AfD verlangt Vielfalt statt Einfalt in der Schule Klare Kritik an „Inklusion“

Dr. Konrad Adam gegen Abschaffung der Förderschulen

Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz haben sich darauf verständigt, die Inklusion flächendeckend voranzutreiben. Die Lehrerbildung soll reformiert, Fachdidaktiker, Bildungswissenschaftler und andere Spezialisten sollten mobilisiert werden, um die „Schule der Vielfalt“ zu realisieren. IMG_1061

„Nur nach dem Schüler fragt kein Mensch“, bemängelte AfD-Sprecher Dr. Konrad Adam das aufgeblasene Projekt, „er kommt in den Blaupausen der Schulpolitiker nicht mehr vor, spielt in der Vereinbarung keine Rolle.“

Inklusion bediene alle möglichen Interessen, nur die der Schüler nicht, sagte der Bundessprecher der AfD (Alternative für Deutschland).

Er bedauerte, dass einer ideologischen Modewelle zuliebe die Förderschulen, die mit Millionenaufwand hergerichtet worden sind, jetzt wieder abgeschafft werden sollen.

Inklusion bringe Nachteile für alle mit sich, da nicht nur den stärkeren Schülern die ihnen zustehende besondere Anregung vorenthalten werde, sondern auch die Schwächeren um die Förderung betrogen würden, auf sie angewiesen wären, um ihr Leben selbständig zu gestalten.

„Statt die Vielfalt zu fördern, wird die Einfalt propagiert“, meinte Adam. Die Ideologen wollten die Schule als gleichmäßig geschorene Rasenfläche, nicht als die bunte Wiese mit ihren vielen verschiedenen Blumen. Wie das Land mit einer derart verbockten Schulpolitik die Zukunft gewinnen wolle, bleibe rätselhaft.

HINWEIS auf die Kritik des evangelischen Diakonischen Werkes am Inklusionskonzept: https://charismatismus.wordpress.com/2014/03/26/diakonie-tag-schutzraume-fur-behinderte-kritik-an-gleichmacherischer-inklusion/

Foto: Konrad Ruprecht

 


2 Kommentare on “AfD verlangt Vielfalt statt Einfalt in der Schule Klare Kritik an „Inklusion“”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Und irgendwann kommt einer auf die ,,abstruse“ Idee, dass man Hochbegabte auf einer eigenen Schulart am besten fördert. Dauernde Unterforderung führt zur Verblödung, dauernde Überforderung zu Depression und Minderwertigkeitsgefühlen. Ich habe in der familkie Inklusion im Kindergarten erlebt>> da war es eine wunderbare Sache, diese Hilfsbereitschaft und der selbstverständliche Umgang untereinander. Da ging es allerdings nicht um leistungsbezogenes Lernen, sondern wirklich um das Miteinander. Eine lebenslang anhaltende positive erfahrung, die sich leider nicht auf die weltweit erforderlichen Leistungsansprüche in der Schule/für die Schule wunschgemäß übertragen lassen. Will die Lehrkraft allen Schülern gerecht werden, sind acht Kinder schon fast zuviel (gesehen auf die Inklusion). Innere Differenzierung des Untgerrichts erfordert eine sehr viel höhere Vorbereitungszeit (man kann pro Unterrichtsstunde bei 16 Schülern, die es eigentlich kaum in einer Klasse gibt, mindestens eine Zeitstunde Vorbereitung ansetzen – wer es nicht glaubt, soll das mal ein Jahr durchhalten bei Unterricht in drei bis sechs verschiedene Klassen und Jahrgamngsstufen). Ich halte Inklusion nur unter Superbedingungen (Zweitlehrkraft, Sozialarbeiter, Kleingruppe) für erfolgreich. Erfolgreich an Wissensvermitlung und sozialer
    Kompetenz. Das kann auch ohne Inklusion mithilfe von Spezialschulen/Sonderschulen erreicht werden.

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  2. Dorrotee sagt:

    Ja, hier bei uns ist sogar ein Gymnasium zur Inklusionsschule geworden. Ich weiß nicht, wie das funktionieren soll. Ausdrücklich wird gesagt, daß dieses Gymnasiun lernbehinderte Schüler nimmt.
    Ich konnte es nicht glauben.
    Sonderpädagogen und Integrationshelfer werden den Schülern zur Seite gestellt.
    Der arme Schüler. Immer eine Nummer schlechter sein als die andern, und es jeden Tag wieder zu spüren zu bekommen. Arbeiten schreiben diese Schüler wohl gar nicht, habe ich mal gehört. Wie denn auch. Gymnasiumniveau ist nicht Sonderschulnivau.

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