Christus und die Ehebrecherin: Der HERR unterscheidet zwischen Person und Sache

Jesus rettete die Ehebrecherin, Mohammed ließ sie steinigen

Am heutigen Montag (23.3.) präsentiert das liturgische Tages-Evangelium der katholischen Kirche jene bekannte Situation nach Joh 8,1-11, in welcher Christus eine Ehebrecherin vor der Steinigung bewahrt und die Schriftgelehrten und Pharisäer mit seinem Hinweis „entwaffnet“: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ DSC06228

Zugleich rechtfertigt Jesus in keiner Weise den Ehebruch; vielmehr fordert er die Frau, die er vor der Todesstrafe bewahrt hat, ausdrücklich zur Umkehr auf: „Gehe und sündige von jetzt an nicht mehr!“

Christus unterscheidet also zwischen Person und Sache. Er haßt die Sünde und liebt den Sünder. Schon der hl. Kirchenvater Augustinus prägte in der christlichen Antike den zeitlosen Leitsatz: „Hasse den Irrtum, aber liebe den Irrenden.“

Wie ganz anders als das Evangelium ist hierbei der Islam geprägt, denn er unterscheidet eben nicht zwischen Person und Sache, was vor allem in der Scharia deutlich wird, dem beinharten, teils geradzu grausamen islamischen Religionsgesetz.

Als Mohammed gefragt wurde, was mit einer Ehebrecherin geschehen soll, hat er ihre Steinigung befohlen. Wenigstens durfte sie vorher noch ihr Baby zur Welt bringen, aber danach gab es kein Erbarmen. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Zur Frage, wie mit einer Ehebrecherin umzugehen sei, gibt es nämlich einen Bericht in der Hadithe, den Überlieferungen über die Aussprüche und Taten Mohammeds. Neben dem Koran ist die Hadithe die zweite Quelle und Säule der islamischen Lehre und verbindlich für Muslime.

Hier folgt die Schilderung, wie Mohammed für eine Ehebrecherin die Todesstrafe anordnet:

“Eine Frau kam zum Propheten. Sie war infolge eines Ehebruchs schwanger. Sie sagte: O Gesandter Gottes, ich habe eine gesetzliche Strafe verdient, so verhänge sie über mich. Der Gesandte Gottes rief ihren Sachwalter zu sich und sagte: Sei gut zu ihr. Und sobald sie ihre Niederkunft gehabt hat, bringe sie zu mir.  Er handelte so; ihre Kleider wurden um sie festgebunden. Dann befahl er  –  und sie wurde gesteinigt.” 

 

 



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