammert das Blatt. Obwohl er vor fünf Jahren habe in Rente gehen wollen, mache er weiter, „weil sonst keiner hilft“.

„Wenn es ihn nicht gäbe“, so der „Spiegel“ weiter, müßten Frauen 120 km weit nach Regensburg fahren, was eine zusätzliche Belastung für sie darstelle. Das Hamburger Magazin zitiert den Abtreibungsarzt: „Eine Schweinerei in einer solchen Lebenssituation.“

Wohlgemerkt: Die vorgeburtliche Kindstötung ist eine „Hilfe“, aber eine Autofahrt von allenfalls zwei Stunden ist eine „‚Schweinerei“. Ganz in diesem Sinne bzw. Unsinne endet der Artikel mit einem Zitat Spandaus: „Ich kann die Frauen doch nicht im Stich lassen.


„Der HERR hat mich aus der Tiefe gezogen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 30 (29),2.4.5-6ab.6cd.12a.13b:

Ich will dich rühmen, HERR,
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen
und lässt meine Feinde nicht über mich triumphieren.
HERR, du hast mich herausgeholt aus dem Reich des Todes,
aus der Schar der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.

Singt und spielt dem HERRN, ihr seine Frommen,
preist seinen heiligen Namen!
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch seine Güte ein Leben lang.

Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,
HERR, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.