Nordkorea: Kommunistische Diktatur verfolgt Christen und Andersdenkende

Unionsfraktion empfing Flüchtlinge aus Nordkorea

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, und der Vorsitzende des Stephanuskreises der Unionsfraktion, Heribert Hirte, haben am gestrigen Montag eine Gruppe junger Nordkoreaner empfangen, denen die Flucht nach Südkorea gelungen ist. Nach dem Gespräch erklärte Volker Kauder:  NordKorea-Flagge-100_01

„Was unsere nordkoreanischen Gäste über das Leben in ihrem Heimatland erzählt haben, hat mich sehr bewegt. Vor allem die Schilderungen der Hungersnot waren eindrücklich. Der Hunger hat diese Menschen letztlich dazu bewegt zu fliehen – wiederum unter sehr großen Gefahren.

Aber auch diejenigen, die in ihrem Land bleiben, die aber möglicherweise nicht so funktionieren, wie die Führung sich das vorstellt, landen in Lagern, die an Grausamkeit nicht zu überbieten sind.Christen-Verfolgung-Folteropfer-100_02

Mir war auch wichtig zu erfahren, ob religiöses Leben in Nordkorea überhaupt möglich ist. Das System unterhält in der Hauptstadt zwei kleine christliche Gemeinden als Vorzeigeprojekte, zu denen Besucher aus dem Ausland geführt werden, wenn sie sich nach Religionsfreiheit erkundigen. 

Dies hält mich davon ab, nach Nordkorea zu fahren und mich vor Ort um Christen zu kümmern. Denn dort würde mir etwas vorgeführt, was nicht der Wirklichkeit entspricht. Christen, die tatsächlich im Untergrund ihren Glauben leben, bekäme ich dort ohnehin nicht zu sehen.“

Hintergrund:
Nordkorea steht seit 13 Jahren auf dem Weltverfolgungsindex der christlichen Hilfsorganisation Open Doors an erster Stelle. Laut Open Doors gibt es in Nordkorea rund 300.000 Christen, die in Untergrundgemeinden leben und heimlich Gottesdienste abhalten. Die Gruppe kam auf Einladung der Deutschen Evangelischen Allianz nach Deutschland. Damit soll auf die Lebensbedingungen und das Schicksal der verfolgten Christen in Nordkorea aufmerksam gemacht werden.

Fotos: IGFM


Das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel, um der Welt das Leben zu geben

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 6,30-35:

In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. ab_brenkhausen_kopten_innen_frankgrawe

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Nicht Moses hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel, um der Welt das Leben zu geben.

Da baten sie ihn: HERR, gib uns immer dieses Brot! 

Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr durstig sein.

 


München: Führende jüdische Repräsentantin gegen „mörderische Christenverfolgung“

Charlotte Knobloch: „Gegenwehr der freien Welt erforderlich”

Mit Abscheu und Entsetzen hat Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf das jüngst aufgetauchte Video der Terrormiliz IS reagiert, das Medienberichten zufolge die grausame Ermordung von rund 30 äthiopischen Christen in Libyen zeigt. COLLAGE-BLUSP2

Die jüdische Repräsentantin, die als Kind während der NS-Diktatur von katholischen Bauern gerettet wurde, war von 2005 bis 2013 Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses (WJC). Von 2006 bis 2010 war sie Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Hier folgt ihre jüngste Stellungnahme zur Christenverfolgung:

„Das Video ist ein weiterer Beleg für die barbarische Gewalt des IS, die die Grenzen unserer Vorstellung sprengt. Wir haben es mit der Situation zu tun, dass in der Region ein Unstaat etabliert wurde, der expandieren will und riesige Landstriche mit Terror und Hass überzieht.
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Die internationale Staatengemeinschaft hat noch kein wirkungsvolles Instrument gegen diese neue Gefahren-Dimension für die Welt. Besonders bedenklich ist, dass unter den Tätern auch eine Reihe Islamisten aus Europa sind. Diese Radikalisierung in unserer Mitte muss uns alarmieren und fordert aktive Gegenmaßnahmen durch Politik und Gesellschaft, nicht zuletzt auch seitens der muslimischen Verbände.

Die westlichen Zivilisationen müssen alles daran setzen, die Christen in der Region zu schützen und die Ausdehnung der Islamisten einzudämmen. Vor dem Hintergrund der schlafwandlerischen Fehler, die zu den Kriegen und Menschheits-Katastrophen des 20. Jahrhunderts geführt haben, erwarte ich, dass die Länder der freien Welt sich nun gemeinsam dieser geopolitischen Mammutaufgabe stellen.“

Quelle: http://www.ikg-m.de/knobloch-verurteilt-moerderische-christenverfolgung-durch-is-barbarischer-unstaat-erfordert-gegenwehr-der-freien-welt/


Nahostexperte übt Kritik an Kardinal Woelkis Äußerungen gegen Israel

Der bekannte deutsche Nahost-Korrespondent Ulrich W. Sahm schreibt u.a. Folgendes zu den jüngsten Aussagen des Kölner Erzbischofs über die Situation in „Palästina“ und Israel:

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki zeigt sich besorgt über die Lage in Israel und Palästina. So ein Bericht der KNA zu einem Interview des Kardinals bei dem katholischen Radiosender „Domradio“. deutschland-israel-flag-300x214

„Es ist auch erschreckend zu sehen, wie viele Checkpoints dort sind und wie Israel palästinensische Gebiete bei möglichen Unruhen absperren kann.“ 

Woelki scheint im Westjordanland nicht herumgereist zu sein. Denn dann hätte er bemerkt, dass es kaum noch Checkpoints gibt. Zwischen Ramallah und Nablus oder Bethlehem und Hebron sind alle Checkpoints geräumt worden, mit Ausnahme palästinensischer Checkpoints, die kontrollieren, ob sich israelische Juden mit ihren Autos in die palästinensisch verwaltete Gebiete verirrt haben. Die werden dann zurückgeschickt, um Anschläge auf sie zu verhindern.

Zwischen Israel und den besetzten Gebieten gibt es tatsächlich die Checkpoints, weil Israel aus guten Gründen nach zahllosen Selbstmordattentaten und anderen Terroranschlägen bemüht ist, niemand unkontrolliert einzulassen.

Woelki erwähnt natürlich nicht, dass es bis heute fast täglich Versuche von Palästinensern gibt, Waffen, Sprengstoff, Messer oder gar Rohrbomben nach Israel zu schmuggeln. Die potentiellen Attentäter werden an den Checkpoints gefasst und gestehen beim Verhör, Juden umbringen zu wollen. Kann es sein, dass ein deutscher Kardinal derartiges gut heisst?

Und wenn es, wie er behauptet, „Unruhen“ gibt, die leicht blutig ausgehen und gegen Israel gerichtet sind, ist es den Israelis wirklich zu verdenken, wenn sie diese Gebiete absperren?  – In Köln jedenfalls sperrt du Polizei doch auch Strassen und Gebiete, wenn da gewaltsame Demonstrationen oder gar Unruhen erwartet werden.

Quelle und vollständiger Text von Ulrich Sahm hier: http://www.audiatur-online.ch/2015/04/20/koelner-kardinal-rainer-maria-woelki-besorgt/#comments


Kontroverse in der evangelischen Landeskirche Hannover zum Thema Homosexualität

Kirchenvorstand stellt sich hinter Pfarrer Gero Cochlovius

Im Streit um Äußerungen von Pastor Gero Cochlovius (Hohnhorst bei Hannover) zur Homosexualität hat sich der Kirchenvorstand seiner Gemeinde hinter ihn gestellt. P1020947

Das Gremium verwahre sich dagegen, Cochlovius „Diskriminierung oder gar Homophobie“ vorzuwerfen, heißt es in einer am 19. April veröffentlichten Erklärung.

Der Theologe ist seit dem von der ARD ausgestrahlten Beitrag „Die Schwulenheiler 2“ am 7. April heftiger Kritik ausgesetzt. Darin hatte er dafür plädiert, Homosexuellen, die unter ihrer Situation leiden, Hilfen anzubieten.

Der Bibel zufolge entspreche „ausgelebte Homosexualität“ nicht dem Willen Gottes. Deshalb sei es richtig, den Begriff „Sünde“ zu verwenden.

Daraufhin veröffentlichte die Initiative „Enough is Enough“ den Brief einer 84-jährigen Marie, in der sie aus Protest gegen die Äußerungen von Cochlovius ihren Kirchenaustritt erklärt. Überregionale Medien berichteten darüber.

Führende Vertreter der hannoverschen Landeskirche gingen auf Distanz zu Pastor Cochlovius. Landesbischof Ralf Meister schrieb in einem Offenen Brief an die Frau, er könne verstehen, dass sie über die Äußerungen des Pastors „sprachlos und traurig“ sei. Homosexualität sei aus Sicht der Landeskirche weder Sünde, noch müsse sie geheilt werden.

Zuvor hatte bereits der direkte Vorgesetzte von Cochlovius, Superintendent Andreas Kühne-Glaser, dessen Äußerungen bedauert, zugleich aber festgestellt, Cochlovius sei „ein hervorragender Pastor, der eine lebendige Gemeinde hat“.

Wie es in der Erklärung des Hohnhorster Kirchenvorstandes heißt, wurden „wichtige Erläuterungen“ von Cochlovius in dem Fernsehbeitrag weggelassen. So habe er in dem Interview gesagt: „Ich respektiere es , wenn Christen bei diesem Thema zu ganz anderen Auffassungen kommen.“   –  Auch in der öffentlichen Diskussion sei der Pastor verkürzt oder falsch wiedergegeben worden.

Quelle und vollständige Nachricht hier: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/streit-um-homosexualitaet-gemeinde-stellt-sich-hinter-ihren-pastor-90409.html

 


Helle, ungewöhnliche Flecken auf dem Nordpol des Zwergplaneten Ceres entdeckt

Sensation sorgt für Rätselraten unter Astronomen

Weiße Flecken auf dem Zwergplaneten Ceres faszinieren die Wissenschaftler seit ihrer Entdeckung. Nun hat die Raumsonde Dawn neue Bilder mit senkrechtem Blick auf den Nordpol des Zwergplaneten geschickt. OpNav_sn.jpg

Darauf sind erneut deutlich zwei der ungewöhnlichen Flecken zu erkennen, die sich klar von ihrer dunkleren Umgebung abheben. Beide befinden sich in einem rund 92 Kilometer breiten Krater.

„Seit wir diese ausgesprochen hellen Flecken beobachten, haben sie sich nicht verändert“, sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im Kamerateam der Dawn-Mission. „Ein spannendes Phänomen, das uns sicherlich noch überraschen wird.“

Die Entdeckung der weißen Flecken auf Ceres ist eine kleine Sensation, denn bisher wurde ähnliches auf keinem anderen Körper des Sonnensystems beobachtet.

„Ihre Herkunft ist ein Rätsel, bisher können wir über ihre Struktur oder Zusammensetzung noch nichts sagen“, erklärt Prof. Ralf Jaumann. „Eigentlich sind es zurzeit noch eher helle Punkte, die kleiner als vier Kilometer sein müssen.“

Noch ist die Raumsonde Dawn zu weit entfernt, um ihre Form aufzulösen. Die Bilder wurden am 15. April 2015 aus einer Entfernung von 22.000 Kilometern aufgenommen.

Nach der Ankunft am Zwergplaneten verschwand Dawn zunächst hinter der sonnenabgewandten Seite von Ceres und konnte keine weiteren Bilder aufnehmen. Am 10. April 2015 „tauchte“ die Raumsonde wieder auf und „schraubt“ sich nun Orbit um Orbit aus einer Entfernung von 42.000 Kilometern bis zum 23. April 2015 auf eine Höhe von nur noch 13.500 Kilometern hinunter.

„Dann beginnt die erste wissenschaftliche Phase und wir werden bereits Aufnahmen mit ein bis zwei Kilometern Auflösung pro Pixel erhalten“, sagt DLR-Planetenforscher Jaumann. „Vielleicht lässt sich dann schon Genaueres zu den ungewöhnlichen weißen Flecken auf Ceres sagen.“

Quelle und vollständiger Artikel mit Bild-Animation hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-13382/year-all/#/gallery/19214


GOTT ist eine feste Burg, die mich errettet!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 31 (30),3cd-4.6ab.7b.8a.17.21ab.

Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich errettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich verlasse mich auf den Herrn.
Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen.

Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
hilf mir in deiner Güte!
Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
vor dem Toben der Menschen.