Unionsfraktion: Alle Asylbewerber aufnehmen ist unfair gegenüber wirklich Verfolgten

Gerechtere Flüchtlingsverteilung in Europa ist vonnöten

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben bei ihrem gestrigen Sondertreffen Beschlüsse zur Abmilderung des Flüchtlingsdramas gefaßt. Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Strobl: 40323-90x80

„Die Beschlüsse der Staats- und Regierungschefs sind die richtige Antwort Europas auf die Flüchtlingsdramen im Mittelmeer. Zuallererst muss den Menschen geholfen werden, damit sie nicht ertrinken. Die Verdreifachung der Mittel für die Seenotrettung ist absolut richtig, dies gilt es zügig umzusetzen.

Wie man die Übereinkunft über eine bessere Menschenrettung als „Desaster“ bezeichnen kann, wie es jetzt Grünenpolitiker tun, ist uns ein Rätsel.

Die Schleuserbanden sind ein großes Übel, die für horrendes Geld die Flüchtlinge in Nußschalen setzen und dann ihrem Schicksal überlassen. Deshalb muss diesen Verbrechern das Handwerk gelegt, ihren Einnahmen der Boden entzogegebet_irakn werden. Es ist richtig, die Werbung der Schlepper im Internet zu beseitigen.

Wir begrüßen es, dass Frankreich und das Vereinigte Königreich sich um eine UN-Resolution bemühen. Sie soll einer Militäroperation dienen, die die Schiffe der Schleuser zerstört, bevor sie sie für ihre menschenverachtenden Geschäfte nutzen. Richtig ist auch, abgelehnte Asylbewerber schneller abzuschieben. Hier sind die Bundesländer in der Pflicht. Es ist gegenüber den tatsächlich Verfolgten nicht fair, alle in Deutschland zu lassen.

Nur ein ganzes Bündel von Maßnahmen wird Europa helfen, mit den hohen Flüchtlingszahlen zurechtzukommen. Von entscheidender Bedeutung ist für uns weiterhin die gerechtere Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der Europäischen Union. Dieses Thema bleibt auf der Tagesordnung.“


4 Kommentare on “Unionsfraktion: Alle Asylbewerber aufnehmen ist unfair gegenüber wirklich Verfolgten”

  1. Dorrotee sagt:

    In der letzten Woche wurden in den Nachrichten 4 Mädchen im Alter von 14 – 17 Jahren vorgestellt. Diese haben das Schiffsunglück überlebt. Man konnte diese nicht sehen, weil sie im Gesicht weggepixelt wurden. Diese sagten in Interview, dass ihre Eltern sehr viel Geld bezahlt haben, um hier in der EU zu arbeiten. Schon in ihrem Heimatland haben diese Mädchen sehr hart gearbeitet, um für die Familie das Geld zusammenzubekommen. Schlepper haben sie dann rübergebracht.

    Hier in der EU sollen sie sich wieder an einen Menschen wenden,der ihnen angeblich hilft. Namen durften sie nicht nennen. Also sitzen hier auch Schlepper. Es ist dann ihre Aufgab,e den Eltern in Afrika, wenn diese Mädchen arbeiten, Geld zu schicken.
    Das Ganze könnte auch in einem Prostitionsgeschäft enden, weil Deutschland so liberal ist.
    Das darf auf keinen Fall irgendwie unterstützt werden. Ebenso die jungen Mädchen und Jungen
    hier wegen „Hoffnung auf besseres Leben“ reinzulassen. Wie können afrikanische Eltern ihre Kinder so derartig ausliefern? Es sind doch auffällig viele junge Menschen auf den Booten.

    Ich wünsche diesen afrikanischen Familien die Einsicht, ihre allzu jungen Kinder nicht hierherzuschicken. Europa ist ein gefährliches Pflaster für Nichtwissende. Politiker und Schlepper lügen uns an. Politiker schieben ja auch keinen Riegel vor dieser Prostition. Alles nur Fassade.

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    • Horst sagt:

      Die einzige richtige Lösung des Problems wäre:

      a) Die europäischen Länder realisieren endgültig ihre Asylgesetze und bringen die Nicht-Asylberechtigten wieder in deren Herkunft-Länder zurück und

      b) die in Seenot geratenen Flüchtlinge werden nach australischem Vorbild gerettet, das Asylrecht bereits auf den Rettungsbooten überprüft , und die Nicht-Asylberechtigten an ihren Ausgangsort zurück gebracht.

      Andernfalls gehörten die verantwortlichen Politiker wegen fahrlässiger Tötung hinter Gitter gebracht.

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  2. Horst sagt:

    Von den scheinheiligen und heuchlerischen Grünenpolitiker hierzulande ist das Anschwellen des Zustroms illegaler Einwanderer offenkundig gewollt. Diesen Heuchlern ist es gleichgültig, ob ein Recht auf Asyl besteht oder nicht, damit Deutschland endgültig von der Landkarte verschwindet. Sagte doch Daniel Cohn-Bendit: „Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland kommen…“. JürgenTrittin, der sich in der ersten Reihe des Parlamentes tummelt, wünscht sich, dass Deutschland „Stück um Stück kleiner wird“ und sein Kollege Cem Özdemir wünscht, „dass Deutschland islamisch wird“. Deutsche Behörden unterlassen es, Hunderttausende rechtskräftig abgelehnte und ausreisepflichtige Asylbewerber abzuschieben. Die völlig missratene Asyl- und Flüchtlingspolitik unserer Politiker trägt somit zu dieser Katastrophe im Mittelmeer bei. Sie ermöglichen es, dass sich illegale Einwanderung lohnt.
    All diese „Gutis“ haben den massenhaften Tod durch Ertrinken voll zu verantworten. Wenn sie – und nicht nur sie – nun auch noch fordern, dass europäische Schiffe die auf See aufgegriffenen Immigranten nach Europa eskortieren sollen, begünstigen sie damit lediglich das Geschäft der kriminellen Schlepper und Schleuser, die diese Kooperation mit einkalkulieren und immer wieder neue Katastrophen provozieren.
    Wenn wir das Elend endlich beenden wollen, dann müssen wir es den Australiern gleichtun: Die Insassen eines jeden Bootes, ob es in Seenot oder nicht dorthin bringen, von wo sie losgefahren sind. Die Operation „Souveräne Grenzen“ der australischen Marine hat auf diese Weise binnen weniger Monaten die illegale Immigration über See zum Erliegen gebracht und den Schleppern und Schleusern das Handwerk gelegt.
    Es ist übrigens blanker Zynismus, wenn vor diesem Hintergrund die europäischen Politiker, die jüngst erst das Töten des eigenen Nachwuchses im Mutterleib zum Menschenrecht erklärt haben, von Fachkräftemangel schwurbeln.Sie legen damit nur offen, welch perfide Lügner und Heuchler sie im Grunde sind.

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  3. H.G sagt:

    Dieses Statement ist ein überhastet entstandenes, nur um irgendetwas positiv Klingendes zustandezubringen. Die EU-Minister scheinen irgendetwas nicht begriffen zu haben – für Christen muss die Hilfe für die Verzweifelten doch eine Selbstverständlichkeit sein, ohne Ab-schiebung der Verantwortung auf die UNO! Die hat sich in allen Krisensituationen doch bloss als stumpfe Waffe erwiesen.
    Es wäre empfehlenswert, wieder mal die Bergpredigt Jesu zu lesen und darüber nachzudenken!

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