Elternrechts-Demonstration in Stuttgart: Erfolgreich für Ehe und Familie

Hedwig von Beverfoerde

eine großartige DEMO FÜR ALLE liegt hinter uns. Mit mehr als 2.400 Menschen haben wir am Samstag in Stuttgart friedlich für Ehe und Familie und gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder demonstriert.

Im Namen des Aktionsbündnisse danke ich allen, die gekommen sind, die für unsere Demo geworben haben, die uns im Gebet und in Gedanken begleitet und tatkräftig unterstützt haben, sehr herzlich!

Verschaffen Sie sich einen Eindruck von der schönen Atmosphäre vor Ort – hier in unserer Bildergalerie.

An der Gegendemonstration, zu der mehrere Gewerkschaften, linke Parteien und Organisationen zusammen mit linksradikalen Gruppen aufgerufen hatten, beteiligten sich nach Polizeiangaben unter 500 Leute, von denen ca. 200 vergeblich versuchten, unsere Veranstaltung zu stören.

Die Stuttgarter Polizei hatte die teilweise aggressiven linken Störer über den gesamten Zeitraum – wie gewohnt – hundertprozentig im Griff. Zu keinem Zeitpunkt bestand auch nur die geringste Gefahr für unsere Teilnehmer. Mein besonderer Dank gilt deshalb wieder der Stuttgarter Polizei.

Die Demo stieß erneut auf reges Interesse bei den Medien. Der SWR berichtete am Abend im ersten Beitrag der Landesschau sachlich und ausgewogen von unserer Veranstaltung. Zahlreiche Zeitungs- und Online-Berichte in regionalen und überregionalen Medien finden Sie hier.

Live-Musik mit Saxophon und Klavier stimmte die Demonstranten auf unsere Kundgebung ein. Erste Rednerin war Frau Subashini Tikiribanda (Wipfler), die aus Sri Lanka stammt und seit sieben Jahren mit ihren drei Kindern und ihrem Mann in Karlsruhe lebt. Sie zeigte sich entsetzt und erschrocken über die Vorhaben der Landesregierung mit Bildungs- und Aktionsplan.

Auch Aysa Aktas von der muslimischen MIHR-Foundation und Mutter einer Tochter kritisierte die Pläne scharf. Es sei nicht „Aufgabe der Schulbildung, kindliche Köpfe zur Infragestellung ihres vertrauten Familienbildes zu verleiten und sie somit zu verunsichern.“

Birgit Kelle (siehe Foto) sandte einen flammenden Appell an die Landes-CDU in Baden-Württemberg und forderte sie auf, endlich vorzugehen „gegen diese Ideologen und zwar im Landesparlament und auch auf der Straße.“

Die CDU solle endlich herunter kommen vom Sofa und hinausgehen ins Getümmel. Der Landesregierung rief sie zu: „Ihr könnt eure Pläne ausarbeiten und ihr könnt versuchen, uns Dinge zu verbieten und ihr könnt uns denunzieren für unsere Meinung, aber ich verspreche euch etwas: Unsere Kinder bekommt ihr nicht!“

Der Vorsitzende der CDL in Baden-Württemberg, Joseph Dichgans, kritisierte die einseitigen Toleranzbemühungen von grün-rot. Während sie die Interessen von LSBTTIQ-Gruppen vertrete, würde sie tatenlos zusehen, wie ein „Krankenkassen finanziertes System vorgeburtlicher Rasterfahndung nach Menschen mit Down-Syndrom aufgebaut wird, damit ausreichend Gelegenheit besteht, sie noch im Mutterleib zu töten.“

Dies sei die „radikalste, die zornigste, die überhaupt schlimmste Form der Diskriminierung (…) Aber dazu schweigen sie.“

Die Kritik der DEMO FÜR ALLE richtete sich diesmal nicht nur gegen den Bildungsplan, sondern auch besonders gegen den in seinen jetzt bekannt gewordenen Maßnahmen noch weiter gehenden Aktionsplan der Landesregierung.

In einem von mir verlesenen Grußwort rief der Vorsitzende der AfD Baden-Württemberg und MdEP Bernd Kölmel „alle freiheitlich gesinnten Blogger, Medienvertreter, Journalisten, Multiplikatoren, Vereine, Vereinigungen, Kirchen, religiöse und ethische Vereinigungen, Angehörige der verschiedenen Glaubensrichtungen und Religionen auf, sich diesem in seinem Ansatz totalitären Aktionsplan entgegenzustellen.“

Neben der Bühne hatten wir 192.000 Blatt Papier zu einem großen Turm aufgestapelt. Christoph Scharnweber vom EAK Heilbronn und Karl-Christian Hausmann von der Stuttgarter CDU warfen diese als Symbol für die 192.000 begründungslos abgelehnten Unterschriften der Petition gegen den Bildungsplan in die Mülltonne.

Dieses Vorgehen der Landesregierung offenbare die ganze „Arroganz der Mächtigen und die Ignoranz der grün-roten Abgeordneten vor dem Willen der Bürger“, so Scharnweber. Und dies gelte auch für andere Bereiche. „Denn egal was der Bürger wollte (…) da wird am Volk und an der Mehrheit der betroffenen Bürger vorbei regiert.“

Die Präsidentin der französischen Bewegung La Manif Pour Tous, Ludovine de la Rochère, die zweite Hauptrednerin des Tages, berichtete vom französischen Widerstand gegen die Gender-Ideologie. Auch dort habe man Niederlagen einstecken müssen. Davon dürfe man sich aber nicht entmutigen lassen.

„Man muss weiter machen, koste es was es wolle. Ich weiß, dass Sie recht viele Unterschriften für eine Petition gesammelt haben und, dass diese Petition abgelehnt wurde. Auch wir sammelten 700.000 Unterschriften in Frankreich für eine Petition – und sie wurde auch abgelehnt. Doch ein Jahr später hat die französische Justiz die Ablehnungsentscheidung annulliert: Die Justiz hat anerkannt, dass unsere Petition behandelt werden muss.“

Heinz Veigel, der 35 Jahre als Realschullehrer im Schuldienst in Baden-Württemberg stand und sich jetzt im Verein Zukunft-Verantwortung-Lernen engagiert, der aus der Petitionsgruppe gegen den Bildungsplan hervorgegangen ist, rief die Menschen auf, jetzt aufzustehen gegen die „ideologische Unterwanderung des demokratischen Rechtsstaates (…) und für einen Bildungsplan, der Kindern und Jugendlichen dient – nicht aparten Sonder-Interessen einiger Lobbyisten“.

Im Anschluß an die Kundgebung zogen wir in einem langen Zug vom Schillerplatz zum Staatstheater, wo wir nach einem Grußwort der niedersächsischen Initiative Eltern21 wieder hunderte rosa und blaue Luftballons in den Himmel steigen ließen.

Ulrike Walker von der Schweizer Volksinitiative zum Schutz vor Sexualisierung im Kindergarten und Primarschule warnte auf der Abschlußkundgebung noch einmal eindringlich vor den Gefahren der Gender-Ideologie, diese dürfe sich nicht durchsetzen. Sie verkündete siegesgewiß: „Die Lüge gewinnt vielleicht den Sprint, aber die Wahrheit den Marathon.“

Grußworte von Dr. Christian Spaemann (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) und Dagmar Neubronner (Publizistin und Therapeutin), die wir aus Zeitgründen nicht mehr vorlesen konnten sowie die Grußworte von Dr. Horst Schetelig (Verantwortung für die Familie) und Bernd Kölmel und die Videos aller Reden finden Sie hier.



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