Weltall-Forschung: Vielfalt der Farben auf dem dunklen Zwergplaneten Ceres

Es ist ein kleiner Kunstgriff, mit dem die Planetenforscher den dunklen Zwergplaneten Ceres farbig machen: Mit sieben Farbfiltern des Kamerasystems an Bord der Raumsonde Dawn analysieren sie in verschiedenen Wellenlängenbereichen, wie Ceres das Licht reflektiert. 

Ceres

Die Daten stammen dabei aus der Anflugphase, als Dawn sich dem Zwergplaneten näherte, um am 6. März 2015 in die Umlaufbahn von Ceres einzuschwenken. Die Falschfarben-Aufnahmen zeigen dabei deutlich, dass Ceres eine Oberfläche aus verschiedenen Materialien hat.   

„Ceres offenbart immer mehr, dass wir einen spannenden und vielfältigen Himmelskörper untersuchen“, sagt Prof. Dr. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im Kamerateam der Dawn-Mission.

Die Falschfarbenaufnahmen erstellt das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. Das DLR-Institut für Planetenforschung wird den Zwergplaneten kartieren und aus tausenden von Einzelaufnahmen dreidimensionale Geländemodelle berechnen.

Bereits die bisherigen Aufnahmen haben gezeigt, dass Ceres von Kratern übersät ist. Selbst Krater von bis zu 300 Kilometern Durchmesser bedecken den Himmelskörper, der 2006 von der Klasse der Asteroiden in die neue Klasse der Zwergplaneten eingeordnet wurde. Fast 1000 Kilometer beträgt sein Durchmesser – damit gehört er zu den größten Objekten im Asteroidengürtel zwischen Jupiter und Mars.

Auffällig waren auf den Bildern der Kamera vor allem mehrere helle Punkte in der nördlichen Hemisphäre. Der hellste Fleck befindet sich sehr wahrscheinlich in einem Krater von 92 Kilometern Durchmesser. Auf was die Wissenschaftler dort blicken, wird sich erst untersuchen lassen, wenn Dawn in ihrem Orbit näher um Ceres kreist.

Nach der Ankunft am Zwergplaneten verschwand Dawn zunächst hinter der sonnenabgewandten Seite von Ceres und konnte keine weiteren Bilder aufnehmen. Am 10. April 2015 „tauchte“ sie wieder auf und schraubt sich nun bei seinen Umrundungen aus einer Entfernung von 42.000 Kilometern bis zum 23. April 2015 auf eine Höhe von nur noch 13500 Kilometern hinunter.

Dann beginnt die erste wissenschaftliche Phase: „Dann werden wir auch vielleicht schon die ersten Antworten auf unsere Fragen bekommen“, sagt DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-13324/year-all/#/gallery/19110

Kontakte: Manuela Braun, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Tel.: 02203 601-3882 Fax: 02203 601-3249 Mailto: Manuela.Braun@DLR.de

Prof. Dr. Ralf Jaumann (DLR), Institut für Planetenforschung, Tel.: 030 67055-400 Fax: 030 67055-402 Mailto: Ralf.Jaumann@DLR.de


Christen sind aus Wasser und Geist geboren

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Joh 3,1-8:

Es war ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden. Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist. Camberg-Peter-Paul-DSC_0342

Jesus antwortete ihm: Wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden?  – Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden.

Jesus antwortete: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes gelangen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.

 


Wundersame Mirakel gibt es auch in der Esoterik und in fremden Religionen

In schwarmgeistig-protestantischen oder erscheinungsfixiert-katholischen Kreisen ist das Wunder des Glaubens liebstes Kind  – oder soll man sagen: des Aberglaubens? media-372515-2

So gibt es gewisse  –  von pfingstlerischen Bewegungen so geschätzte  – außerordentlichen „Geistesgaben“ wie z.B. das Zungengebet oder das sog. „Ruhen im Geist“ (tranceartiges Umfallen, meist nach hinten) auch in okkulten bzw. spiritistischen Zusammenhängen und in heidnischen Religionen (das Rückwärtskippen zB. im Hinduismus als „Shakti Pat“).

Wir haben hier im CHRISTLICHEN FORUM zudem mehrfach berichtet, wie sich vermeintliche „Wundermadonnen“ (die Tränen oder gar Bluttränen weinten) als Schwindel oder als rein natürlich verursacht herausstellten.

(Zwei Beispiele siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2014/03/28/ratsel-um-wunder-madonna-in-belgien-gelost-statue-mit-leuchtfarbe-bedeckt/  und hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/11/08/medjugorje-wunder-statue-erweist-sich-als-dreister-schwindel/)

Tatsache ist zudem auch, daß die ersten 1200 Jahre der Kirchengeschichte derlei Vorgänge (blutende oder tränende Statuen, Bilder etc) nicht kannten  – auch danach geschah dies nur sehr selten, während es in den letzten Jahrzehnten hunderte solcher Phänomene gegeben haben soll.DSC_1185-3

Wundersüchtige Gläubige sollten stets bedenken, daß unerklärlich erscheinende Mirakel auch im Bereich der heidnischen Magie und in fremden Religionen vorkommen. Schon deshalb ist es leichtfertig, bei jedem wundersam erscheinenden Vorgang sogleich an ein himmlisch bewirktes Ereignis zu denken. Dies schließt freilich nicht aus, daß es auch in unserer Zeit göttlich verursachte Wunder gibt. Allerdings sollten Christen stets nüchtern und wachsam sein!

Abschließend ein Beispiel aus dem Hinduismus: Unter dem Titel „Wundersame Muttergottheit“ berichtet das Esoterik-Portal „Die Wunder-Seite“ aus England folgendes:

„In einem Tempel in der englischen Stadt Wolverhampton hat sich der Altar der Hindu-Göttin Mata (Mutter) Ambe zu einem Pilgerzentrum entwickelt, seit auf der Stirn der Gottheit Blut austritt. Ihr neuer Altar wurde am 6. Oktober 2002 zu Beginn des jährlichen neuntägigen Festes zu Ehren der Göttin aufgestellt, das Heiligtum blieb jedoch noch geschlossen, bis der Vorsteher des Gujarati Centre, Bhikhubhai Patel, es zwei Tage später für die Abendandacht öffnete.

Dabei entdeckte er rund um den Altar blutige Fußspuren und sah dann, daß die Figur, die einen verheerenden Brand im Jahr 1989 völlig unversehrt überstanden hatte, aus dem Punkt zwischen den Augenbrauen, dem sogenannten Bindi, blutete. Hindus sehen darin ein Wunder und reisen aus ganz Nordengland an, um der Göttin zu huldigen.

Quelle hierfür (dort das 9. Mirakel): http://www.diewunderseite.de/statuen/statuen.htm#26

 


Israel: Studie belegt Lehrer-Vorurteile bei Mathematik-Noten für Mädchen

Eine neue israelische Studie hat herausgefunden, dass die unterbewussten Vorurteile von Grundschullehrern die spätere akademische Laufbahn von Mädchen stark beeinflussen. IMG_4228

Laut den Wissenschaftlern Dr. Edith Sand, Ökonomin der Bank of Israel und Dozentin an der sowie Dr. Victor Lavy, Professor an der Hebräischen Universität, sind die unterbewussten Vorurteile der Lehrer ein Schlüsselfaktor, um die unterschiedlichen Vorlieben von Mädchen und Jungen bei der Studienwahl zu erklären.

„Es handelt sich nicht um Diskriminierung, sondern eher um unbewusste Entmutigung“, sagt Dr. Sand. „Diese Entmutigung hat jedoch Auswirkungen. Der Weg zu den Computerwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften – zu Bereichen, die die höchsten Einkommen versprechen – wird nach der Grundschule schmaler.“

Die Untersuchung wurde in drei Schülergruppen in Israel von der 6. Klasse bis zum Ende des Gymnasiums durchgeführt. Die Schüler mussten zwei Tests absolvieren. Der erste wurde von objektiven Bewerten beurteilt, die die Namen der Kindern nicht kannten. Der zweite wurde bewertet von den Lehrern, die die Kindern kannten.

In Mathematik übertrafen die Mädchen die Jungen in dem Test, bei dem sie anonym blieben. Im zweiten Test, den ihre Lehrer bewerteten, erreichten die Jungen eine höhere Punktzahl. Dieser Effekt konnte bei den nicht-mathematischen Fächern nicht festgestellt werden.

Die Wissenschaftler folgerten, dass die Lehrer die Fähigkeiten der Jungen in Mathematik und den Naturwissenschaften überschätzten, wohingegen sie die Fähigkeiten der Mädchen unterschätzten, und dass diese Haltung langfristig eine negative Auswirkung auf das Verhältnis der Schülerinnen zu diesen Fächern hat.

„Als eben diese Schüler das Gymnasium besuchten, haben wir ihre Leistungen in den Abiturprüfungen untersucht“, sagt Dr. Sand. „Die Jungen, die in jungen Jahren ermutigt worden waren, schnitten deutlich besser ab als die Mädchen, auch wenn diese objektiv betrachtet als jüngere Schülerinnen eine höhere Punktzahl erreicht hatten.“

„Wenn Lehrer diese Effekte stärker beachten würden, könnte dies zu einer Verringerung der Geschlechterdifferenzen in den Leistungen vor allem in den Naturwissenschaften und in der Mathematik führen“, so Dr. Sand.

Quelle: Tel Aviv University American Friends


Hamburg klagt gegen das Betreuungsgeld – Scharfe Kritik von Kardinal Lehmann

“Sozialistische Herrschaftsansprüche über die Familie“

„Der Ruf nach dem Staat führt zum Eindringen der öffentlichen Gewalt in diese privat abgeschirmte Sphäre, führt à la longue zu einer Vergesellschaftung der familiären Gemeinschaft“, erklärt der frühere Verfassungsrichter Prof. Dr. Dr. Udo di Fabio. DSC_0553

„Der primäre Ort, an dem Kinder erfahren, was Liebe, Fürsorge und Partnerschaftlichkeit bedeuten, ist und bleibt die Familie, nicht Ganztagsbetreuung und Schule“, warnt Kardinal Karl Lehmann.

Indem der Senat der Hansestadt Hamburg gegen das Betreuungsgeldgesetz klagt, beklagt er auch das Familienministerium und Frau Schwesig, die das Betreuungsgeld allerdings schon immer als „falsch“ erachtete und von einer „Fernhalteprämie“ spricht.

Am 14. April 2015 soll in Karlsruhe Schwesigs Familienministerium von Staatssekretär Kleindiek vertreten werden. Dr. Kleindiek ist Jurist und war – pikanterweise, ehe er nach Berlin wechselte  –  Staatsrat in Hamburg. Er war es, der bereits 2013 die Hamburger Klage vorbereitete.

Hamburg verunglimpft das Betreuungsgeld und klagt u.a., da „das Betreuungsgeld ein überholtes Familienbild zementiert“, so Familiensenator Detlef Scheele. Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek stört, dass das Gesetz Frauen davon abhalte, „nach der Geburt eines Kindes wieder ins Berufsleben einzusteigen“.

Das Betreuungsgeld durchkreuze auch das Bestreben des Hamburger Senats, die Hansestadt zur kinderfreundlichsten Stadt zu machen. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz verdeutlichte, was er unter „Kinderfreundlichkeit“ versteht, indem er das Wort von der „Lufthoheit über den Kinderbetten“ prägte.

Die dahinterstehende Einstellung „ist gegenüber Familien rücksichtslos und zynisch“, so Kardinal Lehmann. Das erinnere an “sozialistische Herrschaftsansprüche über Ehe und besonders Familie“.

Die beklagte Bundesregierung hält das Betreuungsgeldgesetz für verfassungskonform. Der Bundesgesetzgeber habe bei Familien mit kleinen Kindern einen Fürsorgebedarf in Bezug auf die Notwendigkeit, für die Betreuung, Erziehung und Förderung der Kinder zu sorgen. Auch materiell sei das Betreuungsgeldgesetz verfassungsgemäß; letztlich gehe es um eine zusätzliche Sozialleistung, bezüglich derer der Gesetzgeber über einen weiten Spielraum verfüge.

Quelle: http://www.vfa-ev.de

 

 


„Die Könige der Erde stehen auf gegen den HERRN und seinen Gesalbten“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche:

Psalm 2,1-3.4-6:

Warum toben die Völker,
warum machen die Nationen vergebliche Pläne?
Die Könige der Erde stehen auf,
die Großen haben sich verbündet
gegen den HERRN und seinen Gesalbten.
«Lasst uns ihre Fesseln zerreißen
und von uns werfen ihre Stricke!»

Doch ER, der im Himmel thront, lacht,
der HERR verspottet sie.
Dann aber spricht ER zu ihnen im Zorn,
in seinem Grimm wird ER sie erschrecken:
«Ich selber habe meinen König eingesetzt
auf Zion, meinem heiligen Berg.»