Berlin & Potsdam: Das 21. Jüdisches Filmfestival beginnt am 10. Mai 2015

Das 21. Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam 2015 beginnt am 10. Mai und endet am 20. Mai 2015. Das Programm bietet wieder eine Vielfalt an Produktionen aus dem In- und Ausland.QV3XTtGudzX4TtwzwBLBdA

Hier eine kleine Programm-Auswahl:

MANPOWER, Regie: Noam Kaplan, Israel 2014, 85 min, hebräisch/englisch/igbo mit englischen Untertiteln (Deutschlandpremiere)
Darsteller: Shmulik Calderon, Yossi Marshek, Shimon Udi Pampas, Sun Intusap, Herzl Tobey. 

Vier Leben – vier Geschichten – viermal die Frage nach Herkunft und Entwurzelung, Exil und Emigration, Zuhause und Familie. In seinem gesellschaftskritischen Drama „Manpower“ begleitet Regisseur Noam Kaplan vier Männer durch ihren Alltag in Israel und schafft ein differenziertes Bild der israelischen Realität.

Obwohl Meir Cohen ein hoch dekorierter Polizist ist, verdient er kaum genug, um seine Familie zu ernähren. Als er einer Einheit zugeteilt wird, die an der Abschiebung illegaler Einwanderer beteiligt ist, sieht er darin eine Möglichkeit, sein Gehalt durch Überstunden aufzubessern. Der philippinische Teenager Erez kämpft um Anerkennung und darum, in der israelischen Armee dienen zu können. 

Der alternde Taxifahrer Haim muss erleben, dass sein Sohn samt Familie nach Kanada auswandert. Der nigerianische Einwanderer Bamba steht vor der schweren Entscheidung, zusammen mit seiner Familie das Land zu verlassen oder sich vor der Polizei zu verstecken. 

Kaplans Film wurde bereits auf mehreren internationalen Filmfestivals gezeigt (u.a. Haifa International Film Festival, Palm Springs International Film Festival).

SWEETS, Regie: Joseph Pitchhadze, Israel 2013, 132 min, hebräisch/französisch/deutsch mit englischen Untertiteln (Deutschlandpremiere)
Darsteller: Sarah Adler, Makram Khoury, Shmuel Vilozny, Moni Moshonov, Ezra Kafri, Menashe Noy, Michael Sarne.

Der arabisch-christliche Geschäftsmann Sallah will zusammen mit seinem Handlanger, einem feinsinnigen Israeli, und seinem Geschäftspartner, einem verkappten deutschen Nazi, den Süßigkeiten Markt im arabischen Sektor Jerusalems erobern – ein scheinbar harmloses Unterfangen.  1426245_577880468934571_1029821405_n

Doch das skurrile Trio stößt mit seinem Plan nicht gerade auf viel Gegenliebe, denn Klausner, der Geschäftsführer eines israelischen Süßigkeiten Herstellers sieht Sallahs Expansionspläne nicht nur als Angriff auf seinen Geschäftszweig, sondern als kulturelle und politische Beleidigung.

In seiner Rage heuert er zwei Auftragskiller an, die Sallah einschüchtern sollen. Die zwei alternden Mafiosi hinterlassen eine Spur der Verwüstung und tragen dazu bei, dass die Lage völlig eskaliert. Ein ausgebrannter Süßwarenladen und eine Autobombe in Sallahs Wagen sind nur der Anfang einer immer blutiger verlaufenden Auseinandersetzung.

„Sweets“ war für mehrere Ophirs nominiert und wurde auf mehreren internationalen Festivals (u.a. AICE Israeli Film Festival Australia, Other Israel Film Festival) gezeigt.

DARÜBER HINAUS laufen u.a. auch die Filme „A Place in Heaven“, „Next to her“, „The Polgar Variant“ und „Sacred Sperm“ im Rahmen des Festivals. Das Gesamtprogramm sowie weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des JFFB.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

 



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