Deutsche Bischöfe veränderten das kirchliche Arbeitsrecht: Dem Zeitgeist untertan

Mathias von Gersdorff Dieser Blog zeigt, zu welchem Irrsinn Grüne, Gender-Ideologen, Linkskatholiken usw. fähig sind.

Mit erschütternder Geschwindigkeit und Entschlossenheit setzt die katholische Kirche in Deutschland ihre Selbstsäkularisierung fort.

Nun lockert sie das kirchliche Arbeitsrecht – aus freien Stücken, wie in einer Presseerklärung der Deutschen Bischofskonferenz zu lesen ist. In keiner Weise ist sie dazu verpflichtet.Die Deutsche Bischofskonferenz erledigt das, was Napoleon nicht geschafft hat.

Begründet beispielsweise ein Paar eine homosexuelle Lebenspartnerschaft, so soll dies nicht mehr zu einer Kündigung führen. Dadurch geben die katholischen Verbände sogar ihre eigene Identität preis.

In vielen Ländern kämpft die katholische Kirche, damit sie nicht per staatliches Gesetz zu solchen Maßnahmen gezwungen wird – aber in Deutschland knickt man bereitwillig vor dem Zeitgeist ein.imageCATKHONRGewerkschaften können von nun an „am Zustandekommen kirchlicher Arbeitsvertragsbedingungen organisatorisch“ beteiligt werden. Die Kirche verzichtet auf diese Weise freiwillig auf jene Freiheit, die sie für die Erfüllung ihrer Mission braucht.

Eine zweite Zivilehe nach einer Scheidung soll nur in Ausnahmefällen zu einer Kündigung führen. Hier wird schon das vollzogen, was sich manche Bischöfe von der Familiensynode im Oktober 2015 wünschen: Die Schleifung der katholische Lehre über die Ehe.

Mit diesen und vielen weiteren Maßnahmen werden katholische Verbände wie Caritas oder „Sozialdienst katholischer Frauen“ praktisch zu weltlichen Unternehmen. Der katholische Geist, der in diesen Verbänden leben sollte, kann unter diesen Umständen kaum noch existieren.

Diese Maßnahmen sind erschütternd, weil sie praktisch nicht mehr rückgängig zu machen sind. Sie sind Symptom eines völligen Mangels an historischem Bewusstsein.

Die katholische Kirche in Deutschland verzichtet freiwillig auf einen Status, der fast einmalig auf der Welt ist. Hier vollbringt die Bischofskonferenz, was in anderen Ländern nur durch liberalistische Revolutionen möglich war.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

Kriminalität in Deutschland wächst weiter – starker Anstieg bei Ausländergewalt

Die Zahl der Verbrechen in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf über sechs Millionen gestiegen. Insgesamt registrierte das Bundesinnenministerium 6.082.064 Straftaten. Im Jahre 2013 lag dieser Wert noch bei 5.961.661.  033_30

Fast jeder Dritte Tatverdächtige hatte keinen deutschen Paß. Einen dramatischen Anstieg gab es auch bei der Gewalt durch extreme Ausländer.

Allgemeine Kriminalität:

Ein Anstieg der Verbrechen wurde u.a. bei Diebstählen (plus 2,4 Prozent auf 2.440.060 Fälle), Wohnungseinbrüchen (plus 1,8 Prozent auf 152.123 Fälle), Straßenkriminalität (plus 2,5 Prozent auf 1.342.905 Fälle), Rauschgiftdelikten (plus 9,2 Prozent auf 276.734 Fälle), Betrugsdelikten (plus 3,3 Prozent auf 968.866 Fälle) und ausländerrechtlichen Straftaten (plus 41,5 Prozent auf 156.396 Fälle) registriert.

Einen Rückgang gab es dagegen bei der Gewaltkriminalität (minus 2,1 Prozent auf 180.955 Fälle), dem sexuellen Mißbrauch von Kindern (minus 2,4 Prozent auf 12.134 Fälle), Sachbeschädigungen (minus 3,3 Prozent auf 601.112 Fälle) und Autodiebstählen (minus 2,8 Prozent auf 36.388 Fälle).

Die Aufklärungsquote lag bei 54,9 Prozent. Von den etwa 2,1 Millionen Tatverdächtigen hatten rund 29 Prozent keinen deutschen Paß. Ihre Zahl stieg um 14,7 Prozent auf 617.392.

Linksextremismus:Facebook-Zitat-Stein

Die Zahl der linksextremen Gewalttaten stieg um 0,3 Prozent auf 1.664. Damit stellen Anhänger der linken Szene weiterhin die mit Abstand größte Gruppe der gewalttätigen politischen Extremisten in Deutschland. Auf linksextreme Täter entfiel 2014 auch das einzige extremistisch motivierte Tötungsdelikt. Die Zahl der Körperverletzungen nahm um 5,4 Prozent auf 924 zu.

Ausländerextremismus:

Einen starken Anstieg gab es 2015 bei der politisch motivierten Ausländerkriminalität. Die Zahl der Gesamtstraftaten stieg in diesem Bereich um 191 Prozent auf 2.549. Die Gewalttaten nahmen um 133 Prozent auf 390 zu.

Rechtsextremismus:

Die Zahl der rechtsextrem motivierten Gewaltdelikte stieg um 22,9 Prozent auf 1.029. Bei den Körperverletzungen durch Rechtsextremisten wurden 23,3 Prozent mehr Fälle registriert. Die Gesamtzahl lag bei 900.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Regensburg: Traditionelle Bittprozession am 13. Mai (Vorabend von Christi Himmelfahrt)

Naturkatastrophen, Flüchtlingsdramen, Hunger, Armut, Krankheit, Arbeitslosigkeit etc. – Die Not hat viele Gesichter.

Die vielfältigen Anliegen unserer Zeit ins Gebet zu nehmen, dazu lädt Bischof Rudolf Voderholzer am Vorabend von Christi Himmelfahrt, 13. Mai 2015, die Gläubigen der Regensburger Pfarreien ein. Bittprozession 2013

Die traditionelle Regensburger Bittprozession  beginnt um 19 Uhr im Dom St. Peter mit einem Pontifikalamt. Anschließend gehen wir in einer Lichterprozession durch die Regensburger Altstadt zum Emmeramsplatz, wo der Gebetsabend mit den Fürbitten und dem Segen endet.

Im „Jahr des Geweihten Lebens“ steht die Bittprozession unter dem Motto, das sich die deutschen Ordensgemeinschaften gegeben haben: „Für Gott. Für die Menschen“.

Die Bittprozession, die gerade in den Tagen um Christi Himmelfahrt in der katholischen Kirche eine lange Tradition hat, soll Ausdruck des lebendigen Vertrauens in Gott sein. Im Vertrauen auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria und aller Heiligen und Seligen unseres Bistums beten wir gemeinsam in den Anliegen der Zeit.

Organisatorische Hinweise:

Es wird ein Liedheft erstellt; das Gotteslob braucht nicht mitgebracht zu werden.  Möglichst viele Ministranten sollen in liturgischen Gewändern mitgehen; Plätze sind im Dom im nördlichen Querhaus vorgesehen.

Kirchliche Vereine und Verbände sind mit ihren Bannern und Fahnen zur Teilnahme eingeladen; Aufstellung an der südlichen und nördlichen Außenwand der Seitenschiffe. Das südliche Querhaus ist für Mitglieder des geweihten Lebens reserviert.
Kerzen für die Lichterprozession gibt es für einen Euro vor dem Pontifikalamt zu kaufen.

Der Prozessionsweg: Krauterermarkt – Domplatz – Altdorferplatz – Alter Kornmarkt – Maximilianstraße – Königsstraße – Fröhliche-Türken-Straße – Obermünsterstraße – Obere Bachgasse – Emmeramsplatz

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Hessen: CDU-Politiker Ismail Tipi fordert Verbot der Koran-Verteilaktionen

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Der türkisch-stämmige hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi fordert nach der Causa Oberusel ein Verbot der Koran-Verteilungen und der Lies-Aktion in den deutschen Innenstädten; andernfalls würden in Zukunft „noch viele Eltern um ihre Kinder weinen“.Mittel des Rechtsstaats wirken - Entzug von Reisepass und Personalausweis funktioniert!
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Der 56-jährige Tipi (siehe Foto) ist integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im hessischen Landtag. Er erklärt: 
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„Der versuchte Anschlag von Oberursel hat uns einmal mehr die Verletzlichkeit unserer Demokratie gezeigt. Gleichzeitig aber auch, dass unsere Sicherheitsbehörden sehr gute Arbeit leisten. Gemeinsam mit einer aufmerksamen Bevölkerung müssen wir uns dem salafistischen Terror entgegenstellen. Ich werde mich weiter dafür stark machen, dass diese unsäglichen LIES-Aktionen in unseren Innenstädten verboten werden.“
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Wie der CDU-Politiker berichtet, steckt hinter den Ständen mit den kostenlosen Koranen das Netzwerk „Die Wahre Religion“ (DWR), das laut Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) als zentral für die Organisation gilt.
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Tipi erläutert, über diese Aktion würden Jugendliche für den Salafismus angeworben und liefen Gefahr, in Syrien zu landen. Er wünsche sich ein Treffen der Innenminister mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière, um über ein Verbot zu beraten.
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Siehe hierzu sein Interview mit der HNA (Hessisch-Niedersächsische Allgemeine): http://www.hna.de/politik/noch-viele-eltern-werden-weinen-4972839.html


FAZ: Wer einzelne Freiheiten verabsolutiert, gefährdet die Freiheit insgesamt

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Web-Ausgabe vom 4.5.2015) äußert sich FAZ-Autor Reinhard Müller betont kritisch zur Sicherheitslage und zum Mißbrauch des Asylrechts hierzulande.  zeitungen

Unter dem Titel „Deutschland setzt sich matt“ erwähnt der –  in der FAZ für Innen- und Rechtspolitik zuständige  –  Redakteur, daß die demokratische Freiheit von einer Stärke zur Falle mutieren kann, wenn sich der Staat nicht mehr als wehrhaft  – auch gegen die „Feinde im Inneren“  –  erweist.

Das vielfache Sich-selber-Infragestellen könne so zu einer „Schwäche des freiheitlichen Staates“ werden:

„Die Folge ist ein Tunnelblick. Die Verabsolutierung einzelner Freiheitsrechte etwa kann zum Ausverkauf der Freiheit insgesamt führen. So lässt sich die Erlaubnis für eine muslimische Lehrerin begründen, im Unterricht ein Kopftuch zu tragen – sie blendet aber die gesellschaftliche Realität, den größeren Zusammenhang, das gezielte Ausnutzen der großzügigen deutschen Religionsfreiheit aus.“fahne1

Unserem Land fehle es, so der FAZ-Autor,„an Gegenpropaganda angesichts der Verhöhnung der eigenen Werte“.  Er warnt vor einer „(Selbst-)Zerfleischung“, weil sie eine Gesellschaft schwächt, „die sich doch darin einig sein sollte, ihren Schutzraum der Freiheit in einer unübersichtlichen Welt zu bewahren“.

Zur Gleichsetzung der Hilfen für Asylbewerber mit denen von Hartz-IV-Empfängern merkt der Verfasser an, daß es zwar stets um Menschenwürde gehe: „Doch der Zweck ist grundverschieden – und vor allem wird bei solchen Leistungen die Lage Deutschlands als eines Landes mit offenen Grenzen vergessen.“

Reinhard Müller kritisiert jene, die „globale Anreize für einen Ansturm auf Deutschland“ geben, „der das Gemeinwesen überfordert“. Deutschland müsse Einfluss darauf haben, wer ins Land kommt und wie sich die Bevölkerung zusammensetzt.“foto-dcubillas-www_freimages_com_

Es sollte klar sein, so der Autor, „dass es Zehntausende gutorganisierte Fanatiker gibt, die mit kriegerischen Mitteln auch gegen Deutschland kämpfen.“  – Er erinnert daran: „Gegen das Einsickern von Terroristen hilft vor allem ein Fremdenrecht, das diesen Namen verdient. Das reicht von der Asyl- und Flüchtlingspolitik bis zu Grenzkontrollen und Observationen.“ 

Dabei reiche es schon, „sich einfach an das geltende Recht zu halten“, bei dem es um jene Flüchtlinge gehe, die von Verfolgung bedroht seien. Das bedeute aber keineswegs: „Jeder, der es bis hierher schafft, darf bleiben.“ 

Der Verfasser kritisiert zudem eine „großzügige Verteilung deutscher Pässe, wie sie die Grünen fordern und Sozialdemokraten auch befürworten“.  Er bemängelt, daß damit wohl „die letzten Bänder durchschnitten werden“, welche in unserem Land „noch irgendetwas zusammenhalten“.PICT0191

Die Aussichten eines Staates, der sich nicht wirksam wehrt und seine Interessen nicht offensiv vertritt, sind denkbar düster, wie Reinhard Müller zu bedenken gibt. Er erinnert zum Beispiel an die massiven linksradikalen Randale unlängst in Frankfurt:

„Am Ende dieses Horrortrips, der alle Freiheiten und Institutionen negiert, von denen sich auch ihre Zerstörer nähren, stehen dann Straßenschlachten wie kürzlich bei der EZB-Eröffnung in Frankfurt und gerade bei der Weltausstellung in Mailand.“

Abschließend appelliert der Autor an jeden Einzelnen:

„Gegen einen solchen Feind im Innern wird es immer schwerer, die mühsam erkämpften Errungenschaften des freiheitlichen Verfassungsstaates zu verteidigen. Der Staat wird von seinen Bürgern getragen – deshalb ist es an jedem Einzelnen, für ihn einzustehen. So wie die Bürgerin in Oberursel, die den entscheidenden Hinweis gab. Es bedarf mitunter nur wenig, um viel zu retten.“