Nein zum Genderwahn: Elternrechts-Demo in Stuttgart am Samstag, 21. März

Hedwig von Beverfoerde

Das Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE veranstaltet am Samstag, den 21. März 2015, um 15 Uhr auf dem Schillerplatz in Stuttgart zum vierten Mal eine Demonstration unter dem Motto „Ehe und Familie vor – Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!“. 20140501 Demo für Alle Banner WordPress

Anlaß sind neben der anhaltenden Kritik am Projekt Bildungsplan ganz aktuell die vor wenigen Tagen bekannt gewordenen Maßnahmen des Aktionsplanes „Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg“.

Die mit dem Bildungsplan verbundenen Absichten der baden-württembergischen Landesregierung – Gender-Indoktrinierung und Sexualisierung der Kinder via Schulpflicht – haben sich in keiner Weise geändert.

Ganz im Gegenteil: ‚Akzeptanz sexueller Vielfalt‘ soll offenbar nicht nur in den Schulen, sondern in allen Strukturen des Landes als Pflichtprogramm etabliert werden.

Ablauf der Veranstaltung:

Reden:

  • Birgit Kelle – Vorsitzende Frau 2000plus e.V. und Member of the Board der New Women For Europe (NWFE)
  • Ludovine de la Rochère – Präsidentin von La Manif Pour Tous
  • Joseph Dichgans – Vorsitzender Christdemokraten für das Leben Baden Württemberg
  • Ulrike Walker – Schweizer Volksinitiative zum Schutz vor Sexualisierung im Kindergarten und der Primarschule
  • Heinz Veigel – Zukunft – Verantwortung – Lernen e.V. (ehem. Initiatorenkreis der Petition gegen den Bildungsplan)

Grußworte aus Politik und medizinisch-therapeutischen Fachbereichen.

Außerdem wird es wieder Live-Musik und einen Demonstrationszug zum Staatstheater geben.

Die DEMO FÜR ALLE und eine Liste aller Partner des Aktionsbündnisses finden Sie hier: www.demofueralle.de.


Kenia: Serie von islamischen Terroranschlägen und Flucht von Fachleuten

Die im Nordosten Kenias gelegene Stadt Wajir ist in der vergangenen Woche zum Schauplatz mehrerer Anschläge geworden. Bei dem jüngsten Übergriff warfen Polizeiberichten zufolge vermummte Angreifer eine Granate in einen Laden und eröffneten anschließend das Feuer auf die dort befindlichen Personen. Dabei verloren vier Menschen ihr Leben.  305fe9127f

Die in Somalia beheimatete islamistische Al Shabaab Miliz hat die Verantwortung für die Morde übernommen und bekräftigt damit ihr Vorhaben, einen islamischen Gottesstaat errichten zu wollen, zu dem auch der Nordosten Kenias gehören soll.

Exodus von Christen, Lehrern, Fachkräften

Die neuerlichen Anschläge sind eine Fortsetzung der blutigen und gezielt gegen Christen gerichteten gewaltsamen Übergriffe des vergangenen Jahres, bei denen in derselben Gegend über 60 Menschen umgebracht wurden. Auch danach hatte Al Shabaab die Verantwortung übernommen und Christen aufgefordert, das Gebiet zu verlassen.

Doch nicht nur Christen fliehen vor dem Druck der Islamisten aus dem Nordosten Kenias.

Das Ausmaß der Krise wird auch daran deutlich, dass laut Gouverneur Ali Roba bereits 150 Lehrer von öffentlichen Schulen der Provinz Mandera dringend um Versetzung gebeten haben. Wie ein Open Doors-Analyst erläutert, stellt der massive Exodus von Fachkräften im Bildungswesen und anderen öffentlichen Bereichen auf lange Sicht eine größere Gefahr für die Gesellschaft dar als die blutigen Anschläge: BILD0191

„Der Unterricht fällt aus. Der Wiederaufbau im Bildungswesen wird sehr lange dauern. Hinzu kommen die psychologischen Folgen: Wenn die Lehrer gerade in dieser schwierigen Zeit die Region verlassen, fühlen sich die Schüler im Stich gelassen – eine traumatische Erfahrung!“

Die nationale Lehrerorganisation von Kenia hat kürzlich einen Bericht über die Situation an den Schulen im Nordosten Kenias vorgelegt. Darin berichten über 1000 zumeist christliche Lehrer von extrem respektlosem Verhalten ihnen gegenüber seitens muslimischer Schüler, Eltern, Vorgesetzter und Behördenvertreter. Sie seien u.a. als „Sklaven“ und „Ungläubige“ beschimpft, angespuckt, tätlich angegriffen oder mit dem Tod bedroht worden.

Dennoch beugen sich etliche Christen dem Druck nicht und haben sich trotz aller inneren Kämpfe entschieden, in das Gebiet zurückzukehren. Für einige bedeutet das, ihre eigenen Kinder aus Sicherheitsgründen bei Verwandten zurückzulassen. 

Drastische Verschlechterung innerhalb weniger Jahre

Die Entwicklung in dem mehrheitlich christlichen Land Kenia gibt Anlass zur Sorge und hat dazu geführt, dass Kenia 2013 erstmals auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors erschien und auf dem aktuellen Index mit Platz 19 die deutlichste Verschlechterung aller gelisteten Länder aufweist.


Syrien: Unionsfraktion beklagt die weiterhin dramatische Situation der Christen

Syrisch-kath. Erzbischof im Gespräch mit CDU-Politiker Jung

Bei seinem Besuch im Katholischen Büro zeichnete der syrisch-katholische Erzbischof, Yohanna Petros Mouche, zur Lage der durch den IS verfolgten Christen im nordirakischen Mossul ein dramatisches Bild. Kreuzkuppel

Dazu erklärte der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung :

„Trotz der ersten Erfolge, die sich im Kampf gegen den IS im Nordirak zeigen, befinden sich vor allem die Christen weiterhin in größter Not. Nach der Eroberung Mossuls durch die Terroristen des IS zwangen diese die christlichen Einwohner, die Stadt entweder zu verlassen, zum Islam zu konvertieren oder drohten  mit Hinrichtung.

Rund 40.000 Christen haben daraufhin in Panik ihre angestammte Heimat in und um Mossul verlassen und Schutz in der weiter nördlich gelegenen kurdisch kontrollierten Region  gesucht. Die meisten Menschen haben nur noch das, was sie am Leibe tragen.

Gleichwohl harren einige von ihnen immer noch unter lebensbedrohlichen Bedingungen in der Stadt aus. Der Erzbischof drängte auf eine schnellere Befreiung, sonst wären noch mehr Menschen zur Flucht gezwungen. 

Neben den menschlichen Schicksalen ist es auch die Zerstörungswut der Terroristen, die erschüttert. Nach Berichten sprengten IS-Terroristen in Mossul eine der größten und ältesten chaldäisch-katholischen Kirchen des Iraks.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird sich weiter für unsere internationale Verantwortung, Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern, einsetzen. Diese Verantwortung erfüllt Deutschland mit einem vernetzten Ansatz, der vor allem auch konkrete humanitäre Hilfe vorsieht.“

Foto: Petrusbruderschaft


USA: Vatikan untersagt Katholiken Teilnahme an Pro-Medjugorje-Versammlungen

Bereits das dritte Verbot der Glaubenskongregation in  Rom

Innerhalb von zwei Jahren hat sich die vatikanische Glaubenskongregation jetzt zum dritten Mal an die US-amerikanischen Bischöfe gewandt und darauf hingewiesen, daß katholische Gläubige nicht an Versammlungen teilnehmen dürfen, in denen die Echtheit der „Botschaften“  von Medjugorje (Bosnien) vorausgesetzt wird. 884bb991a79922716df25fc4342f10d8_XL
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Seit fast 34 Jahren behaupten die dortigen Visionäre, daß sie regelmäßige, teils sogar tägliche „Erscheinungen“ der Madonna erleben würden. Diese Privatoffenbarungen sind kirchlich nicht anerkannt; die zuständigen Ortsbischöfe von Mostar (erst Zanic, dann Peric) sprachen sich sogar entschieden gegen die Glaubwürdigkeit der angeblichen Erscheinungen aus.
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Der Erzbischof von St. Louis (USA), Robert Carlson, hat nun eine Stellungnahme an seine Priester, Diakone und Gemeindemitarbeiter gesandt und ihnen untersagt, an den Marienvisionen des in Amerika lebenden Medju-Sehers Ivan Dregicevic oder an anderen Pro-Medju-Veranstaltungen teilzunehmen. Dabei beruft er sich auf die Glaubenskongregation in Rom.
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Der Oberhirte fordert dazu auf, diese Informationen auch den katholischen Christgläubigen mitzuteilen. Eine Versammlung mit dem erwähnten Seher, die für den 18. März geplant war, wurde aufgrund der vatikanischen Intervention abgesagt.
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Es ist schon das dritte Mal, daß die Kongregation für die Glaubenslehre den nordamerikanischen Bischöfe mitteilt, daß es weder Klerikern noch Laien erlaubt ist, an Pro-Medju-Veranstaltungen teilnzunehmen. Dies geschah bereits im Februar und Oktober 2013 auf ausdrücklichen Wunsch des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Gerhard Müller. (Wir haben im CHRISTLICHEN FORUM damals aktuell berichtet.)
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Piusbruderschaft wendet sich gegen einen Weiheakt von Bischof R. Williamson

Erklärung der Priesterbruderschaft St. Pius X.:

Am 19. März 2015 schritt Bischof Richard Williamson im Benediktinerkloster von Santa Cruz in Nova Friburgo (Brasilien) zur Bischofsweihe von Pater Jean-Michel Faure.

Bischof Williamson und Pater Faure sind seit 2012 bzw. 2014 wegen ihrer massiven Kritik an jeglicher Beziehung mit den römischen Autoritäten  –  die sie als Verrat am Werk Erzbischof Lefebvres betrachten  –  nicht mehr Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Pius X. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. bedauert, dass dieser Geist des Widerstandes schlussendlich zu dieser Bischofsweihe führte. 

BILD: Statue des hl. Pius X. in Ecône vor dem Seminar der Piusbruderschaft

1988 brachte Erzbischof Lefebvre klar zum Ausdruck, dass seine Absicht, Weihbischöfe ohne Jurisdiktion zu weihen, mit dem Notstand, in welcher sich die Priesterbruderschaft St. Pius X. und die katholischen Gläubigen befinden, zu begründen sei.

Er hatte als einziges Ziel im Auge, es den Gläubigen zu ermöglichen, die Sakramente aus der Hand der von den neuen Bischöfen geweihten Priester zu empfangen. Nachdem er beim Heiligen Stuhl nichts unversucht gelassen hatte, schritt er am 30. Juni 1988, in Gegenwart von mehreren tausend Priestern und Gläubigen und einigen hundert Journalisten aus aller Welt, zu den Bischofsweihen. Alles wies darauf hin, dass dieser Akt, trotz des Ausbleibens der Erlaubnis von Rom, öffentlich für das Wohl der Kirche und der Seelen vollzogen worden war.

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. verurteilt die heutige Bischofsweihe in Santa Cruz, die trotz der gegenteiligen Behauptung des Konsekranten und des Weihekanditaten nichts mit den Bischofsweihen von 1988 gemeinsam hat. Tatsächlich beweisen alle Erklärungen von Bischof Williamson und Pater Faure zur Genüge, dass sie, außer auf rein rhetorischer Ebene, die römischen Autoritäten nicht mehr anerkennen.

Die Priesterbruderschaft bestätigt aufs Neue, dass der aktuelle Notstand der Kirche ihr Apostolat auf der ganzen Welt rechtfertige, ohne sie aber davon zu entbinden, die kirchlichen Autoritäten, für welche ihre Priester in jeder Messe beten, anzuerkennen.

So beabsichtigt sie auch weiterhin das Werk der Priesterausbildung gemäß ihren Statuten fortzusetzen. Sie will das Glaubensgut und die Moral bewahren, indem sie sich den Irrtümern – woher sie auch kommen mögen – entgegenstellt, um die traditionelle Liturgie und Predigt ganz im missionarischen Geist ihres Gründers weiterzuvermitteln: Credidimus caritati (1 Joh 4,16).

Menzingen, am 19. März 2015


Der „Verband Familienarbeit“ stellt klar: Fremdbetreuung ist keine „Kinderförderung“

„Die Zahl der betreuten Kinder unter drei Jahren stieg seit 2008 um 300.000“ und „Die Betreuungsquote stieg damit von 17,6 auf 32,5 Prozent“.  – So wird in einer Pressemeldung des Familienministeriums zur „Evaluation des Kinderförderungsgesetzes“ formuliert. DSC_0553

Zur hier verwendeten Wortwahl meldet Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit, entschieden Kritik an:

„Die Verwendung des Begriffs ´Betreuung´ ausschließlich im Zusammenhang mit Fremdbetreuung vermittelt den Eindruck, von den Eltern versorgte Kinder seien nicht ´betreut´. Der Name ´Kinderförderungsgesetz´ suggeriert, eine ´Förderung´ der Kinder sei nur in einer Krippe möglich, ganz so als ob Eltern dazu nicht den Löwenanteil beitrügen. Das kommt einer Hirnwäsche gleich, die inzwischen auch von den Medien betrieben wird.

Wenn z. B. Lokalzeitungen über Kinderkrippen berichten, loben sie die in den Einrichtungen erreichten Prozentzahlen und fordern den quantitativen und qualitativen Ausbau ein. Unterschwellig wird vermittelt: ‚Noch immer sind ca. 70 Prozent der unter 3-Jährigen ohne Betreuung. Die Armen!‘ 

Nur selten ist die Rede davon, dass die außerhäusliche Betreuung der unter 3-Jährigen mit Risiken behaftet ist und nur als zweitrangiger Ersatz für die elterliche Betreuung gelten kann.“ 

Frau Martin erläutert weiter:

„´Kinderförderung´ müsste in erster Linie die Stärkung der elterlichen Kompetenz und Präsenz bei den Kindern bedeuten. Die mangelnde Wertschätzung der elterlichen Erziehung durch Politik und Gesellschaft fördert dagegen zunehmendes Erziehungsversagen von Eltern. DSC_0048

Zu klären wäre, ob die steigende Nachfrage nach Krippenplätzen nicht auch durch fehlende Entscheidungsfreiheit der Eltern bedingt ist. Echte Wahlfreiheit besteht erst dann, wenn die elterliche Betreuung in gleicher Höhe wie die Fremdbetreuung staatlich honoriert wird.

Aber dem Lehrsatz von Karl Marx (sinngemäß: „Eltern in die Produktion, Kinder in die Kollektiverziehung!“) folgend, subventioniert unser angeblich freiheitsliebender Staat milliardenschwer die Fremdbetreuung und lässt die elterliche Erziehungsarbeit nicht nur ohne Lohn, sondern diffamiert sie zusätzlich als „unprofessionell“ und unzureichend.

Auch das Elterngeld wirkt in diese Richtung: Durch die Konzeption als Lohnersatz wird nicht die Erziehungsleistung anerkannt und honoriert, sondern die Bestverdiener bekommen den höchsten Betrag – wohlgemerkt aus Steuermitteln.

Mehrkind-Eltern, die nicht bereit sind, zwischen den Geburten ihre Kinder in Fremdbetreuung zu geben, damit beide Eltern wieder erwerbstätig sein können, werden mit dem Mindestsatz des Elterngeldes abgespeist. Der Vorstand des Verbands Familienarbeit e.V. betrachtet das als Skandal und als verfassungswidrig.“

Beitrag zum gleichen Thema: http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2015_03_02_dav_aktuelles_kindererziehung.html

Dr. Johannes Resch
Stellv. Vorsitzender des Verbands Familienarbeit e.V.
www.familienarbeit-heute.de


Wenn Frevler einem Gerechten auflauern

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish 2,1a.12-22:

Sie tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen:

Kurz und traurig ist unser Leben; für das Ende des Menschen gibt es keine Arznei, und man kennt keinen, der aus der Welt des Todes befreit. P1020947

Lasst uns dem Gerechten auflauern! Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung. Er rühmt sich, die Erkenntnis Gottes zu besitzen, und nennt sich einen Knecht des HERRN.

Er ist unserer Gesinnung ein lebendiger Vorwurf, schon sein Anblick ist uns lästig; denn er führt ein Leben, das dem der andern nicht gleicht, und seine Wege sind grundverschieden.

Als falsche Münze gelten wir ihm; von unseren Wegen hält er sich fern wie von Unrat. Das Ende der Gerechten preist er glücklich und prahlt, Gott sei sein Vater. Wir wollen sehen, ob seine Worte wahr sind, und prüfen, wie es mit ihm ausgeht.

Ist der Gerechte wirklich ein Sohn Gottes, dann nimmt sich Gott seiner an und entreißt ihn der Hand seiner Gegner. Roh und grausam wollen wir mit ihm verfahren, um seine Sanftmut kennenzulernen, seine Geduld zu erproben. Zu einem ehrlosen Tod wollen wir ihn verurteilen; er behauptet ja, es werde ihm Hilfe gewährt.

So denken sie, aber sie irren sich; denn ihre Schlechtigkeit macht sie blind.
Sie verstehen von Gottes Geheimnissen nichts, sie hoffen nicht auf Lohn für die Frömmigkeit und erwarten keine Auszeichnung für untadelige Seelen.