Unionsfraktion ist erfreut über den konservativen Sieg in Großbritannien

Die Konservative Partei von David Cameron hat die Wahlen am gestrigen Donnerstag in Großbritannien gewonnen. Sie erreicht die absolute Mehrheit im britischen Unterhaus und kann nun wieder allein regieren. Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Friedrich: 159481-3x2-teaser296

„Die britischen Konservativen haben einen deutlichen Sieg eingefahren. Im Vereinigten Königreich herrschen jetzt klare Verhältnisse, das Land bleibt auf einem stabilen Kurs. Das ist gut für die Briten und gut für Europa.

Die Zukunft der Europäischen Union hat im britischen Wahlkampf eine zentrale Rolle gespielt. Die Europafeinde der UKIP sind hart für ihren Isolationskurs bestraft worden. Die britischen Wähler erkennen die Bedeutung Europas für ihre Zukunft.

Das starke Ergebnis der schottischen SNP zeigt aber auch: Die Menschen wollen mehr Regionalisierung, mehr Entscheidungen in ihrer Nähe. Das ist auch ein Signal an die Europäische Union, das in Brüssel und in den europäischen Hauptstädten gehört werden sollte.“


Narges M. erlebt ihren Muttertag hinter Gittern – Massive Frauenfeindlichkeit im Iran

Für Narges Mohammadi gibt es am Muttertag wenig Grund zum Feiern, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Fussmatte__

Die im Iran sehr bekannte Menschenrechtsanwältin und Mutter von zwei Kindern ist seit dem 3. Mai erneut in Haft. Wie viele andere Iranerinnen und Iraner ist sie inhaftiert, weil sie gewagt hatte, ihre Meinung zu sagen.

Die IGFM beklagt, dass die iranische Regierung nach außen hin vorgibt, sich für die Rechte von Frauen einzusetzen. In Wahrheit entrechte die Islamische Republik Frauen aber hochgradig, so Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

Offiziell genießen Mütter im Iran höchste Achtung. Die Regierung hat sogar einen eigenen „islamischen“ Muttertag eingeführt, den Geburtstag von Mohameds Tochter Fatima, der nach dem islamischen Mondkalender dieses Jahr auf den 10. April fiel.

Mädchen und Frauen benachteiligt

Doch das schöne Bild täuscht. Zunächst gilt die zur Schau getragene Achtung ausschließlich Müttern. Ledige Frauen sind im Rollenbild des iranischen Staatsislam nicht vorgesehen. Fest verankert dagegen sind vielfache rechtliche Diskriminierungen und Benachteiligungen von Frauen und Mädchen, so die IGFM weiter. RTEmagicC_logo_Homepage_quad.gif

Narges Mohammadis Kinder, ihre Tochter Niyayesh und ihr Sohn Ali, werden ihre Mutter an diesem Muttertag nicht sehen können, denn sie hat gegen das Unrecht im Iran aufbegehrt. Die Rechtsanwältin ist die stellv. Leiterin des international berühmten – und im Iran verbotenen – Zentrums für Menschenrechtsverteidiger in Teheran.

Viele ihrer Mandantinnen litten und leiden unter den frauenfeindlichen Regelungen des islamischen Familien- und Prozessrechts. Beide schließen eine Gleichberechtigung von Mann und Frau kategorisch aus.

Gefängnis wegen fehlendem Kopftuch

Die Zeugenaussagen von Frauen – und auch von Nichtmuslimen – haben nach der Scharia nur den halben Wert der Aussagen von muslimischen Männern, wenn sie überhaupt zugelassen sind. IGFM-Kampagne-IKEA-Saudi-Arabien-1_01

Männer hingegen haben ein „Recht“ auf sexuellen Gehorsam, ein Züchtigungs-„Recht“ und können ihre Frauen ohne Unterhalt verstoßen, während sich Frauen nur extrem schwer scheiden lassen können. „Dieses haarsträubende Unrecht ist kein Ausrutscher. Es ist ein grundsätzlicher Fehler im System der Islamischen Republik“, stellt IGFM-Vorstandssprecher Lessenthin fest.

Jede Iranerin muss sich den islamischen Kleidervorschriften unterwerfen. Ein markantes Beispiel dafür ist die Rechtsanwältin, Sacharow-Preisträgerin und IGFM-Kuratoriumsmitglied Nasrin Sotoudeh, eine der exponiertesten Frauenrechtlerinnen des Iran. Die zweifache Mutter wurde im Jahr 2011 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, u.a. wegen „Verstoßes gegen die islamischen Kleidervorschriften“. Sie hatte in einer im Iran nie gezeigten Videobotschaft kein Kopftuch getragen.

Weitere Infos zum Iran: www.menschenrechte.de/iran


Köln: Umbenennung in „Felix-Rexhausen-Platz“ vorerst auf Eis gelegt

Kritischer Artikel von David Berger sorgte für Umdenken

Wie wir in einem Beitrag im CHRISTLICHEN FORUM vom 15. April 2015 berichtet haben, befaßt sich der homosexuelle Schriftsteller und Theologe Dr. David Berger kritisch mit pädosexuellen Fehlentwicklungen im eigenen schwulen Spektrum, was ihm natürlich erbitterte Gegnerschaft vor allem in ultralinken Kreisen einbringt. DSC_0568
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Dabei beanstandet der Autor auch die Schönfärberei mancher Medien und Gruppen im schwulen Milieu in bezug auf den in Köln geborenen Homosexuellen Felix Rexhausen; er war Mitbegründer der deutschen Sektion von „Amnesty International“.
Berger weist auf pädosexuelle Tendenzen in einem Rexhausen-Buch hin und warnt vor einer weiteren Verherrlichung dieses  – vor 20 Jahren verstorbenen  – Publizisten.
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Mit dem Vorwurf der Schönfärberei traf Dr. Berger ins Schwarze, wie sich herausstellen sollte, denn in Köln war für den 17. Mai geplant, eine Fläche hinter dem Hauptbahnhof in „Felix-Rexhausen-Platz“ umzubenennen. An diesem „Internationalen Tag gegen Homophobie“ sollte das Straßenschild feierlich enthüllt werden. Angeregt wurde diese Straßenumbenennung durch den „Bund lesbischer und schwuler Journalisten“.
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Allerdings ist das Vorhaben mittlerweile auf Eis gelegt, wie der „Kölner Stadtanzeiger“ aktuell berichtet. Grund hierfür seien die Vorwürfe von David Berger gegen den Namensgeber. Die Bezirksverwaltung will sich mit der Kritik nun ohne Zeitdruck gründlicher auseinandersetzen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.

Linkspartei diffamiert Dr. Berger als „extrem rechts“

Dieser Vorgang hat jetzt die Linkspartei auf den Plan gerufen. Wie die Webseite „Scharf links“ berichtet, wurde aus dem Landesverband „Die Linke“ von Nordrhein Westfalen öffentliches „Entsetzen“ geäußert, daß die für den 17. Mai geplante amtliche Einweihung des Felix-Rexhausen-Platzes abgesagt wurde, denn der Namensgeber sei doch ein „herausragender Kämpfer für sexuelle Emanzipation“. 
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Die von Dr. Berger beanstandeten Buchzitate seien angeblich aus dem Zusammenhang gerissen, läßt „Scharf links“ verlauten. In Wirklichkeit hat er inzwischen weitere Belege für die Berechtigung seiner Vorwürfe vorgelegt.
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Der Kritiker wird seitens der Linkspartei sodann zweimal als „extrem rechter“ Theologe verunglimpft, was hochgradig lächerlich wirkt, zumal Berger vor einigen Jahren in seinem Buch „Der heilige Schein“ deutliche Kritik nicht allein an ultrarechten, sondern auch an konservativen bis traditionellen Persönlichkeiten und Gruppierungen übte, weshalb er damals von Fernsehsendern und vielen linkslastigen Medien gerne interviewt wurde.
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Seitdem Berger sich aber auch skeptisch gegenüber Fehlentwicklungen in einem Teil des eigenen Lagers äußert, erfährt er immer stärkeren Gegenwind aus dem rabiat-schwulen bis ultralinken Medienspektrum.

Wo bleibt die „geistige Vielfalt“ in der schwulen Medienszene?

Diverse Anfeindungen begannen bereits im vorigen Herbst, als sich die „Deutsche Aids-Hilfe“ scharf gegen ihn wandte. Danach gab es massiven Ärger wegen seiner islamkritischen Äußerungen. (Näheres siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/02/02/dr-david-berger-flog-wegen-islamkritik-aus-der-chefetage-der-manner-zeitschrift/).
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Offenbar tut sich der fanatische Flügel in der homosexuellen Szene, der so gern von „sexueller Vielfalt“ redet, schwer mit  der geistigen Vielfalt und Toleranz im eigenen Lager.
Umso wichtiger ist es, daß David Berger sich diesem mentalen Gleichschritt verweigert  – gerade so verhindert er Vorurteile gegenüber Homosexuellen, weil andernfalls leicht der falsche Eindruck entsteht, Schwule seien reihenweise politisch links gepolt und gleichsam ein „einheitlicher Block“.
Das homosexuelle Spektrum sollte froh sein, wenn es eine „bunte“ Meinungsvielfalt vorweisen kann. Aber offenbar ist man dort mit soviel „politisch korrekter“ Blindheit geschlagen, daß nicht einmal das eigene Interesse realistisch wahrgenommen wird.
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Felizitas Küble leitet das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.
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HINWEIS auf einen weiteren Berger-Artikel zur Felix-Rexhausen-Causa: http://www.gaystream.info/#!P%C3%A4dophilie-Felix-Rexhausen-ist-nicht-tot/cjds/554b1ccc0cf2487417170f02
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Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Der israelische Präsident auf Staatsbesuch in Deutschland vom 10. bis 13. Mai 2015

Auf Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck wird der Präsident des Staates Israels, Reuven Rivlin, in Begleitung seiner Gattin Nechama Rivlin, vom 10. bis zum 13. Mai 2015 Deutschland besuchen.  deutschland-israel-flag

Dies ist nicht nur der erste Besuch des israelischen Staatsoberhaupts in Deutschland, sondern steht auch im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Vor 50 Jahren, am 12. Mai 1965, haben Israel und Deutschland diplomatische Beziehungen aufgenommen.

Botschafter Yacov Hadas-Handelsman hierzu:
„Im Jahr 2015 wollen wir gemeinsam auf unsere Erfolge zurückblicken und gleichzeitig Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Dabei bauen wir auf die junge Generation, die im Mittelpunkt dieses Jubiläumsjahres stehen soll.“

Israels Präsident Reuven Rivlin sagt:
“Mein Besuch in Deutschland ist für mich sowohl emotional als auch bedeutend. Gemeinsam mit den Menschen in Deutschland erleben wir eine große Reise. Eine Reise, die uns von dem unvorstellbaren Grauen der Vergangenheit zu den gemeinsamen Werten der Gegenwart brachte – und zwar in Zusammenarbeit und Freundschaft, die uns die Aussicht auf eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft bietet. accumulator_default_img

Ich freue mich darauf, mit Entscheidungsträgern und Bürgern Deutschlands über Wege zu sprechen, wie unsere beiden Völker eine sichere und vielversprechendere Zukunft für uns alle schaffen können.“

Am 11. Mai wird das Präsidentenpaar von Bundespräsident Joachim Gauck mit militärischen Ehren im Schloss Bellevue empfangen werden. Es folgt ein offizielles Programm, einschließlich der Begegnung mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller. Auch die Teilnahme von Präsident Rivlin an einer Gedenkzeremonie am „Gleis 17“ steht auf dem Programm.

Beide Präsidenten werden am Nachmittag gemeinsam an dem Jugendkongress des deutsch-israelischen
Koordinierungszentrums für Jugendaustausch ConAct teilnehmen, gefolgt von einem Staatsbankett.  120714022411-b1-

Am 12. Mai trifft Präsident Rivlin auf Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie auf Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und besucht gemeinsam mit dem Bundespräsidenten die Veranstaltung „LivingFuture!“ des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums.

Am Abend laden die Präsidenten zu einem Empfang in die Philharmonie Berlin, bei dem zugleich der 67. Unabhängigkeitstag Israels gefeiert wird.

Am 13. Mai besuchen Präsident Rivlin und seine Frau verschiedene Stationen in Kiel und werden vom Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Torsten Albig, empfangen. Auch ein Austausch mit Studierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist Teil des Programms.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Deine Güte reicht so weit der Himmel ist…

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 57 (56),8-9.10-11.

Mein Herz ist bereit, o Gott,
mein Herz ist bereit;
ich will dir singen und spielen.
Wach auf, meine Seele!
Wacht auf, Harfe und Saitenspiel!
Ich will das Morgenrot wecken.

Ich will dich vor den Völkern preisen, HERR,
dir vor den Nationen lobsingen.
Denn deine Güte reicht so weit der Himmel ist,
und deine Treue, so weit die Wolken ziehn.