Neue Medjugorje-Botschaft ist „in besonderer Weise an die ganze Welt gerichtet“…

Von Felizitas Küble

Seit fast 34 Jahren erhalten einige „Seher“ von Medjugorje angebliche Botschaften des Himmels   – genauer: ihnen soll die Gottesmutter als „Königin des Friedens“ erscheinen, teilweise sogar täglich.

Allerdings sind die aufsehenerregenden Phänomene in jener bosnischen Pfarrei kirchlich nicht anerkannt. Der zuständige Bischof Peric von Mostar spricht sich ausdrücklich gegen die Echtheit aus, ebenso sein Amtsvorgänger Zanic. Diese kirchliche Distanz scheint die erscheinungsbewegte Medju-Szenerie jedoch kaum zu stören.  vierge_pellevoisin

Zu den Seher/innen gehört auch Marija Pavlovic-Lunetti; zu Beginn der Erscheinungen verkündete sie öffentlich ihre Berufung für das Ordensleben. Doch es kam anders: sie heiratete und gründete eine Familie.

An jedem 25. Tag pro Monat empfängt die Visionärin  –  eigenen Angaben zufolge  – eine Botschaft der Madonna, die  – wie es in Medju-Verlautbarungen feierlich heißt  – „in besonderer Weise an die ganze Welt gerichtet“ ist.

Lesen wir nun die jüngste Monatsbotschaft vom 25. März 2015:

„Liebe Kinder! Auch heute erlaubt mir der Allerhöchste, dass ich mit euch bin und dass ich euch auf dem Weg der Umkehr führe.

Viele Herzen haben sich vor der Gnade verschlossen und sind für meinen Ruf taub geworden. Ihr, meine lieben Kinder, betet und kämpft gegen die Versuchungen und alle bösen Pläne, die euch der Teufel durch den Modernismus anbietet.

Seid stark im Gebet und mit dem Kreuz in den Händen, betet, dass das Böse euch nicht benutzt und nicht in euch siegt. Ich bin mit euch und bete für euch. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“884bb991a79922716df25fc4342f10d8_XL

Wie üblich ist auch diese „Offenbarung“ von frommen Anmutungen durchwirkt, wie sich das für eine „Marienerscheinung“ gehört.

Man hätte allerdings gerne gewußt, warum der „Allerhöchste“ eigens die Gottesmutter nach Medjugorje schickt, damit sie die „lieben Kinder“ (die seit Jahrzehnten erwachsen sind) „auf dem Weg der Umkehr“ führt. Sollte es mit der Umkehr nach 34 Jahren Erscheinungen etwa immer noch nicht geklappt haben? Welchen Sinn hat das umstrittene Phänomen dann überhaupt?

Sodann ist von den „bösen Plänen“ die Rede, welche „der Teufel durch den Modernismus anbietet“.  – Keine Frage, daß der Modernismus abzulehnen ist (wir haben hierbei keinerlei Nachholbedarf in puncto kritischer Aufklärung).

Allerdings ist der wirklichen Gottesmutter sicher bewußt (im Gegensatz zu jenem Erscheinungsphänomen), daß der Modernismus keineswegs die einzige Waffe des Erzfeindes ist, um die Menschen vom rechten Weg abzubringen.

Auch der religiöse Fanatismus und eine erlebnishungrige Schwarmgeisterei gehören dazu. Der „Kellergeist“ will erreichen, daß die liberalen Gläubigen links vom Pferd kippen (Modernismus) – und die Frommen bzw. Konservativen rechts herunterfallen (Sektierertum).

Merkwürdig ist überdies, daß die angebliche Madonna erklärt, viele  Herzen hätten sich vor der Gnade verschlossen und seien für „ihren Ruf“ taub geworden. GOTT ist es freilich, der die Menschen ruft und beruft; die selige Jungfrau ist Fürsprecherin, aber der HERR allein ist die Quelle aller himmlischen Gnaden.


Deutsch-israelischer Schüleraustausch zwischen Flensburg und Rishon Le’Zion

„Du und ich, wir können die Welt verändern!“  –  Diese Verse aus dem berühmten Lied von Arik Einstein stehen als Motto dem Besuch israelischer Gastschüler am Alten Gymnasium Flensburg voran, der zur Zeit stattfindet.

Das Alte Gymnasium pflegt seit 2008 eine intensive Partnerschaft mit der Jigal Alon High School in Rishon Le’Zion, unweit von Tel Aviv. 

Bereits dreimal waren Jugendliche aus Flensburg und Umgebung in israelischen Familien zu Gast und haben die Schönheiten, aber auch Brennpunkte des Landes im Nahen Osten kennengelernt.

Nun sind die israelischen Schülerinnen und Schüler zum zweiten Mal nach Deutschland gereist. Da der Besuch der Israelis in der Fördestadt mit dem 50-jährigen Jubiläum der deutsch-israelischen Beziehungen zusammenfällt, besuchten die Israelis zunächst die Bundeshauptstadt, wo ihre deutschen Gastgeber sie in Empfang nahmen.

Das Programm der Woche in Deutschland führt die israelischen und deutschen Schüler in das ehem. Konzentrationslager Bergen-Belsen, nach Haithabu und zu einem Spiel der SG Flensburg-Handewitt. Ein besonderer Höhepunkt der Woche wird die gemeinsame Sabbatfeier mit der jüdischen Gemeinde sein, auf der auch der Rabbiner Shaul Nekrich erwartet wird.

Text/Foto: Altes Gymnasium Flensburg / Zur Seite des Alten Gymnasiums Flensburg »


Internationaler Jazz in Bremen: „jazzahead!“

Die jazzahead! bringt vom 23. bis zum 26. April 2015 den internationalen Jazz nach Bremen. Aus Israel sind das Omer-Klein-Trio und Hadar Noiberg im Programm vertreten:

25. April 2015, 22 bis 22.45 Uhr, DeLiefde:

Hadar Noiberg
Im Rahmen der 4. Bremer FLUSSMUSIK jazzahead Clubnacht erwartet die Besucher ein feiner Abend des zeitgenössischen Jazz an Bord des Segelschiffs De Liefde auf der Weser präsentiert von Dot Time Records. „Das Hadar Noiberg Trio erreicht eine unkonventionelle Balance zwischen Jazz und Weltmusik. Ihre Musik ist sehr eingängig und groovt, ohne dabei an Komplexität zu verlieren.“ (Südkurier Nov-2013). Ein Höhepunkt des gesamten Abends wird auch die große Jam-Session sein, die Ausnahmemusiker aus den USA und Europa zusammenbringt.
Hadar Noiberg (fl); Haggai Cohen (db); Allison Miller (per)

25. April 2015, 16 bis 16.45 Uhr, Halle 7.2.:

Omer-Klein-Trio
Omer Klein gehört zu jener Generation junger Israelis, die ihre Heimat Richtung USA oder Europa verließen, um die musikalische Welt zu erobern. Er vereint viele faszinierende Einflüsse: Jazz, klassische Ausflüge zu Bach aber auch die Einflüsse israelischer Schlager oder gesungener lyrischer Gebete durchdringen seine Stücke. Alles in allem macht Omer Klein mit seinen hervorragenden Triopartnern eine sehr mediterrane Musik, die einen mitnimmt in wärmere Gefilde.
Line-up: Omer Klein (p), Haggai Cohen-Milo (b), Amir Bresler (dr)

Quelle: Israelische Botschaft


Prof. Bernd Lucke: Warum sich die AfD gegen eine europäische Armee ausspricht

Zur aktuellen Debatte um eine europäische Armee erklärt der Sprecher der Alternative für Deutschland, Prof. Dr. Bernd Lucke (siehe Foto):AFD_EU_Abgeordnete - Kopie

„Bundeswehreinsätze müssen durch den Deutschen Bundestag beschlossen werden. Für Einsätze einer EU-Armee wäre dieser Parlamentsvorbehalt aufgehoben. Dem Bundestag würde die Kontrolle über den Einsatz deutscher Soldaten genommen werden.

Außerdem wäre das Einsatzprofil völlig unklar. Die 28 Mitgliedsstaaten der EU haben völlig unterschiedliche Sicherheitsinteressen. Ein Land wie Frankreich, das in seinen ehemaligen Kolonien in Afrika als Ordnungsmacht auftritt, hat andere militärische Anforderungen als beispielsweise die Armeen der baltischen Staaten, deren primäre Aufgabe die Landesverteidigung nach Osten ist.

Diese unterschiedlichen Interessen ließen sich durch eine einheitliche Armee nie in befriedigendem Umfang wahrnehmen.

Zudem würde eine europäische Armee zu Konflikten mit der NATO führen, da die Bündnisverpflichtungen unklar wären für eine Armee, die sich teilweise aus den Streitkräften von NATO-Staaten und teilweise aus denen von blockfreien Staaten zusammensetzen würde. untitled

Es würden überdies unnötige Parallelstrukturen zur NATO geschaffen werden. Unterschiedliche Führungsstrukturen, Ausbildung und Ausrüstung würden die Koordination erschweren. Eurohawk und andere gemeinsame europäische Rüstungsprojekte haben gezeigt, welche finanziellen Desaster dabei entstehen. Wer sich durch eine EU-Armee Einsparungen im Verteidigungshaushalt erhofft, der irrt.

Wenn trotz all dieser Gegenargumente die Altparteien die Einrichtung einer EU-Armee vorantreiben und damit wichtige hoheitliche Rechte Deutschlands preisgeben wollen, sollten die Bürger dies in einer Volksabstimmung bewilligen müssen. Eine solche Volksabstimmung setze eine Änderung des Grundgesetzes voraus, die ohnehin nötig ist, um – wie es die AfD verlangt – mehr direkte Demokratie in Deutschland realisieren zu können.“


Unionsfraktion fordert mehr Einsatz für bedrängte Christen im Nahen Osten

UN-Sicherheitsrat befaßt sich mit IS-Terror gegen Minderheiten

Der UN-Sicherheitsrat unter dem Vorsitz des französischen Außenministers Laurent Fabius befaßt sich am heutigen Freitag (27.3.) mit der Frage, was gegen die Verfolgung religiöser und ethnischer Minderheiten im Nahen Osten getan werden kann. UNO

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder:

„Dass sich der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit dem Terror des ‚Islamischen Staates‘ gegen Christen und Angehörige anderer Minderheiten im Nahen Osten befasst, ist ein bedeutender Schritt. Ich begrüße sehr, dass sich Frankreich, das derzeit den Vorsitz innehat, die Initiative dafür ergriffen hat. Denn die Weltgemeinschaft muss dringend mehr für den Schutz der bedrohten Minderheiten tun.

Christen müssen auch in Zukunft in der Ursprungsregion ihres Glaubens leben können. Der menschenverachtende Terror des IS richtet sich gegen die kulturelle Vielfalt im Nahen Osten, aber auch gegen die Menschenrechte, von denen das Recht auf Religions- und Glaubensfreiheit eine herausgehobene Bedeutung hat. Die schreckliche Gewalt gegen Christen und andere Minderheiten, etwa den Jesiden, muss beendet werden.“ 159481-3x2-teaser296

Volker Kauder bricht am 28. März 2015 in die Region auf, um sich vor Ort über Terrorismus und Gewalt von Seiten des ‚IS‘ zu informieren.

Gespräche mit König Abdullah von Jordanien, dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi, aber auch mit dem Großscheich der Al-Azhar-Universität, Ahmed El Tayyeb, stehen auf seinem Besuchsprogramm. Schon seit Jahren setzt sich Kauder für den Erhalt der traditionellen religiösen Vielfalt in der Region ein.

Der Fraktionsvorsitzende plant darüber hinaus, bei einem internationalen parlamentarischen Kongress im September in New York auf die Bedeutung internationaler Menschenrechtsstandards hinzuweisen.

Seiner Meinung nach müssen die Vereinten Nationen sich und ihre Mitgliedstaaten bisweilen daran erinnern, dass ihre Grundsätze nicht verhandelbar sind und dass sie mehr für deren Durchsetzung tun müssen.


„In meiner Not rief ich zum HERRN“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 18 (17),2-7.20:

Ich will dich lieben, HERR, meine Stärke,
HERR, du mein Fels, meine Burg, mein Retter,
mein Gott, meine Feste, in der ich mich berge,
mein Schild und sicheres Heil, meine Zuflucht.

Ich rufe: Der HERR sei gepriesen!,
und werde vor meinen Feinden gerettet.
Mich umfingen die Fesseln des Todes,
mich erschreckten die Fluten des Verderbens.

Die Bande der Unterwelt umstrickten mich,
über mich fielen die Schlingen des Todes.
In meiner Not rief ich zum HERRN
und schrie zu meinem Gott.

Aus seinem Heiligtum hörte ER mein Rufen,
mein Hilfeschrei drang an sein Ohr.
ER führte mich hinaus ins Weite,
ER befreite mich, denn ER hatte an mir Gefallen.